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»erhofft wieder nach Rom beruffen, auch der Lord Jnvernesdurch den Cardinal Jmperiali, von neuen, der Hofstatt desPrätendenten als erster Minister vorgestellet. Von dieser zelt anhaben sie beständig zu Rom gelebt, sich aber in solchen schranckengehalten, daß weiter nichts nachtheiliges von ihnen zu verneh-men war. Als der Lord in dem oct. an. 1741. mtt dem Card«,nal cl'Auvergne, gewisser Verrichtungen halben, auf den Päpstll,chen galeeren , nach Avignon reisen wollte, starb er unterwegs.
m , war in den mittlern zeiten, wenn einer
in sein amt und würde, oder auch zum besitz eines guthes mit ge-wissen ceremonien eingewiesen ward. «solches geschahe nun ent-weder durch einen brief oder öffentlich instrument > welches ei-ner dem andern im beyseyn einiger zeugen gab: oder durch ge-wisse Hmbola, die aber zu verschiedenen zeiten und an verschie-denen örtern sehr unterschieden gewesen, z. e. wenn man eineinein stück von liegenden güthern übergab, so geschah es mit Über-reichung eines stück rasens, der manchmal an einen äst gestecktwar; oder man gab ihm einen stecken in die Hand, rc. Wenn ei-ner in ein land-guth oder Herrschafft eingewiesen ward, so ge-schahe es mit Überreichung des degcns, dadurch die junsdictionangedeutet ward; die Geistlichen wurden in ihre ämter durchÜbergebung eines buchs, ringes, Bischoffs-stabs, mutze unddergleichen angewiesen. L« II. 2.116. 5 .
I^VI 1 ^OKI/M 08 , so hiessen die Cistercienser-Mönchedenjenigen, der im chvr intoniren oder anfangen muste. Löenn ^dieser nicht da war, that es der nächste nach ihm, welcher Lubm-vitawrianu« hieß. bex ecclef. k. II. p. 69.
MVOL^H, ist der beynahme, welchen sich die Mitgliedereiner zu Siena in dem Florentinischen ausgerichteten gelehrtenGesellschafft geben. Anstatt eines stnnbildes brauchten sie die Vor-stellung eines glüenden eisens, welches auf einem ambos durcheinen Hammer geschmiedet wird, mit der Umschrift: in guascun-gue kormil», das ist, in allerley gestalten.
Je», Jnachi und Jsmenä tochter. Sie wurde von dem Ju-piter geliebet, und um sie vor der göttin Juno zu verbergen, ineine schnee-weisse kuhe verwandelt. Als aber Juno hinter diesenbetrug kommen war, bat sie selbige von Jove aus, und über-gab sie dem Argo, welcher hundert äugen hatte, zu hüten.Nachdem nun Mercurius auf Jovis beseht dem Argo den köpfabgehauen, schickte Juno eine bremse oder wespe, diese ihremehe-herrn so angenehme kuhe zu plagen, welche sich denn letztlichin die see stürtzte, so hernach von ihr den nahmen lVIsre äcmiumbekommen. Man setzt hinzu, daß sie bis an den stuß Nilumgeschwummen, und von den Egyptiern unter dem nahmenIsis angebätet worden; desgleichen, daß sie Epaphum geboh-ren, welcher, als er vor seinem vatter, dem Jovi, vorbeygegangen , seinen nahmen in den fand geschrieben habe, umdaraus erkannt zu werden. Ovrck«,, memmorxb. Ich. I.
Lorintk.
' Ioab, ein söhn Zur, von Zeruja, der fchwester Davids,und General über dieses Königs kriegs-heere. Er ließ bey allergelegenheit viele zeichen seiner tapferkeit spüren, welche er aberL M. 298; durch einen meuchel-mord an dem Abner sehr ver-dunckelte. Ein jähr darnach wurde durch seine tapferkeit diebürg Zion den Jebusitern, so sie inne hatten, wie auch unter-schiedliche andere örter den feinden abgenommen. Er söhnteden Absalom im jähr zoo?. mit seinem vatter wieder aus , daselbiger aber sich wider diesen empörte, und in der flucht an ei-ner eiche hangen blieb , so nahm Ioab drey spiesse in seine Hand,und stieß sie dem Absalom ins hertze; obschon David gar ernst-lich befohlen hatte, dem knaben zu schonen: Aber Ioab zögeden wahren nutzen Davids und des gantzen landes dessen willenvor. Hernach schlug sich Ioab zu des Adoniä partey wider Sa-lvmon; doch da dieser auf den Königlichen thron erhoben wur-de, ließ er den Ioab an. zvri. umbringen, ob er gleich die Hör-ner des altars ergriffen hatte. 2. i.
./o/ext-r». amiguit. Zuä. lib. I. <L smiguit.
Vet. lestam. *
Ioachas oder Ioazas, wie ihn Josephus nennet, succe-dirre seinem vatter Jehu in dem Königreiche Israel -I. IVI. 5179.und wurde abgöttisch wie seine vorfahren; GOtt aber strafteihn durch Hasacl, den König in Syrien und Benhadad, densöhn Hasael, welche eine grosse Niederlage unter seinem volckeanrichteten, dergestalt, daß kaum fünfzig reuler, und zehen-tausend mann fußvolck dem Könige überblieben, so geschehenum das jähr der welt ;i84- > Da nun, der König in Syrienden Ioachas nebst seinem volcke sehr drangete, rief er zu demHErrn , welcher ihn auch erhörte. Denn er gab Israel einenheyland, der sie aus der gewalt der Syrer führte, daß die An-der Israel in ihren Hütten wohnten, wie vorhin. Doch bliebIoachas immer bey der fünde Jerobeams, und ließ die kälberzu Dan und Bethel, wie auch den hayn zu Samarta stehen.Als nun Ioachas sechzehen jähr regiert hatte, starb er, undwurde zu Samarien begraben. 2. XIII. smigrm.
lib. IX. c. 9. , annal. Vet. lest. *
Ioachas, so von Jeremia und Esra Sallum und Jecho-nias genennet wird. Er war Josiä , Königs in Juda söhn,von der Hamutal, einer tochter Jeremia von Libna. Nach sei-nes vatters tode an. ,425. nahm ihn das volck im lande, salbeteihn, und setzte chn an seines vatters statt zum Könige ein. Er
10a
that aber, das dem HErrn übel gesiel, wie seine va» ^ t?hatten. Er wurde dahero von Pharao Necho, nacyv^^. R.monden zu Jerusalem regiert hatte, gefangen gen°"" Me Lmit in Egypten gebracht, woselbst er aus Verdruß ldarnach verstarb. 2. XXIII. snugm
cax. 6. anual. Vet. Teil. h »E
St. Joachim, soll der ehemann der H. Annader Jungfrau Mariä gewesen seyn. Er war, wie m« . Mein söhn Panthers und groß-sohn Barpanthers,vhngefehr L. M. ,990. gcbohren. In dein sechs ^sten jähre seines alters heurathete er die heilige AsN" ^stM.,^anfangs unfruchtbar war, aber nach 26. jähren ,^iel^die Jungfrau Maria zur welt brachte. Und also E pje PAtradttion von diesen beyden eheleuthen, ohne vavSchrift weder dieser ihrer nahmen noch geschickteMeldung thut. Ja Epiphanius, welcher zuerst da°^giebt zu erkennen, daß er alles aus einem solchen u» ,net, welches er sechsten voll vieler gottlosen fabeuU"
Doch hat dieses nicht mögen verhindern , daß nE »Anna und dem Joachim zu ehren feste eingesetzet Ur.dann das letztere an. 1622. unter Papst Gregors MetUrsprung gehabt, da das erste schon an. 1584..5^bitt. lib. II. c. z. '
gnuZI. V. 1 . Laz,/-. * ^
Joachimsthal, lat. Vallis ^ogcbimiLÄ , eine btt lBohmen, in dem Elnbogener-kreis, oder wie am.^e» ^»n dem Satzer-kreis, hart an den grentzen des SE , ^
gebürges, allwo zuerst diejenige muntze gesEf.,welche davon beständig den nahmen thaler behalten.'tzs 1 ^man^sie eden daher in der Lateinischen spräche
äosckimicos nennet. Sie gehörte ehemals den?,heim/,z
Schlick, daher auch auf den allerersten thalern
nis auf der einen feite stehet. Die stadt ward ern
. .. .... . _ ^
-,-aeE e I'h
Lobem. p. ;6
nach entdecktem sicher-bergwerck erbauet, da sttschlechtes dorf gewesen , und Conradsgrün genen ;
l. miscetl. Mp
Vogtend
toxogr.
c. 17. v. 48. L lib. III. «.'4/ §. 7. x. ;4.
des Bohmen, x. 100.
* Joachimsthal, lat. VgIIl8 ^oacbimica, eine - §
erbaute stadt in der Mittelmarck Brandenburg,
ein Reformirt Lymnalium oder land-schule vorthe, das Churfürst Joachim Friedrich an. i^ 7 - ?te, welches aber schon an. iü8z. weil es an. u s.
ward, nach Berlin verleget, und mit imponan?^ v'e/versehen worden. Zeillers Reichs-geogr. ?komMn. x. 67. Adels Preußisch-und Vrangeogr. wm. I. L. 4. p. 2;z. WN"'->-
Joachimus I. der Teutsche Nestor genannt yeBrandenburg, Johannis des grossen söhn, A der ^ ^
febr. an. 1484. gebvhren. Sein Informator wa r ^ t.c ^>
Hiltoricus Joh. Cario , der ihn so unterrichtet, L,I>/gesandten in ihren eigenen sprachen herrlich am>^ ,,»d'Seine gelehrsamkeit brachte ihm die Hochachtung st EhFschafft Königs Francisci I. in Franckreich, nn „ chFzuwege. Von dem ersten soll er eine penst?" M»welches ihn bey dem Kayser Carolo V. ingesetzt. Von seiner astrologischen Wissenschaft^lhm heraus gegebene Lrognottica eine probe ao«u ^0!? Ker unter andern seinem Hause die Königliche,in der Christenheit verspricht, welches man an ss oi BFnig in Preussen erfüllet zu seyn glaubet: EF
vd er mcht sich die Kayserliche, und seinemftirsten zu Mayntz die Päpstliche würdeEr trat an. 1499. die regierung an, und M
die Universität zu Franckfurt an der Oder ,vatter auf dem tod-bethc noch recommend«» w'erhielt er die neue Marck von dem Teutschensen erblich, nachdem Churfürst Friedrich u-wiederkäuffich an sein Haus gebracht.nach absterben d< ' " '
Lehens-Herr diese
m sein Haus gebracht. An. ^des letzten Grafen Wichina»»« AKt-se Grafschafft, und an. ">ÄD
IIIY ritt ttrurr vergleich mit Pommern gctron lei? EpHause Brandenburg gegen gäntzliche erlassuna^^,,^ e. M^die gewisse Hoffnung der succeßion und wltcktlch d
auch verordnet worden, daß bey jeder Pnm Hgung auch ein Brandenburgischer Rath stv" ,, "Leventual-huldigung zugleich geleistet wurde- ^ sE heS ,,-vergleich nicht allein von dem Kayser besta«^^ E
an. 15;°. sowol bey der lehen-empfängnls, AEsolM
Huldigung es wnrcklich also gehalten worden.
-.dem wahl-tage zu Franckfurt
r Alberto zu Mavntz Carolr w/h,
er an. 1519.feinem bruder Alberto zu Mayntz
Ädert haben. An. 1,21. b 7 MWorms, wo er seine grosse beredtsamkelt v , ^
te , Lutherum zu einer revocation M „brachte er den von Minckwitz , welcher deu^^ „herGeorgium von Blumenthal, im Furstenw". D«geplündert hatte, zum gehorsam, und nay'ein, wohin sich die räuber retirirt halten-auf dem Reichs-tage zu Augspurg, wo ^^."stbönrnljchen Churfürsten Kayser Carm nnt emrr lm^p p^rede bewillkommete, wie ihm denn auch om
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