Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
Seite
359
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' Sermones; fterr-äÄ-ctio s^uMioniz, numtrsn^ ^ i^on kruLntur I)ei vistone ame jucliciun: ex-p ^tvrjz ?? Loiitemtu lüunäi ; /Irs NstaUorum

^ (H. Le^k/o^e/?. 5r-s«Äa«A,. ö2o-

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ü ^ ^Nbvdi?? ' vorhin Balthasar Cossa genannt, warAh^,^Äc>/d„'-Undhatte zu Bvnonien stuvtrt, woselbstbv ^llte, Rechten wurde. Als er nun nach Romle. zotete: i^eu >hn seine freunde, wo er hin gedächte?rek,^ Papst E^'uach Rom gehen, und Papst werdeistwoll-^ch z„^o>nfacius machte ihn bald zu seinem Cämme«Ü^chIfn . >401 ,, otuclisconc, zu Bononien, zum krmonstL-°^nie„ yMn Cardinal, schickte ihn auch als LegatenA°chwi?on den den 17. may nach Alerandri V. tobe

dieser b^^'"^hen Cardinälen zum Papst erwehlet,die ^Ivrius v,^"vg, daß, wenn um des kirchen-frtedensSl«isv,,?apstlichp^V'.U"d Benedictus XIH. ihren anspruchNils??- Wjew^de fahren lassen würden, er dergleichen^üpaMte, er sich besser zu einem solbaten als zu einem!>^ donWte. g? or seine wähl mit gemalt oder geldern er-? V. Rapvst modere hingegen sagen, daß er durch des Kö-st„ ' -^udovici von Anjou, recommendation dar-be. ?, , ?Ons zu Pisa an. 1409. gehaltene Ooncilium

Ap, Hieran? ownen ;. jähren ein anders gehalten werdenM Johannes ein Lonciüuin an. 1412. zudkkü??^ bM«. m grossen Päpstlichen sohiimLei abhelffen,t^kk^te N^.^'sgehvben wurde: sintemal Sigismundus1!> »dep 2 ^rr-Loncilium ausschrieb. In dessen an-ch^ein?vdte an. 1415. stieg Johannes auf seinenll^vn g. Sr>viss?xLrsicht gegen den altar, las mit lauterSez^GÄ^°ch en , so ihm durch Johannen:, Patriar-N iv!,< em überreicht worden, und versprach un-,b» Ate, , daß er sich der Päpstlichen würde be-

p,?! ^ iipchxsserne die andern beyden Päpste dergleichenS^ikN, ^0 er aber durch gemalt hierzu geno-s',">ch ok es aus Übereilung gethan, weiß manV^'an das^'^ Das gewisseste ist , daß er ungernv^e» lochest ^ Constantzlsche OonLilium Überhaupt, als' «ber^ vle endlich dahin fürgenommene reisesch.^1. hj Men des heftigen anhaltens Siglsmundi^v? "»s ^inei, M annoch anhiengen, wol hat kommenULdk7er h,7,D,echt«, willen zeigte er erstlich, da er8 e^ 4 e a.Il»,stg "^rehe, so bald er von dem Artenberg:»:

ansichtig wurde, das bekannte Jta-dk^r dm ^ genu» » - Also werden die fächle gefan-

dkx .lkti, ^vhrep Ä-^"deutete, wie er sich zu Costantz schond,,«ß er E.^e. Wer dieses ist auch unschwer zuAii^gen ^ Tw-n? o?r seiner ankunfl, und sonderlich aufttlequ°^ mit Hertzog Friedrichen von Oe-Vvo,^>hn, von sechszehen tausend ducaten ver-M 1 °lcher, wy ^ der Papst nöthig befände,

^!> 1 Astbv aufc,,,svrthulffe, und dann in seinen nächstge-da stDE verschaffte.' Diß ward auch bald insS zu dem der Papst bey geleqenheit eines durch^>1» "'«cht- ^bit cj^e angestellten turniers in eines gemei-am pftrde mit führend aus der«»e^O'?uN erstlich nach Schafhausen, so-, Udexj^ ' Neuenburg, Dreyfach und Freyburg,veses^e„.?'ö ZUgehoreten , Ware auch gern weiterM k,^I>te?vie>,, „ ven weg durch Franckreich wieder nach»5 Ä?" evm-^eht ?'u der Hertzog zugelassen. Alleins! »iliss^öeun,, ,!?,! drein willigen. Sondern well er?er? 'wr und aufenthaltung des Papsts in kur-^lh a,Mvun erb-lö^vstr in die acht erkläret, sondernd/vNg knehf .Äder beraubet sehen muste, und keine7>l^^i^?fähcl,^brig war, den Überrest zu erhalten,bli^ z^en Handel zu kommen , als wo er Io*

äirMen wid^^LonLilii Händen liefern wurde; so^'cht^ad^Uach willen auf, und brachte ihn

^kch' chebA"ilich^?aantz Da ward er vor dem Lonciliob r?"giS/ dimMlhaten, sonderlich der simonie, un-'äav SMestn und, fodomiterey rc. angeklagt, undbde ° lejp-des Mg/. auch deswegen in der zwölften seßionN ^ "Uter?,un«alwn?^drs abgesetzt; worauf er dem^"gen?Heidel^aitzgt?f Aeywrllig übergab. Nachgehcnds<^^litzev, ^crg^^af Ludivlgg Verwahrung nach Man-E? '»s a ^vch-nAnjge sa^«' muste daselbst bis an. :41s.

dabe - daß er seine Wachter mit z oooo.«^ ^l t^vachdew'Li b.ngegen berichten, daß mand tN , Und Ir?^frche durch Martini V. wähl,e-b'vv de» ' Diests mHH- excommunication in4 ? derf,x?-tun. 2 M wenigsten gewiß, daß Bal-Ä »e^ardiv'ffall that ^ stwrentz kam, und dem Papst^in?dnet^ Und ^jg^vMer ihn aufnahm, zum ve-daß jK°ss von Frescati machte, auchkb seiv^?b Kalklungen dessen, was er gewesen,

^pKenK daraF^ober seyn sollte als der andern.^tigM, Cvsmi ^22.dec. an. 1419. und erhieltdegväbtW ^ Medrces , Vorsorge und unko-' Sem leben hat Theodoricuö sts

bist.

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Niem beschrieben, so in Meibomii rom. I. rer. 6 erm. zu finden.

, in bist. Lonc. Oonikgnt. Lsrm. fcrixts.t)«»p^rrr,r. (?iacco«r«^. O« c?se»e.

§z,o«st«»LU. c?«v. «s fkaräe, Lona. Lonlkant. *

Aayser zu (Lonstantinopel:

Johannes I. AxmikLa oder ^Lmifccs genannt, war desKaysers Romani des jüngern General-Feld-Marschall, undwurde hierauf durch die vermahlrmgmnt der Prmtzeßin Theo,-dora dessen fchwieger-sohn. Als nun Romanus an. 96;. starb,hinterließ er unter der vormundschafft seiner wiltwe Theophanooder Theophania zwey gantz junge söhne. Allein die wlttweverheurathete sich mit Nicephvro Phoca, welcher nachgehendsKayser wurde. Sie war hierauf bedacht ihren beyden söhnenBasilio und Constantino, zur Crone zu helffen. Als sie abermerckte, daß Nicephorus seinen brüder auf den thron erhebenwollte, schlug sie sich zu Johanne welcher ohne demmit Nicephvro nicht wohl zufrieden war, selbigen an. 969. inseinem pallast umbrachte, und lhm also fuccedlrte; darauf crön-te ihn der Patriarch Pviyeuctus am heiligen Christ-tage, nach-dem er zuvor einen eyd abgelegt, daß er die Crone des KaysersRomani söhnen seinen schwägern hinterlassen, und alles, waSer als eine privat-person besessen, den armen geben wolle.Das volck zu Constantinopel nöthigte ihn, Theophaniam,des Kaysers Romani und Nicephori hinterlassene wittwe, vondar weg zu jagen , und des bemeldten Romani tochter demKayser Ottoni dem grossen in Teutschland zuzusenden, wel-cher selbige an seinen söhn Ottonem den jüngern vermählet.An. 970. vertrieb Johannes die Saracenen aus Antiochien,schlug die Türcken, Müssen und Vulgärer, und bekam ihrenKönig Boris nebst dessen gantzen Hause gefangen. Solchergestalt gieng das Königreich der Bulgaren zu gründe, und ih-rer Haupt-stadt Parasthlaba wurde der nähme Johannopolis ge-geben. Als man überall hoffte, daß er durch feine klugheit dasReich in ruhe fetzen würde, brachte ihm einer von seinen Cam-merdienern zu Damasco gift bey, jedoch erreichte er noch Con-stantmopel , und starb daselbst den 4. der. an. 97;. nachdem er6. jähr weniger etliche tage regiert hatte. Er war der erste,welcher müntzen mit Christi bilde schlagen lassen,

L'eäi'e-r«,. Arm. Le/ö/cl»- , bl!i. OonÜAN-

tinopol. x.kegg.

Johannes II. Comnenus, insgemein Lslo-sol^nrics, dasist, Johannes der schöne genannt, well er der schönste undwohlgestalteste Herr seiner zeit war. Er succedirte seinem vatteeAlexio Comneno an. m8. Im anfange seiner regierung er-hielt er viel herrliche siege wider die Barbarn, Scythen, Hun-nen, Türcken und Saracenen bis an. 114;. Denn in demsel-ben jähre, als er in Cilicien eine jagd hielte ^verwundete er sichselbst mit einem vergifteten Pfeile, woran er sterben muste. Mausaat, daß als ihm ein gewisser Artzk vorgehalten, daß er beymjeden erhalten werden könnte, wofern er sich eine Hand ablofeulassen wollte, er solches nicht eingehen wollen, sondern zur ant-wort gegeben habe: baß ihm zu der regierung eines so grossenReichs beyde Hände nöthig waren. Er starb den 8. april, nach-dem er 24. jähr, 8. monate und etliche tage regiert hatte. M-,/s. c?,»»Err,,. Otto fVf/r-rZ. Ilb. VII. 0 «r/. ,

lib. XV. , lib. IV. spät. ;y. Lo/ö/üi«,, bist.

Loustaminopol. p. r;;. segg.

Johannes III. vucsz, LgtsML, oder vixlobLÜMuz, voneiliWi: auch Vatr,?.u8 zugenannt. Er vermählte sich mit Irene,Theodor: halcaris tochter, welchem er an. 1222. succedirte, undzu Nicäa regierte, da die Lateiner Constantinopel inne hatten,und wurde von dem Patriarchen Emanuel gecrönet. Er tratmit den andern Griechischen Fürsten in ein bündnis, stellte soviel tronppen, als er konnte, in das seid, und griff Robertum,den Römischen Kayser zu Constantinopel, an. Allein Johan-nes von Brünne, König von Jerusalem, schlug ihn an. :2z;.und 12;;. Jmmittelst erhielt Johannes vucss viel Vortheilezur see, erlegte die Scythen, Tartarn und Bulgaren, und setztedas Reich auf allen selten in ruhe. Er begab sich hierauf mbündnis mit den Türcken, und vermählte sich zum andern malmit des Kaysers Friderici II. tochter. Er starb an. 12;;. nach-dem er jähr regiert hatte, und 62. jähr alt worden wav.Sein söhn, der jüngere Theodorus, TsscMs und OuLS8 zuge-nannt , succedirte ihm. OreZoE, lib. II. ,

in cbron. Lonst. in annsl.

Johannes IV. zugenannt I^lcMs, Theodori des jüngernsöhn, wurde nach seines vatters tobe an. 125 8. gecrönet , alser nur 7. "oder 8. jähr alt war; und verwaltete indessen daSReich , als des jungen Printzen Vormund Musalo, der sonstauch das amt eines obersten Klelder-Verwahrers Lrotovellivrij,als eine Cron-charge trüge, gar wohl und löblich. Allein an»1259. maßte sich Michael Palaologus des Rachs an , ließ de»Musalonem durch einige boswlchte rm teMpel erschlagen, auchbald darauf diesen jungen Prmtzm des gepchts berauben, undiwar wie einige wollen, mit emem heissen decken, oder wie an-dere berichten, durch brennend pulver, welches er ihm in dieäugen werffen lassen; worauf man rhn m em schloß der provintzVttbynien relegirte, allwo er noch lange, wiewol in der stille,gelebt, und erst unter des ältern Andrvnici regierung gestorbenist Oeo,L. ub. III. *

Johaib