Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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369
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Wtttenberg, dahin er sich einige tage zu,fiiMkn!ejb-/.M zur,agd begeben, am stein und an andernSchwachheiten, Massen man ihm an dem einengaAa>n, übissen müssen. Er hatte 2. gemahlinnen,

, LMB Magni zu Mecklenburg tochter, und Marrhatte cd^ldemari zu Anhalt tochter, von welchen er^riedriei???»)" Friedrichen, Johann Ernsten, und^ n zl. o/tt'üta««,. Lav. ( 7 /^"'^/ cnron.

Jvh' ^ ^ LIeÄ. bist. Mucker. >/«/.

'^r^°8/!dericus, der großmüthige, war des Chur,

>d aebns,^^r söhn, und wurde den IUN. an. l-;oz.stv»,'Selbes ^°hrcn. <xx brachte mttten auf dem rücken einAiens^.Prcdin^ mutterleibe mit; dannenherv ein alterm qa?br' der ihn getauft, bereits gesaget, daß er in^lkkK'SS di.vN^ creutz würde tragen müssen. Er wurdek»d Met. W Gevrgium Spalatinum in allem guten wohl^»->a.?öiiias^^Machftn, wurde an. 1^19. zwischen ihmMer ^ffen ^pvi I. von Spanien tochter eine ehe - bere-?eder''cs gj^""ch selbige von dem Kayser selbst genehm ge-Mgz nME vsswer bjx^h^ wegen Unterschieds in der religion? Zugegen vermählte er sich an. 1527. mit Her«Änlich, Eleve und Berg tochter, Sibylla.^CÄikenrn L'i"- nebst seinem vatter, dem zu Aug,

Ä i,?A>o„. Erichs - tage bey, und unterschrieb nebst ihm" satter schickte ihn an. 15; i. auf den wahl-7»t^cft,g^jMvo er Ferdinandi l. wähl zum Römischen, sprach. Er trat nach seines vatters erfolg-

djdie regierunqan; es wurde ihm aber vonversagt; jedoch verglich er sich an.?E^schen in Cadan in Bohmen, da er thu vorst«,, erkannte, hingegen versprach Ferdinan«

^, daß er mit Sachsen bestehen würde, welchesh' »n. 15^. zu Zgjen erfolgete. Er erneuerte im^ bund,.Iieß an. ie;7.die

^Ehvih gu^ückul aufsetzen, und losest an. i;) 9 . dasÄ'2?dekp«Kburg, welches seine vorfahren der stadtAchter ein hatten, nebst den darzu gehörigen Aem-hatte mit seinem Vetter, dem Hertzoge«beeilen, einen krieg wegen der stadt Wurtzen,ü„!!^halb 8. tagen und zwar am Öfter? sonn-Häher spvtts - weise der fladen- krieg, davon>ahre Vchen, genennt wurde, wie er denn auch»/cEagkrj^Dhcr Hertzog Heinrich den junger« vonan. 1^42. Wolffenbültel eroberte,im?'ar ^aas land zu räumen nöthigte. Er rüstete>»e? !»>,» an. i^alkaldischen kriege, welcher nach LutheriW.°aa ^ U' dj°^ angteng, nachdem der Kayser den Chur«Hysir g'c acht erkläret hatte. Er gieng mit seiner ar-e k^kadt v ^ ^?nau entgegen, ließ aber bey Lands-Istssjch noch ^.^legenheit vorbey, denselben zu schla»

, ^?"cch die aus Italien und Flandern anrü-vs vvn verstarcken konnte; wie solches Land-bhAs M'r alle erfahrne Hauptieuthe eifc-

krch^!"ccy dersaumung dieses ersten Vortheils nah-^aÄannN^. Dann es fiel der Hertzog Mauritiusbis auf Ma «,s land, und eroberte binnenV?»ten Ite uyF^nach, Gotha und Wittenderg. Der?".>^»f^selne gar nach seiner rückkuuft nicht allein alles^'Mez da-, f ^ t sondern nahm noch darzu Hertzogbelagerte auch Leipzig im jan.wuch^fernst, daßi4°°o.feuer-kugeln, VÄjse^a h^bcu. Jedoch wollte inan den commandi-Er schWe zuschreiben, daß dieser ort nicht^>AdirMaf H',Mg hierauf den Kayserlicheu entsatz, und^Ätzvoe^u^Wten von Brandenburg , dex solchen> hÄ stllii^aurit.? Asefangen. Wofern nun der Churfürst,Äcii bald bcn leib geqaugen »väre, hatte er§»^>1 s ' Ich w Haussen werffen können; alleinda!>es und schickte starcke

^>iK, Bohmen und das andere in Nieder-

?^Da^ de,, ChmA-stch mit dem Kayser bey Eger con-^ 'vq^.sttzx,, ^surften , welcher sich unter die stuckeAWfA i^en an bcy Mublberg ubereilete. Der/Äx^ 47 . n, /""achge NileriLoräias vnmini den

Kß 'M- ,.^ 47 . j» I""'vnnrage MiieriLoraias oomini venM?chte bie Eirche, als man ihm ansagte, der7 » ^tz-^chmalss^' >cdvch wartete er die predigt vollendsbinden wuf^lwlwn >n schlacht - ordnung, und"d d«r ^ l weil er aber kaum 9000. mannIe»S ^» sa ^egen, ihm weit überlegen war, muste^»dss°st»h Er"wn^^^ bch mit der flucht nach Wit-^W^Und^cayns m??^"bcr von einem Husaren, nah«dreyerg^iapper, indem stucken backen ver-Adel"wringet war, ergab er sich einemEIch'e?jwg von A,f.° Trotte genannt, wurde hler-^ h" sehr ' und hernach vor den Kayser ge«

be,,^' Und West Der Kayser ruckte hierauf

Vb ' ?ve,^ May I'^h der ort nicht so fort ergeben woll-Ä 'b ab?^"?- dem Churfürsten den tod an-^EUahkxIwit ihli?m^E^n annahm, und HertzogEit wöbe«'Schach spielete, ermahnete, nnsthr rm^rd^rm absonderlich eine grosse ge-«crlchcvckcnen mulh soll erwiesen ha-

ben. Jedoch wurde die fache durch Churfürst Joachimum vonBrandenburg und Hertzog Wilhelmum von Eleve also vermit-telt , daß der Churfürst zwar bey dem leben bleiben, aber Wit-tenderg abtreten, der Chur - wurde renunciren, und seine mei-sten lande Hertzog Mauritio überlassen muste. Der Kayser woll,te auch, daß er sich demjenigen unterwerffen sollte, was er inreligwns - fachen aussprechen würde, so er aber keineswegs an»nehmen tvoüts, und sein gewissen anfalle weise auch mit äugen,scheinlicher lebens - gefahr frey behielte. Er muste hierauf demKayser gefangen nach Augspurg folgen, allwo er aus seinemquartiere mit ansehen muste, wie der Kayser den 24. febr. an.1^48. die Sächsische Chur auf Manritium transferirte. Ob ihmgleich hierauf der Kayser anlag, das Interim anzunehmen , sowollte er, aller promcssen und drohungen ungeachtet, doch nie-mals darein willigen. Der Kayser fuhrete ihn von dar gleich«sam im triumph durch Brabant und Flandern, bis er ihn end-lich zu Jnspruck durch Spanier verwahren ließ. Er legte hier-auf noch im gefängnis den gründ zu der Academie Jena, indemden i8. wart. an. 1548. auf seinen beseht von seinem Printzenein 67MNSÜUM LLÄltemicum dastlbst eingeführet wurde, wor-auf aber erst nach seinem tode den 2. febr. an. iz;8. die mau»guration dev Academie erfolgete. Als der neue Churfürst Mau-ritius dem Kayser an. i;?2. so geschwinde auf den leib gieng,wurde er endlich der gefangenschasst losgesprochen , und mit un<gemeiner freuden - bezeugung in seinem lande wieder aufgenom-men. Als der Churfürst Mauritius an. i;ez. in der schlachtbey Sivershausen blieb, forderte er von dessen hinterlassenenbruder und erben Augusto das Churfürstenthum Sachsen wie-der ; es wurde aber an. i;§4. also verglichen, daß er zwar Augu-sto die Chur - würde und lande lassen muste, jedoch Altenburg,Königsberg und Alstedt nebst 100000. fl. an gelbe bekam. Erstarb endlich den ;. mart. an. 1554. nachdem er seiner gemahlintod kurtz zuvor erlebet hatte. Er hatte von seiner gemahlin 4.Printzen, deren der älteste Johann Friedrich II. zu Gotha, derandere Johann Wilhelm zu Weimar residirte; der dritte JohannErnst II. starb vor dem vatter; der vierte aber, Johann Friedrichder III. starban. 1561. unverheurathet, wiewol andere i;6;. se-tzen. cbrori. 8-exon. Läxon. 8/e,Aa»rtt.

««5. üoi'e/ccke^. , in vits ^vb. Lrici. , äs k. Oerm.

ile 8. 6erin. F'a/e/r,r. cls 8. 8msl-

c-tlä. k/lb«ti»ss»,chiü. liung. 8-rZretax» biü. ,so. kricl.kill. Lmker. 3nn. 8sxon. 8axon. numilm. *

Johannes Georgius I. Churfürst Christiani l. andererPrintz von Sophia aus dem Hause Brandenburg, gebohren denmart. an. 158;. Er wurde nebst seinem ältern bruder unterHertzog Wilhelms von Altenburg vormundschafft erzogen, undin dem 7. jähre seines alters zum llciminilirscor des Stifts Mer<ftburg erwehlet. An. 1601. that er incognito eine reise in Ita-lien , muste aber dabey viel gefahr ausstehen, erkranckte auchzu Mayland, und weil er keinen deicht - zettul bey sich hatte,wollte ihn kein lllsäiLus annehmen ; doch wurde er bald er-kannt , und ihm von dem Hertzoge von Savoyen grosse ehre an-gethan. Nach seiner rückkunft trat er an. 160;. die Mersebur,zische Stifts - regierung würcklich an. Nach seines altern bru-ders Christiani II. absterben wurde er an. i6n. Churfürst, eper«cirte auch in solcher qualirat das Reichs«Vicariat zweymal nacheinander, nemlich an. 1612. nach Rudvlphi II. tode, und an.1619. nach Kaysers Matthia absterben, und erneuerte an. 1614.die erb - Verbrüderung mit Hessen und Brandenburg. In denBöhmischen Unruhen trat er dem Kayser bey, und half dcmsel-bigen Böhmen , Schlesien und Laußnitz wieder zum gehorsambringen, worbey die belagerung von Bautzen absonderlich merck,würdig war. Weil er aber dergestalt 7--. tonnen goldes zu desKaysers bleusten aufgewendet, so ward ihm von Ferdinando II.das Marggrafthum Laußnitz an. 162;. Pfands-weist eingege-ben. Als der Kayser die Pfältzische Chur an. 162z. aufBayerntransferirte, wollte er anfangs nicht darein stimmen , doch ließer es endlich an. 1624. auf dem Churfürsten - tage zu Schleusin-gen geschehen. Es wurde hierauf, nachdem das edict von re-stitution der geistlichen güther an. 1629. publicirt worden, vondem Churfürsten begehret, die drey Bißthümmer Missen, Mr«stburg und Naumburg den Catholischen wieder abzutreten. AlSindessen König Gustavus Adolphus von Schweden den Teut-schen bvden betreten, suchte er zwar den Churfürsten auf seinefeite zu ziehen, welcher aber sich noch neutral zu halten suchte,und zu dem ende an. 16; i. einen Cvnvent der Protestanten nachLeipzig ausschrieb. Allein als der Kaystriiche General Düy nichtallein die stadt Magdeburg zerstörest, sondern auch dem Chur-fürsten milder gantzen Kayserlichen armee in sein land fiel, riefer den König zu hülffe, und befochte nebst selbigem den 7. stpt.an. 16; i. einen sieg bey Leipzig. Die Schweden mengen nachdieser schlacht in das Reich, der Churfürst aber m Bohmen, wo-selbst er auch die Haupt-stadt Prag eroberte, welche aber an.iü;r. wieder verlohren gieng, und wurden dreSachsen bald dar,auf aus Böhmen vertrieben. Ja der Kaystrliche General Was«lenstein brach auch in Missen ein, und eroberst Leipzig nebst an-dern städten. Der Churfürst rief den Komg wieder zu hülffe,welcher auch mir seiner armee kam, und den 6. nov. an. 16,2.erhielten sie die schlacht bey Lutzen /worbey aber der König vonSchweden sein leben embussete. Nach dresem gieng der Chm-Sächflsche General Arnhenn m Schienen, eroberte Brieg undandere örler, hingegen fiel der Kaystrliche General Holcke ohn-versthms in Meisten em, eroberte Zwickau und Leipzig, muste