Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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EÄch b Thrlstiaims, ein söhn Pfaltzgrafen Theodor!

Maria Elconorä Amaliä, Printzeßin vonva^"Md n,», ' ^ar an. 1700. den 2;. januarii gebohren,rL ^uieviiik ,'7r6. auf die Lothringische Ritter-schulekrna^den K>-^-A. ^ zugleich gelegenheit hatte, Franck-2 ta,ic«^vsischen zu besehen. An. 1718. reifererniäh,t?i/^vard hieraus Ritter des ordens St. Huberti,^22. den 15. fcbr. mit Maria Anna äsZvvnipi«!^' ^ des Marquis Francisci Egonis zu Ber-Eie a kam kochter. Durch diese , als die einzige

Alles ^ aber e»? °en besitz dieses so wichtigen Marquisats.Ä», verstört.,,''' 1728. den 28. julii. An. 1729. ward er anvcrnL Bruders Joseph Carls statt Erb-Printz.»ber e 5fCri,g??"e er sich mit Eleonora Philippina Christina,Alles kili^^ovolds von Heffen-Rheinfels tochter, die ihmAiai^ktsivrh " gebohren. An. 17,2. den n. julii kam er ans»lig?»dex ^"vatters statt zur regierung derSultzbachi-iN Erb-in?- "ber an. 17;;. den 20. julii mit hinterkas-« er,,/suchen Carl Philipps, der ihm von verschiede-k>r»?Meb-J7?che er von seiner ersten gemahlin erzeuget,» - Ag. ">ar. Banffts geneal. llrcblvar. 17;;. wm. VI.

unbarmhertzige, war ein söhn AlbertiL^lhll.« -ö>»em Hertzogs in Bayern. Der vatter hatteA Bqy-s,,^lMern bruder Alberto, sein antheil im Her,Mir ,Eerg bey seinen lebzeiten abgetreten , damitden ,u ^ Wilhelmo VI. nach des vatters tobe keinen, ^kl, A'ick ,^^ 5 /schaffl Holland machen sollten. Solcheshe mit einander, daß Albert Strau-i'chidAaiMtches aber nach seinem an. i;88. erfolgtenll,!^' Amug', Weil er nun an. izyo. BischoffzuLüt-Rli; Ate er seine Bayerischen lande durch Verwal-

k'.^^^>dem aber sein ältester bruder Wil-!^il» hßErstarb , und nur eine einzige tochter Jaque-L^i?! IlisabÄn ^ das Bißthum zu Lüttich auf, und^s>,?^crs ?^hen von Luxemburg, des Kayfers Sigis-L Ä bunLrer Hierdurch suchte er den Kayser auf2 !?urch dessen beyhülffe er auch seines bru-

L» Vl>ßte/E,."^er die Jaquelme, so sich derselben eben->"Anem^uptete. Er starb an. -4-8. ohne erben,^urmi.^Ecnte ftiner schwester söhn Philippum,,.s a!g ^,.o zum erben ein, wider welchen sowol diedie damals entkräffteten Hertzoge vonlh^ware,,. Daher sie geschehen lassen .nusten,suchst dnsz dem von Burgund abtrat, und zufrie-j> nur des Johannis Bayerische verlassenschafft' , .stuten. cbron. Lav. p. 41.

"lli^- rsi Nii^yAünchen, war der älteste söhn Alberti des^k» dem ^'5 Hertzog Erichs!, von Grubenhagenf dkud^ Mütterlichen testamente regierte er die lande

>»j, Je,, - "uuertlchen testamente regierte er die landeAss.^M^der, «s?Mmund gemeinschafftlich, „nd die übri-»»ssx" , Christoph und Wolfgang, musten

«beyZufrieden seyn. Er war ein ernst-Heischt lniss^htiger Herr, welcher alles mit dem>dq/Aq^>tich de>> ^''.^vllte, und daher nicht zufrieden war,von Landshut die gantze Jngolstädti-^ V» a>,?"voi, !, " 5 ' gezogen, dessen söhn Ludwig nur et-As V^aus gegeben. Er forderte dieserhalber' -7s' 'ieu heraus, wurde aber von seinem fried-

^ k. ij ^,"'?k>en zufrieden gestellt, und starb an.

IX.n. 12.

Äraunschweig-Eüneburg:

^E^iieb^'n in Lueri zu Braunschweig an-

^^haKgjsch' ^"Heilung mit seinem bruder Albrech-A>, von Seine gemahlin war Luitgardis,

eksla??d se^half^^'" tochter, mit der er sich an. 126;.

/te djeE bruder aus der gefangenschasst erlö-üslix^chfoi^A oder ss!^"che Sültze in gantz neuen stand.

k Ottvn^x rudern, an. 1277. und hinterließk>-4!-'?^-des Stengen, und vier tochter.

' '^unschwetg-Luneducgischcn Hauses,

Arg?ver^^us, Hertzvg von Braunschweig-Lüne.

R reist."von Lün?n? 2;. apr. an. 162;. gebohren,m cv.^gnevura d^,,^» er» i„

hchss ^ne . - ^uaevmg dritter soha- Et ^ dffent-

Italien, und bekannte sich ""^tt tzhrManA""Eswn. M der ELer M '

dirx verstarb, wollte drei a„-

HerEn?^Türstenthum folgen. Exxiichen tesia«

E'« Georg , vermöge vätlern^^^,

kam es endlich ^^.g-mhstmmer Ca^-^i> st uniE^n Friedrich die beyden FurstenK ^ ^^am,

rcNenhagrnmitdem Gottmgsschen vtstr ^

rA, zu Hannover aufschlug. mang M Ws'tzs. 'Km Italien, und hielt sich eineMang^^^an. 1679. zum dritten wal o ^

! "Nein^wI^t;Augspurg den i8. dec. an. 7Und kst^unsicheu erben. Er war sonst A^cta

, ' Seine grmahlm war -o ^

^lstoy .^sraf Eduardi beym Rhein tochter,

' Ehe».

j 0 h Z75

cher zwey Printzeßinnen, deren älteste, Charlotta Felicitas,an den Hertzog Rainaldum von^ Modena , und die jüngste,Wilhelminss Ämalia, an den König und nachmaligen KayserJosephum vermählt. II-ilttso»,-, comm. bijs cle vom.lirunluic. aä ün. Hamburg, historische remacguen, an.

1699. x>. ;97.

Die Hertzoge von würtemberg, nahmens Johann

Friedrich, siehe in dem haupt-artickul Würtemberg.

-Heryog von Pommern:

Johannes Frtdericus, Hertzog in Pommern, Philippi r.söhn, stunde nach frühzeitigem absterben seines vatters unterder vormundschafft seines vettern Barnimi XI. hielt sich aucheinige zeit in Kayftrlichen bleusten zu Wien, und bey der armeein Ungarn auf. An. i;;6. ward er Bischofs zu Cammin, undwurde unter seiner regierung die Lutherische religion vollkom-mentlich etabliret. In der an. 1569. vorgenommenen landes-theilung bekam er Stettin und Hinter-Pommern, wiewol sichHertzog Barium XI. bey adlegung der regicrungs-last, nebender ober-aufsicht des gantzen landcs ein Fürstlich rerrllonum undeinkommen in diesem theile, sonderlich die stadt Stettin selbstzuvor behalten hatte. An. 1^70. hat er als Kayserllcher Prin-cipal - LommILmus den frieden zwischen Dänemarck undSchweden zu seinem besondern rühm, aber auch nicht ohne sei-ne grosse Unkosten gestiftet. An. 1571. hat er von dem HauseBrandenburg die anwartmig an die Nenmarck, Sternberg,Vierraden und Lockenitz, und an. 157z. Kayserliche confirmastion darüber erhalten. Als eben dieses jähr auch der alte Her-tzog Barium starb, trat er die völlige regierung über gantzHinter-Pommern an, und hingegen, vermöge eines Verglei-ches, seinem jüngsten bruder Casimir das Bißthum Cammin ab;setzte darauf im lande die gute anstalten Hertzogs Barnimi fort,bauete hin und her Fürstliche tust - und iagd - Häuser, sonder-lich Friedrichswalde. Wegen der aufdiese, und viele anderezum Fürstlichen staat gehörige dinge, gewendeten Unkosten, woll-te der Hertzvg eine aeeise und tranck-stener anlegen, es ist abersolches durch beständige widersekung der Land-Stände, diesonderlich von Wolgast aus gestarcket, und vom KayftrlichenHofe geschützet worden, damals hinterblieben, und hat derHertzvg einen revers von sich gestellt, damit und mit neu-angelegten zöllen die Land - Stande zu verschonen. Mit derstadt Stettin hat er sehr viel zu thun gehabt, indem diesel-be von ihren alten priviligicn nichts fahren lassen wollte. Dochhat er nicht unterlassen, die unterschiedlichen aufrühren eini-ger bürger wider den Rath durch seine interposition zu stil-len. An. 1598. suchte der Hertzog abermal die accise undtranck-steuer einzuführen, und, als sich die Land-Stände ge-wegert,ließ er die Cantzeley schliessen, und das justitz-werck nieder-legen. Darüber erschracken die Stände, und willigten zwarnicht in die fache, übernahmen aber doch eine grosse summegelbes zu bezahlen. An. 1606. that Hertzog Friedrich eine lust-reise und schlittenfahrt nach Wolgast, fiel aber daselbst bey ei-nem tantz, vermuthlich durch zersprengung einer aber, in ei-ne tödtliche kranckheit, und starb den 9. febr. im ; 8. jähre sei-nes alters. Er wird als ein kluger und tapferer auch strengerHerr beschrieben, welches letztere er sonderlich an drey Rent-meistern bewiesen, die er wegen ihrer untreue ohne gnadehinrichten lassen. Im übrigen war er einer der gelehrtestenFürsten zu seiner zeit; wie er denn auch eine schöne bibliotheckan seinem Hofe angelegt, die nachgehends von Hertzooj Phi-lippo sehr vermehret worden. In politischen dingen sahe erauf gute vrdnung , und ließ sich sonderlich angelegen seyn,einen recht Fürstlichen staat zu führen. Er war auch für dieruhe der kirchen bemühet, welches er darinn gezeiget, daß erunterschiedene allgemeine Zusammenkünfte der PommerischmGeistlichkeit angestellt, theils wegen der Vormulre Loncorlll«,welche in Pommern nicht angenommen worden, theils wegender heimlichen Reformirten , denen sich sonderlich v. Stym-melius und Salomon Gesnerus widersetzet, und darüber vielausgestanden haben , der letzte auch gar seiner dienste erlassenworden, weil sich ihre Widersacher Verzins, Frisius und Sti»chius hinter des Hertzogs Räthe steckten, und dadurch eine zeit.lang den meistcr spielten , zuletzt aber doch ihrer dienste erlassenwürden, Pommerland. lib. III. k. II-

Herren und Hertzoge zu Mecklenburg:

Johannes , mit dem beynahmen ssKsolE-s , Herr zuMecklenburg, ein söhn Henrici Burewins des jungern, undSophia , einer tochter Carvli I. Königs in Schweden. Erzog in seiner jugend nach Paris, und fand daselbst ln den stu-dic» ein so groß vergnügen, daß er gantze 20. iahr darauf wen-dete, auch endlich !n der Theologie den gra-Ium eines Docllori,annahm. Seine drey jungem bruder.Bmewm zu Rostock,Pribislaus zu Parchim und Nftlot, Fürst der Wenden, spot-teten ihn deswegen, und gaben ihm den zunahmen Aneese Ia»neke. Er kehrte sich aber nichts daran, stund der regierungmit sonderbarem fleiß und nicht geringen rühm vor. AIS derChurfürst Albrecht von Sachsen den Bischofs von Ratzeburgverjagte, nahm er ihn in schütz, und stiftete auf sein einralheuzu Renen, nicht weit von Ratzedurg, zu unterrichtung desfrauenzimmers ein Jungfrauen - k!öfter. Nach Liefland that

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