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rss'W wüA zuvor gesagt, daß sie einmal zu grossem nutzenWalen, will auch vorgeben, daß sein Haupt zu
<, D>Men «W begraben, und von dar nach Emesa , einer»km Phöntcien, gebracht worden. Weiter ist
q.J Mo,jX?uß solches noch heut zu tage an mehr als ei-ven ,v!N gezeiget wird, ohne daß es noch auö-Ij^vdec unter allen das wahre Haupt Johannis ha-
hcnivt unter allen dessen wahres und eigent-
ley. ^ V, ' 171 . IV . 6
^7'M. . V, XI.. III. r. IV. z. 6.
llh VII XIV- ;.Iegg. VI. I. ,/o<d.s.
c, r;. bell. ^uä. L üb. XVIII. -rntig. ^uä.
"iuw ^ in Obaä. I. bitt. ecLlek. üb. XI.
xijs^ ^nnni. exercit. näverlus Karu-
I, 7 ^' Memoire« pour lervir ä kttittoire cie 1 'e-üi) i- §xa»- 7 e»r. kill. eccl. X. 1 . p. ;ro. legg.
ne vi^u <L smictu ^oksnnir. clillert.
^°han kkULio ^okLNIlis. *
^Er Apostel und Evangelist, aus Galiläasöhn M wnst auch der itteoloZus genennet, undder -A drüben von der Salome, und « 2 t. Jacobi
a>„sMrey vv,«' dem er zugleich von jugend auf zu
Kei, a°e^eden schalten worden. Es will zwar Hierony-W schlecht wenn er aus einem vornehmen adeli-hi>hE?ns-hjg,ussproffen gewesen, und führet an, was inicha»Uers von ihm stehet, daß er in dem Hause desSk», Her gewesen, und bey unsers Heyiandes
h i»i^ Petn,.^ scheu sich habe unter die Jüden wa-^ie >,!,7U w den pallast einlassen dürfen. DiesesMzW bey /jch gewesen, warum er gantz allein demmner creutziqung aufgewartet, und nachge.^viks^»c y^cr habe sich in sein Hans nehmen, und als
K? beerben'""An. Allein dieses kan nicht sattsam!5^»,e^Vriv7i äsen seines vatters geringe handthierungE! na, x^ud hierwider streiten. Was aber seineMich ^,,ucm Hohenpriester anlanget, so mag sclbi-dar,«, ^uer andern Ursache hergekommm seyn;crzey,^ !'°ch nicht für wahr anzunehmen, wassein nemlich gleich dazumal nur vor
kE iich^ee q-x.!" Galilaa habendes guth, welches er vonr? ^ an?^l>r ej« D. den Hohenpriester Hannam verkauft,Ntt bUchaff^.lchon Haus zu Jerusalem um den berghatte, und solcher gestalt mildem Hvhen-' bkr->.^l>n wäre. Einige, stehen in den gedan-ejy ^channes vor seinem beruf zu dem Apostel-
Wer As y^uger Johannis des Täufers gewesen, undseike^en^"nger uris Joh. I. allwo gemeldet wird ,b-We» Uniet ?u Christo gemacht, deren einer An-Vd r, ^nnen «» ^"l sich nun Johannes sonst niemalsl--> ?r>id°^»ger ' io.wäre wahrscheinlich, daß ervÄ.A°wb/y?^n. Erwürbe zu einer zeit mit sei-s°,^kr jüu A beru^ grosser,i zu einem Jünger und Apo-lley , und war unter allen andern Apo-
d„? bhS feig lwk -w Allen durchgehends bekräfftiqen, undalter, da er fast noch gaütze ?--. jähr'Hus ihn !' <>ch Z» bringen scheinet. Nach-
^>ik ^it ^e er g- Anen bruder zu Aposteln beruffeude^rde wegen ihres eifers Donnerkinder. Jn-hjxy Wy 5 alle,L°vannes von Christo am meisten geliebct;Wli'^rAWtste n ^lsthe an seiner brüst gelegen. SoA°h°^de der erst-von der auferstehung Christi er-^»Ws ^'welcher mit Petro unverzüglich zu sei-A den des HErrn Himmelfahrt aber war
Atk!Al»,!L ei», gVernAposteln zu Jeru,alem, und wur-"e» gWch W vvn UWinis geworffen , darüber er em herr-VWa i^Anien a"^ ablegte. Nach diesem soll er mit^W^envLanb^ ^schickt worden seyn, die neuen Chri->» ,wniey >nj,?" uarcken; welche reise aber nicht von
7 r,'""en n,jfst' ; Iveiu-e ,c,,c »,u,t v.'t»
SwÄ^'ffr ha/ ni der that gar keine alte oderH Ja. dat. üai ^>- das Knanaelium
lriKich dI Aelt e? ffdafeldst viel herrliche gemeinden ge-M i, M sOldst „j^llch metstens zu Epheso anf. DennA!injtchs^^tn,o^ Bsschoff war, sondern wie die Al-
amt verwaltete, so hatte era'WK '^an^wes auf die Christliche kir-
W Kadern c^,auge. wollen einrae glauben, er
', sonderlich
Hierauf hat er das Evangelium
W?Sen' ^dern Li^ge. Es wollen einige o!ia^PreAA.°^°«landischen provintzen8 in ?°h»er wi antemal seine erste Epistel vor alters
,'en
Jdera ^ rel-iia!l"^wer war. So versichern auch die. ' eh, desjenigen, was sie in den Asiati-^vßLanyt^^on ' daß die LLÜorL, ein volck in Jn-y,Dt. A>!vhana/?,Vorfahr,, empfangenen tradition,^ dk^bes» ^ er n,m^-be allda den Christlichenalauber
, ^ ^c>W?Ld an a„d^^ begriffen war, das Reich GOt-, ^!ch?x Ao,nA'dern orce,i fortzupsiantzen,so warun-^ Jvba«» "ue heftige Verfolgung der Chrl-
kt ve,,W ein siedkn!^ -wii betraf. Einige karre« mel-die j^vg wieder^ ° geworffen worden, aberoh-5 - dq?Al PatymAdavon gekommen. Hierauf wur-' dafKst^,, m dem LrcluxelLo gelegen,und ertz-grube arbeiten sollte.
'' Cr waches geschehen, dann" diffm-
tuste daselbst unterschiedene jähre aus«
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halten, doch aber unterrichtete er mittlerweile die einwohueeselbiger insul in dem Christenthum. Eben daselbst geschahees, baß er zu ende der regierung Domitiani seine äpoca-Ivptin schrieb, nachdem ihm durch mancherley gesichter undProphetische bilder der zustand der Christen in den zukünftigenzeiten war klärlich gezeiget worden. Man weiset in einemauf dieser insul gelegenen kloster noch heukiaes tages einestodten Mannes Hand, in deren fingern die naget immer wie,der wachsen sollen, so oft als man sie abschneidet. Da denndie Türcken behaupten wollen, es sey die Hand eines ihrerPropheten; die Griechen aber vorgeben ; es sey JohannisHand, womit er seine Offenbarung geschrieben. Nachdemnun die verfolgung Domiliani durch dessen lod aufgehört, sowurde Johannes wiederum befreyet, und kam nach Asien ,insonderheit aber nach Ephesus, allwo er als ein treuer knechtGOttes seine zeit vollends zubrachte. In seinem Evangelio,welches er zu Ephesus auf ansuchen der Asiatischen Bischöffegeschrieben, widersetzte er sich dem Cerintho, dem Ebioni, denLliosticis und den Limonisius, auch wird erzehlet, daß alser einsten mit etlichen guten freunden zu Epheso in ein öffent-lich bad, wohin er sich öfters zu verfügen pflegte, gehen wol-len , und man ihm angesagt, es wäre Cerinthus , oder wieEpiphanius meynet, Ebion darinnen, sey er wieder zurück ge«kehret, und habe gesagt: ach I lieben brüder, lasset uns ja vondiesem orte schleunig wegeilen, damit nicht etwan die bad-stu-be, morinnen sich ein so abscheulicher ketzer, ein so grosserfeind der Wahrheit, befindet, uns über den köpf einfallen mö-ge. Gleichwie er aber von Christo vor andern sonderlich wargeliebct worden, also ließ er auch gegen jederman die gröstenliebes-proben verspüren, welche darinn bestunden, daß er fürdas heyl der menschlichen seelen aufs höchste besorget war.Einige Alte ziehen zu solchem ende folgendes merckwürdigeexempel an: Als er emsmals eine kirchen-visitation anstellte,traf er nahe bey Epheso einen jüngling an, welcher ihm vor«trestich gefiel, und dem insgemein der nähme Agapetus ge-geben wird. Diesen übergab er dem Bischoff selbigen ortes,mit beygefügtem ernsten defehl, ihn wohl zu unterweisen undaufzuziehen. Der Bischoff nahm solche commißion anf sich,unterrichtete seinen untergebenen, und taufte ihn. AIs er aberhierauf meynte, er dürfte ihn nun nicht mehr in eben allzuscharfer zucht halten, und ihm dahero etwas freyheit verstat-tete , mißbrauchte sich deren alfobald dieser jüngling, ließ sichvon böser gesellschafft verführen, und machte sich zu einemHauptmann über eine rotte strassen-räuber. Als nun Jo,hannes bey seiner zurückkunft dieses vernommen, verwies erzuerst dem Bischoff seine nachläßtgkeit eifrigst, und nahm sichhierauf vor, ihn unverzüglich wieder zu suchen. Diesem nachreisete er alfobald nach dem gedürge zu , allwo sie ihren stras--sen-raub gewöhnlicher Massen zu verüben pflegten. Da er nunallda vvn einem aus dieser rotte gefangen genommen wor-den , verlangte er vor ihren Obersten gebracht zu werden.Der jüngling , so bald er ihn ansichtig wurde, nahm alsofortdie fluche, und lief darvon. Allein Johannes, so alt undschwach als er war, folgte ihm dennoch nach, und da er ihnnicht einzuholen vermochte, bat er ihn aufs beweglichste, ermöchte doch stille stehen, mit versprechen, GOtt seinetwegendemüthig anzuflehen, daß er bey ihm wieder zu gnaden kom-men, und Vergebung seiner fünden erlangen möchte. Daraufließ er sich endlich bewegen, und fiengen beyde aufs bitter-lichste miteinander an zn weinen. Hierauf brachte ihn Jo-hannes mit sich zurück, und versöhnte ihn wiederum mit derkirche. Sonst scheinet er stets in einem ehelosen stände ver,blieben zu seyn; gestalt solches die Alten insgemein bekräffli-gen, und es bezeuget insonderheit Ambrosius, daß alle Apostelverheurarhet gewesen, ausgenommen Johannes und Paulus,Wiewol andere behaupten wollen, er habe sich in den ehe«stand begeben gehabt, und sey dieses eben seine Hochzeit ge-wesen, worauf Christus zu Cana in Galiläa wegen der na-hen bluts-freundschafft sich befunden. Nachdem er aber durchdas wunderwerck des in wein verwandelten wassers von deßsen Gottheit überzeuget worden, habe er alsofort den eheli-chen stand verlassen , und sich unter die zahl seiner Jünger be-geben. Allein es ist solches selbst nach dem geständnis Baro-nii eine fabel. Seine natürliche gemüths-beschassenheit an-langend , so scheinet er sehr eifrigen geistes gewesen zu seyn ,den man leicht hat können aufbringen und zu zorn reißen;wiewol doch endlich bey zunehmenden jähren sein gemüthgantz verändert, und mit grosser saiiftmuth angefüllet worden.Ob er nun gleich eines natürlichen todes zu Epheso soll ge-storben seyn, so hat er doch sonst viel ausgestanden, daß erbillig unter die Märtyrer mit kan gerechnet werden. Vonder zeit aber seines todes sind die gmkvres nicht gewiß. Ei-nige wollen , er wäre im 68. jähre; einige aber, welches fastwahrscheinlicher ist, er wäre in dem 7>- wme nach Christi tobeverstorben. Es ist auch in der antiqmtat eine fabel gewesen,als wenn Johannes nicht gestorben wäre, indem einige sa-gen , er läge nur in einem grabe und schliefe; einige abervorgeben, er wäre, wie Enas, levendig m den Himmel ge-nommen worden. Noch andere geben vor, er lebe noch heutzu tage auf der wett, und sey bald an diesem, bald an je-nem orte. Es ist aber diese falsche Meynung durch mißver-stand aus dem spruch Iah., XXI. entstanden, woselbst Chri-stus nur die unmäßige curiositat des Apostels Petri strafet.
Gg 4 Denn