Z86
> 0
h
arkickul handelt. ;.) Martha Jwanowna, weMe mit ihremgemahl, Födor Nikititz Romanow, den Czaar Michael Fode-rowitz gezeuget. Von seinem söhne Demetrto , den ihm sei-ne viertejgcmahlln gebohren, handelt ein absonderlicher arttckul.
vim Zokmnis kasibäis ap. irer
Llolcov.
Andere printzen:
Johannes von Oesterreich, oder Don Juan äs Austria,wie ihn die Spanier nennen, war des Kaysers Caroli V. natür-licher söhn, gebohren zu Regenspurg an. 1547. Die ge-schicht-schreiber sind wegen seiner geburt nicht einig. Ins-gemein wird geglaubet, daß seine Mutter, eine Fürstin, undmit gedachtem Kaystr gantz nahe verwandt gewesen. Anderehingegen melden , baß er mit einer Regenspurgischen jung-frau gezeuget, welche Barbara Blumbergin geheißen, sonachgehends eine Nonne worden. Weil sein vatter CarolusV. bey unterschiedlichen gelegenheiten Ludovici Quixada seinesOber-Hof-Marschalls treue erkannt hatte, vertraute er ihmdieses kind, und befahl ihm , daß sein ehe-weid , MagdalenaUlloa, selbiges aus dem lande erziehen, und ihm sein her-kommen ja nicht wissen lassen möchte. Diesen befehl richteteQuirada mit allem fleisse aus, und als der Kaystr starb,erösnete er dieses geheimnis seinem söhne Philipps II. Danun dieser letztere an. i; 6 i. zu Valladolid war , stellte ersich , als wollte er auf die jagd gehen, und befahl LudovicoQuixada, daß er den Don Juan zu ihm bringen mochte.So bald nun selbiger vor den König kam, fiel er vor ihmauf die knie. Der König aber richtete ihn alsobald wiederauf, und sprach zu ihm: wisset ihr auch wol, wer euer vat-ter gewesen ? ihr seyd einer hohen Person kind, der Kaystr Ca-rolas V. war euer und mein vatter. Hiernächst befahl er, daßer ihm nachfolgen sollte, und ließ ihn sodann an seinem Hofeerziehen, An. 1570. schickte er ihn in das Königreich Grana-da wider die Maurer, woselbst er den krieg glücklich endigte.Das nächstfolgende jähr ernennte er ihn zum Admiral über diestocke einiger Fürsten , die sich wider die Türcken zu streiten ver-bunden hatten. An. i;?i. gewann er den 7. oct. die berühmteschlacht wider die ungläubigen in dem Golfo von Lepanto;die Türcken verlohren daselbst 25000. mann und die meistenvon ihren Officirern. An. 157;. eroberte er Tunis und Bi-serte in Africa, welche Plätze die Türcken in dem folgendenjähre wieder hinweg »ahmen. An. 1575. wurde er nach Ludo-vici Requesseni, des Groß-Commandeurs von Castilien tode,Gouverneur über die Spanischen Niederlande. Vor seiner an-kunft plünderten die Spanischen soldaten die stadt Antwerpen,und weil die Catholischen provintzen sich dergleichen besorgten,vereinigten sie sich mit Holland und Seeland, krafft einiger zuGent geschlossenen tractaten, so insgemein der Gentische vertraggenennet wird. Don Juan billigte diese tractaten, und schick-te die Spanischen soldaten aus den Niederlanden weg. Alleiner änderte sich bald , und machte sich meister von Namur,Charlemont und Marienburg. Die Stände ^griffen zwarwider ihn die Waffen, jagten ihn ins Luxemburgische, und er-wehrte» den Ertz - Hertzog Matchiam, des Kaystrs Rudolphibruder, zu ihrem Gouverneur < und den Printzen von Oranienzu ihrem General-Lieutenant; allein Don Juan wußte seine fa-chen so wohl zu führen, daß er nach ankunft der trouppen,welche ihm der Hertzog von Parma, Alexander Farnesius,zubrachte, zu ende des jan. an. 1578. wider die Alliirten beyGemblours eine sonderbare und wichtige schlackst gewann.Hierauf eroberte er unterschiedliche örter. Er war ein ver-wegener und unruhiger Herr, welcher allezeit nach hohen din-gen strebte, wodurch er sich aber nur seinen Untergang beför-derte. Anfänglich suchte er sich zum völligen meister der Nie-derlande zu machen, woran sonderlich sein Tecretarius Escove-do sehr eifrig soll gearbeitet haben. Er brauchte zu dem endeallerhand listige anschlage, theils bey dem Könige von Spa-nien , theils bey den Staaten; allein weil man seine anschlügebald zu mercken begunte, gieng alles wieder zurück, und Esco-vedo, als er sich dessen am wenigsten vermuthete, wurde aufbefehl des Königs zu Madrid erschossen. Sonst hatte er auchmit dem Papst heimliche Handlungen gepflogen, daß er ihm zudem Königreiche Tunis verheißen möchte; allein König Philip-pus H. als er solches erfuhr, hintertrieb es, damit er thu nichtmöchte zu mächtig werden lassen. Hierauf correspondirte erheimlich mit der in Engelland gefangenen Königin Maria vonSchottland, vemeynend einen versuch auf Engelland zu thun,selbige Königin aus dem gefangniffe zu erlösen, und sich nebstihr auf den thron zu setzen, hatte auch bereits von dem Papsteden titul und die belehnung über solches Reich erlanget, wiedenn auch Philtppus II. in diesem stücke nicht entgegen war;allem rs wurde auch dieser anschlug zu waffer. In Franckreichcorrespondirte er mit denen von Guise; als ihm aber seineanschlage nicht gelingen wollten, ward er voll unmuths, daßer endlich in dem lager vor Namur an einem schlag-fluffe, oderwie andere wollen, an beygebrachtem gifte den i. oct. an. 1578.verstarb. Er hinterließ 2. natürliche töchter; die erste hießAnna, war zu Madrid von einer vornehmen Dame, Ma-ria von Mendoza, gebohren, und ward Aebtißin zu Burgosin dem Benedictiner-kloster; die andere hieß Johanna, geboh-ren zu Neapolis von einer adelichen Dame von Surrento, nah-mens Diana Phalanga. Selbige war anfangs in dem klo-
j 0 h
- nach diesel"
ap" ^
ster Ät. Clarä zu Neapolis, und heuratheteciscum Brancaforte, Printzen von Butero rnde starben im febr. an. iSzo. fast auf einen tU-, sie bell. Lelg. , bist. lib. Xb>I '
spiegel vornehmer NilMroriun , x. 41-!-l fpoän ck'orione üellsta riet cielo cli Älarte. " ^dem Worte Antriebe. *
Johannes von Austria, der andere,pi l V. in Spanien natürlicher söhn. Er war om ^
1629. von der Donna Maria Calderona,mödiantin gebohren, welche bald nach der lM'Vhen, u'pin ein kloster gieng. Ja es wollen einige vorv ^p,«der Spanischen Konigin Elisabeth rechter lohn N niEWmit der Calderonä ihrem , weil sie zu gleicher^" pmen, umgewechselt worden. Er wurde in "schassten erzogen, und weil er von treflichem "'so wurde er auch in den sprachen, Historien , /
Music und allerhand mechanischen künsten le^ÄMN MKönig erkannte ihn an. 1642. vor seinen »am - inmachte ihn zum Groß-Prior des Malthestr-oE^rM''lien, und in dem kriege wider Portugall z»m ^
An. 1647. brachte er die redellirende stadt Neapsmgehorsam, und gieng nachgehends in Flan^'die Spanischen trouppen gegen Franckreich, ^
An. 1656. wurde er Gouverneur über die Spannslande und Burgund, von dannen er aber w'M MSpanien beruffen wurde, und nachmals an-1° -Äs-Bgegen die Portugiesen, jedoch mit schlechtemgieng. Nach seines vatters tode brachte erzu Consuegra zu, allwo der Groß-Priorendentz ist, indem ihn die verwittibte Königin, ^ ^
leiden mochte. Jedoch berief ihn König ,
nach Hofe , und brachte er -es bald anfangs KKönigliche Mutter nach Toledo geschickt wurde.hierauf alle Staats-assairen unter die Hände, >^xder meynung , daß er gesonnen gewesen, du ^ M,' Nzu bringen; allein er starb den 17. sept. an. ^
m das Königliche begräbnis in dem EfctckNst ^hat eine überaus schone natürliche tochter, mn ^
resia, hinterlassen, welche er im jähre 166^ " t^enehmen Dame gezeuget, die aber nach xocktck 'ECarmeliter-kloster zu Madrid gegangen,nov. an. 1719. zu Brüssel in einem convente g^'^gsion-
»-eil«/, L. busitan. Vo^Lge ckLlxsgne.
burger histor. remarquen, an. 1699. ?- v
* Johannes aus Engelland,, von Gent HstilimLizu Lancaster, machte in dem XIV. Lculo t» ^ .Fthm zu reden. Er war der dritte söhn Eduard' ' jger iEngelland, und Philippä von Hennegau.ehe vermahlte er sich mit Constantia von CM A, Ei -chen tochter Petri Lruäelis, Königs vonvon Padilla. Sein bruder Edmund, Grafen ^nachmals Hertzog von Zorck, hatte sich au») MÄ ^ Lschwester obgemeldter Constantia vermahlenPetriLruckelib und Henrici ll. welcher dle t.ro m >gen hatte, wollte er seiner qemahlin rechte » ^ten machen, nahm den titul eines KöMgsA^r S,HLeon an, und gieng hinüber in Spanien - j
Johanni I. dem söhn Henrici II. sein recht dup ^
chen, und wo nöthig, mit hülste der wE^zu kominen. Um desto besser darzu zu gelange ^er sich mit dem Großmeister des Avis-orden»/türlicher söhn Petri des Königs in P^etuga" yes'^ließ sich hingegen als König in Porrugaü,.mJohannis l. ausrüsten. Ihre verbundmsHeurath mehr verknüpfet, da nemlich ^^.^aster" - perPhilipp«,, der tochter des Hertzogs von LaA ^
ehe, vermahlet hat; er hatte eine andere ,,
chen ehe, und einen söhn, welchergelland war. Gleich anfangs nahm Jov^Meetliche andere Plätze hinweg. Nach dleftm ^^ a» ^einen boten, und ließ ihn zu einem v-u M«/da er aber mit seinem volcke etliche mal dnicht hoffte mit seiner prätension aufzurom ^zs.^^K^frieden mit Johanne; der tractat ward ^ ^ r>o>'krafft dessen seine tochter Catharina, welM^ a^xseiner zweyten gemahlin gehabt hat, M AI
tzen des Königs Johannis vermahlen Bregier^,,p pik Funter dem nahmen Henrici III. würF-C^, uZ MAgab der Catharina zur mitgift die ,!
Arrenza, Molina, Almacan rc. D-eHK,^ jfbekam als ein apanage und eigenes wi^M IB"" Olmeda.
Medrna clsl Campo und aus'jVbekU'^.W
gemahl aber empfieng 600000. gold-gm ^ auf>^,ch Ä,M
ein und allemal zu bezahlen, und über ^thes A,jährliche Pension von 4°o°o. gülden, w vleAer A <
gemahlin lebzeiten gerichtet worden.
Constantia und ihr gemahl der Heshws , e,ue
kSA«
ihre anforderungen an Castilien G^ Pl
zicht thun. Damals fieng der welw^^
Printzen , Printz von Asturien zu »
der Hand zum titul der Spanischen ^