. > ° l)
erschrecklich verfolget. L«/kö,'«l, ckron.
k°.,?en !^und ^v-^vgenannt Xspos, war von schlechtem her-brtn ein Mönch; nach diesem ward er ein
stzk/^en er den Arianern, Macedonianern und an-
i>üi? A. Weil er aber selbige nach diesem abge-»»d ^de,V,"Mte er nach Cyrilli iode an. ;86. die Bischöffli-»kiaft^rvy««.^"l"lem. Er hatte viel streit mit EpiphanioDio^^r. ^egm des Origems, welchem er nicht abge-bt in verdammte er auf dem Lonoilio zu
^bi°??8emein<L^^n lande, nahm ihn aber hernach wie«der kirche auf, weil er glaubte, daß der-ÄiN hätte ^"Wer ungeheuchelt und im rechten ernst wi-Mx^en, bcx'i^H^rauf schrieb Augnstinus an ihn, mit an-nich,'»nd , daß Pelagius ein Heuchler und betriegerhchx»'wjeerjk,^ Wade JEsu Christi sehr böse meynungen«der Wttr, ,^,'N denn auch zugleich ein buch von der mensch-^»er von diesem ketzer geschrieben , von ihm
Garden , mitschickte, und darneben in allerhatte "ahmen um die »öl» des Diospvlitanischen
-als solche Augnstinus von ihm empfangenfz^,s er daraus ein gewiß buch, welches man in,"'0 tn einer Abtey der Lsnonicorum Kexiuls-Er Bald darauf, nemlich an. 416. verstarba„. verschiedene schriften verfertiget,welche Petrus
i^ibuNvl Brüssel in fol. zusammen drücken last
^ darunter befindlich, welche ihm fälschlich
8 n ep. 6l. ep.
'!r.
f'b. v. stich
cap. 7 >rk^>e-
Lneiauie. strit. csv. 9. Mr», stich.
an. ;i;. auf den stuhl zu Ieru»A gewalt erhoben, und Elias, ein rechtgläu-big ^ies^chls m^^det. Er hieng den irrigen meynun-'vürde'!,'? S^eri an, und durch diese faction wurdedxf^k Abtes Tracht. Nach der Hand kam er durch dasdxA»>N st veg ^gbas auf bessere gedancken, und ward in
8 >g»vn Manen, daß er bald darauf in einer grossensectire».^ ^'chen, wo sich meistens heterodoxen undti, ^st^efanden, welche er eben zuvor verlassen,,''r<> ,an§r M die Eutychianer, Nestortauer und denls, ^5. Er starb an. 52;. »ä ü. L.
auf Eustochium im jähr Christi"»d^liis^eldlma gech zu Jerusalem bis an. ^95- EvagriuscsLlich ng ui dem sechsten buch seiner Historie, und Ba-
^ßoth??»Ne. «! Genebrardus aber redet von einemtt. ' welcher von an. 79;. bis an. 8°2. zu Jeru-
vEiar<h ^ Grads: ^ ^Ematic
' war anfänglich krokettor seine
^ Triefte, in seiner gedurts-stav - ward
ähnlichsten gezehlt wurde- 75v stvigx Wordenen Vitaliam , Dr hatte den
lahr 764. oder 7 ^ 6 . mannes,
^wen, rechtglarchtgen uiw gEne^ ^
Ä^d-n a tt rechte seiner,ttrche wtt 8 ^ chm un-
>üch^" vvr xjnen Heuchler und sonst vor untüch-,H'e"K Wollte ^mesweges in dem Bißthum zu Ve-Mn. beye"M erbandern auch noch darzu in den dann° ^ Des? ste noch mehr, da er wegen ihres
« egch ,.llrafte, und gleichfalls mit dem bann^ (g.V'ttte der Doge Johannes seinen söhn
welcher den Patriarchen an. 802.hxW nahe an dem ufer des meers führen,^ svk^guüqen ließ. Hierüber entstund ein
Ü lrem volck , daß beyde Dogen,
Hina^u^ noth durch die flucht ihr leben
^'diliM-V. keM. lcgl. lib. lll. r/^F.
Vener. I>k. II. p. 46 .
, ' k- 584 . ittKori» 6 i Irielis äel ?. /Ees
"-i Hob va. 7 - Stehe Fortunatus.
1 ?' P«tr^ Aquileja:
r»ly U^rrits Aquileja, noch vor an. 996.
ktb^ns gefä«^ ln favor der Nonnen zu St.
z^Wrr sententz , die Muratorius in an-V°ho?' Kayse?b-^»führet, zu schließen ist. An.ILl v der p^ beylß'^. Dttone III. vie confirmation allerK? hielt E'nweLPaüad k^ koro-Zui. p. 145. stehet.^>ü. l°lr jEathedral - kirche zu Bambergch'^ste darinnen, v-k»-«?«!, VI. ErWpx Nsch^r dcw ,ahr vorher dem Dom - Capitul' worüber nachgrhends einer von sei-Theil.
j 0 h Bs
mn Nachfolgern, nahmens Bartholdus, an. 1241. die confir-mation ertheilet. Iral. ssera rom. V. x>. 48.
Cardinäle:
Johannes von AbbeviUe, ein Cardinal aus der Picardie.Einige nennen ihn Johann von AlgraiN, und versichern, daßer ein Mönch von Cluni, und Prior von Abbeviüe gewesen.Dieses ist gewiß, daß er als voÄor zu Paris, die Theologiemit grossem rühm gelehret hat, auch vecsnus zu Amicns wör.den. Nach diesem wurde er an. 1225. Ertz-Bischoff zu Besau-en , und an. 1227. von Gregorio X. zum Cardinal gemacht,welcher ihn auch als Gesandten in Spanien und Portugastschickte, um daselbst das creutz wider die Saracenen zu predi-gen. Nach diesem schickte er ihn auch an Kayser Friedrich II.Ihm wurde der titul eines Patriarchen von Constantinopel an-getragen , welchen er aber nicht annehmen wollte. Er starb zuRom an. i2;7. zu ende des septembr. Man hat von ihm ei-nen Lommentsrium über das hohe Lied; vier bücher von Pre-digten, tt. , LÜrou. 7>rrz>ettnr<,
cle ügno vicse. L in Oregor. IX.
ImI. liwrL. (7^r/?ekre Vslonrlo. l^rrro«. LsII. purp. ^ktt»
kik. äes Lsräin-uuc.
Johannes, mit dem beynahmen Lclmpsnus. gebürtig vonSalerno , ward aus einem Mönch von Monte-Caßtno, durchCvlestinum III. zum Cardinal gemacht, auch nachgehends alsLegat nach Deutschland geschickt. Nach dem tode dieses Papstsernenneten ihn zehen von den vornehmsten Cardinälen zu dessenNachfolger; allein aus beysorge einer spaltung begab er sich sei-nes rechts, und half die wähl Jnnocentit lll. befördern , wel-cher hernach aus danckbarkeit ihn mit vielen wohlthaten undehren-stellen begnadigte. Unter andern schickte er ihn mit demcharacter eines Legaten erstlich in das Königreich Neapolis, fer-ner in Sicilien, und endlich in Engeüand, Schottland undJrrland. Bey der letzten Legativn verdunckelte er den rühmseiner Mäßigkeit in essen und trincken, seiner gelehrsamkeit undanderer Verdienste, durch den geitz, dem er in einem hohengrab ergeben war. Er starb zu Rom um das jähr 1210.Brakes». O/rtor». l/z>keN. ?a«vr». La»'»«. annal. /lngl.
Johannes LiiLnenlib, von dessen geschlecht und vakter»land nichts gefunden wird, soll zu Mont-Caßm ein Benedi,ctmerMönch gewesen, hernach an. 87;. von Johanne VI!l.unter die Cardinal - visconos aufgenommen worden , undum das jähr 88 ;. gestorben seyn. Er hat in vier büchern dasleben Gregor« N. ingleichen Dementis I. beschrieben, und ei-ne kirchen - Historie zu verfertigen vorgehabt, zu deren dehufsein sonderbarer freund, Anastafius Libliotkscarius, unter-schiedenes aus dem Griechischen in das Lateinische übersetzt. Et-liche confundiren ihn mit Paulo LMnenü , ja gar mit demPavst Johanne VIII. K.eeL-c-»'«. in ckron. O/«c-. cle vir. il-lustr. Nont. Lsllini. /.«ct. /a- 7 . « 5 . (?«>'»/-, in bibl. kontif.
LkFarnri». Lo/rv»^.
Johannes Lorkenüs, dessen geschlecht und vatterland mannicht aufgezeichnet findet, bekam seinen zunahmen von demErtz-Bißthnm zu Corfu , welches er besaß, und ward von Ur-bano VI. als ein treflicher TKeolagus und Prediger, unter dieCardinal-Priester, mit dem titul St. Sabinä, aufgenommen,auch bald darauf, nebst dem Cardinal Wilhelms cie Altavilla,verordnet ^ die fache des Gegeu-Papsts, Clementis VII. zu un-tersuchen. Nachgehends muste er als Legat nach Castilien ge-hen , und selbigen König, weil er diesem Gegen-Papst beständiganhieng , mit dem bann bestrafen. Nach seiner zurückkunft halfer die öffenbarungen der heiligen Brigilta examiniren und bestä-tigen. Daraufbegieitete er Urbanum VI. nach Neapolis, fielaber daselbst in verdacht, als ober mit den Königlichen Mini-stern wider dieses Papsts leben gefährliche anschlage geschmiedet,ward deswegen den n. jan. an. i;85. zu Luceria in verhafft ge-nommen , auch endlich, nach einem langwierigen harten tracta-ment, im december desselben jahrs zu Genua, nebst vier andernCardinälen, in einen sack gesteckt und in dem meer ersäuft. Er sollste Tempora L 8smlkiL; ingleichen ksrsphmses in Lsstionemvomini geschrieben haben. N K<,/. c?o»-
tk/v». elenck. Laräin. ?a»vr«. I'r-?»»'--//. .V.
Johannes, von seiner gcburts - stadt Crema zugenannt,ein Cardinal-Priester, zu welcher würde ihn an. 1099. Pascha«lis II. erhoben. Als wider dieses letztem Nachfolger, Gela-sium ll. der Kayser Henricus V. den Ertz-Bischoff von Braga,Mauritium Bourdin, mit dem zunahmen Gregor« vin. zumPapst erkläret hatte, zog der Cardinal Johannes nut einigentrouvpen wider diesen Gegen-Papst zu felde ^belagerte ihn inder stadt Sutri, und lieferte ihn gefangen m dre Hände Ca-lirti ll. welcher nach Gelafiv II. zu der Päpstlichen wurde gclan,act war. An. n 24. schickte ihn Honorms II. als ftmen Legate«nach Engelland und Schottland; da er dann z>vey Loncili., hielt,worinnen er wider das unzuüstige leben der Geistlichen scharfeVerordnung machte. Etliche Englische scribenten beschuldigenihn, daß er dessen ungeachtet emsmals an eben dem tage, da erdes morgens messe gelesen, m verbotener gememschafft mit einemliederlichen weibsbildr gefunden worden, wobey er zu seinerentschuldigung gesprochen, daß er zwar dre laster der Cieriseyzu strafen gekommen, selbst aber solchen gesehen keineswegcsnnterworffen sey. Andere halten dieses, gleichwie auch, daßer der simonie zugethan gewesen, vor einen ertichteten vor-
Kk; wurs,