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Lisaöon verlegt hat. (e) Nachdem ihm der Papst UrbanuS VI.den eyd erlassen , mit welchem er sich an. i;87. zu einem geist-lichen leben verbunden, vermählte er sich mit Philipp«, Iohan-nis von Gaunt, Hertzogs vonLancasier, und seiner ersten ge-mahlin Blancä tochter, des Königs in Engelrand Henri« IV.sthwester. Er hatte von selbiger unterschiedliche Ander, wor-unter Eduard sein Nachfolger war; Petrus war Hertzog vonCoimbra; Henricus Großmeister des ordens JEsu Christi, wel-cher den mathematischen künsten und insonderheit den fchiff-fahr-ten ergeben war, auch um deswillen sich nicht verheürathete,und zu L>agres in Algarbien an der see wohnte, um seine» spe-culalionen besser abwarten zu können; Johann, Großmeisterdes ordens St. Jacob und Connetable von Portugall; Ferdi-,nand, Großmeister des ordens von Avis, der in einem un-glücklichen zuge wider die Mauren gefangen ward, und in sol-cher gefangenschafft sterben muste, davon unter dem KönigeEduardo gemeldet wird ; und Alphonsus, ein natürlicher söhn,von dem die Hertzoge von Braganza abstammen. Er starb end-lich den 14. aug. an. 14;;. ( 0 ) , äe vers Leg. kor-
tug. gsnerrl. p. 1261. üemms Lnüt. tsblils I. L 2.
( b ) , üb. XVIII. 0. 9. 10. legg. öc üb. XIX. c. 8-
, Iiistor. Ini temp. Üb. III. , p. 14;.
legst. ( c ) ää. 1l- 6c , in eont. Lsron. sä ä. »nn.
(ä) sä sn. 1418- n> 21. O/oE,, äe geiiis Linsn,
üb. I. ( s ) p'a/cs-rceF«-, ä. j.
Johannes II. der grosse zugenannt, folgte seinem vatterAlphonso V. an. 1481. Ehe er König wurde, war er an.1471. mit bey der eroberung der städte Arzila und Tanger, undan. 1476. ließ er seine tapferkeit in der schlackst beyToro widerdie Castilianer sehen. Als er zur regierung kam, setzte er sichvor, die grosse gewalt des Adels in dem Reiche, sonderlich aberdes Hauses Braganza, zu unterdrücken, tractirte dahero alleEdelleuthe hart, und als unter allen der Hertzog von Braganzaam ersten rebellirte, ließ er ihn enthaupten, reiegirte seine an-verwandten, und zog alle ihre güther ein. Hernach als seines»atters bruders söhn, Johannes Hertzog von Viseo, wider ihnconspirirte , erstach er ihn mit eigener Hand. (s) Als er nachdiesem friede hatte, schickte er schiffe aus , um neue landerzu entdecken , war auch so glücklich, daß Petrus Diaz bisan das Lspo Lonse 8pei kam. Weil er nun viel von einemPriester Johannes hatte reden hören, daß solcher ein Christ-licher König in Indien seyn sollte, suchte er mit ihm commu-nication zu haben , und schickte etliche Juden, die der Arabi-schen spräche kundig waren , zu lande durch Africam bis anden Lmuiu kcrstcuM, welche die beschaffenheit der länder, undwie weit Indien entfernet, so damals alles unbekannt war,entdeckten. Hierdurch bekam Johannes II. lust bis nach Ost-Indien schiffe zu schicken, und rüstete zu dem ende würckltcheine flotte aus, wurde aber durch den tod verhindert, ein meh-rers zu thun. (b) In Guinea bauete er das castell äs Mi-na, und die vestung Azamvr in der Barbarey ergab sich ihmaus schrecken. Zu eben dieser zeit kam der betühmte Colum-bus auch an den Portugiesischen Hof, und erbot sich neue lan-der gegen Westen zu finden, wurde aber abgewiesen. Als nunhernach America durch denselben entdeckt wurde, verdroß esdie Portugiesen , welche dem Könige riechen, er sollte Colum-bum, da er wieder zurück gekommen war , umbringen lassen.Johannes aber that es nicht. Hingegen fieng er einen streit mitCastilien an, und behauptete, daß ihm vermöge der Päpstli-chen bullen alleine zukäme, nach America zu schiffen. Hieraufwurden von beyden theilen Lommlllsrü geschickt, die fache güt-lich abzuthun; die auch an. 1492. zu Tordesillas zusammenkamen, und den 7. jun. sich dergestalt verglichen, daß dieweit - kugel in zwey theile vermittelst einer in gedancken durchdie beyden kolo« gezogenen linie, welche auf dem Lquswre ioo.Meilen von den Azvristhen und Capoverdischen insuln gegen we-ssen fallen sollten, zu theilen, und das westliche theil zu Castilien,das östliche aber zu Portugall zu rechnen sey. Dieser ausspruchward auch von dem Papste durch eine bulle von an. 149z.bestätiget. (c) Aber diese würckliche grentz-scheidung ist nie-mals vorgenommen worden, sondern unter dem Könige Jo-hanne III. ein neuer streit entstanden. Sonst ist zu mercken,daß Johannes II. die Juden, so aus Castilien verjagt wor-den , alle in sein land aufgenommen, bey welcher gelegenheitüber zwanzig tausend Jüdische Haushaltungen sich in Portu-gal! niedergelassen; die dann auch ein grosses reichthum mit-gebracht , welches hernach unter der nachfolgenden regierungEmanuelis, da man den grosten theil dieses vvlcks zwange, we-nigst zum schein die Christliche religion anzunehmen, meisten-theils darinnen verblieben ist. Er starb den 2;. octobr. an.149?. Er hatte zwey söhne, einen rechtmäßigen, Alphonsum,der sich mit Ferdinand» Lstkoüci tochter Jsabella an. 1490.vermählt hatte, aber einige monate nach dem beylager von demPferde stürtzte und todt blieb; und einen unächten, Georgium,dem er gerne zu der succeßion geholffen hätte; er konnte es abernicht dahin bringen, sondern muste das Reich seinem nächstenanverwandten Emanueli lassen. Sein leben haben beschriebenVastvncellus; Garsias äs Resende; Christoval äe Fcrreira;und erst vor kurtzem Johannes Tellesius, Marggrafvon Alegre-te; dessen werck in dem Haag an. i?n. nachgedruckt worden.Siehe Viseo. (, s) in virs Zoksnnis II. x. 40. izo.
ikana, x. 270. segg. jM. äs kort. tom. I. x. 49».
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ssgq. (I,) p. 140.segq. Oamr'a». a
Olisip. O/or'M,, äe rebub Lmsnueüs lib. I.
IrräiL. Üb. I. (s) p. izz. leqg. 242
Päpstliche bulle stehet bey L20E unddesgleichen in des Herrn Leibnitz Loä. Zur. xeiu. c ^in Lz-ernz-r», Lullsrio msxno Lomsnc» tom. 1 - k' ^
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Johannes III. folgte an. 1521. seinem vatterDer Konig David in Abyßinien ließ ihm durchlen'. chch, ^ten zu der Crone glück wünschen , und ihn dabeyer die mit seinem vatter gemachte bündnis nevy -B« ^freundschafft continuiren möchte. In Ost - WL-j,-gluck der Portugiesen, welches unter seinem vorw> ^höchsten grad gestiegen , rmter ihm ein wenigtheils weil die Portugiesen mehr auf ihr Interesseals die lapferkeit sich beflissen, theils weil die Est E.,,allgemach die kriegs-küüste ablernten. Jnsondelv^ ^ ^
König zu Cambaya mit dem Türckischen Sulla«walt sich wider die Portugiesen zu rüsten; delag«'^. (»i s,/vestung Dm zu zweyen malen, aber jederzeit v.E" Alihßdoch fügten sie den Portugiesen in commercien -'schiedlichen schaden zu. Wegen der MoluckiM'^n ^kam Johannes III. mit dem Kayser Carolo r-den schon unter dem Könige Emanuel der beE'achcrdus Magellanus veranlasset hatte. Dann d>e xst, ds.diese insuln gehörten zu West-Indien, weil sie MMagellano gefundene und benennte straffe eavkonnten, da hingegen die Portugiesen solchedien rechneten. Endlich aber weil Carvlus^ »1,^
thiget war, verkaufte er krafft eines tractatsallen seinen anspruch an diese insuln der Cron L<.^lzzoooo. ducaten; wiewol die Spanische scribcnlu >dieselbe vor dieses geld nicht verkauft, sondern y« ^ « „^worden, (b) Sonst ist zu mercken, daß 3ohKß§i-Jesuiter-orden am allerersten unter allen EuropauAMten in sein Reich genommen, und denselben z»
Africa und Indien gar nützlich gebrauchet;scns ssaverius den Portugiesen den weg nachauch Japan entdeckt hat. (c ) Es führte aum 4 als .,,«die Inquisition zu erst in Portugall ein, und «
den n. jun. an. r;;?. Mit Catharina von AKaysers Caroli V. sthwester, zeugte er fünf sisUsteiE«in ihrer Minderjährigkeit mit tobe abgiengen, ^ '
auch noch vor ihm an. i;;4- sein fthn JohsLa/Portugall, welcher aber noch vorher» mit Jvh« .hyick Ffers Caroli V. tochter, einen söhn zeugteMÄ«stian, der erst nach stines vatters tobe gebotst^dem groß - vatter in der regierung nachfolgte, ge> Mnen waren Maria, des Königs in Spanien ?,
sodenn Jsabella und Beatrix , welche jung ve >'leben haben beschrieben Franciscus Andrada ^che.
Sousa Coutinho, beyde in Portugiesischerauch von ihm , p. 282. kegg' .
c. 16. p. 291. leg. in xeneslog.7, <7-/^
in biltor. Inäic. üb. VIII. x. 227' nsgue säin Klitoris äs lnäis. ( s ) cck..
Llsniis , L äs beüo Lsinbsica lecunäo; ^
7", äs rebus s üuiitsnis in Inäi« p)so beyde in üllpsnis ilinilrsrs enthalten sillv.con^uiils äe las Isis« Rsluoss p. 41-lnäis. üb. X. p. 270. seqq. und die Pvrtugttsi'^,,, ys^gc^erst an. 171z. im Haag wieder aufgelegt lvor .^e ° sF'titul: Xotice <L ZuKikcstion äu titre äL ls
mem äs 8. Vincent, in 8. (c) coin-^' E
I>. 291. Jarrr««,, in tkessnro rerum Inäws - , ßjl
Johannes IV. aus dem Hause Braganza / IohÄx;dosii, Hertzogs von Braganza, und ZU'sadlnandl äe Velasco, Connetable in Spanischerenckel Johannis I. Hertzogs von BraganM ^
wegen seiner gemahlin Catharina , Eduard!
maraneö tochter, und Königs Emanuels en» ^> 4
Portugall prätension gemacht hatte, aber v ^
Spanien Philipps II. verdrungen ivE" jpchck Fnun die Portugiesen endlich des Spanssche^'jhceren, und die revolte vorhatten, warten 'welche >„,',A»diesen Johannem, Hertzog von Braganza t nA lein stiller und ruhe liebender Herr, slü?s>r, d>r!, »cvlust darzu hatte. Weil ihm aber die Spannst Wgutes von ihm vermutheten, auf allerley ' ^chsa^ e'Fden gestcllet, so redete ihn seine gemahnn Aer,^tzogs von Medina Sidonia in Spanien ' ^
Worten an : Mein kind, du stehest, daß HertzALrÄMmal den tod zugedacht haben. Wann v»ganza bleibest , bist du verlohren; Erbestnimmst, auch. Also ist es besser , du siero ^ chVals wie ein Hertzog. (st Hierauf ließ » «yd ldas zureden seiner ambiriostn gemahün pst ^ten zu Ltsabon, Pinto Ribeyro, bewegCrone anzunehmen, und als die AMe Ache. «K ^ward er an. 1640. den i. decembr. ^^«anssebdoch waren einige Grossen noch ant zy
Uenhero auch kurtz nach dem antritt l «sschonne conspiration auft>onn, wormik der