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Osimo und Viterbo, das erstere nemlichE aber an. 1712. zugelegt wurden. Bey
h-^gaü. führte er zu Rom das Protektorat der Crondrn PdsvndÄ^ -W erwies er sich bey vorfallender getegen-dr dem Spanischen fucceßions. streite, gegen
öä ">cht , mit dem crmeldte Cron in atliantz stun-
e?^/erner,, So fern war aber, daß ihn dieses an
tk,n? "'ehr>^derung etwas zu hindern vermochte, daß»lik ° ende als ein kräfftiges mittet gedienet;
M 8. may ward er im 66. jähre seines aitersd>e '«mmen der anwestndenCardinäle an des
er h).>'"^entiö XI. stelle zum Papst erwehlet. Alsl»en ^nenn A"6en partey, so man Kayserlich-gesinnte nen->iü!?^l>vce>m. dancken hatte, worauf er auch den nah-!>e. annahm, und sodann mit gewöhn-
leich^einr x >n diese würde eingesetzt und gecrönet wur-M de? n D E)at er angefangen mit abläß geben, er-kw v^r-stln^'Hwerden des vvlcks, lvslaffung einer an-d-ij /, erhebung des vorigen Päpstlichen Nepocen
Cvntj, und seines bruder^ Bernhardi Ma-brs,d„ Cardinals-würde, wie nicht weniger seinerliagAn »nd anverwandten zu unterschiedlichen
i>A,b er ,ft, '"Ellchen ehren-stellen. Währender regierungda,, Mijch ^ die zwischen den Catholischen Potentzen unde, lie n ^ ob»,-' waltende strcitigkeiten in der güte zu he-^qch°""8tttoss°,, Wiche mehrentheils in der Unrichtigkeit, daHedaß ss "' auch wiederum verlassen. Also mustc erD^Slig, >g^?wachio in Kayserlichen Handen bliebe, gleich-Hctk^los deE-^nbern konnte, daß der Spanische Infant°e>, kMünr^wvge hex vierfachen alliantz, die tnvestitur der^Parma und Piacenza von des Kayfers hän-HerN'vbir', ^wit diese lande als Reichs-lehn angesehenKlissAolis . ^ M feinem orte dem Kaystr die investiturÄ N Köiij.!sP^" 6 und wegen der geistlichen BencfieienR tz'^e 5 demselben feinen willen ziemlich gelassen.
5 r°^^äpstMulwnsssache in Frankreich hat unter ihmN? Schabe ein bessers ansehen gewonnen, ais
^E'^ssen wehr darum, daß er es damit seinen
S»,,^>»eß^/ als baß er selbst etwas dazu beygetragen. Inbwi» Echrungs-wercke muste er sich ebenfalls be-«flSeßIlgea. jw t so sein vorfahr desfaüs heraus gegeben,v ?!°ch^ays°'Uwsschm war er so glücklich, daß ihm derÄ» b,e den zurück gehenden Apostolischen Vt-
!L nne , 1 . über die Massen kostbarent^^ ,?Se» w?^'fdose, samt einem sehr grossen gantzbu ^ther brüst zum präsent überreichen lieft
teÄb^ch ga,,k^M dessen beyhülffe zu favor des Prä-«Ä kev n-Snscbft,änderbarer, obwol gleich den übrigen un-V? l» Engeüand gemacht. Hingegen hat-
liNkn Alberoni unter diesem Papst eines besserno?ch>ebea^. alldieweil selbiger nicht nur alle wideraä^'^deschuldigungen vor nichtig erklärte,VM^-den^i'H aufhöbe, sondern auch ihm den 12.
hatte di- U.^w'mschten Cardinais-Hut aufsetzte.>Hsch,"!Se,abv° ^ Päpstliche Herrlichkeit bey Iunocentio
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a>elt 'Serte, ^ gewordene stellen zu ersetzen ; dessen^chIch^ Glelch^chmd: Ich brn nicht mehr von
tz»Wsatjv,swal ließ er ,rch nachdem noch bewegen, ,,^V xTüren»». "'Verschreiben, vermöge welcher der Elökh> s»bb»'dem o..,^Pnd ihres verstorbenen gemahlsletbli- -L!sl>el» heuxlW von Bouillon, freyheil gegeben wur- S"och?!'-1724 »Sechs stunden hernach aber, alsV, w drjtt?.^?arb er im 69. jähre seines altcrs, undtvvc,,-we stelle Kmer regierung völlig zu ende ge-N»,sch Mw Com,^^ den folgenden 27. mav nach ei-V>m Papst erwehlet Vmcentius
kbe,da er bereiÄ Benevento, aus dem orden derLeidet " 5 .^- whr alt, und die Cardinais-' bespräche im Reiche der Todten.
^thE^chteten'gBden die Mitglieder einer zu Parma in
>d^ gemahlinAthtimanlis,s§' t»^ s 2 'da stc a,!Eju Theben,war. Die Poeten tlch-? >an u'Sten Wn u^"/ w,e ihr gemäht aus rasereyVergeh Wr srldsjdn seacchum an einer wand zerschmet->>,»? >h,,,'' sie ,Wrem andern söhn Melrcerte ein
v bx^ahi? w das mA wtztern in ihre arme genommen,»ah^weer,^. r Schurtzt, worauf inan sie beyde^ L'r versetzt, jedoch mit Veränderung
hilr^"erli^licertus?,^^,aaehwals Leucochea, Me-'wr. ws vo^ zeit an Palä.non, und
* Theii"^""" worden, (siehe Atha-
mas.) Eben diese Ino wird von einigen Poeten zu desBacchi amme gemacht, und von andern vor eben diejenigegehalten, welche man unter dem nahmen Matuta vereh-ret. t)v,a!. ineramorpk. lib. III. IV. , p^nch. m^ckiL.
p. 189- 225.
, war ein fest, welches man an dem wasser Inusin dem Lacedämonischen gebiethe feyerte, in welches man ei-nige brodle warf: blieben solche in dem wasser, so hielt manes vor ein gutes zeichen, wenn sie aber das wasser auswarf, sowar es unglücklich. Dergleichen fest ist auch zu Megara undCorintho gehalten worden. X/er,,-/?«,, 6rLcia leriaw.
Inowlocz, eine zu der Groß-Polnischen landschafft Cuia«vier, gehörige Woywodschafft, welche z. districte in sich fasset,nemlich den von Bydgvsty, den von Bobronic; und den vonInowlocz. Sie erstreckt sich von dem see Goplo und derstadt Crußwick bis an die Weichsel und an die Pommerischegrentzen. Die besten örtcr, so darinnen liegen, sind Crußwick,Bydgvsty, Dibv'v, Ginenkow, Solec, Strelon und Wra-tislaw. Der ort Inowlocz, welcher gantz klein ist, wird aufLateinisch Inolocrium oder auch ^umclullislsvia genennet. Anden grentzen der beyden Woywodschafften Lenczicz und Sendo-mir lieget eine stadt, welche gleichfalls Inowlocz heißt, all-wo sich ehemals ein prächtig schloß befunden. c?o»E, stsrs
of kolanck k. I. leer. ^.
Inquisition, ist ein gewisses von den Päpsten wider die,so ketzerey oder Übeln lebens beschuldiget werden, gestiftetes har-tes Gerichte. Es hat selbiges in dem XIII. ft°culo seinen Ur-sprung, als Papst Innocentrus III. einige Cistercienftr, zuwelchen sich auch Dominicus gesellete, nebst andern geistlichenPersonen in Franckrcich schickete, um der Albigenser und Wal-denser fache zu untersuchen. Weil aber noch keine gewisse re-ge! war, ward auf dem an. 1229. zu Toulouse gehaltenenLoncilio unter andern auch verordnet, wie man Wider die ver-mevnten ketzer verfahren sollte. Anfänglich zwar übergabPapst Gregorins IX. diese Inquisition den Bisthvffen, als eraber vermeynte, daß selbige zu gelinde wären, überließ er sel-bige den Dominicanern. Allein weil diese das werck allzuhochtrieben, wurden sie nebst dem Bischoffe, der ihnen zugethan,aus der stadt Toulouse verjagt, doch aber bald wieder einge-nommen , und ihnen ein glimpflicher Franciscaner zugeordnet,nichts destowenigcr bald darauf alle umgebracht. Der GrafRaymondus von Toulouse verfuhr wider die thatcr mit allerschärfe, und nach dessen tode bekamen die Inquisitoren unterseinem Nachfolger Alphonso alle fteyheit. Indessen hatte Kay-ser Friderieus il. an. 1244. ein scharfes edict verfertigen lassen,wodurch er die Inquisitoren in seinen schütz nahm, und ihnendie schuldig befundenen mit dem feuer zu strafen befahl, diejeni-gen aber, so widerruffen würden, znm ewigen gefängmsse zuverdammen, allein weil er sofort darauf mit dem Papst Inno-centio IV. viel Händel bekam, wurde auch dieses edict nicht pu-bliciret. Nach des Kayfers an. ,2;o. erfolgten, tode fand derPapst gelegenveit, die Inquisition an. 12; e. in Italien einzu-führen , welche er den Dominicanern und Francifcanern über-gab , jedoch daß die Bsschöffe allezeit Richter in dem Inquist-tions-Lollegio seyn sollten, und die Eellorss von dem Magi-strat ernennet würden. Als die Inquisition dergestalt eingerich-tet war, wurde selbige in dem grösten theile von Italien ange-nommen , bis auf das Königreich Neapoli, und zwar dieseswegen eines Mißverständnisses, so damals zwischen dem Papstund dem Könige war. Die Repnblick Venedig hatte erst dasjähr zuvor gewisse geist-und weltliche Richter bestellt, welche un-ter des Doge direction die ketzereyen untersuchen sollten, daheres diestlbe nicht eher als zu des Papsts Nicolai IV. zelten , undzwar nicht anders als unter gewissen bedingmigen, annahmen.Einige provlntzm von Deutschland und Franckrcich nahmen dieInquisition an , machten sich aber bald wieder davon los. InSpanien nahmen selbige die Aragonier zuerst an; allein als derKönig Ferdinand und Ifabella sahen, daß viele bekehrte Judenund Mohren wieder abfielen , sühreten sie auf einrathen Fran-cisci von Torquemada und des Cardinals Petri Gonzales vonMendoza, so Eriz-Bischoffvon Sevilien war, an. 1478. diesel-be auch in Castiliei,, und nachmals in gantz Spanten und Spa-nischen provintzen ein, bis auf das Königreich Neapoli und dieNiederlande, m welchen letzter», sich allezeit „„ruhen geäußert,wann die Inquisition hat »vollen stabiiirt werden. In Portu-gal! führete selbige König Johannes III. ein. In Franckreichbemühete sich zwar der Hertzog von Guift und dessen brndcr, derCardinal von Lothringen, die Königin Catharinam gleichfallsdarzu-zu bereden, welche aber nicht dran »rollte, sondern dieUntersuchung der ketzereyen den Bsschöffe», die bcstrafung aberden weltlichen Richtern überließ. In Spanien und Portngallsind die Könige kwrs<ckore3 davon. Diese ernennen, ein jederin seinem Reiche, einen Präsidenten, welcher von dem Papstebestätigt »vird. Der Präsident ernennet die Ingullssor^ zu jed-wedem Tribunal, jedoch »ven»» sie zuvor von dem Könige sindapprvbiret worden. Der oberste Inquliitlons-Rath von Spa-nien ist zu Madrid, und der von Portugal! zu Lisadon. DasHaupt des Jnqmsitions-Raths zu Madrid ist der Ertz-Bischoffvon Toledo, als General-Ingviüwr, diesem sind;. Rathe zuge-ordnet , deren einer ein Dominicaner seyn muß, Secretarlen,ein vornehmer von Adel, W rrgends Alcayde oder ein weltlicherRichter gewesen , ein Einnehmer, und wol »0. diener, soS f meßin.