Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
Seite
362
JPEG-Download
 

z62

j o h

j o h

Hertzogthum Kärndten zuwege gebracht/ welches derselbe zwardurch die ehescheidung, welche der Kayser Ludovicus nLvsiusbekräfftigte / wieder vcrlohr, weswegen zwischen dem KonlgeJohanne und diesem Kayser, und beyderseitlgen nachkommen,icderzeit grosse Verbitterung gewesen; ferner Wenceslaum >Grafen und hernach Hertzog zu Luxemburg; und r. tochter,Margarctham, Henrici Hertzogs zu Bayern / ^udith oderBonam / Königs Johannis in Franckrerch / und Annam /Ottvnis von Oesterreich gemahlm. Die andere gemahlin Eli-sabeth» / Hertzogs Friderici rulckri in Oesterreich tochter, starbnoch vor dem deylager/ und mit der dritte» / Beatrice/ Her-tzogs Ludovici von Bourbon tochter / zeugte er auch keine An-der. , 1ik>. XX. , ckron. c?ro-

, p. 90;. c. 8- p- 979- epit.

tib. III. c. 17. 18- milcell. ckec. I. lib. VII. leck. 2. L. i.

Rönige von Castilien:

Johannes I. König von Leon und Castilien / succedirteseinem vatter Henrico II. an. 1979. in dem 21. jähre seines al-ters, und vermählte sich mit Eleonora von Aragonicn, mitwelcher er Henricum III. seinen Cron-erben / und Ferdinan-dum / König von Aragonien / zeugte. Die Engellander hat-ten wegen Constantia / des Don Pedro tochter / und Johan-nis / Hertzogs von Lancaster gemahlin / einige prätensiösenauf fein land / dahero brachte Eduard / dieses Hertzogs söhn-«ine armee in Spanien / und vereinigte sich daselbst mit Fer-dinandi, des Königs von Portugall, trouppen/ welcher da-mals mit Johanne in feindschafft lebte. Jedoch wurde diefache noch in der gute beygelegt/ indem der König von Ca-stilien/ welcher damals ein wittwer war/ sich an. 1989. mitBeatrice von Portugall vermählte / und zwar unter dieser be-dingung / baß die Ander aus dieser ehe Ferdinands succedirensollten. Da selbiger bald hernach starb / erhoben die Portu-giesen Johannem, ihres verstorbenen Königs natürlichen söhn/auf den thron. Der König von Castilien aber wurde in ei-ner schleicht erlegt/ und stürtzte hernach aufder jagd mit demxferde/ an welchem falle er den 9. oct. an. 1990. seinen geist auf-geben mnste. , Ilb. XVIII. , Ilb. XXV.

, kill. Hilprm.

Johannes II. Henrici III. söhn / wurde / da er nur n.Monate alt war / zu ende des 1406. jahres durch seines Vet-ters Ferdinandi Vorsorge / so hernach König in Aragonienward / und die ihm angebotene Crone von Castilien großmü-thig abschlug / zum Könige erkläret. Paulus äs Burgvs odercke St. Maria / Bifchoffzu Carthagena / ein gewesener Jude ,wurde zu dieses Printzen Hofmeister bestellet / und seine mut-ier Catharina führte indessen die vormundschafft/ welche aberdiesen jungen Printzen gar weibisch erziehen ließ. Als er nochnicht recht erwachsen war / bekam er mit dem Könige vonNavarra und Aragonien krieg zu führen/ welche er dahin brach-te/ daß sie um friede bitten musten. Bald darauf bekam ermit den Mauren im Königreiche Granada zu thun / deren Kö-nig er doch wieder eingesetzt hatte / welcher ihn aber nichtsdestoweniger attaquirte. Allein Johannes erlegte an. 14; r.12000. Mauren / und verheerte das gantze land um Granadaherum. Man sagt / daß er diese stadt gar leicht hätte erobernkönnen / woferne nicht Alvarez äs Luna / sein favorit undReichs-Marschall von Castilien / durch die Mauren sich hättebestechen lassen. Dieser Minister machte auch sonst dem Kö-nige viel unruhige Zeiten / indem die Unterthanen seinetwegenviele jähre nach einander schwürig waren / bis er endlich ent-hauptet ward. (siehe Luna (Alvarez von) Der König Johannesstarb den 20. aug. an. 1454. im 50. jähre seines alters / undim 48. seiner regierung. Henricus IV. den er mit Maria vonAragonien gezeugt / folgte ihm.

Röntge in Congo:

Johannes / ließ sich an. 1490. taufen / und nahm nebstseinem ältesten söhne und den vornehmsten am Hofe auf desKönigs von Portugall / Johannis II. inständiges bitten / wel-cher ihm einige Prediger zuschickte / die Christliche religion an.Damit auch alles volck seinem exempel nachzufolgen angerei-tzet würde / ließ er solche tauf - Handlung öffentlich anstellen.Dieses brachte bey dem volcke eine grosse begierde zuwege,daß sie gleichfalls nebst ihrem Könige getauft werden wollten.Dahero fiengen sie an eine Arche zu bauen, worzu am drit-ten may der erste stein geleget wurde. Allein es trug sich zu,daß etliche von des Königs Unterthanen, welche auf den in-suln, so auf dem see Zembre liegen, wohnten, sich empöre,ten, und in der dabey gelegenen landschafft dermassen wüte-ten , daß er genöthiget wurde, solche unruhe in möglichstereil zu stillen. Weil er numauch ferne taufe nicht gerne auf-schieben wollte, so empfieng er selbige eben an dem tage, da dererste stein zu der gedachten Arche geleget wurde, und zwar die-ses nebst 6. vornehmen Herren, welche mit ihm in den kriegziehen , und seine armee commandiren sollten. Als nun derKönig abmarschiren wollte, gab ihm der Portugiesische Abge-sandte eine standarte oder sahne, in deren mitten ein creutzstund, nebst beygefügter erinnerung, daß solches ein kenn-zeichen der croisade oder des heiligen ftldzugs wäre, welchen der. Papst Jnnocentius VIII. wider die ungläubigen angeordnet hat-te. Hierauf verlangte auch die Königin getauft zu werden,

W""

welches denn geschahe, so daß man ihr den nahmen ^ B"

gab, welchen die Königin in Portugall führte. --e der König mit 80000. mann wider die rebeln" M"demüthigte sie. Nachdem des Königssöhn aus einer schlackst, worinnen er wider gleich^^

desgleichen empfieng der Adel nebst dem grosten fdie heilige taufe, und wurde also hierdurch ewe v sehr „erreget. Allein des Königs anderer söhn, weW- ^ Ml,derlich leben führte, wollte lieber bey seiner abgon rren, und machte sich daher nebst'einigen anhang^eE ,Hofe hinweg. Bald darauf wußten des KonWwelche er nach annehmung des Christenthums ^

ihre fachen also anzustellen, daß sie wiederumwurden, wodurch es bann geschahe, daß derin seine alte laster und gewohnheiten fiel. Sei» am'mühete sich zwar, ihin solche fünden zu gemmlstallein durch diesen seinen eifer brachte er sich um,') „K Lxi,gunst, und der andere söhn wurde wiederum ^>1gerussen. Endlich brachte des Königs tob öm mFe , Msten einige ruhe. Hierauf kam Alphvnsns, EL,

.^ >, welche wieder in ihr abgöttisches L pA

des Königs Sigismnndi Augusti

te, bekam sein ältester bruder Ericus xe ,

den, einen argwohn auf ihn, als streow er ^ .ne. Er wurde hierauf beschuldiget, a ^ krieS^feinden von Schweden, und weil er eu e ^ pesniqe Erico befahrete, rief er seinen UU,vere Mt.Polen, den Hertzog in Preusseninvestigte seine schlösser, und nahm erobertdem den 12. aug. an. 156;. Abo mit lm Diener''man Johannem nebst seiner gemahlm un ^, MHolm gefangen, allwo er vor gerichr gt" ewson, so des Königs böser rachgeber war,

nach,i,ii

ihn diejenigen, ...

gefallen, hasseten, bey der nacht zu dem KöE^ vesLVversaminelte des nächsten morgens die vornehm'"' ^und wurde von ihnen zum Könige erkläret, Mein ^damals ausserhalb der stadt, und erwartete einige ^ KM.it,wo er die schlacht verlohr, und gefangen wurve- ^gen, daß er in dem gefängnisse gestorben ftv lgen geben vor, daß er enthauptet worden, 'den tod bey seiner abgötterey geblieben. SolM^Achlk ^behielt Alphonsus das regiment in frieden, unonigen, welche unter dem vorwand der religion Mzum gehorsam, stkrica, üb. IX.

Röntge in Dänemarck und

Johannes I. König in Schweden, war ^scheri III. welchen man den frommen zuzunelim» ^ siia ^

derheit erzeigte er sich sehr freygebig gegen rr»l' zrEr regierte aber nur eine kurtze zeit, indem 0 »starb. O/attK , Ootk. bist. ^ ^

ieript. 8 uecr«e. /.sece-srr bist. 8 uec. 4 ,,^

Johannes II. König von Dänemarck, SAU, ,wegen. Er war Christiani I. söhn, von DoroW^ vA-Mfin von Brandenburg, an. 1459 . gebühren.te ihn bereits bey seinem leben an. 1478 - seinesgenommen, bis er ihm selbige an. 14827 durch >überließ. Sein jüngster brnder Frrdericus "hc>" (Mvätterlichen testamcnts Schleßwig und H ^efall^sE,theilete aber selbige mit ihm nach seinem,

Fridericusl. König in Dänemarck.) AMWten die Dänischen Stande eine GesandtsM"'^ chA'Fden, und verlangten, daß sie Johannem amv jebAM^

annehmen möchten. Sie em'ehleten thu K w i ,,, ,ihm der bisherige Gouverneur Steno Stur m ^hiel"WL, ^daß er erst nach 14 . jähren selbiges Komgre>M h W ' ^ ^

den Stur an. 1497 . bey Stockholm schlug,,? vorl'A j Hdas Reich abzutreten, hingegen mitPnnano^j„geS^ l !wen. An. i;oo. suchte er die Ditmarftn zu bc^s^aber von selbigen eine sehr grosse Niederlage. zt>M",§ >

Schweden zum abfalle, dergestalt, daß Aoch^,,«. sstlner schwängern gemahlin, Christina, einer M ^fursten Ernestl von Sachsen, Stockholm »er ' »E zs Averlangten ihn zwar wieder in Schweden W',,merckte, daß sie ihm nachstellten, siemier , Uck VDie Schweden nahmen hierauf Stockho"h-^reU z,j,die Königin in St. Brigitten kloster. S>e' ,vnrde" zuhe in dem Königreiche Norwegen zu mache"' i s - st. ^dannen wieder verjagt. Er starb den 20 . "Llffstliec'"N'borg in Jütland. Ihm folgete sein foh" ^kiüor. 8 uec. kiü.

Kitt. ftgn.

Johannes III. König von Schweden- , HeE,,. ^Gustavi von Schweden söhn, von CathasM gebAII. zu Sachsen-Lauenburg tochter, , 1 ,» er Mfangs war er Hertzog von Finnland, roch"^