Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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365
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' welcher ohne männliche erben starb;

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lWAand ^sabella, die Iohannem Galeatium ViscontiE Gliede. ' »nd Margaretha, die eme Nomi^zu

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^ Loj e, ^ese^, tom. II. V3§. 42-. D««re/^' 'rz.legq. *

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Ioh von Jerusalem und Cypern:

von Brienne , König von Jerusalem, undivq von Constantinopet, war des Grafen von

W , der sünft-» H- u»d Agnes von Montbeliard söhn. Erktzte,Me land" ^utzfahrt an. " 99 . mit den Franzosen mbevÄbarchfj'valfan. 1204. Constantinopel erobern, und^tir k^rusalen,»tavftrkeit in ein solch ansehen, daß die Stän-ihres Königs Emeriti von Lusignan tode^ia^onrMmN Franckreich abfertigten, ihm nebst Ma-tk». ^i>va ^ Marggraftn von Montferrat und JsabeÜa,^gnKleses n^Mlem tochter war, das Königreich anzubie-' >veia,??^br mit bewilliaunq des Königs PhilippiN bk«, ins 4000a. pfund verehrte, an, und kam5 n>Äer, ,„,?vte land, hielt daselbst mit gedachter Ma-^ dam!,,^urde jm octobr. gecrönet, allein die sa-^Ä^it d^g?,!? Orient vor die Christen gar schlecht, weilvh «-« brgensern zu thun hatte, und die Könige zu»H d». An. 1, lffe der creutzfahrten sich nicht erhaltenv deya^?- kamen einige Französische Herren an,M^adj^uand Johannes die stadt Acre entsatzte, welche^n,j.^rvb^/ vem Sultan von Damasco, belagert wurde,"in »ach einer anderthalbjährigen belagerung> galten konnte aber solchen ort nicht über acht^r Ca»«?Ä man sie zu erlösung der Christlichen ar-Uin'^aid h-^iche Sultan gantz eingeschlossen hielte, aus-w Ale,?Ückrei^""b verlohr er seine gemahlin , und kam zu-rr Urm iich aots ^»selbst hülffe zu suchen. Auf der reise ver-«Ne mit Berengera von Castilien, des Ko-la A^ci des,/chwester. Im nächst-folgenden jähre wohn-inacii Ü'v6ern cronunq und einweyhung bey, undb°^ey Zt, >v^v,n. Er hatte eine einzige tochter, Iolan-te» Sli,w isic mdemselbigen jähre, nemlich an. 122;.r^'' baß-»Mcum II. vermählte, und.zwar mit dieserCulten ^?ch ibw^"^lebens,zeit über das Königreich behal-djx^^Vldericus solches erben sollte. An. 1229.

'Mnzvsen im Orient zum Gouverneur desv»'^.j^ald^j^men^Kaystrthums bey währender minder-daher nahm er den Kayserlichen titulh -benM kam Vormünder bey damaliger zeit zu thunAi^a^iarchen M Constantinopel an, woselbst erSrmvn gecrönet wurde. An. 122;. undv»?? G^Nnem n ^»en malen den Griechischen Kayser zuVataze genannt, welcher Constan-V V donnern suchte. Er starb im mart. an. 1277.-v d'"ver andern gemahlin Alphonsum von

' Dr, Oa"' EU. -P 7 att/-rrrk. lka»«e.

König tz "'8 von Cypern , war des Hngonis II. al-W/.Hin ^n. i,?"Apern und Jerusalem. Er folgte sei-

0 brude'^ a^r an. 128,. ohne erben , undHermcus II.

K>adk<??vn '

^d^^Ver E"^ttan II. König von Covern, Petri II.

vernÄ Jerusalem söhn vöii Valentinaan. 14". mit CharlottenAd N- der Bourbon , Grafen 6 e Is Marcheund M»en Printzeßinnen ihrer zeit war. ErL.' Sey sSß sannen, III. von dem so fort;a«r«i /'Mall von Covern , welcher ohne erbeni?n bgyn- IM. L^pr.

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des NM vatte? Cypern, Jerusalem und Arme«^!'^einjjAevdvrj 0r. ^ vermählte sich mit Helena Pa-^ Achter' ^vywoden von Morea, tochter, dien„xivha>me '??^ens Charlotta, gebahr, so zum^ ?wige? v Coimbra, und zum andern mal

Är>> pichen/^n. >,„!?.^avoyen vermählet wurde. Jo-ÄeA»M Aiarj^Ualss mästete sich sein bastart Ja-^«>-„1 ^^a Patras erzeuget, des KonigteichS

. ^ stljf Lz'pr. still.

Er m"' «».' ' Casimiri IV. an.

V km "' iun^de an "" gelehrter aber gar ungluck,^LS lvdZvnig '^^. mit dewilligung seines bru-Ll V^hanüm^^a^und Böhmen erwehlet,Mor. an. I^uum , den Woywoden ist der Walla,/^'^urch emen Hinterhalt schlug, s-

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daß er die Türcken zu hulffe ruffen muste. Dieser gelegenheitsuchte sich Fridericus, Hertzvg von Sachsen, damaliger Groß-meister in Preussen, zu bedienen, indem er der Cron Polennicht huldigen wollte. Als nun Johannes Albertus ihn mit ge-malt darzu zu zwingen trachtete, starb er am schlage, und zwarunverheurathet den 18. tun. an. i;or. -i/rfssv,«,, jM. x>o,Ion.

Johannes Caflmirus, siehe Castmirus V.

Johannes III. König in Polen. Er war Jacobi Sobieski,Castellans von Cracau jüngster söhn. Seine mutier war Sta.nislai Zollktewski, des Groß-Cantzlers und Generals der CronPolen tochter. ( Siehe ZoUkiewskv, (Stanislaus.) Johan-nes wurde den 24. aug. an. 166;. Cron-Groß-Marschall, an.1667. aber Cron-Groß-Feldherr, des Königs Ober-Hofmeisterund Wvywod von Cracau. An. 1667. riß er den Cosackischenrebellen in der Ukraine sechzig städte wiederum aus den Händen,desgleichen commandirte er die belagerung der vestung Pod.Hais wider die Tartarn, und eroberte zwey jähr hernach diegantze Woywodfchafft Bracklau in Nieder-Podolien. Ausserdiesem machte er sich auch durch noch verschiedene andere hel«denmäßige thaten berühmt. An. 1671. schlug er in währen»d p belagerung der,stadt Leopol oder Lemberg an Pellow inRoth«Reuffen die Turcken, und gewann den n. nov. an. 167;.die berühmte schlacht bey Choczin an dem Riester, und an denMoldauischen grentzen, welche sich des sonnabends anhub,und den dritten tag darauf mit eroberung gedachter vestungvollendet wurde; die Turcken verlohren hterbey 8voo. Janit»scharen und 2000». Spahi. Weil nun um selbige zeit der Kö-nig Michael Koribut Wiesnowiski verstorben, wurde er andessen start den 19. may an. 1674. zum Könige in Polen erweh-let. Die crönung geschahe allererst fünfzehen monate hernach,binnen welcher zeit er unterschiedliche schlachten widpr die Tür.cken gewann, und selbige dahin nöthigte, daß sie zu Zurownaeinen frieden machen musten. An. 1676. erhielt er von demKönige in Franckreich durch dessen Abgesandten, den Marggra,fen von Belhune, den orden des heiligen Geistes, weicher auchbey vielen andern gelegenheiten verschiedene kennzeichen seinerfreundjchafft gegen diesen Konig an den tag legte, zumal erauch viel zu seiner wähl beytrug. An. 168;. Hasser vorncmiichdie stadt Wien mit entsetzen, wie er denn in eigener Person da,selbst zugegen war, und grosse ehre einlegte, einen der vornehm-sten Türckischen pferdschweifen mit eigener Hand, und durch ab«schneidung der Hand dessen, so den pferdschweif führre, ge,wann ; wiewvl er nach diesem wenig wider die Türcken ausrich-tete , oder auch ausrichten wollte. Er redete unterschiedlichesprachen, war ein liebhaber der bücher und gelehrten leuthe,und ein tapferer Herr, der aber auf die bereicherung seiner fa.milie etwas zusehr soll gesehen haben. Seine gemahlin warMaria äe la Grange, des Marggrafen von Arquien aus demHause cie 1 s Grange in Nivernois tochter , des Polnischen Prm«tzen Johannis Zamosky wittwe, mit welcher er drey Printzengezeuget, Jacob Ludwigen, Alexander», der den 19. novemb.an. 1714. zu Rom gestorben, und Constantinum Uladislaum,und eine einzige tochter, Theresiam Lunignndam , so an denChurfürsten von Bayern vermählet worden. Er starb den 17.jun. an. 1696. zu Warschau, und das folgende jähr wurde derChurfürst Friedrich August von Sachsen an dessen statt erwehlet.

Lei ««ee^oxei sie Lo/s§»e.

Röntge von Portugal!:

Johannes I. öforku«, König in Portugall und Algarbien,ein vatter des vatterlandes zugenannt, Petri des grau-samen unächter söhn von Theresia Laurentia, einer vorneh-men adelichen Dame, so von einigen mit unrecht vor eine Ju«din gehalten wird. ( s) Er war Großmeister des ordens vonAvis, und wurde an. i;s;. nach seines bruders Ferdinand!tode von den Portugiesen zum Könige gemacht, weil des Fer-dinand» rechtmäßige brüder von Johanne I. in Castilien ge,fangen gehalten , und die einige tochter Ferdinandi, nahmensBeatrix, eine gemahlin Johannis I. von Castilien, von denNeichs-Ständen aus haß wider die Castilianer vor unächt erklä.ret ward. Gemeldter Johannes von Castilien ergriff zwar dieWaffen, und die hinterlassene wittwe Ferdinandi, nahmensEleonora, war ihm auch anfänglich behüljlich, paß der gröstetheil von Portugall unter des Castilianers gewalt kam. AlleinJohannes Rorkus hatte die liebe des volcks auf ftiner feite, dieer durch erstechung des Grafen von Andeiro, der Eleonoräbuhler, an sich gezogen. Hernach als Johannes I. von Ca-stilien Lisabon belagerte, kam die pest unter seine armee; undendlich, als er an. iz 8 ?. wieder ankam, ward er bey dem sie,cken Mubarotta aufs Haupt geschlagen, und muste Johannisvon Castilien söhn Henricus an. 14", m einem solennen frie-den endlich Iohannem Mckum vor einen Konig in Portugallerkennen. (b) An. 1415. eroberte dreier Johannes I. dieAfricanische vestung Ceuta ; ( c ) und an. 1^19. ward durchden sieiß seines Printzen Henrrcr die msul Madera entdecket,und hierdurch der gründ zu der nachgehends erfolgten entde-ckuna von Ost - Indien gelegt. (ck) Es tst auch zu mercken,daß Johannes I. die Msm u-fpsmcsm abgeschafft und «rsmLKriiiiMsm in Portugall, eingeführet; ferner, daß er das Lor-pus furis in die Portuglesijche iprache übersetzen lassen, unddie Königliche residentz, welche bis dato zu Cvimbra war, nach

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