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er in eigener Person einen zug, um daselbst die abgötterey unter-drücken zu helffen. Unter den löblichen Verordnungen, die erin seinem lande gemacht, ist nicht zu vergessen, daß er die sicher-heit der landstrassen auf alle weise zu befördern gesucht. Erstarb an. 1264. Mit seiner gemahlin Luitgard, einer tochterPovponis, Grafen von Henneberg, hat er sechs söhne gezeugt.Drey derselben, nemlich Nicolaus, Hermannus und Poppo,starben im geistlichen stände. Johannes residirte zu Gadebusch,und ließ einen söhn gleiches nahmens, welcher aber ohne erbenstarb. Albertus Hatte gleichfalls keine nachkommenschafft.Henricus mit dem zunahmen von Jerusalem, hat allein dasglück gehabt, sein geschlecht fortzupflantzen. Vsostsl.
Lacerr,,, bist. Luc. lVIecldenb. WIo§. x. 708.
soc. kroc. Imp. üb. IV. c. 5.
Johannes, Hertzog von Mecklenburg, ein ftchn Magni I.welcher ihn mit einer Printzeßin aus Rügen, nahmens Agnes ,gezeuget. Er succedirte, da er noch sehr jung war , diesem sei-nem vatter, nachdem derselbe an. r;8;. gestorben. An. 1408.empörten sich die bürger zu Rostock und Wismar wider ihrenRath; allein Johannes , nebst seinem Vetter Alberto IV. demsöhn Alberti II. gewesenen Königs in Schweden, brachte dierebelten mit gemalt zu dem schuldigen gehorsam. An. 1415.stiftete er die Universität zu Rostock zugleich mit dem gedachtenAlberto, und mit dem Rath derselben stadr. An. 1422. woll-ten ihn die Schweden, welche mit Erico XIII. sehr übel zufrie-den waren, zu ihrem Könige machen. Er ließ sich aber nichtsehr angelegen seyn, zu solcher würde zu gelangen, und starbgleich das folgende jähr. Seine gemahlin war Catharina,eine tochter Erici IV. Hertzogs von Sachsen-Lauenburg, undbey gelegenheit dieser Vermahlung soll zwischen dem Lauen-burglschen und Mecklenburgischen Hause ein gewisser erb-ver-gleich aufgerichtet worden seyn. Von seinen drey söhnen sindJohannes und Magnus ohne erben mit tode abgegangen;Henricus aber mit dem zunahmen der fette, hat das geschlechtfortgepsiantzet. Vsnciäi. Kscvrtt,, bist. Luc. Nccülenb.
cbron. Kotiock. f'IIog. x. 712.
not. Vroc. Imx. üb. IV. c. §. 4.
Johannes III. Hertzog zu Mecklenburg aus der Stargardi-schen linie, ein söhn Johannis ll. aus dieser linie, und cnckelJohannis I. Hertzogs zu Mecklenburg. Er führte streit mitdem Churfürsten in Brandenburg Jodoco von Mähren, derihn vorher zu seinem Statthalter gemacht, und hatte das Un-glück , in dessen gefangenschafft zu gerathen, worinnen er auchunter dem folgenden Churfürsten Friderico I. lange zeit zuRatenau behalten , und nicht ehe als an. 1427. mit der be-dingung losgelassen wurde, daß er ;oooo. thaler bezahlen,und seine lande von Brandenburg zu lehen nehmen muste.Er stqrb an. 1440. und hinterließ von seiner gemahlin Dorothea,Fürstens Alberti zu Anhalt tochter, Johannem IV. der an. 14;;.ohne erben gestorben. H-En Wog. x. 710. Lünigs Reichs-Archiv, tom. VII. p. 500. ssriä. I. kranä. p. 248.
277. 286.
Johannes IV. der älteste söhn Hertzogs Johann Alberti I.gebohren den 7. merk an. i;;8. succedirte an. 1576. dem vatterkrafft des in dem testamenr eingeführten primogenitur-rechts ,welches sein jüngerer bruder Sigismundus Auguftus, der blö-des Verstandes war, durch einen vergleich an. 4 5 86. bestätigte.Johannes IV. verfiel gleichfalls hernach in eine Melancholie,daran er an. 1592. starb. Von seiner gemahlin Sophia, Her-tzogs Adolphi VIII. zu Holstein tochter , zwey söhne hinterlas.send , Adolph Friedrich I. und Johann Albrecht II. so die lan-de theilten, und zwey linien, eine zu Schwerin, die andere zuGüstrow formirten. Wog. x. 720. LnW. X. k.
üb. IV. c. z. §. 7 -
Johannes Albertus I. der älteste söhn Hertzogs Alberti VI.des schönen, von dessen gemahlin Anna, einer Brandenbur-gischen Printzeßin, den 22. dec. an. iW. gebohren, führteerstlich vor seinen vier brüdern die regierung nach seines vatterstode an. r 547. allein. Da aber sein vetter, Henricus der fried-fertige, an. e??2. mit tode abgieng, und einen söhn Philippum,der wegen blöden Verstandes nicht regieren konnte, hinterließ;entstund um dessen vormundschafft, und zugleich wegen einertheilung zwischen ihm und seinem andern bruder Ulrico, Bi-schoff zu Schwerin, grosser streit, der nach vielen tractatenendlich dergestalt geschlichtet wurde, daß beyde brüder gleichetheile machten, und Johann Albrecht zu Schwerin, Ulrich aberzu Güstrow residirte, jener auch den dritten bruder Christopho-rum, Bischofs zu Ratzeburg, dieser den vierten, Carolum,beysich auferzogen. Nach diesem reformirten beyde brüder dasland mit gleichem eifer, und versahen es mit guten gesehen.Als zu Rostock an. Wo. die burgerschafft mit dem Rath zer-fallen , bekam Johann Albrecht von dem Kayser commißionden streit beyzulegen; weil er aber mit dem Rath und volckscharf umgieng, zerfiel er von neuem mit seinem bruder Ul-rich , der an Rostock die gemeinschafftliche regierung hatte.Sie vertrugen sich aber bald wieder, bauten zu Rostock einecitadelle, musten aber auf der Land - Stände Vermittelungsolche wieder niederreißen, dagegen die Rostocker unter freyenHimmel abbitte thun und huldigen, sodann 10000. gülden be-zahlen musten. Zugleich ward auch an. 7572. zu Sternbergmit den Land-Standen ein vergleich getroffen, und ihnen ihrexrivileßia bestätiget und erweitert, dagegen solche 400000
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gülden zu bezahlung der schulden beyder Hertzoge ,
An. 157;. machte Hertzog Johann Albrecht an ldarum er verordnete, daß hinführo der erstgeboy"" ghrWnen nachkommen die regierung alleinführen, unv« zM!söhne mit apanagen versehen werden sollten, ""-.-iidersllU,daß diese Verordnung auch in dem antheil seines vr" ^ §statt haben sollte, daferne solcher an seine liniedem ende setzte er seinem jüngsten söhne Sigisimi^w ^der etwas blöde am verstände war, Strelitz,nac zur apanage aus. Dieses testament ward von v . ,?»>
auch nach seinem tode, der an. i;?6. erfolgte,beyden söhnen bestätiget; daher ihm der älteste, ( AM
allein succedirte. Beyde hat er mit Anna SoMss" . p, WAlberti in Preussen tochter, gezeuget. W'"'''logg. X. ?. üb. IV. L. W.6. 7. Lünigs Me-W
k. VII. x. ; 02. 51y. .z AebÄ,
Johannes Albertus II. der jüngere söhnnis IV. den 5. may an. c;yi. gebohren, war erwIv.Knem bruder Adolph Friedrich unter der vormutw s Miie.AVetters, Caroli, Hertzogs zu Güstrow, der, we" ^ii 'lben hatte, und also seine lande auf die beydenten , dieselbe kurtz vor seinem tode an. 1603. zu e>>Wund eventualen gleichen theilung bewogen, drewürcklich vorgenommen, und ohnerachtet des grov' Wftestaments, darinndieprimogeniturverordnetww',.sieW,nochmals bestätiget worden. Krafft solcher uM« Vhe UJohannem Albertum der Güstrowische antheil, W. Wftrow) und auf dessen bruder der Schwfch'NWEAauch Johann Albrecht zu der Reformirten religiös ADiW,
te, muste er sich gegen die Land-Stände an.
in dem lande in religions - fachen nichts zu ändern' .WW,schehen. In dem ;o. jährigen kriege, so damals« ^ W,hatte er nebst seinem bruder das Unglück, gleich Ä „1den des Nieder-Sächsischen kreises in die acht erkiau'da er dann nach Lübeck sich retirirte, und seine ian ^serlichen General Wallenstein überlassen muste ,von Ferdinando II. damit belehnet wurde. Downig in Schweden an. Wo. das land kam,rechtmäßige Herren wieder ein. Johannvor ausgang des krieges an. i6;6. mit hinterlalwgen sohnes Gustavi Adolphi, von seiner drittennora Maria, Fürst Christiani zu Anhalt-Bernomit dem seine linie hernach wieder erloschen- WchjgS ^P.72;. /mW. X. k. üb. IV. c. 8. ls- ^
Archiv , tom. VII. x. 52;. ;;o. ;;ü. 541.
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Grafen von Flandern: jpolBF
Johannes I. Graf zu Holstein, der älteste Mharv^Mdes Barfussers , stunde nebst seinem bruder iWder vormundschafft seines fchwagers Übel,wich; ftudirte zu Paris , ward aber durch den 1fall Eriei VI. Königs in Dänemarck, der das vv'Waldemaro II. verlohrne Holstein wieder eroveW^M M'Hause genöthiget. Hertzog Abel und die WW,, toWrAihm aus diesem kriege, der mit dem gewEerst an. 12;°. ein ende nahm. Er leistete Uw WssWAAdeln, und nach dessen tode seinem söhn EsVnig Christophornm I. beystand, und schlug '"c dcknes bruders Gerhardt denselben an. ^261. A k
bey Schleßwich, da er den König nebst dessen c
retha gefangen bekam. Anfangs verwaltttt ' ^,tGraschafft Holstein allein, hernach thaste ^arN 'A Acdergestalt, daß er demselben Holstein und S/Äus Fvor sich Wägern nebst Kiel behielt. GerA j hcWauch Kiel haben , weil nun um eben diese M stsrb Wli'AConradus, Graf in Schauenbnrq, ohne eroe- ^ I-der streit so vermittelt, daß Johanms , i-Af
bürg vor Kiel überließ. Von dieser zeck a« D1. st'" ,vWzwey regierende Haupt-linien, davon Jov»''residirte, und mit Adolphs VII. an. r???' zn ^jgl>die «ander an die -- ' »-ee"
Hof hielten, gefallen,
den. Johannes I. hm ore s?err,cv«u'.^7 s',
marck an die Bischoffe zu Minden verkauss. perVon seinen kindern folgte ihm Johannes B' ^
Adolphus, der pommer zuqenannt , von «MdckA, D, l-
tickn! ; Albertus ward Dom-Probst LAggraf^,,, 'Eilika, eine gemahlin Ottonis ^
denburg. Wl-We, cbron. 8LÜSUWM, nv ^vurgrer. 6erm. p. 514. Spangenbergs ^
üb. II. 0. I. tsgg. p. 77. ssgg. Ps
x.;r6. segg. -r der K'^d.Aj
Johannes II. Graf zu Holstein < / st,ccedirI- ^,^ Eein söhn Johannis 1 . dem er an. r26°.m F,
aus der ersten ehe mit einer Gräfin von AgeiinehA zEWthiqten ihn durch eine gewaltsame yg. vensseine lande bey lebzeiten zu theilen, ^ ^ickn>A^W^ 'Adolphus (von dem auch "" besoZLus M^Johannes Plon und Bramhorst, ^ A
wiewol sie insgesamt ohne erben gosto^El^-l ^!>nahm sich seiner vettern der Hertzoge ^ K>ri und Erich wider König Ericum »