Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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367
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Lamnka Mb» dem MmMasen von

te? klitdx^ ^cwtt waren / die aber, nachdem die conspira-irie?EUe Kö«j , alle das leben lassen müssen. Weil nunarns-?°k sich 'S Johannes IV. mit Spanien einen schwerenSeÜrWande Dortugall aber in gar schlechtem undsliiandp« ^ machte er mit Frankreich und En-stand such einige hülffe zusandten, wo-

^ wurde, daß die Spanier , welche eben

st» f« W »l« en, Italien und den Niederlanden ihrehatten, wider Portugall nichts ausrich-K,. logen o'wern vielmehr in verschiedenen actionen denes nie zu einer Haupt-schlacht kam.ch>aa,l »,welche unter währender Vereinigung der"»fan? Spanien, die Portugiesische conqueten in

stichle,i äKm angegriffen hatten, machte er gleich zust>G°",Curvvn !?"d auf zehen jähr. Und zwar so ward dieser»bkt -'Aes thei, ?whl beobachtet. Aber in beyden Indienstra/ Sstte,, v, ' uvtt das andere zu klagen haben. SonderlichÄWtesen j„ dem wichtigen stück von Brasi-bch g/Msndisch « Ost - Indische Compagnie allbe-dich xL^eacht hatte, eine gäntzliche revvlte an, und»»i gedachten vertrag zuwider von neuem

gauk-n vUeit , wodurch sie dann die Holländer fast'»üsi U erv^,.!. wnde verjagten, und an. 1654. den Haupt-Ä t,Ä»dst„. Hingegen verlohren sie um so viel mehrSwv die Holländer sich bey diesem anlas von»ex,^'tul Zeylon, Malacca, den kästen vonÄst ^ejsi-,-??ndel, von Cochin, Cananor, Cranga-U»n ^it d-n, ^nachten , bis endlich an. 1661. der friede er-N>° Mbe hatte der König auch grossen streit.

Asffr k .^Nen. .. mit Spanien, wollte ihn vor keinen->>»e »Mliqxn ^Ad nicht einmal die von ihm nominirte Bi-tt" duften Weil nun die Archen in Portugall hierdurch

AA ^äpstlLn" -riethe man dem Könige, er sollte sichDK Me Sehorsam entziehen, und er hatte auch an-

M E darzu^'?us aber^as Insuisitions- Gericht

^stnvq.^r fulmjnirte, ließ er sich d"von abschrecken,"srf sich der Päpstlichen verordnung mck grosser ge-"der überhaupt ein Herr von krrner resvlut on' hebte die ruhe, jagd, müsse und tantzen «der»ch ^ der krieg wider Spanien so schläfrig fortge-Ä^schl„.S°nsten war er freundlich gegen jederman, hieltsttitkfli zu sli Und mäßig in kleidung und kost; wle er denn«i-t r.l"sen vilenL. 0.,..?.-

Ui,^ilia"..li'8cn vsieate" "dass'einem Röniye gebührte,0», ^ -„'Wen nndrunüs-krafft hatten. Cndila)

Ä^bvn an einer Verstopfung des unnä den 6. nvv.

^st7^Ewm?inergemahlin Lomse, IohannEmmiuelPe-

i»>qz ^ ei„x?sn , Hertzoqs von Medma Sldvma tochter,ch»?ha, Theodvsium, welcher jung verstarb , und, wert ihn der vatter aus mißtrauen undKelchen campagne lassen ; AiphoustmrJi-st-iq/.^.stse ihm beyde qefolqet. bei

V äs viv ,8 Legn. LaM. ch koirug.

^->l /väz »iiccniL äs porruZsI rsÜLur-räo. '

k Zuerre äi korw^llo. Memorres äs ^-'^»>.V rsvoluclons äskortuM. ^

^ 'UM. Ludoiphsscha«Mneaädd.ann.

Portugiesischer Printz. Sein vatter war«"ite , König von Portugall, und ferne mutierÄe I,!>^stiea ?iis äs Castro. Sein ältester bruder Ferdr-?iÄ ^^7. den vätterlichen thron , und veura-

l ä.' Mit grossem Mißvergnügen le>ner untevtha-

„ »al^ngeu Da diese Königin keine mann-

M ihrxg ^nnte, und dahero vermuthete, daßU? lh^'dcer sch^mahls tode König werden dörfte,Ä MenÄ ch Erster die ehre, nach ihr auf den Ko-vstt M dj^acht , brachte dannenhero Iohanni ei-Mte°Mer Zz'^nuna ^5 dieselbe bey, und sowvl dadurch,^»e Matrix st.'1° ste ihm zu einer Vermählung mitLs ?ü^M(,hij„machre verleitete sie ihn , daß er ge-MlirS beal!?s wer^°..^moodete. Allem wegen dieser that

r..^»nanua, des Ko ss Die-

stch Mm andern mal verheu ^ ^^mählte

lktz^s 'z söhn Und Nachfolger IvhanmS - dem

Achter, Beatrix, weich-O ^ Da

^I^rz^Ierdmnndv von Portugall Mbohrenv»

mit tode abgteng' suMe^ ^

i zu sueeedrren, und daM^ ) er

daran hinderlich faüenItww^,.^^Ävüg ^ Toledo aekann»»

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fangen setzen. Die Portugiesens," »ri-'» wSlianisü,^ Großmeister von Avis, Johanne» ^ch^lchen M^^waffm, und führten dabey stan-, -S>ard. ZzAriNtz Johannes in ketten und ban-NVe vnk d>ieb Ä »°dgleich die Castilianer den kur-^-^/'sch^gbbgetz °W Johannes einmal wie das andereäe Großmeister erlangte endlich die

" ^ - hatt," femcr ersten gemahlin , Mariaer einen söhn, Ferdtnandum, ge-

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zeuget, welcher von einer Herrfthafft in Gallicien sich dendeynahmen äs E;a gab, und von vielen weibern zwey undvierzig Ander bekam, worunter sich eine tochter befand, welcheHertzogin von Villahermosa ward. Von seiner andern ge-mahlin , Constantia, hinterließ Johannes zwey röchter, nem-lich Beatricem, Gräfin von Valencia in Castilien, und Ma-riam, eine gemahlin des Grafen Pedro Nunno. Auch hat-te er fünf natürliche linder, welche insgesamt wohl versorgtwurden. ^ , eyir. äs las hilk. kortu-

^uef. ?. III. c.y. ro. II. ^/«^ra-rachät. äs la Lspsnna lib.XVIII.c»p. r. 7.

Röntg von Schottland:

Johannes, mit dem zunahmen övliolus, war aus derNormandie gebürtig, ließ sich aber nach Alexandri III. an.1286. erfolgten: tode zu einem Könige in Schottland ausrufi-fen. Er hatte deshalben mit Roberto Brusio viel Händel, wel-cher eben so nahes recht zu der Crone hatte, als er; Massenihrer beyden groß - mütter fchwestern, und zugleich des ver-storbenen Königs Alexandri III. tankn, und also mit dessenvatter Alexandro II. geschwister - Ander gewesen waren. Je-doch weil dieser Johannes von der ältern schwester Marga-rethe herstammte, hat sein recht unstreitig, wie es auch inder that geschehen, vortreffen sollen. Dann weil die Schot,ten den streit nicht ausmachen konnten, wurden sie endlichdarinn eins, daß König Eduard I. in Engelland den aus-spruch thun sollte. Dieser that vor Johannen: den ausspruch,jedoch mit dem bedinge, daß er ihm, huldigen sollte, wel-ches auch Johannes nach der Schottländischen scribenten be-richt , aus Herrschsucht soll eingegangen haben; da im ge-gemhcil die Englische scribenten behaupten, es wäre »iß einuraltes recht der Englischen Könige gewesen, und hätten sol-ches die Schottländischen Stände durchgehends, und nahment-lich die sämtliche Candidaren des Königreichs, noch ehe Kö-nig Eduard den Richterlichen spruch über die streitige succeßionauf sich genommen, also erkannt. Jedoch wie dem allem,als Johannes auf dem throne saß, wollte er an nichts gebun-den seyn, dahero gierig ihm Eduardus zu leibe, und nöthigteihn, daß er sich an. 129;. ergeben , und in Londen arresthalten muste. Er kam endlich durch Päpstliche interceßionlos, renuncirte auf Schottland , und starb an. i;oz. als ein

xriv-NuS.

xV-Arütt/.

Röyige in Ungarn:

Johannes Corvinus, siehe Hunniades.

Johannes von Zapolia, ein söhn Stephan! WoywodenSin Siebenbürgen, war wegen seiner tapferkert sehr berühmt.Er wurde den n. noveMbr. an. 1526. nach Ludwig des jün-ger«, der bey Mohatz blieb, tode, von einigen UngarischenStänden zum Könige gecrönet. Weil nun der Ertz-HertzogFerdinandus von Oesterreich , welcher mit Anna, des bemeld-tcn Königs Ludovici schwester, vermählet war, von einer an-dern partey Ungarischer Stände gleichfalls gecrönet wurde,und Johannes Ferdinands nicht gewachsen, auch von ihm beyTockay geschlagen war, so begab er sich unter des TürckjschenKayftrs Solymanm schütz. Diese rückten nicht allein in Un-garn, sondern belagerten auch an. 1529. Wien, musten aberwieder davor abziehen. Endlich erfolgte auf einen langwieri-gen krieg, so zwischen beyden geführet wurde, friede, derge-stalt , daß Johannes König bleiben, Ferdinandus aber nachdessen tode gantz Ungarn allein haben , und so Johannes einensöhn hinterliesse, selbiger das Fürstenlhum Siebenbürgen be-kommen sollte. Johannes starb endlich den 21. jul. an. 1540.und hinterließ von seiner gemahlin Jsabella, Königs Sigis-mundi I. in Polen tochter, einen söhn Jvhannem Sigismun«dum. Es bemühete sich zwar hernach die Königliche wittwe,des vvrgedachten friedens-schluffes ungeachtet, ihrem Printzzur Ungarischen Crone zu verhelften , er muste aber mit Sieben-bürgen vorlieb nehmen. (Siehe Johannes Gigismundus,Fürst in Siebenbürgen.) Ä. Vanrö. ->xxsnä. Lonün. 2'ö«».

Kill. lib. IX. /srE, lib. XXXIX. lib.xxm.

Churfürsten und Ertz-Bischöffe zuMayntz:

Johannes I. war ein Graf von St. Paul aus dem HaustLuxemburg, und wurde an. 1:71. erwehlet, nachdem er vor-her fünf jähr Bischoff zu Straßburg gewesen. Er war sehr ein-fältig , und wurde dahero nur spotts-weise Bischoff Hammelbenennet; doch soll er sich auf gut essen und trmcken wohl ver-standen haben. Die Mayntzer waren ihm sehr gehaßig, undräumten ihn an. i;?;. durch gift aus dem Wege, wrewol einigesolches seinem Nachfolger Adolphs von Nassau schuld geben.Leben der Churfürsten zu Mapntz.

Johannes II. war ein söhn Adolphi, Grafen von Nassau.Jdstein und Wisbaden , .und ein bruder stines pr-ecleceilbrisAdolphi I. Die Lvnonici zu Mayntz hatten Gottfried, einenGrafen von Leiningen, an. i zy?. erwehlet; dieser Johannesaber ward demselben von dem Papste vorgezogen. Man giebtihm schuld , daß auf sein anstiften der neu-erwehlte Kavser,Fridericus von Braunschwelg, an. 1400. ermordet worden.(Siebe Fridericus IV. Kayser) Dazumal soll einer in der

HH4 Dom-