Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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383
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Anvvn^ schlachten gewonnen, auch seinen Widersacher,schind, den treffen bey Avrai an. 1)64. erlegt hatte.q°.Mnx„ apr. wurde ihm krafft der zu Gerrande ge-iahre f?"ls-traetaten / Bretagne überlassen. Im fol-dicn'k- Et übeewanr ^aris, dem König Carolo V. zu huldi-den , t M zwar anfänglich mit demselben , doch

Cdli^ 5 °v. n,, ^ Lesern getreulich. Er starb endlich zu Nantes»la^i lli. tzx hatte;. gemahlinnen, Mariam,

von Engelland tochter; Jvhannam, Tho-»vn n^vli II nl?ten von Kent tochter; und noch eine Iohan-laq»? Her csFvannt des bösen,Königs von Navarra tochter,Äs'AegidÄ^es VI. und Artus III. Hertzoge vonBre-Estaw,!??blcher an.1412. verstorben; und Richardus,>> ^«^ "ves, welcher das geschlecht fortgesetzt. ^e«^e.

dkn?keÄb VI. Hextzy^ von Bretagne, Pair von Franckreich^weneu Vliesses, zugenannt der weise. Er warid. CvnnplWy. gebohren, und wurde nebst seinem brudersV^hievre u 5 Elision zum Ritter geschlagen. Die Gräfinbks,'v ihn auf das schloß Chantonceaux gefangen

> en zy/ver von seinen Unterthanen wieder befreyet.HkktzMgk!Ca - an. 1442. Seine gemahlin war Iohan-vy„ VI. tochter, von welcher Franciscus I. Petrus,und Aegidius, welchen sein bruder Frans

lüst-'ae Löffeln ließ.

ancien etat äs Lret.

^etagne.

'i^anuxg 'äeryog von Burgund:

unerschrockene, wurde den 28. may an..„deskäni??vren, und führte beylebzeitenseines vatters,tz^ing„djUen, den titul eines Grafen von Revers. An.V» Vi die armee, welche der König in Franck-e^^, 5 >sche„ ^lgtsmunbo, dem Könige in Ungarn, widerI>ren,^ier Bajazet zu hülffe schickte. Unter die-Nrz sievornehme Edelleukhe und Standes-per-wurden allesamt in der schlacht bey Nicopolis^ L den 1^ "llzugroffe Hitze in Verfolgung der feinde,

^ gcfan." Vlngarn abgeschnitten worden, entweder ge-je^Ä'Aev^s' Bajazet ließ deren mehr als 600. in desey, ..„ Gegenwart niedermachen, verschonte aberei« »ock^-di,en,° anderer grossen Herren, vor welcheden^er Lvwnak^ iur ranzion zu erlegen sich erbot; wie sie>e x ' da solch geld ausgezahlet war, alle mit-

tk^ e?'!?es ^n wurden. An. 1404. starb fein vatter, dad°^e. i,^vr<wnE> der älteste, mit feinen brüdern al,o theil-g,.,!?, kräNLks-Lomcs. Artois und FlandernV^v ^ W dMwie ftm vatter mit Lndovico dem HertzogeV djx ^k,da d„ ^.'^ni streit gelebt,weil jeder an dem Fran-'' 78ierii»„ ^vnig Carolus VI. an dem verstände kranck

^Qk^nsst e^ allem führte; also setzte er solchenden eiftr, daß er den Hertzog Ludwi-st d^°cl>N nov. an. 1407. zu Paris meuchelmör-

sh,? desi^el, wachen ließ. Diese schändliche that wurdeV», wacht, und weil man besorgte, er moch-

^>1 Uen Englischen kriegen steh zu den feinden

Äch?llicl,' Und dase'i^Ev muste aber gleich darauf nach Flan-lvjd^wwst Iohanni von Bayern, dem Bifchoffe7 -HV Alin, ^cht Unterthanen beystehen , welche ern!^weile „S>agte, und sie den 2;. fept. an. 1408.^ verwies ^atte die Königin in Frankreich Elisa-?V°qs Gracht Hertzogin von Orleans es bey dem^!s?che a?vu daß der erste pardon wegen des mords, V^schwafe widerruffen , und ihm eine sehr

x'vkcrtba!,"^^" worden. Daher, als er mit^5nNen ^ 'd vachdanen ,n Lüttich fertig worden, kam er mit^!?de, y^aris, und erhielte, daß dieses wieder^d.Ad>e r?n war abp Man sich mit einer kleinen fubmißion^k?SeblÄ"Ung a«^wit noch nicht zufrieden, sondernAw, 1, g ». m sich, durch die andere Prin-

k^L°dec °WZnviS, an. 141°. zu B-cestre frieden zugeq-,d^geruZw, daß er gleich den andern Prrntzen,VbMÄwqrteR a «ach Hoft kommen wollte. WeilvgWvrd,,^ vem zuwider volck warb, und in^'S"'ZKofe gL.?-fttte, >vard er an. -gn- von demÄ H°fe?Ennn^r zwar kam, aber zu grossem!ÄÄl»ya* den Köni^"?volcker mitbrachte, und daA bA erk^' Wichexwg entfuhren wollte, muste er sich, dalA iz^Ste, Endtt^wwen, und ward vor einen feindsv^ard gu.'?^ da man einen krieg mit Engcl-Nhk?wnckr°V>ente sisj, ^ knede gemacht. Es währte aber'wch? dieses elenden zustandes,

ßch bekan!?"'wider die EngellanderE ek«ÄW, ?en deeK?de, und fieng neue Unruhen an.

wii swd diese „wa und der Dauphin mit der Kör^ ^/wh nlZ Mldeu wch Tours releqiret worden, verei--,?'e es^Sentj,, des g/'B^^r sie in freyheit gefetzt,ver^.der Hext-o» auf, und machte verord-

«lrl/ »der gw§ Vvisch«?v!>'?^' Es ward zwar an.

X Ku,deytz^fie aMn dem Hertzoge und dem Dau-^ V.W 10. fw beyden theilen nicht aufrichtig, und'wlstiM^n' aw eine conferentz haltenvöllig beyzulegen, ließ der Dau-

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phin , so durch dieses Mittel den Hertzog listiglich in seinen Vor-theil gelockt, solchen auf der brücke zu Montereau-Faut-Ionne,von Tannequy 6 u Chatel, einem alten diener des Hertzogs vonOrleans, und andern dazu bestellten leuthen ermorden, welchesnach diesem zu schrecklichen Unruhen in Franckreich anlas gege«ben. Die gemahlin des Hertzogs war Margaretha von Bayern,Hertzogs Alberti von Bayern, Grafens von Hennegau undHolland älteste tochter, mit selbiger hatte er einen söhn, Philippden gütigen, welcher ihm folgte. 8 . Oro«^/r-, Kill.

Laroli VI. O« bist. cke LourZ. Oa»rV/, Inst. cls

kläNLL tom. II. *

hertzoge von Longueville:

Johannes von Orleans, Graf von Dunois und Longue-viüe, der siegreiche und triumphirende zugenannt, war einnatürlicher söhn Ludovici des Hertzogs von Orleans, dessenvatter König Carolus V. war. Die mutter war Maria vonEnguien, vormals Alberti Cany äs Varennes eheweib , vonwelcher er an. ,4°;- gebohren worden. Er ward in seiner ju-genb dem geistlichen leben gewiedmet; nachdem aber von feinenbeyden brüdern der eine als gefangener, der andere als griffetin Engelland gekommen, ward er in krieg gethan , um dermal,eins den tod seines vatters an dem Haufe Burgund zu rächen.In diesem absehen hielt er die partey des Königs Caroli VII.wider die Engelländcr, und legte die erste probe seiner tapferkeitab, da er an. 1427. als er ein convoy in die belagerte stadtMontargis bringen sollte, solche stadt gar entsetzte, und dieGrafen von Warwick und Suffolk davor wegschlug. In dersogenannten härings-schlacht an. 1423. da er ein Englisches con-voy , so nach dem lager vor Orleans abgieng, ohnwcit Rou-vrai erbeuten wollte, so ihm aber fehl schlug, bekam er einetvdtliche wunde. Nachgehends schloß er sich in Orleans ein,und beschützte solchen ort mit grosser tapferkeit wider die Engel-länder , und da er endlich nicht länger zu halten sich getränkte,wollte er die stadt in brand stecken, und sich alsdann durch diefeinde schlagen.. Immittelstaber kam die berühmte OrleanifcheJungfer, und nöthigte die feinde die belagerung aufzuheben.Auf diesen sieg folgten noch viel andere, daran er grossen an-theil hatte. .Denn er war mit in der schlacht bey Patai istBeansse, beförderte an. 1429. das unternehmen auf Chartres,riß än. i 4 ;i. und den Engelländern St. Denys und Ereilaus den Händen, und half im folgenden jähre Paris erobern.An. 14)8. eroberte er von den Engelländern Dreu und Mon,targis, und erhielt von dem Könige das Gouvernement vonMvntereau. An. 141s. aber ließ er sich nebst andern zu einerrevolte wider den König bewegen, indem er wider den Conneta--ble und andere aus jalousie wegen ihres anfehens die Waffen er-griff. Doch unterwarf er sich bald wieder, und ward vom Kö-nige begnadiget. In eben demselben jähre scheuchte ihm seinbruder Carolus, Hertzog von Orleans, die Grafschafft Dunois,zur danckbarkeit vor seine grosse bemühung , die er wegen feinerbefreyung aus der gcfangenfchafft in Engelland angewendet.An. 1448. schickte ihn Carolus VII. nebst andern Ministern undGeistlichen nach Genf, um daherum sowol mit dem wider Eu»genium IV. gewehlten Papst Felix, als mit dem Loncillo, sodiesen gewehlet, und eben um dieselbe zeit sich von Basel gen Lau-sanne verfüget hatte, zu handeln, daß solche sich mit dem vor kur-zem an Eugenii stelle gesetzten neuen Papst Nicolao V. verglei-chen möchten , welches auch glücklich ins werck gestellet ward.Er diente nachmals dem König in dem zuge wider die Norman-die sehr getreu, nahm den Engelländern daselbst viele vestungerrweg, und bemächtigte sich sonderlich an. 1449. der stadt Rouen,ward auch an. in«, zum Gouverneur von Caen gemacht. Imfolgenden jähre ließ er seine tapferkeit in Guienne sehen, underoberte das gantze land in einer campaane. Carolus VII. gabihm zur danckbarkeit den titul eines Erlösers des vatterlandeS,mit der Grafschafft Longueville und andern landern, legitimirteihn, und machte ihn zum Groß-Cämmerer von Franckreich.König Ludwig XI. aber setzte ihn wie alle andere getreue dienerseines vatters hindan, dahero er sich mit in die wider denselbengestiftete lägus äu bleu Public einließ, nach erfolgtem friedenaber ward er von dem Könige wieder hervorgezogen, und an.1466. zum Haupt einer versammlnng, so die im Reich einge-rissene Unordnungen in der justitz reformiren sollte, gesetzt. Erverheurathete ihn auch in selbigem jähre mit Agnes von Sa-voyen, der Königin schwester, vertraute ihm aber kein commandomehr in der armee, unter dem verwände seiner schwachen con-stitution. Zwey jähr hernach wohnte er der Versammlung zuTours mit bey. Endlich starb er an. 14'^. im 67. >ahre seinesalters. Seine erste gemahlin war Maria Louvet, Johannis ,Herrn von Thecis und Salanier, Präsidenten von .Provence,tochter; die andere Maria, Jacobi von Harcourt, Grafen vonTancarville tochter, von welcher Franciscus, der das geschlechtder Hertzoge von Longueville fortgesetzt hat; die dritte, obgedach-te Agnes von Savoyen. bitt. äs brancs tom. II. /ol?.

LHarine/, cbron. , cnron.

Johannes Ludovicus Carolus von Orleans, Hertzogvon Longueville und Estouteville, souveramer Printz von Neuftchatel, Gras von Dunors, rc. Er war Henrici II. Hertzogsvon Longueville söhn, von Anna Genevieva von Bourbon,gebohren den 12. jan. an. 1646. Er cedirte das recht seiner erstengeburt an Caroium Paris von Orleans, seinen jünger» bruder,

welcher