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Hertzvgthum Braunfchweiq und Bi§-dv» l.Ekre>,!» «!,^"Zen viele von Ade! an, sich ihren rechtmäßig-°^chcn , und dasjenige handwerck zu treiben,
ekln« >e in Schwaben, in Thüringen , in Francken
E°n Schwaben
machten die zwey adeliche ge--lmk iUinsch,«^"^ uno Wolffenbüttel dem Hertzoge Alberto
"iel zu schaffen, daß er wider>v„d? En gering B^off von Paderborn ein bundms auf-i>ey ^ aus wurde. (II) Die von Wolffenbüttelseb^« d>e Assük«?* vesten schlösse gleiches nahmens vertrie-S"nk^' aber nicht nur aus ihrer vestung As-
Brauns^«chnMerg, (nn) sondern auch aus demvichss - und n.?"^ger lande qejaqet, aller ihrer guther be-L'eder o»f?"nen gedemüthiget, daß sie in langer zeit^»i« u»d « Mien konnten. (oo) Da nun also in
rauben und plündern kein ende nehmen wollte,
Md'°Ule
^7»nden nLMM an. 1265. zu Quedlrnvurg zujammen,. Uch diesem entstandenen unheil mit allen krafften
iU)«d ^>erise«V^. Der Papst Gregvrius selbst, weil er sahe,"er,?i>ste, dem vacanten Kayser-thron grosse gefahr und^»uschreit-n^'te die Churfürsten «dermal, daß siez» ei-leiste L' oder gewärtig seyn möchten, daß er mit zu-,"hl-^yq l,, ?'"äle ihnen ex ossicio einen Kayser setzenM kj^ischb«^"v hierdurch wurden diejenigen , welchen dass^Usay," damals Meine zustünde, bewogen, zu Franck-Munft anzustellen, in welcher sie den Grafen° Hde>Auni " Habspurg erwehlten. Also nahm das grosse'«!. -'Hes zwar eigentlich nicht acht und zwanzig,
Mde^, und also doch lange genug gewähret, ein
,Lj ) t^ecexr«,, in vits üeurisi VII. P.66.
OvissiAd den artickul Fridericus II. (ä) Viä. sccs
spuctin proäromo coäisi8
^d, ss/'p--. (e) Siehe den artickul Wilhelm von>^V°he den artickulAlvbonius und Richardus.
^ ^ ^ en artickulAlphonsus und Richardus.
t?ss. lib. XI. rer. Iissubc. x. 992. 9;. leg.
^ p- ? 76 . (ll) L'e/Z^Ä„-,
in skionico RirLwZisnli sä an. 12z4.^ sä ' sä sn. 1254. x. ;ro. ( I)
p. ;ro. (m) Viel. 1sduls8 f<räs-i>. spuä , tom. II. cociicis
Kn.,'. ^97- (n) Viä. esstlem mhulas, p. 9s-p^' ^rium kuläenss, p. 4Z8- in s/ntAZ-
) Viä. 'Isbuls8 tTsäeris sskenenüs, p. 96.^ snnal. ksäerb. k. il. lik. XI.
n."sIII. amiguit. Oosl-ir. sä sn. 1257. p. 276.
x. L78. (s) ksrslsipo-
Vi.^>k'l! 4-t9- st) k. I.
! ^l>rxz ^-a) (?^7o»^a» , k. II. p. ;8-
d«, kgnilibet vominornm xotersr, Lvnksca-U>c?^In« ^7) ^ contioverls elsälione Xicksräi,
l'. 1^ ^>1^ P. 26. Levo/Lir « X'or,-
L,.". i, a ^ - ^olonisnlium, p. 9. ( 2 ) ckro-
i-^' >n Lntiqnit. krunsuic. sä sn. 1256.5> ^Hl- c. 21. ( ss ) 8upxlemenrum
sä sn. 1256. p.-z8- (bb)
N>" Henrik zv. p. 4^7. eäit. ksniinisn.
1, ilnnsi. I^ulä. p. ; 11. /«/-
l>. 4)8. ( ää ) Lbronicon Ililäesbei-
°M arti<4?,'^^' /.L,7>«rttE, rom. I. x. 75z.
'E>. Vs l>e«' lI?Eul Lonradtnus. (Ik) r/-'-
^ »«^ckui R/ >'7^'« -»' v^/xe^e»F,, p. )ll. (kk)
L7^U. ,, U-Huringcn. KL!/>^är<,»
^-,1 . g- L lM. Dsnäflisviorum TknrinZis-,
-I, p- 2? ?^Iss IssngLLnLs, p. 47- ( n )
" ' '' ckioniLi. (Iil< ) /.«»rsei,. 5 ^«/»«^»»'-
!" 1290. x)r6o. (II) Mc.
^lb b- Xi. (mm) cbroni-
P «erlingchergsm, wm I. P-78z.
^^14. 8sx. L. 21. ?. I. cbron.
«k. l k. II. snnsl. lib. XI.
t ^Mon. Lr. x. 224. (gg)
^ M Rom im anfange der Republick ein
>r?^eqj^elch^r „,,.^ard gleich nach dessen tobe einku,^Mig aber^-?dssen die Republick zu regier«
^ r» K °7^ 'Nr
Inrer-
regieren hat.
Öderer ^ Mahr^e nicht länger als fünf tage, her-gewehlet, so daß das letzte
kr>d.?M)e>, «^Uand-r regiment kamen, eilf solche
^ ^«/Sieruuq L^^len. Nachmals unter der Bür-h .ieitr«' das i^'w sichvMen auch bisweilen solche Inrerre-w wdurch einen zufall ohne höchste
in selbi-zuen-
Ek>i jq?iel ehephxUnd krWrore8 befand, welches,rSLUlai^as o,?« von stika^^mhe, da diese amter mit „
drr^chen rr>«^? aufhöreten, und hingegen durch'^Men^^unvru^ m"^-" entstehende gezäncke, unddx.'daß vor - die fachen gar leicht dahin
^°ii «Äschen fället"' ^vmin keine neuen bestimmet"u, so viel» «dnn war der alte gebrauch, dass' deren das rechte alter erreichet, und
int inv Z4Z
in Rom anwesend waren, zusammen thaten, und einen aus ih-nen durch die mehrere stimmen zum imerrsZe machten; welcherdann entweder selbst in angestellter Versammlung des volcks or-dentliche Obrigkeiten erwehlen ließ , oder, wo dieses nicht ge-schehen mochte, wie es dann von dem ersten Imerre§s fast nim-mer geschahe, nach verfliessung fünf tage, für sich sechsten ei-nen andern Imerregem, welchen er wollte, doch allein aus denkstriciis nennete; und so ferner bis man ordentliche Obrigkei-ten hatte. , cle Lomit. Rom. Li/>/E , äs Ässiitr.
Lom. c. Y. VII. 16. /Är/In,, lib. i) 7 LLLbXIX. *
Intorcetta, (Prosper) war an. 162z. in Sicilien geboh-ren, und verfügte sich, seiner eitern beseht zufolge, an. 1641.nach Catanea, um daselbst in der Iurisprudentz einen gutengründ zu legen; allein nach etlichen Monaten begab er sich heim-lich nach Meßina , und trat in dem folgenden jähre in die So-cietät JEsu. Weil er von jugend auf nichts mehr gewünschet,als in weit entfernten ländern den Christlichen glauben auszu-breiten , fo trat er die reise mit besondern freuden an, als er an.r6;6. nebst andern nach China geschickt ward. Hierselbst pre-digte er in der provintz Chiansi das Evangelium mit solchem suc-ceß, daß er innerhalb zwey jähren 2000. stelen zehlen konnte,welche er zu Christo gebracht hatte. Um diese zeit ward er be-schuldiget , als wenn er das Haupt von einer gewissen räuberi-schen rotte sey ; dahero der Chinesische Kayser vrdre stellte, sichseiner Person zu versichern, und die von ihm neu-erbaute kirchenieder zu reisten; das letztere bewerckstelligten seine feinde also-dald , das erstere aber unterliessen sie, aus beysorge, es möchteihre falsche anklage dadurch an den tag kommen. Nachgehendsward er an. 1664. beyder damaligen Verfolgung der Christen,nach Pekin , und von dar nach Canton gebrächt, um daselbst,nebst noch andern vier und zwanzig arrest zu halten. Er erhieltaber, nachdem er einen an seine stelle gefangen zurück gelassen,die freyheit, im nahmen seiner Mitgefangenen als krosurscornach Europa zu gehen, und kam an. 167 c. in Rom an, woselbster sb viel erlangte, daß er noch vierzig Personen aus der Socie-tät mit nach China nehmen mochte. Bey seiner zurnckkunft wa-ren die obgebachte gefangene sämtlich der hasst entlassen, mitwelchen er bis an seinen tvd das wort GOttes ausgebreitet. Erhat Linsruni 8ciemism ssolitiso-IVlarsIem cum clisrsctsribuL8inenliku8 L s.griui8, ingleichen Xsrrstionem äs Mssione Olli-nenli sk sn. i;8r. sä 1669. herausgegeben. 8ok-we/, kilss. 8os.5elu.
Intremont, ist das fünfte Panner, oder Gemeinde im unternWaüis, joden nahmen von ihrer läge hat, Massen sie zwischenhohen gedürgen eingeschlossen ist, und aus zweyen thälern be-stehet. Das erste heißet das Bannien-thal, dardurch der flußDransa läuft. Das andere ist St. Peters-thal. Der Haupt-ort in dieser Gemeinde ist Branscheria, in welchem St. Ste-phans kirche berühmt ist. Nach diesem orte sind annoch St.Pe-tcr, St. Moritz, Sax, Orsiera, rc. /»s Vslek. p. 28. *
MTKOHI)8 , heißt in der alten kirche ein gewisser versaus der Schrift, den man in den Hori8 bey ansang des gottes-diensts zu singen pflegte. Von dergleichen haben hernach diesonntage in der fasten ihre nahmen bekommen , als Invocsvir.weil man an diesem sonntage die Worte gesungen: Invossvirnie, L sxsuäism ipluin. /^ --r. XLI.i;. O« II. 2.114.
, ist der nähme, welchen die Mitglieder einerzu Siena in dem Florentinischen aufgerichteten gelehrten Gesell-schafft angenommen haben. Ihr sinnbild bestehet in einem aus-geholten und von innen mit saltz angefüllten kürbis , welcheranstatt eines saltzfasses dienet, und diese beyschrift hat: melioraIsrent, das ist, das beste steckt verborgen.
* Invernes, (X. Graf von ) sonst der Lord Er genannt,ein verlauffener Schottländcr,der bey dem Prätendenten zu Romdie stelle eines Premier-Ministers bekleidet hat. Er war ein un-besonnener, verschwenderischer mann, und seiner profeßion nachein fpieler, fand aber gelegenheit an den Hof des Prätendenten zukommen, der ihn zum Grafen von Invernes und zu seinem Ober-Hofmeister machte. Seine frau hat zu der zeit, da sie sich zu Pa-ris aufgehalten, keinen guten rühm gehabt. Man hielte sie vordie Ober-Prtesterin eines tempels, worinn man gewissen sehrverdächtigen gottheiten geopfert, und durch mancherley griffe dieeinfältigen um ihr geld und ihre aesundheit gebracht hat. Manweiß nicht, wodurch sie des Prätendenten Hertz an sich gezogenhabe, weil sie zwar wohl gewachsen gewesen , aber dabey sehrküpfericht ausgesehen hat. So viel ist gewiß, daß dessen gemah,lin sie im verdachte gehalten, als ob sie mit ihrem gemahle in ei-nem unzuläßlichen Verständnis stehe. Sie faßte daher einen sol-chen haß gegen diese person und derselben mann, daß sie solchevor ihren äugen nicht mehr leiden konnte, auch ihren gemahl be-wog , daß er dem Lord Invernes an. 1721. die aufsieht über sei-ne Hofstatt nahm. Allein die grosse Hochachtung und Vertrau-lichkeit mit demstlben und dessen weide nahm deshalben kein en-de, sondern wurde beständig fortgesetzet, welches endlich die Prä-tendentin so entrüstete, daß sie den r?. nov. an. 1729. den pallastihres gemahls verliess, und sich m das kioster der H. Cacilia zuRom begab, auch nicht eher aus demselben sich wieder zu ihremgemahl verfügte, als bis derselbe auf nachdrückliche Vorstellungdes Papsts und verschiedener Cardinale, den Lord mit seiner La-dn völlig ihrer dienste entlassen, und von sich geschafft hat. Siewandten sich darauf nach Plsa , und lebten daselbst von ihren zuRom gesammelten geidern. Jedoch an. i7;r. wurden sie un-
Ff 4 »erhofft