Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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2-A ben , und den Protestirenden Ständen / wie

bea/b,., urqischen Gesandten, welche hnlffe wider denantworten angetragen worden. Er war»ek> erbeii?kt ^uder Herr, welches er unter andern an ei-dem Höflinge bewiesen, an dem er , wegen ci-

td^i urthch ^ verübten beraubung eines kaufmanns, dasAalm ^rmatin« ald vollziehen lassen. Übrigens war er Lu-Clisahet" ^'Ader, so daß er auch mit seiner eigenen ge-

1 oa

übel l'^ch Königs Iohannis mrs Dänemarck tochker/" "^'°den ^>r Lutherischen religion bekennete, sehr

-- u>ar. Daher sich dieselbe aus furcht übel tractirt,>, in Sachsen retiriren muste.

, , 1 . an. i;;5. zu Stendal. Ä-rH-e. ö,a«ülr»l-«r-K<-/ä/^rar/o«?r.

>L'^»war.

L-c?^b den^siurct zu werden,

!>^°lin^^^Churfürst von Brandenburg, des vorherge-

den y.jan. an- izoz. gebohren, von Io-ihh s, ' von ^unterrichtet, auch unter seines Vetters, Churfürstsehr u» »att«. „?ntz, aufsicht erzogen. Als er erwachsen, nahmde^nh qx, unt an Kaysers Marimiliani I. Hof, welcher ihnT^Äschch^uei,, auch nach einmüthigem bericht der Bran-tvchE^enten, eine von seines sohnes Philippi I. in-»d-. .^"verlobet, die aber vor dem beylager gestorben,

striMe dieser Printzeßin unbekannt, und die Oester-igaen^Etu nichts davon aedencken. Weil er die Reichs-auf ffejßig besuchet, ist er dadurch zu einerniitr^s-wissenschafft gelanget. An. iz;r. zog er^hl ??n ih>ss °°-Pferden wider die Turcken zu hnlffe, und' weri er sich in einem treffen bey Leopoldshbrff5 ü-^rtxl einen Türckischen Bassen erlegt, mit einemdie bm^MEcher Massen beschencket. Nachdem erN» ^Afleiret-n festliche regierung in der alten und Mittel-^G"der-> m, (denn die neue Marck samt Croffen bekami ."es) erhielt er an. i§;8. das erb-recht aufM ^ aber bekannte er sich zu Spandau samt sei-

»der Lutherischen religion, welches ihmlN'-d^seinEveth, sein Vetter Marggraf Georg inFran-ab-^^pe<,r Funccius geratben,seinebeydeschwie-auf hg/ .und sein Vetter, der Churfürst Albrecht zu»den-« .äusserste widerrathen, welchen er in einem5 "- ^ ?ueft (») geantwortet. In eben diesem jähre

«?" Stieß e?? s besvldunaen der Professoren zu Franckfurt.k^dj-N »hfh.das Churfürstliche schloß zu Coln an der SpreeK^cb,i?ichz "nen. An. 1542. ward ihm das commandoa>A» iDvahm "iee wider die Türcken aufgetragen, welchese^erjKilch^ - Und einen zug in Ungarn that, wobey aberv?. win-^, ^ussien, und anderer Hinderungen w

wenig

C dem Schmalkaldlschen kriege hielt

>>LE?^den half auch den-Landgrafen Philippda« ^ demselben zu unterwerffen ; war aberI^^Er Landgraf gefangen genommen, und"«^Friedrichen fo hart gehalten wurde, wieHz?/, vrtrg Kardinal Granvellano, der die verände-NL Ä "iche rwig gemeistert hatte, eines versetztivNrflV erhj°,t"^re durch gute worte ihn zurück gehaltendtj?k> AMliyn ?"rch seine interceßion, daß das widerh, ck">,e?l°achLrirdr,chen gefällte todes- urtheil geändert!?"^rn Ä"ie Interim ließ er sich durchaus nicht auf-E 5 lie?'d vv/Arlt vielmehr von dem Kayser die erneue-sich !",/ch°n zugestandenen gewissens - freyheit."wid^M einige beleidigung, fo ihm von denvvn^Iren, dahin bewegen, daß er feinen bru-^lÄe>„„"rht gex^chrser stadt, die occaiione des Interims inMedium A" "'^r, durch eine zu Tangermünde ge-ler^k^Mch ss abzog, und dem Churfürsten Mauritio von" ilir h "chigl"^ '"' bernacki mit leinen völckern dieielbe

kk t^Etzn?efreys," h^lf. Nachgehends aber, als seine in-vhl zi,srj?^rrndgraf Philipps nichts helffen wollte,"°>> ^ kreyhlj.^en , daß Churfürst Moritz selbige zu sinnt

ra dersi^-""^l von feinen unruhigen yanoein ao-

»""aÄ- 'i^rbrMe, demselben alle hülffe; erneuerte virl-den s Sachsen und Hessen zu Naum-?deit"" anlegen' welchem jähre er auch die ve-

'>a»,,stttdiLbra^»cn ueß, hjx „achfolger erst zur voll-es (sbu, avvt ern».._ v. mobnteernackCaroliabdan-

^>Nen!"- an- ^62. der wähl Maximi

sslq^aie,, gAsj^hwlt er von dem Kayser die ervectant^ S^Men - lehn des Hauses l^E^lnem ^hen ' und an

! "> -in!? Herüber Hauses consolidil

e» R'sj^'cu er von dem Kayser die expectantzen Knn/uw - lehn des Hauses Anhalt, welche

168;. Mit den

ein» Ferni°^'der Dauses consolidirt worden. Er^ Httk'"andv ^ s""em alter, nach einem

- zu Cross-^"^ vergleiche, angefangen, den

Jvhan

^Mroffe

? 1 "s 8 tte??"dewK^ Auch

s,ss^»r ehe b 7 » 'a Slgmund Augusto in Polen,bin m ^und sein Haus die mit-

VbL?'" 7 d>'ll>Nan^ä''I Reichs-tage zu Warschau^lii^V schdaß^^man als etwas besonders von ihm an-e? Aflxa ^ver bestx^ wlen wichtigen dingen, sonderlich" ^"dii^H^tzvg Alb!',"^/ - nahmentlich Landgraf Phi-^WersLchabt, w Preussen und anderer de-haben " denn auch stinen tod einigewu, und noch wenige Kunden vor

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seinem tvde, da man noch keine kranckheit an ihm gefpüret, vaSbildnis des gecreutzigten JEsu auf den tisch mit kreide gemahlet.Er starb an. 1571. den ;. jan. von gift, welches ihm ein Hof»Jude Lippold, der besorget, er möchte zur rechnung gezogenwerden, in einem trunck malvasier beygebracht. Lerjpr. ßr-m-cleub. (a ) in lülloris eleck. Lrirnäenb. sagt, dieser

brief stehe unter Melanchthonis briefen, wie dann solcher würck-lich in der Baselifchen edition von an. 1564. x- 520. zu findenist, und gar wohl verdienet gelesen zu werden, ist aber alleinan den Polnischen König Sigismundum I. gerichtet. *Joachimus Fridericus, Churfürst zu Brandenburg, Chur»fürst Johannis Georgii söhn,war gebohren den 27. jan. an.r;46.Mit seiner geburt gieng es so hart her, daß die mntter Sophiavon Liegnitz am y. tage hernach starb, er aber durch bäder vonmalvasier und andern stärckenden fachen erhalten werden muste.In seinem siedenden jähre ward er Bischoffzu Havelberg, und2. jähr darauf zu Lebus. Unterdessen wurde er von ThomaHubnern fleißig unterrichtet, und that an. 1565. Maximilia,no II. kriegs - dienste in Ungarn. Im folgenden jähre wurde ernach dem tobe seines vettern Sigismundi zum üäminilimwrsdes Ertz - Stiftes Magdeburg postulirt, welche wähl Maximi«lianus durch ein schreiben an das Capital gebilliget. Er hat zu-erst die Dom - und andere kirchen, Stifte und klöster stinen Lu.Iberischen glaubens - genossen eingeräumet, und auch -selbst an.1570. sich verehlichet, welches bisher noch kein Bischofs gewa-aet hatte ; worüber ihm zwar fein sitz und stimme auf denReichs - nicht aber Kreis - tagen difputirlich gemacht worden :weswegen er sich auch der ersten enthalten. Doch hat er imübrigen alle vorzüge und gerechtigkeiten eines Ertz - Bischoffs zuMagdeburg über zo. jähr ruhig besessen, in welcher zeit er miteinigen Grafen von Mannsfeld zu thun gehabt; erstlich da ergleich an. 1566. das schloß Rotenburg an der Säle einem Gra^sen aus diesem Hause, der es in eben diesem jähre mit gewalterobert hatte, wieder abdrung, und den Grafen selbst gefangennahm; hernach, da er nebst Chur - Sachsen das antheil derVorderortifchen linie wegen vieler darauf Hafftender schuldenan. i ; 7 v. als Lehens - Herr seqnestrirt, und an. r;?;. das vesteHaus Mannsfeld selbst eingenommen und besetzet. An. -571.fiel ihm die Sommerscheburg nach Christophs von Steinbergrode wieder heim. Es wurden auch die Aemter Sandau undkloster Jerichau von denen von Saldern und Krusemarck einge»löset. An. 1574. tractirte er Henricum lll. von Franckreich, da-maligen neu - erwehlten König in Polen, auf feiner durchreisezu Halle, gab ihm aber doch sein mißfallen an der 2. fahr vor-her angestellten Parisifchen blut - Hochzeit nachdrücklich zu verste,hen. An. 1576. ward das Bischöffliche schloß zu Wolmecstättfertig. An. 1578. ward er mit auf das Hertzogthum Preussenbelehnet. An. 1579. schloß er mit Chur - Sachsen einen ver-gleich zu Eisleben: in diesem begab sich der Churfürst aller an»sprüche aufdas Ertz - Stift, insimderheit die städte Magdeburgund Halle, die er wegen des Burggrafthums, oder wegen desin der delagerung an. i;?r. aufgerichteten tripartits machenkönnte, ingleichen des anspruchs auf die Mannsfeldischen derg-wercke, und behielt sich nur den titul eines Burggrafen vor,nebst den 4. Aemtern , Gommern, Elbenau , Ranis und Got-tau, worzu er noch in dem Mannsfeldischen Eisleben, Rammet«bürg, Bornstätt und Voigtstätt bekam. Hierauf nahm derErtz - Bischofs die bisher üz. jähr unterbliebene Huldigung in derstadt Magdeburg ein, mit der er zwar an. izg;. in neue irrungwegen der geistlich - und weltlichen jurisdiction gerathen, dieaber durch Vermittelung der Churfürsten zu Sachsen und Bran-denburg bald wieder beygelegt ward. An. i;8o. half er die kor-mulsm Loncoräise, die im kloster Bergen nahe an Magdeburggemacht worden, befördern. An. 1596. wohnte er der crönungChristiani I V. in Dänemarck.bey, und stund auf der see einengrossen stürm aus. An. i;y8. ererbte er von seinem vatter dieChur und Marck zu Brandenburg, und überließ das Ertz - Biß«thum seinem damals achtjährigen söhn Christian Wilhelm. Inseiner Churfürstlichen regierung war das erste, daß er durch fti-ne Gesandten zu Gera in Voigtland mit Marggraf Georg Frie-drichen den daher genannten Gerauifchen vertrag aufrichtete,welcher sich grösten theils auf eine von Churfürst Alberto Achil»je gemachte Verordnung gründete, durch beyderseits Räthe an.1598. entworffen , im folgenden jähre bey des Churfürsten undMarggrafen persönlichen zufammenkunft zu Magdeburg revi.dirl ünd bestätiget, an. 160;. aber von Marggraf Georg Frie-drichs erben,Marggraf Christian und Joachim Ernst, angenom,men und placidirt worden. In diesen vertrag, welcher vonnun an als ein psclkum KmüIiT und simÄio praZmutiLa anzuse-hen seyn sollte, warb das ssis piiinogenicurL eingeführet, daßder jedesmalige Churfürst alle Märcklfche lander, auch die neueMarck, wie auch das Preußische lehen nach abgang HertzogAlbrecht Friedrichs, ingleichen das Hertzogthum Crossen undden anfall von Pommern < Mecklenburg, Holstein, Anhalt,Braunschweig, Lüneburg rc. allein unzertheilt haben, in Frau-cken aber mehr nicht als 2. regierende Marggrafen seyn, und dieübrigen vorhandenen söhne mit deputaten versehen werden soll-ten. Ingleichen ward verordnet, wle es mit ausstattung derPrintzeßiiinen gehalten werden sollte: nemlich eine in der Marcksollte 20000. fl. in Francken aber 12000. fl. nicht aber land undleuthe empfangen. Damit die Verordnung desto besser gehaltenwürde, sollte jeder Prmtz, ehe er zum genuß seines deputatä(in der Marck 6000. fl.) gelassen wurde, welches im 18. jähr

gesche-