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Vierdter Theil. He - Mc.
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>w?!!n^ßifteten Cistercienfer-kloster begraben. Er hatte1e» IKvrbrn Ä^lle tochler gezeugt, weiche aber unvcrheu-^.Eiinv,, vön stund es darauf, daß sie den Gra-

Allein zu ihrem andern gemahl erwehlen

te»i^ "u vct ^lnrathen des Französischen Hofes vermählteden Endx„ '^7- mit Thoma, Grafen von oavoyen, des«be» ^^rtiwn-^'^lmadüi IV. jungem bruder. Er ward vonNal?" kind „ ". seiner gemahlni sehr hochgeschätzt, zeugte« E und also fielen ihre lander auf ihre vb-

«Ä ^>t lvd/^^^aretham, als sie nn dec. an. 1244. zuben ^ttlana„?^leng. Ihr hinterlassener gemahl ließ sie,Marquette bey ihrem ersten gemahl degra-por LmsnusI äus^ro, tom. I. lik.VIII.

. Iohq ' ^"uon. Siehe Bertrand von Rheims.

Ä2^Und Errufen von Revers und Flandern, Ludovi-Den» ^' wn^^nnis von Bretagne, Grafen von Montfortsvh^ M ihr n? bch wegen ihrer tapferkeit hoch berühmt.die gchci,wi^7??hl, welcher nach dem tvde seines bruders^lcigßio,, u» UI. des letzten Hertzogs von Bretagne, um^»i^Erieq Hertzogthums mit Carolo, Grafen vonsoltzgleravf'Me, gefangen worden, und der Graf vongantze land einnehmen wollte, that sie ihmdaß er nichts ausrichten konnte. Vor-^ in der belagerung von Hennebout an.i>V7 nahmen. Denn als der Graf von Blois

»icki.v vvlck l» ' .ihat diese tapfere Printzeßin, nachdem sie^hr^laaere^^ifchet, bey einem gewissen orte der stadt,So , einen ausfall, und ungeachtet sie nichtj ^u bey sich hatte, verbrannte sie doch vielnAr» ' sie gieng in der eil bis nach Brest, oder wievlatzvn schluä N Auray, kam mit einem starcken succurs zu-wiederum durch in die stadt. Da endlich diejvkltyMenssl" war, sich zu ergeben, stieg sie auf einen thurn,e Englische flotte, so ihr zu hülffe kam , von^ hielt sie die Übergabe noch auf, und nöthigte

M nach ankunft der Engelländer, mitlÄ>Ü ^ise nack K"^uck zu ziehen. Sie that nach diesemEngellanb, und bewog den König Eduar-bcr^^n. i,n Bretagne ausstieg. Da nun!e>?^s>k^richMn^sicg Crvissv wider Philippum VI.Ä ^Ees H^wchten, kam sie nebst ihrem söhn zu ruhi-^ ^ dew^ogthums Bretagne, welches noch eine lange

krz.?^^ie UvnMontfort bliebe. recber-

ssvi," ^ bist. cks kranLS tom. XI. col

18-

ill? Grafen von Valois und Margaretha

2^ s^ckrei^^^^ gemahlen, lochtet-, Königs Philip-° ^?'kger.^ Awester, und Eduardi lll. Königs in En-. kli,Mutter. Sie war weaen ibrer aöttesforcbt

. Sie war wegen ihrer göttesforchtberühmt, und wurde den 19. may an.

-e^Sali,h umi ^n frommen zuqenannt, Grafenverst^^i. Nachdem aber dieser Herr den 7.iiyA jl, Lb 4. lieben, und einen söhn, nahmens Wilhel,

4. tück. ^ cmcn mv", nuymcnv ZLvuykr-

<>k ^^ chvilten-„7wr hinterlassen , nahm Johanna in der-in "IÄ den geistlicher, Habit an. Sie brachterh?' ßvA-r ron Engelland und Franckreich, gleich da^di,ch fiN^gen wEen, an. 1^40. einen stillstand zu-mart. an. - --

ihkLI .

^ ..., ueL-r^e tom. II. col. 47 ;. sey.

Ä^en^die'^ertzogiu von Lothringen, Brabant und Lim-"oh^ta^^bgm „,,?ehter Johannis III. Hertzogs von Lo-^l>i iu Löve^ ^wburg, Margqrafen von Antwer-. v,.... ven, dessen gemahlin Maria, deren

^d,.riuss'cus vvn vcpen gemayun wcaria, oeren

Graf von Evreux, KönigsE' Ds.undÄfi Sie folgte ihrem vatter an. 1^5.M «i stadt a/ ^ dasselbe jähr ihren einzug inM^?°v ^ern,^?e nicht nur ihre freyheiten bestätigte," v", Hl- Hierauf verfiel sie mit ihrem schwa-

^^biKb sie dje^, von Flandern, wegen der Herrfchafft."ich?; »lit 9>ucklj^ «^Ete haben wollte, in krieg, welcherKoffer ire lief, indem sie, da Brüssel uber-^bv^ bery^ » fahr die flucht ergreiffen muste ; jedochih«^> si'hrjn e sie alles verlohrne wieder, und^ dx die siadt ' machte aber an. 1^7. friede,

deyiaq-x iwerpen M lehn. An. 1,69. befand!°ä>l^ dez ^Und, Kvnl^n-^^ Philippus der kühne, Her-^M iu<^?L?dachtx?E,^^^-bruder, mit ihrer icbwe-A-kÄH ifihich ^ ^udovlc, III. Grafen von Flandern ,? sL«»s, uud r ;7r. verfiel sie mit dem Hertzoget,^;. ^"den j dem treff-«^ das ungluck, daß ihr gemahl,' >d^ie fl.^re wieE.bUBastwiller gefangen, und erst

--lv^-"w r»ni ^" 7 "^'vuroen gezogen yaoen, wv-'chäerm-^^^ gekommen wäre. An. i;8z.V»ij ^ -iq ??l>'st Gemahl durch den tod, und

^s^w Ä^n darNE ru.gemüthe, daß sie bey nahe-L>D°gevvn L^^üffet hätte. An. n 86. trafhlstyx. ^ brach, «Widern einen vergleich, welchen die-/^'"^ohannam dadurch bewog/ ihm

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den krieg anzukündigen. Ob nun gleich derselbe Im folgendenjähre sich zum zweck legte, und einen neuen vergleich cingieng,so brach doch das kriegs-feuer an. 1 z88. aufs neue aus, da dannder Hertzog geschlagen, und die belagerung von Grave aufzu-heben gcnöthiget ward. Um nun allen streitigkeiten nach ih-rem töde vorzubeugen, so erklärte sie an. i;89- den rz. fept. zuTournay ihrer schwester tochter, Margaretham von Burgund,nebst dero kindern, vor ihre einzige erbin, lind trat ihr alle ihreläuder ab, behielt sich aber die Nutzung davon auf ihre le-bens-zeit vor, worauf sie mit dem Hertzoge von Geldern frie-de machte. An. 140;. erklärte sie Antonlum von Burgundznm Gouverneur von Brabant, wie auch von ihren übrigenlanden, und an. 1404. den 7. may schenckte sie der vorher ge-melkten Margarethä, Gräfin von Flandern und Hertzvgin vonBurgund, alles was sie befaß, dergestalt, daß sie es nach ih-rem tode entweder selbst behalten, oder einem von ihren söh-nen zuzuwenden, freyheit haben sollte, jedoch mit der bedin-gung, die Geistlichkeit und den Adel sowol als die städte in ih-ren hergebrachten rechten und freyheiten nicht zu krancken.Hierauf gieng sie an. 1406. den i. dec. mit tode ab , und hatteÄntonium von Burgund zum Nachfolger, dessen mutier, dieoftgedachte Margaretha, ein jähr vorher gestorben war. Jo-hanna liegt zu Brüssel in der Carmeliter-kirche begraben. La^-/a«Lir ckroa. Lrsd. snnsl. troph. cie Lrub.

/c/mc, bist. Zsnesi. eom. II. p. 799.

. Johanna , Darc oder vsy, insgemein kucelle ä'Orls3N8,oder die Jungfer von Orleans genannt, war gebürtig auseinem schlechten dorfe Damremy, bey Vaucouleur in dem lan-de Barrois an der Maas gelegen, allwo sie ein baucr Iacobusvon Arc mit feiner stauen Isabella gezeuget hatte, und musteihren eitern von jugend auf die schaaft hüten. Als sie das 18.jähr ihres alters erreichet, gab sie vor, daß sie einen ausdrück-lichen beseht von GOtt hätte, die stadt Orleans , welche da-mals von den Engelländern belagert, und in die äusserste nothgerathen war, zu entsetzen, nicht weniger den König CarolumVII. der von den Engelländern fast gantz vertrieben war, zuRheims zu crönen. Nachdem sie nun ihren Vorsatz den ei-tern und nachdarn angedeutet, begab sie sich zu dem Gou-verneur zu Vaucouleur, Baudricourt, und trug ihm ein glei-ches an. Dieser hielt sie zwar anfänglich vor wahnsinnig ;jedoch als sie in ihrem gantzen Wesen satlsamen verstand von sichblicken ließ, ihm auch von dem scharmützel die herings-fchlachtgenannt, so in währender belagerung vorgefallen, an ebendem tage, da solches geschehen, und davon man zu Vaucou-leur noch keine Nachricht haben konnte, anzeigung gethan,schickte er sie an den König nach Chinon. Sie kam hieraufim lager in manns-kleidern an, und ob sich wol der Königgantz schlecht angezogen, auch mitten unter seine Hof-leuthegestellet, über dieses sie ihn niemals gesehen hatte, kannte sie ihndoch gleich, erzehlte ihm auch in gegenwart einiger feiner ver-trautesten Minister eine degebenheil, die sonst niemand, alsdem König allein bekannt war. Der König ließ sie hierauferaminiren, es bezeugten aber alle Geistlichen und Parlements-Herren, daß etwas übernatürliches an ihr zu spüren wäre.Als sie nun den König ihres habenden bcfthls beredet, befahlsie ein schwerdt zu holen, welches in dem begrabnisse einesgewissen Ritters hinter dem grossen altare in der St. Cathari-nen-kirche zu Fierbois liegen , und auf dessen klinge ein creutzund eine litte gestochen fevn würde, vorgebend, daß sie hier-mit die Engellander schlagen und Franckreich erretten würde.Als nun die abgeschickten alles nach ihrer aussage so befunden,ob sie gleich ihr lebtag vorher weder an dem ort gewesen,noch das schwerdt gesehen hatte, wurde jederman überzeuget,daß etwas göttliches durch sie würcken muste, und hieraufwurden ihr einige trouppen zugegeben, mit welchen sie fuc-curs und Proviant in die bereits auf das äusserste gesetzte stadtOrleans brachte. Ja sie nöthigte endlich durch ihre ausfälledie Engelländer, daß sie die belagerung mit grossem Verlustaufheben musten, wegen welcher that sie denn sich in ein un-gemeines ansehen fetzte, und ihr zu immerwährendem anden-cken der nähme LuceHe ä'Orlsanz beygelegt wurde. Als die,ses geschehen , beredete sie den König, gerade nach Rheims zugehen, welches ihm auch dergestalt glückte, daß sich die mei-sten städte unterwegs ihm unterwarfen, weil sie. alle den En-gelländcrn gram waren , woraufCarvlus endlich den 17. ml.an. 1429. zu Rheims von dem Ertz-Bisthoff daselbst gecrönetwurde. Die Jungfer wollte sich hierauf wieder nach Haus ver-fügen, weil sie sagte, daß sie nunmehro ausgerichtet, was ihrGOtt befohlen. Der König wollte sie aber nicht weglassen ,und zur danckbarkeit erhob er sie nebst ihren eitern und brü,dern, und männlichen und weiblichen nachkommen derselben,in den Adel-stand, gab ihnen zum wapen emeu fchlld, darin»2. litten mit einem schwerdt, auf dessen spitze eine crone ruhe.te, und legte der familie den nahmen ue Os bey, davon nochheutiges tags nachkommen vorhanden sind; wiewol nachge-hends den weiblichen descendenten, wegen vieler Unbequem-lichkeiten, an. 1614- der Adel-stand genommen worden. In-dessen fuhr die Jungfer von Orleans fort in ihren Helden-thaten , ward auch vor Paris hart verwundet, und endlich ineinem ausfall vor Compiegne an. 14^0. von den Engelländerngefangen, die solches vor einen grossen sieg schätzten,! indem

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