Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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361
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so damals >l> occtdm! die

ve» .PN Meisten günstig gewesen, und sond evA ^ ^^einiicher macht zu hülste kommen waren-

, v^r nach aidern zu Ravenna enthauptet.

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^lge von Aragonien und Navarra:

am !,^onig von Aragonien, folgte seinem vatter

»e^schier ö-k,^^; allein seine Unterthanen verachteten ihnü V^mw ^chheit, daher es kam, daß die erste zeitsei-^>W,' ltarb a-°^ Unruhe war. Er war dem jagen sehr er-Er nü/ den ^^varnber, indem er einem wolfe nachjagenoder' "'A an. i;y;. jm 44. jähre seines allcrs, dades zMi Wr regiert hatte. Sein bruder MartinusldähMen von ^schliessung seines schwieger-sohns, Malthai,lv ^ lv«v , welcher mit seiner tochter Johanna ver-

I)war erst Hertzog von Pennafiel, hernach aberd°»!v^vvn N.U.und Aragonien. Sein vatter war Fer-rit N^an-Mlen , König von Aragonien. Die Cronetck,?a,,cg er durch die an. 1420. getroffene Heurathdes edlen oder andern Salomons toch-diili^stih^Uul , des Königs von Sicilien, Wittwe. Er^»ch^ab, tvo^Ä^' Printzen von Viane. An. 1441- gieng siesich viel unruhe in dem Reiche erfolgte. DennM- °ez zum andern mal mit Johanna Henri-

^sie ^'sv w>d,<. 5r6challs von Castilien tochter, vcrheura-H M, ^ voute der Printz äc Viane durchaus nicht leiden,Aavni« r tvd? io^gierung haben sollte, als welche nach sei-lÜ^kivÄ »Nd iÄ. gehörte, woraus zwischen den Häusern^ belache.^uniont, welche 2. sehr ansehnliche familienU ' factionen entstunden; die erste hielt es

Mg M erstn!/ welcher gecrönet, aber nachgehendü in ei-br,,?kde, >edoch mit seinem vatter wiederum ausge-Alvlwn^^ lhm Catalonien gab. Als an. 14? 8.KE ?wgv,.^uchs, der tapfere zugenannt, starb, nahmw d)v ^ Nachgehends führte er einenlv^L^erorttr^eu König von Castilien, Henricum lV.M Endigt Carvlus , welcher von seiner stief-

chgl ' die waffen aufs neue, wurde aberhAlq^le» tzj Wchlagen, und gefangen genommen. Dar-f-Mj,,' ve» h.^lalonier seinetwegen einen aufstand, undwieder los zu lassen; allein eben"änlich den 2;. sept. an. 1461. da er auf^'^Atek. . werden sollte, starb er, und zwar, wie

gewissen eingegebenen artzeney, wel-yr»^ durch seinen eigenen Leib - ülsäisukn

^-?'VKvn'iagV^uuf empörten sich die Catalonier mitEi die von Castilien wider Johannem. Weil es

.Wfschat4,- "Ä un gelbe mangelte, versatztc er an.^ vy^ w Mn Rvußillvn und Cerdagne an Ludvvicum, gegen 200000. cronen an goide,Iebj,^> G^le. ^plgnan sich nicht unter das Französische jochkhe^v Dfen tvchwr Eleonora vermählte sich mit Ga-^oix, welcher bey seines schwieger-vattersF/I von Navarra war. Aus seiner andern5°'' Leon"!!^Ä ^welcher sich mit Jsabella, derEe^v,5de„ vlinnd Castilien, vermählte. Er starb zu'"Man. 1479. im 8-. jähre feines alters, undK Elev, unffrer lieben Frauen -je Pöblet begraben,l.» , im" ^eeedirte ihm in dem Königreiche Na-

XXIII. XXIV. 5^., lnä. lib. XX.

Oe liill. äs Lsarn L äs

D ' ^ ^ Lsp-

von Navarra, war Alani von Albret' Kö,i ^ ^484- mit Catharma von Foir,

wK. durch M von Navarra schwester und erbin.V.^uN wvrd-'l>r wchverständnis bey nahe der gantze->va^" von ^ wdem sich zwistigkeiten zwischen den^bamnont und Gramont wiederum zu^eya-, ffer pgr,/« .denn der König mit jener, die Köni-»»d^n w ,Sl wnrd/^ ^lt. Ob nun wol diese unruhe wie-§» ^ la^hun, .,e ' w bekam er doch mit Ferdinando vonweniqer^55l^ i;i2. in Navarra einfiel,AkS ^diu^en waxvn ze,t unter sich brachte. So bald als er^ Vestrirte sich Johannes in Bearn. Da

M ^"d gch^l>aben bewerckstelliget, suchte er sol-M rechtfertigen, konnte aber nichts^ iv,-delnjenjaAt und eine bulle von dem PapsteIu-vech" d?,-? lich des Königreichs zuerst be-Ä^sin,nd ^>'gab, weil es Johannes mitAer Kön^wlt Konig Ludwig Xll. von Franck-W rx wa???.Ivanckreich schickte ihm zward°rft i/On nichts gebessert. EndlichM^hg cAhii^athaxj ln Bearn den 26. jun. an. i?i6.^ßerElargEr^icus ?a»,lrbekstbte ihn nur noch 8. mona-des^iz"1^chends zu der Crone, wel-C^ller Aler zeum- " l>s srancisci I. in FranckreichLi»^ üena^v. " Mitnahmen Johanna, so Hen-hwterlleß auch einen natürlichen""" Thei" 'n der belagernng Nea-

polis gestorben, Oe still, äs

Xsvar. <L äs Lemn. , list. XXX. Honäa»«,, in an«

nal. , still, äs krance.

Rönig in Armenien:

Johannes I. überließ fein Königreich seinem vetter Lcs,ni, und wurde ein Franciscaner-Mönch, in welchem Habiter wider die Türcken stritte, und an. l;o4. erschlagen wur-de, I annsl. äs stour^oZne.

Röntg in Böhmen:

Johannes , des Kaysers Henne» VII. söhn, aus dem Hau»se Luxemburg. Nachdem der alte Königliche stamm in Böh-men von Primislao I. mit Wenceslao V. (III.) an. r;o 6 . er-loschen , so hatten die Stände anfangs Rudolphum von Oe-sterreich , heryach Henricum von Karndten, der des letztemKönigs älteste schwester Annam zur gemahltn hatte, er-wehlt, sie warm aber mit beyden, insonderheit aber mitdem letzten! so übel zufrieden, daß sie ihn des Reichs wie-derum verlustig erklärten, und eine solenne Gesandtschafft anden Kaystr Henricum vil. abschickten, und dessen söhne Io,hanni, der 14. jähr alt war, mit der jüngsten schwester gedach-ten Königs Wenceslai V. Elisabeths, so noch ledig, und im18. iahre ihres alters war, das Reich anboten. Nachdem nundas beylagcr mit dieser Printzeßin zu Speyer vollzogen war,gieng Johannes nebst derselben mit einer armee nach Böhmen,und weil das gantze land Henrico von Kärndten gehäßig war,ward solcher aus Prag verstossen, und muste Johcmni das gan-tze Reich überlassen, so dieser auch hernach ruhig befasse. Nach-dem er sich an. i;n. mit seiner gemahlin crönen lassen, warsein erstes, daß er eine reise nach Mähren that, und dieses landvon der Verheerung , welche es sowol durch die häufigen stras-sen-räubereyen als durch die Ungarn erlitte, durch strenge exs-cmiones befreyete. Gleichwie er nun hierdurch der Untertha-nen gunst erlangte, also mißfielen hingegen seinen Böhmen sei-ne unmäßige auflagen und der haß gegen die Böhmen, welchersich auch gegen seine eigene gemahlin so sehr blicken ließ, daß esoft zu einer rechten ruptur und krieg zwischen beyderseits par.teyen gekommen, bis endlich auf Vermittelung Kaysers Ludovi-ci öavsri, dessen partey Johannes wider Friedrich von Oester-reich hielte, an. i;i 8 . mit diesem bedinge friede wurde, daßkeine Teutsche mehr zu ämtern gezogen werden sollten. Erbrachte hierauf die meisten Schleflfche Fürsten, welche von denPolnischen Konigen viel Verdruß erlitten, auf unterschiedeneart dahin, daß sie sich in seinen schütz begaben; worzu sie auchvermöge des mit König Wenceslao lV. (II.) an. 129c». eingegan-genen Vergleichs einigermassen gehalten worden, (siehe Schle-sien.) Desgleichen ergab sich an. i;iy. die gantze Lausitz anJohannem, und was Henricus Hertzog von Jauer in Schle-sien daran hatte, trat er gleichfalls an denselben ab. Die übri-ge zeit brachte Johannes meistens mit reisen und kriegen infremden landen zu, und weil dieses den Böhmen sehr beschwer-lich fiel, erregten sie unterschiedliche ünruhen, worüber Johan-nes dergestalt verdrieslich wurde, daß er einmal Böhmen an Lu-dovicum Lavarum gegen die Unter-Pfaltz vertauschen wollte,welches blos durch der Böhmen Widersetzung verhindert wur-de. An. 1 z 28. ward er durch den Großmeister des PreußischenTeutschen vrdens in Polen beruffen , und nachdem er daselbstwider die Litthauischen Heyden gestritten hatte, nahm er dentitul eines Königs von Polen an. In diesem feidzuge verlohrder König Johannes ein äuge, und kam nachgehends inkognitonach Montpellier, die IVleäicos dasiger berühmten Universitätzu consuliren, woselbst ein Jüdischer voelor ihn vollends auchum das andere brachte. Dieser blindheit ungeachtet gieng erdennoch in den krieg; wie er denn wider Kayser Ludwigen ausBayern in Italien zog, aber nicht gar viel ausrichtete. We,gen der -Requisition von Schlesien gerieth er an. izzz. mit denPolen in krieg, und belagerte Cracau , aber vergebens. Je.doch da ihm die Polen Schlesien liessen, machte er friede. Hter-bey wird erzehlet, daß der König von Pole» zu ihm geschickt,und ihm zuenlbieten lassen, daß er gesonnen wäre, mit ihm denunter ihnen schwebenden streit vermittelst eines Lolches, den bey-de mitbringen sollten , in einem zimmcr alleine zu schlichten.Hierauf solle ihm Johannes dieses zur antwort haben sagen lastsen: daß, wostrne er sich mit ihm in einen gleichen streit bege-ben wollte, er sich zuerst seine beyden äugen sollte ausstechen lastsen. An. 1^4;. that er mit seinem söhn Carolo eine reise zudem Papste nach Avignon, und erhielte, daß Prag zu einem Ertz-Bißthum erhöhet wurde. Endlich als der Komg m FranckreichPhilippus Vslelms von den Engellandern mit krteg überzogenworden, kam er demselben , ob er gleich blind war, zu hülfft,und wohnte den 26. aug. an. 1146. der schlacht bey Cressy mitbey, welche die Franzosen verlohren. Er föchte dennoch sehr ta-pfer , ließ sein Pferd an den zäum emes von seinen besten reuternbinden, und rannte mit solcher wüth unter die feindliche armeehinein, daß er getödtet wurde. Er halte z. qemahlinnen. Dieerste war die vbgedachte Elisabeth«, Komgs Wenceslai ll. (IV.)in Böhmen tochter, mit welcher er gezeuget Carolnm IV. feinenNachfolger, und Kaystr, den er bey seinen lebzeiten zum Marg-grasen von Mahren machte; Johannem Henricum, welchemer durch dessen henrath mtt Margarethe» Maultaschia dasHh Hertzog-