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Indessen glaubet'man gemeiniglich, daß eiMe»».?^ttzu muß anlas gegeben haben , sintemal Avcn-rühre solches von einer Florentinischen wei-her, welche ihrem geliebten Johanneden würde verholffen. Parivlnius will eS
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bk^ '"-v!>et7"/7 lnuß anlas gegeben habm,
^ w dxx Aeodora
, 7-xsl. Erführen / der eine maitresse, nahmens«k»-?'vern,„ , „nd Leo Allatius von einer Mayntzischen
welche sich für einen Propheten aus-^ ^ Handel angefangen. 5 ca/«,. 8V-
»-, L/«v. Otts 6a^/crc-,e.
L»ccacc,'»i, äs clsr. mul. ?/atr--ÄNN. Lvj. CoMr. F'/a-
vit. kom. kont. /lli-E.
^>Ns ^ l^sps IÜLM. kgpisss monllrosä.
pär-en. L/o»^eK äiZtrike. ksps los-
I>z , "ss, confnr. fad. äs .jok. Lspissg. c?^rM,«c,
tuinulus- äisguisi kill. äs ks-
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das (nach deren meymmg, welche nemlich,„I Weib Papst gewesen) ein Römer. Er war^>k>s>, ^rvi„w folgte Adrians II. den 14. dec. an. 872. Er?ep,g,,i^lvum nach Ludovici II. tode zum Kayfcr ,Hlik *>M 7.7.om Christ-tage an. 87?. geschahe. DiesesM Tonern, dahero geschahe es, daß etliche vonli°^g^^wost,s, Bischoff von Porto, und die GrafenU ksDarg" wider ihn conspirirten. Dieses, nebst dem,M i,?ey d-"en Rom zu belagern dräueten, nöthigte ihn,sl»^-Kaystr Carolo Lslvo hülffe suchte, welcherUkd^BerUj.wcht abschlug, in Italien kam, und den^>kia, inrück Aswiraf. Allein, da er von bannen an. 877.«HZZ ders.,Men wollte, wurde er mit gift hingerichtet,a,?tl,s , Uen ieit bekamen Lambert, Graf von Svoleto,hN>,g^' a>carggraf von Toscanien, den Papst Johan-,!!°»ertrann aber bald darauf wieder aus ih-. . w nach Provence, wurde von bannen nachd'Zt, . kam nach Troyes, woselbst er ein Lon->,7. Ludovicum den stammlenden an. 878.
getk,^« ^ gehöret, was die Saracenen in Italienr„ ,°M>t^ "^muste er wieder zurück über die Alpen,
beiden Päpsten gesessen, gar nicht heraus vermachen lassen. Flodoardus meldet, daß er an. yry. ge-
' ^ ^ " korben, entweder durch gewaltfamkeit oder vor bekümmer«
Nis. L»r^^a«ck«^, lib. II. L> IZ. d.es 0/ire»FI.
L/ok,«a. < 7 ave.
Johannes XI. war des Papsts Sergii söhn von obbcmeld-ter^Marozia. Er succedirte Stephans VIII. an. y;i. undkam durch seines stief-vatters Guidonis von Toscanien par-tey zu der Päpstlichen würde. Nachdem dieser Guido todtwar, schickte Marozia Abgesandten zu ihrem schwager Hugorne, ihm Rom anzubieten, wofern er sie heurathen würde.Dieser vorschlag erbitterte ihren söhn Albericum dermassen,daß er beydes sie und Iohannem in das gefangnis werffenließ, worinn dieser an. y;6. todes verblichen. Platina mel-det , daß als dieser Johannes Papst worden, sey zu Genuaein brunn mit blut geflossen, worauf die Ungarn und Sarace-nen in Italien viel blut vergossen, und alles verheeret.
. lih. III. c. 12. 17 » vis8 äss ? 3 ps 8 .
Johannes XII. Alderici söhn,, ein Römischer kgtricius,bekam nach Agapeti 1 l. tobe die Päpstliche würde, da er nur18. jähr alt war, den 2;. mart. an. 956. Sein voriger näh-me war Octavianus, den nahmen Johannes aber nahm erentweder zum andencken seines Vetters Johannis XI. oder umdieser Ursache willen an, weil einige schmeichler das Wortvon ihm gebrauchten, dessen sich die Schrift von dem vor-läuffer Christi bedienet: Es war ein mensch von GVtkgesandt, der hieß Johannes. Dem sey nun, wie ihmwolle; so ist dieses gewiß, daß nach derselbigen zeit die Päp-ste mehrentheils ihre nahmen verändert haben. Die scciben«ten berichten, daß dieser Papst allen lästern ergeben gewesensey. Als er sahe, daß Berengarius und sein söhn Albertus inItalien unglaubliche grausamkeiten verübten, rief er den Kay-str Ottonem an. 961. hinein, versprach ihm alle treue, undschwur darzu bey dem cörper des heil. Petri; allein nichts de-stowcuiger vergaß er seine zusage gar bald, und schlug sichzu dem tyrannen. Darauf kam Otto wieder zurück nachRom, und der Papst Johannes muste sich aus forcht vor ihmunsichtbar machen. Nachgehends beriefen die Bischösse an.
96 z. ein Concilium, und nachdem sie die Wider ihn einge-brachte erschreckliche klagen vernommen, setzten sie ihn ab.Ungeachtet dessen aber kam er dennoch wieder nach Rom, sobald Otto diese stadt verlassen hatte, hielt den 26. ftbr. au.964. einen s^noäum, und ließ alle acten des Wider ihn ge-haltenen Loncilü verbrennen. Darauf fuhr er in seiner gott-losen lebens-art fort. Allein Luitprandus schreibet, daß ihneinstens an einem abend , da er bey einem weide gelegen, dieteufet so erschrecklich geschlagen, daß er acht tage hernach ge.storben; welches vielleicht des weibes mann, mit einigen ge«Wissen mögen gewesen seyn. Er starb den 15. may an. 964.Platina meldet, daß er an bvsheit alle seine vorfahren über«troffen, «nd daß um die zeit feines todes viel wunder-zei-chen in Italien geschehen , als daß ein über alle Massen gros-ser stein in einem grossen sturm-wetter aus den wolcken herabgefallen, und auf vieler leuthe kleiden, blutige creutze gesehenworden. -mnrä. lib. II. , lib. VI.
Ks.'Zr«a. 1Varr«a. IMoria sieculi IX. <L X. Carie.
FkeräeME, Klitoris kspstus Lc.
Johannes XIII. ein Römer, war zuvor Bischoss zu Nar-rst, und succedirte Benedicto V. an. 96?. Er wurde durchdes Kaysers authorität ccwehlet, welches die Römer sehrschmertzte. Der Papst erwies sich gegen sie etwas strenae, wel-ches sie dermassen auf ihn erbittert machte, daß er "endlichnach Capua zu dem Fürsten Pandvlfo seine znflucht zu nehmengenvthiget wurde. Daraufkam der Kayser Otto ihn wiedereinzusetzen. Nachgehends wohnte er einem Lonciko mit bey,welches an. 9S7. zu Ravenna gehalten wurde. Man sagt,daß um selbige zeit die Polen den Christlichen glauben ange-ln O" «oer ^ nommen, und daß dieser Papst zuerst die glocken-weyhcauge-
si? bE^Bsschvff zu Ravenna. Er folgte ordnet habe. Platina meldet, daß der Römische Stadt-Oder-sM beh^Vj^u Landoni, worzu rhm seine mai- ^ Rokstedus, welcher das volck wider den Papst aufgewiegelt,WchiAlbx.j »bei, Die Saracenen baustten zu nachdem er demselben wieder überliefert worden, um ihn will»
>Nai! Tva-I Welche der Papst mit des Marg- xührlich abzustrafen, zuerst mit den haaren an das Haupt der(chlun ^ulffe strikte, und sie zu ver- des Pferdes Constantini aehanqen, hernach auf einen
Kk « ""na vo^ Dahero mag es vielleicht gekommen ^ gesetzt , seine Hände an dessen schwantz gebunden , also-s mn, ,-n m-nr st^t hindurch geführet, und fast zu tode gestäupt
worden. Dieser Papst starb den 6. ftpt. an. 972.
/.na Ö/i,V«ssr. Cava.
Johannes XIV. hieß zuvor Peter, war Bischoff zu Pavia,mw des Kaysers Ottonis II. Cantzler. Erwürbe nach Bene-dicto VIII. an. 984. auf den Päpstlichen thron erhoben, nach,beschul'diget 7 'nacI?Con,postell ge- dem Majolus solche würde nicht annehmen wollen. Als Bo-wallfahrten tlttm lassen ^Gle^ nifacius VII. mit dem zunahmen Franson, mi Gegen-Papst,ep»? tz?vsi^'schvffg "uuniqkeit der Französischen Prala- welcher nach Constantinopel gewichen, von des Papsts Vene-
vo„ Utrecht stillm A 928 wurde dicki tode gehöret, kam er alsobald nach Rom, ließ durch
so Htttzog v!n Tosanim/Hu- hülffe seiner freunde den Papst gefangen nehmen, und den
«Tn L"''" wo?ruder, und MaroM eines -9. cmg. an. 98z. strangulwen. Ob nun solches wegen sei-
»„77. gefangen acnomm-., Dicke krau ner tyranney oder durch des volcksbochett und neid gesche-
hen, wie Platina spricht, ist ungewiß. Er besaß den Päpstli,chen stiihl nur 1. jähr und etliche monate. /Var,«a.an. Y8z. .
Johannes XV. em Nomer , Leonis söhn , wurde vonLerLlmsey zu ende des 98;. Mhres erwehlet. Nachdem der
Gegen,
eqen " Iwge scribenten, daß er ihnen eincn tti-Penvlhiaet worden. Zu selbiger zeck geschahe
auf des MorgenläWischen Kaysers Basi«
' t»,tz 7 die gemeinschafft der Römischen klrche auf-
wieder in die Patriarchalische wurde zu
er Barvnius meldet, daß vielleicht hrer-
so leicht gewillfahrt, des gemeinen
^Äb^e^^utsprungen, daß der Papst JohannesIM-q ^'^püium ist in der Vaticanischen krrche zu
tt dirs-» I-arolus Lrsllu« kam an. 88». nach Rom,«lc 88r. zum Kayser crönte. Er starb den^ kMn enMsw er.10. jähr und 1. tag Papst ge-
. -q, ... ... ,
/)» CbMc. Car>e.
d« IX » ^
s«Hck)8° Thevdl5^^' gebürtig, war Rampoaldi söhn,sk„» l>v d?^ergjg,Mro II. an. 901. Onuphrius bemercket,ll-» e, wj^Aedlcti söhn , und des Grafen von Tn-
^4'>Diest/Nt, welcher mrt gantzer gemalt PapstÄ'Usti 7 Johannes ix, hielt an. 921. zu Raven-7777-BijÄoffen, von welchen des Papsts, hingegen eines andern Loncilü^.7». Gc!Mgnus Viu. wider ihn gehalten, ver-crz!.Is^alls bestätigte er auch Lamberti Kö-bey jh»7,^g ; welchen die Jtaliäner wider Ar-wge. ^doben. Seine regierung währte 4.'darb an. 90z. in
ig^gls aber^M-^chkd anfangs Bischoff zu Bo-sii>>, 7 bk! '""
">>gss'Ue äs?'"« vv»' . -^"yero mag es vieueuyi qccvnnncnA iur wm gesagt, sein gemüche sey mehr. lrDch'sche 7^eigt gewesen. Zu ferner zeck7 lyCvM^^s Constantinus Vlll. und Nico-GriechTntmopel, eine Gesandlschafft nachN 7 WelLs 7?^ Lateinische kirche mit einan-dik?^ons'8 Bulgarische krieg ver-
8-S
uno Marozia clkws unreu-ir-> vy» j-, ^sg"gttn genommen. Diese stau
di7e»L-hattc'^7 ^hnen, welche sie von demh Sufdm Päpstlichen stuhl gesetzt wls-«e Pg^ckstelligen, ließ sie durch einige vor,
Killen X. stranguliren, nach-
bruder Petrum vor seinen äugen me-