Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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371
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Ach vormmlich durch das 6,mnaliiim Lsk-Usttvi-, ^ ^ ^ Coburg den 2. sept. an. 1601. angele-a»r«. ^cn lntraden . Kpi-Iis>n,f , mie

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u ?üch di!A' intradcn versehen , berühmt gemacht, "wie^<1 e-.^ude Coburg auf dem berge bevestiget, und

Mt^egenDchlhret. Er wohnte an. 15 -- 4 . demReichs-iiiNa "über ' war an. 1610 . bey der wegen der Her-

iU./Und g^wlch, Cieve und Berg zu Cöln angestellten Hand«i» Z^wkunft andern deshaldcr zu Jüterbock angestelltenkblik/,, wlerr denn auch bey dem Convent der Unirten^ zu An. 1612 . wohnte er des Kaysers MatthiäamMaynbey, an. 1627 - der verueue-ÄkKteii^^uderungzuNaumburg/ und an. 16 ; 1 . der^UkL Ve Leipzig, muste aber m dem drelßrgjah-

>vkgx?w Aliqugjausstehen. Seine erste gemahlin Anna , warA dedMiiidl, Sachsen rochier, von welcher er fleh aber71 »Zahltes^,?^«weueden 27 . nov. an. i?y;. scheiden ließ.tz^w„werauf zum andern mal mit Margaretha ausMb ,,„,wch>veig, zeugete aber mit selbiger keine erben,'»ho von ^ wahrender predigt, die dem König Gusta-schweben zum andencken zu Coburg gehaltenMdey l^Ut an. , 6 ;;. und hierauf fielen die lande aufJoha„n Ernsten von Ctseuach. ^ 5 errMeines,p ^

Er ,«"Estus IV. Hertzog von Sachsen, Weimari->°h» I Hertzog Johannis von Sachsen - WeimarMb-Mtoch? Dorothea Maria, Fürst Joachim Ernstenssg den 21 . ftbruarii an. 1594 . gedohren. ErA selbia-» die Academie zu Jena , und wurde denu iahres zum I<LÄore lVIggriiliLeiitillimo er-

Ag?Atagez?Zan. 1612 . des Kaysers Matthiä wähl - unds^nckfurt am Mayn bey, da er denn in dem»u rejo.,-ueNMwinn darvon getragen. In dem fol-bX Aied^- 1 ^ Lothringen in Frankreich, Engel-d /Hm, dkach s^de,, wurde auch überall sehr wohl aufge-v°uM^Mxi^^duckkunft trat erden zo. oet. an. 1615 .N lande an, wurde auch Statthalter

N^krjxaZbn. An. 1620 . trat er in König Friedrichs^eriänv^^llung, gieng aber nach der Wacht beyi 5 . Ml!uIsa!,änliche dienste, und wurde an. 1622 . von denb-^^iede,"/. dM bald wieder losgelassen. Er begabresident; Weimar, wurde aber an.sn Michail. wst Christiano IV. von Dänemarck General-M bevV Ewigen jahres von den Kayserlichen inch .' ^»b «''linqjxÄ^burg an der Weser in die achsel geschos-' >eva^"lie d„^dierauf mit GrafErnsten von Manns-le^^w^essch^w Kaystr in Ungarn eine divers»,, zu ma-bald wieder' zog sich zurück nach Schle-Lüü.d Oppeln einsund Wugenuge Kay-

ver-

V E?um m??pau -gieng darauf in Ungarn, con

VAvv ^ dem Mannsftlder, als aber selbiger....

' "al,m ^^ mißvergnügte armer nach der Schle-Hohenwalde und Jadluncka ein , bekamM^ilj/A>, über einer nicht allzuwohl gekochten

^ dec ^8arn « "^e darüber, und starb an der Haupt»vi-?di,ch - an. lür« Martin in der Grafschafft Turotsch!>l»,/Sh^wpv^,,^-selnes alters ?2. jähr. Sein leichnamUnd' daselbst einbalsamiret, nach Wei-U Wa den iz. mist an. 1627. beerdiget. Ertejs' daß jh uthet. Er war bey dem Kayser dergestalt-v besass st drger in die acht erklären wollte. Neu-' "untz. ^""8 H. Ioh. Ernsts. SeL Oesterreichi-4 l°h>es Er,. bist. 3nn. 8axon.

st-t?s!°ch^Elevno"s, Hertzog Wilhelms zu Weimar äl-Wvhren?^dtheen, Fürst Johann Georgs zutu dM den 2. ftpt. an. 1627. Er trat an.,<keiv iuiji .-Mederlande, Franckreich und Italien an,! V-«iMttbore?:-^. glücklich wieder nach Weimar,k^leu ">el o°t^igad ?/dhaber des weydwercks; wurde aber»v Voiles vtter gefährlich gestochen, daß?«LdicDes vg,?wäre gar darüber drauf gegangen. ErthMe Sewc «^?'b ^6r. erfolgkem tode mit seinenb dp AKn. bWEtlich, doch als sie an. 1672. mitvon ^ den Weimarischen antheil. Alsß» lchM Ochsen-Jena an. 1678. verstarb, nahm

<^> il>v sthvq/b Ernen folgende artickul. nnn.Laxon.l'F^uchstbH'in söhn Johann Ernst des er-

V M^Mn xEstr welt^ ?^ ' erblickte an. 1664. den

V ^"eip fda« lüngst/ und war unter seinen Hochfürst-

Ä 2 e„a Herr», b?„ 5 ' An. 1676. den 20. may begab'^2 vo,?d^ Wilhelm Ernste>l auf die hohe„den rs „^».1679. auf reisen in fremdevÄ>^w h^>ahriq'eori4'^urd er nebst gedachtem sei-^hü^stgi^Ust sem/s"^? worauf er im folgenden^dieraAe, dgchs vatters mit seinem bruder ge-ullerhäa^, daß diestr die Hoheit behielt.

d heilsame Verordnungen, sonder.

!ich kam an. 1684. ein befehl wegen des zweykampfs heraus,weicher an. 1685. geschärfet ward. An. 1690. nahmen fle zu»erst das prädicat: Hertzog zu Engern und Westphalen, in ihrentitul, und befahlen den Ständen ihnen dasselbe ins künftige zugeben. Nach dem in diesem jähre erfolgten ableben des letztenHertzogs zu Jena, bekam er das Amt Capelndorff, das AmtHausdvrff, die Vvgtey Magdala, einen gewissen theil des Do-britschen gehöltzes und wegfanges, und einen gewissen theil amErfurtischen geleite. Doch empfieng er diese nur in ansehen dereinkünfte. An. 1694. den 16. aug. erhielt er von seinem bruderdie hohe und niedere gerichtsbarkeit in den ihm abgetretenenAemtern. Endlich fiel er an. 1707. in eine tödtliche kranckheit,welche ihn den 10. junii gedachten jahrs mit allgemeiner bctrüb-nis des gantzen Hochfürstlichen Hauses und sämtlicher Unter-thanen im blühenden alter der sterblichkeit entriß. dls-crolog. Dom. 8 'äX. p. 189. ssgg.

Johannes Georgius , Hertzog zu Sachsen - Eisenach,Kayserlicher General - Feld - Marschaü - Lieutenant, war Her-tzog Wilhelms von Weimar fünfter Printz, den 12. julii an.16)4. gebohren. An. 1652. trat er seine reise über Straßburgin Franckreich an, und nachdem er sich dritthalb °jahr in frem-den landen umgesehen, kam er den 17. november an. 1654. glück-lich wieder zurück. Er begab sich hierauf an. 1656. in Chur,Brandenburgische kriegs - dienste, und erhielt sofort das alteSpanische regiment zu pferde. In eben demselbigen jähre wur-de er in einer mit den Polen und Tartarn gehaltenen rencontrejenseit Lyck in Polen zugleich mit einem vergifteten pfeile in rü-cken und mit einer musqueten - kugel an der fußsohle gefährlichverwundet. In der mit seinen brüdern an. 1662. gemachten ab-theilung, bekam er Marckfuhl zu seiner residentz. Als aber ,0.jähr darnach die Menburgtsche linte ausgestorben, auch Her-tzog Adolph Wilhelm zu Eisenach verstarb, und eine neue erbthei-iung gemacht wurde, bekam er Eisenach zu seiner Hofhaltung,aus der Hennebergtschen erbschafft Kalten - Northeim, und ausder Altenburgischen verlassenschafft das Amt Crainberg. An.1674. erhielt er von dem Rache die General-Ma,or- stelle, kamauch zu dem ende nach.Regenspurgmin die Pflicht daselbst abzule-gen,und wurde bald darauf Gencral-Feld-Marschall-Lieutenant,agirte auch in dem damaligen kriege wider Franckreich im Elsaß,war aber bey der Kehler - schantze m grosser gefahr. Nach ge-schlossenem Nimwegischen frieden beschickte er an. 1681. denFranckfurter - cvngreß. An. 168;. bekam er das Seniorat inder Ernestinischen linie und die vormundschaffr des IenaischenPrintzen, starb aber den 19. sept. an. 1686. auf der >aqd amschlage. Seine gemahlin war Jshannelta, Graf Ernsts znSayn tochter, und Landgraf Johannis von Hessen - Darm-stadt wittwe, durch welche die helfte der Grafschafft Sayn andas Haus Eisenach gebracht wurde. Sein ältester Prmtz kaman. 1684. in der belagerung vor Ofen um, und also folgte ihmJohann Georg der jüngere, als aber auch selbiger an. 1693.ohne erben abgieng, Johann Wilhelm. Von seinen 2. hinter-lassenen Printzeßinnen wurde die älteste, Eleonvra ErdmulhLouise, anfangs mit Marggraf Johann Friedrichen von An-spach, nach dessen rode aber an. 1692.mil Churfürst JohannGeorgen IV. von Sachsen vermählet, so an. 1696. verstorben ;die andere, Friderica Elisabeth«, ward an. 1698. an Hertzog Jo-hann Georgen von Weissenfels vermählet. sän. 8axou.

Bilder - saal, x>. 6. Vica L,eopoläi.

Johannes wtlhelmus, Hertzog von Sachsen - Gotha,Kayserlicher General - Feld - Marschall - Lieutenant, und Engst,scher auch Holländischer General - Lieutenant. Er wurde den4. october an. 1677. zum Friedenstein gebohren. Sein vatterwar Hertzog Friedrich von Sachsen - Gotha, die Mutter Magda-lena'Lstbylla, des ^llministrgtons Augusti von Halle tochter.Er wurde in allen Fürsten anständigen studten wohl unterrichtet,ließ auch bald anfangs eine Neigung zum kriege von sich spuren,wannenhero ihm sein vatter annoch in jungen jähren ein regi-ment gab. Nach dessen tode gieng er nebst seinem ältern bruderan. 1692. in die vereinigten Niederlande, hielt sich eine zeillangin dem Haag auf, und wurde von dein Könige Wilhelms sehrgnädig angesehen. Von dar gieng er an. 169;. nebst seinembruder nach Engelland. Nachdem er sich einige zeit darum auf-gehalten , kam er zurück in die Niederlande, und begab sich zuder Mitten armee in Brabant. Von dar gieng er über Amster-dam , Cöln und Franckfurt mit seinem bruder zu der NeichS-ar-mee in Teulschland, blieb auch bey selbiger, und trat unter an«führung des Generals von Wartensleben seine erste campagnean. Bey derselben endiguna gieng er in die Schweitz über Schaf-hausen und die Wald - stadte nach Basel, und von dar zurücknach Gotha. Im Winter selbigen jahres gieng er in Italien.Hierauf begab er sich an. 1694. m Brabant, und trat sein com-mandv als Oberster zü Pferde wmckstch an. In dem fruh-jahrean. 169;. that er eine reise nach Gotha, und gerM vor Fuldain sehr grosse Wassers - gefahr, auch bald darauf zwischen Ru-dolstadt und Altenburg, .als die kut,che an der Saale umschlug,wurde aber beyde mal glücklich errettet. Er wohnte hierauf dereroberung von Namur und der campagne m Brabant an. 1696.als General-Adjutant bey. An. 1697. begab er sich nach Wien,

wurde daselbst zum Kaystrstchen Genera -Feld - Wachtmeisteraemacht, und wohnte m demfelbigen jähre der belagerung desschloffes Eberndurg unter dem General Thungen bey. Als an.1698. der Hertzog von Sachsen - Gotha, der Marggraf von

Branden-