rnq ins
an. 1646. dem Ertz-Bischoffe von Ton»
^ .
b-Ur einen ^s?'- Indessen lassen die°Jacobiner noch im--.^ile», l,.,! "-reg ordens von dem Könige zum Inouillcorbe^Ü ""ch noch ein Haus daselbst und gewisse an-r>, ä ^lte,, '^oungen, wie sie denn auch eine kleine versamm-^ fast sieche ^ ^ Inquisition nennen, jedoch ist heut"Ms mehr übrig als der nähme.
^ ^ Inquisition zu Venedig:
rhen^ diE^.lelbige eben sowol von dem Politischen Staa-IlixichUnLig ^"üchen Gerichte. Sie bestehet aus dem Päpstli-Fxch Patriarchen, dem kwsr Inquisitor, der al-^schloss/,, "er ist, und ;. Rathsherren, ohne welcheV Etaat!j?'.^^den kan. Dahero kömmt es, daß wennCs tvm>«?^sse detrift, die Inquisition nicht viel ver-ic» ^ scha>"-ch vor dieselbe nichts als ketzerey, auch verfährterbe,, wie denn auch die güther der verdamm-^den. Sie hat keine gemalt über die bücher.ww Armenianern wird ihr freyer gottesdienst da-Vl,g/»ch rsi"M weniger werden die Iüden geduldet; wieiverd^ ^>idua voekorsr von allerley religionen ge-
tz^ibi oder Kongregation des heil. OKsü:
?.^us iv. aufgerichtet, Pius V. verbessert, und. ln eine andere ordnung gebracht. Lrie ver-
äeiu Lochen 2. mal, nemlich Mittwochs in dem, ^d 2 ^Ss v^'"^va, allwo der sitz der Inquisition ist,? Papste. Sie bestehet wenigstens aus 12.
' >vela>/?» Wahl der Papst nach seinem gefallen einrich-' Inquisitoren genennet werden , unden anzahl Meologoruni, welche hierbey1 0 Pvn ^ven Lolnmiisirriut allezeit ein Dominicaner
veh,°, kiesen werden die Inquisitoren in dm pro-, äsiLorlo äelL origins äsILN' älrsäkorium inquisitorum. l->.
V' rrrx, , , siucernL Inquisi lu-
äsLInguisitionäe6o-.. vi-üilt. Inguif. t?o/»re««r, äelices äs
Unter den Römischen Kaysern warssi, l!iz djx s.v." LommMrius , den man in die provtn-und streitigkeiten, welche der gaaben und' r» entscheiden. Bey den Fräncki-jli nn^'.chvingen waren es Lommiilsrü, die auchgky»-'"^li>chen hatten. U- -- 8,.
>2° einon einem erhabenen orte, zwischen demcr^ijs ^-?Ner Murter-see im Cantvn Bern gelegen;
An. o^v-wachs und die einträglichste pfründ desgkiv!> ek!ss ward Bischoff David von Lausanne, als
le V ^kn ^ez. ' von den seinigen verrathen, und unferntzÄlei? 7 c. wurden die Engelländer daselbst>>M Äk,,?'^cht "Ä?" erlegt, und von den Bernern eine gu-"»ni dixsF'u Burgunder-kriege an. 1476. wollte^sMnbp^ana/,,. .rf überfallen, wurde aber von denV^nA die g,'.^ud gabeln so rauh empfangen , daß erdas o"^men mufte. An diesem orte wird^iks'^Oo^"d-gericht der gantzen Grasschafft Er-->LsqLlkllo^?^er. Stettlers chron. ^
die sisif Aufschrift, eine nachdenckliche oder sinn«L 5'§?^e, denck-müntzen, kirchen und.^Ncke» ^^wehnliehe gebäude und dergleichen, zuki,^ besetzet wird. Ihre erste eigenschafft soll^, »AchsmNen, gestellet ftye. Es pflege» auch
g.^che, hj/w ein ruhm-qedachtnis enthalten, zu-E 'H langstachlichten sinnreichen schertz fuh-«ttia "ner besondern schreib-art, die man
^ Und xg"^t, aufgesetzt zu werden. Wie der-e? > sein^Uss""^'kl) zu verfertigen, hat Masenius inr!" L^>sch^?uch^g^treflich, und nach ihm Christian^Vei ^ ^tgf L Inscriprionibu8 gelehret,
.Vq'derg^vvn^aber, Emanuel Thesaurus, hat die be-q Aep H^sdörftr hat den ansang ge-
Ä ^.'"schen spräche zu verjuchen ,
L n s
3 Z 9
"»ei ^ ,pruu-c zu vermutn,
^ ^chtsf^kr Konig Ludwig XIV. in Franck«'-V^Rr zu do.^^lnem rühm dienen können , verab-hMvir^? wiffenschaffl beförderung eine eige-
^iseN^te, wer^ äs^ lusisriMon« gestiftet.
, ^8 urrcnpnons ^ ^
z>m^Mmburg war. Diese trugen dem h^n,
^ eedmInspiraüous-gememden ' ^^lun«
n putz geMchw in unterschiedlich heraus,paffem Dir vierte kam an. i'N?- Mae tzx- „" Aufrichtige und wahrh st „
eMemKkwemen vl^io der wahrhaMgen ^ ^ „
nisivr. ?ku, summtung, m sich halienv <
Theil.
bisher an die Herrnhutische gemeinde und auch einige be- „sondere seelen ergangene Göttliche Zeugnisse, auf beseht des „Geistes des HErrn dem druck übergeben. Welchen zu desto „deutlicherer erläuterung, die zwischen der Herrnhutischen und „Jnspirations - gemeinden gewechselte buefe auf vieler, ansin-,,nen und Machten beygefüget sind. „ Es werden fürnemlichdie sogenannte drüber in Himbach, in Budmgen, in Ronne-burg, in Birstein, in Gelnhausen, in Marienborn, in Schwar-tzenau und in Berghetm gemeldet. Ingleichen kommen auchdazu die Hanauer-brüder, die brüder im Witgensteinischen, inHomburgshausen, im Würtembergischen und sonderlich inStuttgard, die brüder in Berleburg, in Homburg vor der Höhe,im Zweybrückischen, wie auch in der Schweitz, u. s. w. DieHaupt-person ist der bekannte Ioh. Friedr. Rock, ein mann, derlänger als 20. jähr den Jnspirations-geist gehabt, und einigeschriften hat drucken lassen, auch sonst mit seinen aussprüchenoder Zeugnissen überall in der welt herum gegangen ist. Erwar sonst Mnburgischer Hof - sattler, und wohnte in Him-bach. Bey dessen sogenannten aussprüchen hieß es gemeinig«lich: " Er kam plötzlich in bewegung des Geistes, und hatte ,,folgendes Wort oder zeugnis vom HErrn rc. „ Seine re-den trug er also vor, daß er die leuthe wollte glauben machen,GOtt redete durch ihn. Er gebraucht dabey immer das wort:so spricht der HErr, rc. Er nennete sogar sein zeugnis dasselbständige Wort, das ewige Wort, rc. Der innhaltwar insgemein verwunderlich und dunckel, mit mystischen undquietistischen redens-arten angefüllet. Unter ihren Händeln sindinsonderheit diejenige merckwürdig, welche zwischen ihnen undden Zinzendorfischen oder Herrnhutlschen brüdern vorgegangen,und welche in gedachter sammlung an den tag gelegt wurden.Es hatte der Graf von Zinzendorf an. 17)0. im sept. mit Ro-cken sich vereiniget, und brüderschafft aufgerichtet, also daß erihn auch bey geburt einer jungen Gräfin zu gevatter gedaten,wobey aber Rock in der antwort schrieb : " Er halte wenig „auf die wasser-taufe. „ In dem folgenden jähre firngen schondie streitigkeiten an, welche an. i7?2. ernstlicher wurden, ob-..wol der Grafvieles that, um den Rock zum freund und bru«der zu behalten, wie er dann noch in dem augstmonat, als derletztere nach Herrnhut kam, und in seinen aussprüchen verschie-denes an dieser gemeinde tadelte, auch sagte; " daß eS bey ih- „nen noch zu feucht und zu leicht hergehe, „ doch mit ihmbrüderschafft getruncken. An. i7;4-gienq der krieg vollends an.Dann da wurden von beyden feiten schriften gewechselt. Rocksagte in einem zeugnis : " Die Herrnhuter styen leuthe, die „nur spreu säeten. „ Sie wurden ein heiliges Babel genen-net , und was des dinges mehr war. Die brrefe, so der Grafan die Inspirirte nach diesem schrieb, wurden ihm unerbro-chen zurück geschickt. Dieses verursachte, daß er mit schelt-worken heraus fuhr. Da er aber dem Rock die falschheit sei-ner inspirationen zeigen wollte, warf ihm dieser seine arbeit indem Würtembergischen vor, da er gerne hatte wollen Probstwerden rc. da hatte nun alle brüderschafft ein ende. Der Grafmachte folgende einwürfe gegen das inspirations-wesen: i.)Es wäre ihm manches bey den aussprüchen nicht wahrschein-lich vorgekommen. 2.) Er habe gehöret, daß man auf ver-storbene habe inspirationen gehabt. ;.) Man habe durchdie aussprüche leuthe zu Vorstehern ernennet, zu einer zeit, dasie in offenbaren wercken des fleisches gelebt. 4.) Die bewegun-gen wären ihm (nach des Grafen eigener redens-art) garÄlt-Testamentisch und sturm-geisterisch vorgekommen rc. Hin-gegen warf Rock dem Grafen in 26. Puncten alles vor, waser wußte: z. e. wie er ihnen so viele falsche liebkosungen gemacht,was er zu ihrem grösten eckel für leere und ungesalbte gebätegethan habe, wie er wisse an die geld-säcke der reichen zu schla-gen , wie es im pomp mit post-fahren und andern: Überfluß her-gehe , wie man das armen-geld in surwitz und Müßiggang sehrunnütz anwende rc. Neben diesem waren auch sonst immerandere streitigkeiten unter diesen keuchen. Denn wann sie diebesten brüder gewesen, so sind sie bald dergestalt zerfallen , daßeiner den andern einen betrüger gescholten. Merckwürdig ist,was mit Ioh. Christian Edelmann, einem gebohrnen Sachsen,sich zugetragen. Dieser hat in Jena studirt, nach diesem abereine zeitlang in Dreßden sich aufgehalten, woselbst er an. r?;;.die schändliche Wer - schriften: Unschuldige Wahrheiten, zuverfertigen angefangen. Nach der zeit hatte er sich nach Berle-burg gewendet, und war auch in die brüderschafft der Inspirierten getreten. Aber er gerietb in einen streit wegen dem lautenbaten, welches Edelmann gäntzlich verwerffen wollte. Da nunden 16. mertz an. 1758. der Rockische Jnspirations-geist ihn des-wegen bestrafte, ward er der ärgste feind der Inspmrten. Erschrieb verschiedenes wider sie, und gab endlich eme besondereschrift heraus, unter dem titul: ' Bereitete Schlage auf „der Narren Rücken, das ist, wohlgemeinte Warnung vor „denen allen Spöttern des lebendigen GOttes bevorstehenden „Strafen; besonders den Armen von einem schändlichen Lü- „gen-qeist bisher verblendeten Inspwatwns-verwandten rc. ans „Hertz gelegt. „ rom. XXI. VII.
^nspruck, lat. Osmpons, ist die Haupt-stadt in Tyrol undehemalige residentz der Grafen. Sre liegt in einem sehr ange-nehmen thale an dem flusse Inn, worüber eine brücke gehet, da,her die stadt den nahmen führet. Sie ist sonsten schön, wohl er-bauet , und mit feinen Häusern versehen, hat gegen dem schloss«Ff» Am-