Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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373
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er aber den 9. jan. an. 1499. zu ArneburgAn,^ausfKn,»?^ allzugroffer fttliakeit gestorben , muftek^!l» gv^""st seinem Nachfolger überlassen. Von lemerhatte I^ha , Hertzog Wilhelms III. in Sachsen^ke?stdcxr.Printzen, worunter der älteste Wolfgangel^Ae Ii,k,^-?ehen; der andere Joachimus II. folgte lhm;

war der bekannte Churfürst von Mayntz.^ enjch, ss dem Brandend, ccdernhayn. 5c>-^r.

i?^ena^-^eorgius, Churfürst Joachimi II. söhn, von«T k Er zu Sachsen, gedohrcn den n. sept.

ErAcaW sonderliche Inst zum studiren, weiches er a

Äf'^Cr zu Sachsen, gedohrcn den n. sept. an.

Er ,^Acatz„.,sonderliche lust zum studiren, welches er auchSlit/N Kaysxf üranckfurt an der Oder mit fleiß trieb.

V. jn dem Schmalkaldischen kriege^' ivjx e von demselben deshalben zum Ritter ge-k»r>i ,,5 auch der König Philippus II. in Spa-

lg. Nnz n sonach der Kaystr Ferdinandus I. endlich Ma-^ch, ',71 M'km Rath lind zukünftigen Feldherrn bestel-?^r»-^?ge er seinem vatter in der regierung , erbte?»l>iil^arck n-ÄE. "on seinem vetter Johanne von Cüstrinb^k>7.^tn jg,^st dem Fürstenthum Crossen, jagte alle Iü-c^' und bestrafte seines vatters mörder, denWar .oiudvlvki i^bn, ernstlich. An. 1575- wohnte er des^ Wahl bey, erhielt die seinem vatter »er-

Storcau und Beskau erblich, erneuertericht^Ufg die erd-verbrüderung mit Sachsenete Mit Churfürst Augusto von Sachsen eineik' '^7» "^tn ' daß sie auch einander versprachen, daß

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^ Nz^Ä wit ins grab nehmen wollte. Er erhibernl^" die mitbeiehnschafft auf Preussen , ,k ?'"kr i.Ec war e- "on dem Könige Sigismnndo bestätiget. u>r sich eja guter haushalter, worzu chm

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wi^ktzl°^>vischf,''. 7 . ^>« oevmge rpcnc^v IV. m srancercnt,,

Gebhard Truchstß, wiewolt»^sKn u^'ch, beygestanden, an. i z?8. einen vertrags,A. st> Aen 5Dantztg Wen helffen, und an. 1579. bey^ svh°^trage zwischen Chur-Sachfen und Magde-, s^ dcm damaligen Ertz -Blschoffe zu gefallenhatte "?dh dem an. rzzo. geschlossenen tripar-begeben. In rcligions-sachen hielt er esund half an. i;8o. die sogenannte»n^ c>llx^.fried"'E auf alle weise befördern. Er starb end-hurfsix^W '798. den 8. ian. Er ist der stamm-hch^^ber. "Wn und Maggrafen zu Brandenburg, dieer denn mit seinen ;. gemahlinnen 2;.^ivsth^we rn dem artickul Brandenburglsch ge-st^ ^

Ibvr/^wMundus, Churfürst zu Brandenburg.H>i>e5»cks Mopx'>'772. den 8. nov. ließ sich eben ein neuer»ßtv«'uer,i v».,^hou , weicher daher der Brandenburgi-seiner genennet wird. Er ward von

Ele dx bMurst Johann Georg erzogen, an. 1 ;88.e? vatt-^. Straßburg gesendet. An. 1,96.

^ K' b>s^.^t,ge -x.? "uf der reise nach Dänemarck, und^k»^die,?"> isov in Preussen bey seinem schwä-^hi^brattI vvn d'^wem vatter in der Chur succedirte.

^, f^u war , ss tode, da er eben auf der reise in0! livhih .wNsetzt/' welche er, weil seine gegenwart sehrV«d^»qe ^S^'"ud unterdessen Adam Gans, Freyherrn>s Mhalter in der Marck verordnete. Als er, der ve?a^hrs die curatie seines blödsinnigenMch das^ 'n Dole,, V^ung der succeßion von dem Königechvsseßion^lten, gjeng er nach der Marck, undAch^sticr li,,^artjni" von Schwet und Vierraden, welche-dieK' letzten Grafen von Hohenstein

HcrrssMallen waren. Dre wichtigste,ache,

>> ?dlira' weim bogierung vorgefallen, betrift die Iuli-kE. >s?^^>gch^kgnqn^>er Churfürst nebst dem Hertzoge zuÄ»>g> sgL^chber,L.^wschafftlich in besitz hatte. DochKi>>ych wi/ss dch beyden besitzern ein krieg, und

^Ieq°.^e den,' ^WMuiws leben zu keinem stände»Äii^wd m^L^Eul Iulick) mit mehrern zu sehen,hq z Frj°H°lla,ch, ^,der Churfürst die sogeiiaiiüteHuftü.^ °w .V'kdr,ch ^ welcher wegen hernach die Holländer^?^Whgu?'acht'^elm eine forderung von 12. mlllio-E.S SssL wL'bm auch die vestung Eleve des-E^n^hers anlaü/ .wovon an stinem orte. WaschIlbrecht Mv !§ er an. i6n. bey lebzeiken^ uis Lu^,'Erichs, mit dem HertzogthumUgd^berdiesu^/°"bern für sich sechsten zubereu s^,weeeßkon weiter niemand als sei-»lch^rulj^^vnen versprochen, auch sonsten um' Utss Wie einia??^5^Wieben worden, als daß^ baz?L Mt h^. m,rch Gesandten , son-" Theil ^fangen, und versprechen

müssen, jährlich über die ertraordmalren substdien ;c>sos. gük»den zu erlegen, den Catholischen calender anzunehmen, undselbiger reltgion ein freyes exercitium in diesen landen zu ver-statten. An. 1614. den 24. fedr. bekannte sich der Churfürstöffentlich zu der Reformirtcu reügion, wobey er seine meistensLutherische Unterthanen durch ein patent der religionsssreyheitversicherte. In diesem jähre ist auch die erb-vereimgung mitDachsen und Hessen zu Naumburg erneuert worden. An. 16:7.war es 200. jähr, daß die Brandenburgische Chur auf das Hausder Burggrafen von Nürnberg gekommen. Man hielt füretwas curioses , daß diese jahr-zahl in den Worten lohann Slg-NVnv OHVrfVrst enthalten war. An. 1618. wegerte er sich,jemand von seinen Theologen aufden Dordrcchtischen L^nottumzu senden, weil ihm die meynung von der absoluten Prädesti-nation , die man daselbst vest setzte, nicht anstund, welche auchfeine Unterthanen nie angenommen. Jn eben diesem jähre thatder Churfürst eine reise nach Preussen, und ward daselbst vornschlage gelähmet. Worauf er wegen zunehmenden Unvermögensan. 1619. den 22. nov. die Chur an seinen söhn überlassen,und den 2;. dec. darauf zu Berlin in einem privat-hause ver,schieden. 8c^üoE , Üs^ttScr, le. cks esula

^ullaca Lc.

Marggrasen zu Brandenburg r

Johannes, der weise und weisse, (Lllms und krusten»)der ernsthafftige, ilem das äuge Teutschlandes genannt,Marggraf zu Brandenburg, Churfürst Joachimi I. söhn, geboh-ren den ;. aug. an. iziz. Vermöge vätterlichcr difposition be-kam er Crossen nebst der neuen Marck, »n deren regierung erein recht beyfpiel eines löblichen Fürsten gegeben. Er machtesich sonderlich durch die vestung Cüstrin bekannt, welche er an.rz z?. vortresiich anlegen ließ, wie er denn auch ein prächtigesresidentz-fchloß, fo gantz mit kupfer gedeckt, nebst ansehnli-chen zeug-häustrn erbauet. Er trat zwar an. iz;8. mit jn denSchmalkaldischen bund ; als ihm aber von dem Kaystr wegender religions-freyheit Versicherung gegeben worden, stund erdavon ab, und ließ sich vielmehr in Kaystrlichen dtensten widerdiesen bund gebrauchen, wie er denn in seiner sahne die Worteführte: gebt dem Rayser was des Raxftrs ist. Doch konn-te er weder durch der HieoloZoi-um noch Königs Ferdinand!Vorstellungen zu annehmung des Interims gebracht werden,undmuste sich an. 1^48- von dem Reichs-tage wegbegeben, damitnicht durch sein exempel andere bestärcket würden. Dieser Fürstlebte sonst sehr ordentlich, und soll jeden tag in theile abge-theilt haben, davon er einen zu seiner andacht, den andern zuseinen und seines landes , den dritten zu anderer Fürsten anaeie-genheiten angewendet. Er starb den iz. jan. an. 1,71. undweil er von seiner gemahlin Catharina aus Braunschweig keinemännliche erden ließ, siel sein land Churfürst Joachims heim.Nnpe. sonderlich Sleidani brief bey in

origin. Lksnä.

Johannes Georgius, Marggrafz» Brandenburg, Her-tzog zu Jägerndorff. Er war Churfürst Joachim Friedrichsvon Brandenburg söhn, von Catharina, des obigen MarggrafenJohannis zu Brandenburg tochter, den 16. dec. an. 1577. zuWolmerstädt gebühren. Erwürbe an. iz88. studirens-halbernach Straßburg geschickt, auch daselbst nach absterben des Bi-schoffs Johannis Grafen von Manderscheid, an. 1592. vontheils Dom-Herren, welche der Lutherischen religion zugethanwaren, zum Bischoffe von Straßburg postuliret. Hingegenerwehlten die Catholischen Hertzog Carln von Lothringen , derauch Cardinal war , zum Bischofs. Dieses veranlaßte einenkrieg , da denn die Lothringer Wasselheim und Dachstein ein-nahmen , die Brandenburgischen aber Mvltzhcim eroberte».Jedoch verglich er sich an. 1604. durch Vermittelung HertzogFriedrichs von Würtemberg dergestalt, daß das Bißthum demCardinal von Lothringen bleiben sollte, hingegen erhielt derMarggraf 100000. Nthl.baares geld nebst andern conditionen.An. 160;. that er zu König Heinrich IV. in Franckreich eine reisenach Metz, empfieng an. 1607. von dem Kaystr Rudolphv II.die lehn wegen des Hertzoglhums Jägerndorff, welches ihmsein vatter übergeben, trat auch sofort die regierung an. Erleistete an. 1611. dem Könige Matthiä von Böhmen die Huldi-gung , und hielt demselben zu ehren den ;o. oct. ein ring-en,d quintan-rennen zu Breßlau. An. 16,;. trat er zu derReformirtm religion, und ward nach Marggraf Georg Al-brechts von Brandenburg absterben zum Herrenmeister derMarck Brandenburg erwehlet. Als sein bruder, Churfürst Jo-hann Sigismund, sich in Preussen aufhielt, wurde er auchzum Statthalter der Marck Brandenbura gesetzt. An. 1617.schickten ihn die Schlesische Fürsten und Swnde Ech.-HniroqFerdinando entgegen, ihm ferne wähl zum Bohnuschen Köni-ge zu hinterbringen. Als er bey semen Unterthanen die Re-formirte religion einführen wollte, verklagten sie ihn hrerübevbey dem Ober-Amte; es wurden chm auch an. ,617. die Herr,schafften Oderburg und Beuchen ab, und der Königlichen Cam,mer zugesprochen; daher als die Bohmen Churfürst Friedri-che» von der Pfaltz zu ihrem Komg erwehlten, er sich zu ihmschlug, und den succurs führte, welchen die Schlesische,, Stan-de ihm zuschickten, wurde aber deshalben von dem Kaystr Fer»dinando II. in die acht erkläret, seines Fürstenthums Jägern-dorff entsetzet,und solches Fürst Carln von Lichtmstem übergeben.