Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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«v^H. ^ in IM. Norm. üb. IV.

»ali ^6>1llr« .Va-»Mqrr^«!-r«r, 6aII. Lüritt. *

>v 2 » Schad,^ Worms rc. Er hieß mit dem zu-, und war aus dem Cölnischen gebürtig,schök-Er war Leuten ihn vor einen Frießländer halten wol-rt Uu Culm w ^'-»Mer, und ward an. IZ4Y. Bi-

ftSr ^iy Pg,D Preussen. Wegen seiner gelehrsamkeit stunddjQ ^ dem Ä!«.^gorio XI. wohl, welcher chm auch an.lerrA prrhg^Wum Hildesheim wider des Dom - Capitalslem^ / >vy dw d er in Hildesheim ankam , fragte er zu as-Mx'^ieuc,dm!^°^eck wäre, darauf führten ihn die Hof-h»!,;!' dle büchcr ^' chlefen ihm das gefchüy , und jagten: dasU»-'' und d>„ ' ch't denen feine vorfahren die zeit vertriebenl>c>tn? / tvvfev« „ che er nunmehro auch zur Hand nehmen»n lchiitze«"^.die grentzcn desBißthums wider alle nach-^W^Ser IrMe. Er hielt hierauf bey dem Papste umMUrg befo?>!Ü ^lll an, und ward an. i;6y. zum StiftM dÄ"d gea^- ' ^ restgnirte aber an. r;?-. und wirdkirchx,, "!, daß er einen grossen schätz, und sonder->51,a? i" Dn,'.»^"luck mit sich genommen, als er darauf^^Mebet,b warben. Er ward auch daselbst nicht fon-/ lu,d starb an. i;?;. L«ce/. catsloF. Lpilcop.«kolk. arm. szor. Hartknochs Preussen. Lra«e2»

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ward an. 1410. zum Bifchoffe zu Worms

- sich bey der wähl die stimmen, indem, 5 öraE°kicum^w, Ertz-Bischoff zu Mayntz, einige aber8 ! die d!.,>?"lNl, Dom-Probst zu Worms, fielen. End-KlrLMg partey diesen Johannem von FleckensteinMlV-tzjs^^chcr auch von allen sogleich beliebet ward.

ru Mayntz fetzte sich zwar sehr darwider,^ zurück stehen lassen, und that so gar dasEs wurde aber doch durch beytre-den Ländlich dahin vermittelt, daß er an. 1414.^»lia>-"ch ni^^.^wer würde kam , milden bürgern aberj^t? Parten ki^Mwohl vertragen, weil er beständig der»ab?. / und in einem und andern stücke ihrerädern' ^ Deshalben hatte er auch seinen fitz nichtl 8 ^I.n'den i 8 rn m Ladenburg angeleget, wo er endlich4 vy, F- lnay verschieden. bitt. üx>>lo. N/orm.Vi,zd' hwh. r;o. 5 egg. x. 22;. logg. Er soll äs^ haben "avlL' TMolas varias, und anders mehr

bär' dem geschlechte der Cämmerer von

^»ar'nUw AjA^es hohen Stifts zu Worms, und warddÄn k Mter §offe daselbst erwehlet. Er war ein gelehrterWeil er noch nicht feine vierzig jährersn^ eine Gesandtschaffr nach Rom geschicket,ß b^Me Ä' daß er ihn vor volljahrich erklären undVgk!^sschaff^«A^plt ließ sich auch hierzu willig finden,dS beL'Ee,hm nicht Huld gen. Als auch die-VgNlget basM waren, und die burgerfchafft demBi-E"°>n ' entstunden unvermuthet neue. Denn

N 7 M^Vser Ex'wumehro ihre völlige freyheit, welche sievAMlianum^?. m- erhielt, und stch nachgehendsdk ir^er, ^?Etigen ließ. Der Bifchoff beschwerte/^cn . ^ ergieng befehl, alles wieder auf vo-

h.^der es blieb wegen der bürger halsstarrig-H>,^llte^ bann-^ ertheilten freyheit, bis endlich der Bi-dem Plug, und als dieses nichts helf-^denkl'ele lea?» wer die acht auswurckte, da sie sich*0»! in? wieder wüsten. Hierauf verlegte der Bifchoff'r,.' -P r» H« Worms, und starb hernach an. i;°;.

>> legn ^Wevg. bitt. sspilc. Format,

ek. l>an^ 27z- logg. 28°. lsgg. ?. 19°.

von

-k ss,?' ^ war x^Wusa , mit seinem ersten nahmen Ltoi-wachse d-»^winicaner-Mönch gebürtig aus Dal-a^,,^rv. >,w a"sw,g seiner studien zu Paris, allwoan., »ey diek»hovembr. DoÄor Ibeologise wurde,Nl>k pysch,Ar. als ^wersttät in solche Hochachtung, daß er^ba?»terj?i wurde ^n Abgesandter auf das Lonsilium zudi?Wu Pava Äscher die vor dem Lonsilio jchwe.p dies^ ^editmw ^^etinn v r» bnnd-ln v-a-ni

. .. ^llno V. zu handeln befehl erhielte,

> ^ Äibchg.Ivhanni?^ Eruciioneb samt noch mehrern^'r. ?° V» werd//° Ragusio, so auf der bibliotheck zuV»n^das f?»er ' weitlauftigen bericht geben. WeilRn^ncii;„^wsdor OenerLÜ« war, wurde er an.' °m.^pun^u"^^^st^ickt, allwo er wider denü.änc erst/A »ufdeA ^ Hüllen gantze acht tage sehrN^n N der ^Uck in hsss" Segen-antwort hernach replicirte;c^Velisch, ^Wmi8 Lonsiliorum gedrucket, dasN'Et,'dein fvch^chllvtheck annoch geschrieben aufbe-^!?4"^an^ die N^u whre wurde er nach Constanti-^.'^"»K^ihnän^chen zu einemLansilio zu mvlti-l-z ^»rgKnige u„d ZHnsten zu den allerwichtigsten ver-de„ iy,w,»w han^-jwstou, sowol als zu den auf demdie^«»es ' s° oft er allda zugegen war.

"ä, Ctk-«5chrten !ss^ von Argos, bpilcopi Lrgen-wli hÄwirg Ma^-«bmern sehr unrecht ihn zu einem^ils de?^ Wollen, als wanns Lpilsopus^ vvm Baselischen LoneMo erwehlte

Papst Felix V. an. 1440. neue Cardinäle machte, erhielte die,ser auch einen platz unter denfelbigen, mit dem titul St. Sixti.Weil aber nach dem endlich geschlossenen vergleich zwischenFelice V. und Nicolao V. des erster» Cardinale solche würdeaufgeben muffen, so geschahe es, daß auch dieser Johann vonRagusa nach selbiger zeit von den wenigsten scrtbenten mitdiesem titul ist beehret worden; daher die neuen smbores fastdurchgehends verneinen , daß er je Cardinal gewesen, und sichnicht darein finden können, wann ihm von einigen alten sol-cher titul beygelegt wird. Aus diesem ist auch klar, daß esfalsch, was man insgemein vorgicbt, als ob dieser mann schonan. 1418. von dem Baselischen Loncilio ausgesetzet, und sichfür Eugenium IV. erkläret hätte. Die ä-tts Ä8s. Loncil. Ls-j'-I. erzehlen mit vielen umständen, daß er noch eine gute weilehernach dieser Versammlung gar eifrig und nützlich gedienet ha-be. Jedoch, da in den letzten zeiten des Loncilü keine Mel-dung mehr von ihm geschiehet, ist wohl zu glauben, daß solchesdeswegen erfolget, weil er die partey geändert; wiewol dabeysich zu verwundern ist, wann ihm in solchem fall sein Cardi»nals-hur nicht bestätiget worden, nachdem einmal ein solchermann, welchem alle geheimnisse des Loncilü vollkommen be-kannt , nach der damaligen politic Eugenii, oder auch Niko-lai V. nicht hätte zu theuer können erkauffet werden. Wie demallem, so sind seine Manuskripten, briefe und inttrudkiones,welche er auf seine Amdassaden empfangen, und viele derglei.chen rare stücke in Pastt zurück geblieben, und werden noch an»jetzo auf der bibliotheck allda verwahret. Seine schriften sindausser der Replick und Duplick wider Rockezäna ein weitläufti-ges, und, wie es scheinet, oft umgegossenes , auch in ver.schiebene stücke zertheiltes werck äs Lukkorttsre Loncilü in x-ne-rs L in ixecis Koncil, bglil. contra lluZenium ?spsm ; ttela-rio äs ämbalüars Ina aä Orsscos; verschiedene Predigten, rc.

(,'^e. *

^ * Iohannes I. erstlich Probst des Stifts St.Mauritii vorHildeSheim, hernach Lsnonicus bey dem Dom-Stifte daselbst,wardendlichan. 12;?. Bifchoff. Er brachte an. 126°. dieGrafschafft Pema an das Sttft, welche ihm anfänglich GrafGunzelmus mit gewissen bedingungen abtrat. Weil aber so-wol Bifchoff Johann , als Hertzog Albertus AaZnus vonBraunschwetg diese gern gehabt hätten, so rückten beyde mitihren völckern vor Peina. Der Graf versprach also das Stift«»zusetzen, wenn der Bifchoff machen könnte, daß die beia.aerung aufgehoben würde. Dieses gieng chm auch glücklich vonstatten. Und weil der Hertzog bald darauf starb, blieb Peinabey dem Bißthum. Er starb gleichfalls an. 126,. den 14. ftvk.Le«re/. ckron. Hiläe8kem. axuä chript. rer. Lrunüii-

cens. rom. I. p. 75 z. 77«»^,'«,, sntig. 6v8lar. p. 277. Latsl.Lpil'c. Uiläeskem. x. Iy. Lauensteins Hildesh. kirchen - undReformations-Hist. k. I. c. 6. p. 9;. 5eg.

* Johannes III. ein gebohrner Graf von Hoya, wardan. -;97» Bifchoff zu Paderborn, hernach Gerhardi, Bi-schoffs zu Hildesheim, Loaäjutor, endlich erhielt er an. 1)98.das dasige Stift. Lor/,o»» ckron. Lruntuis. kiÄ. »p.icripr. rer. Lruntuic. rom. III p. ;yr. In Paderborn führteer sich sehr wohl auf, als Bifchoff zu Hildesheim aber liebteer die unmäßtgkeit. Als ihn sein Dom-Probst deswegen erin-nerte , beschuldigte er ihn, daß er den land-friedcn gebrochenhätte, und ließ ihn in Steurwald gefangen setzen, wo er zweyjähr hernach elendiglich gestorben. An. 1420. kriegte er Hän-del mit dem Churfürsten zu Cöln, dem Ertz - Bifchoffe zu Mag,deburg, dem Bifchoffe zu Halberstadt, dem Hertzöge zu Braun-schweig , Bernhards I. und dem Hertzöge zu Lüneburg. Obihm auch gleich fein bruder Otto, Bifchoff zu Münster, wieauch die Grafen von Hohenstein und Ziegelberg halfen, warder doch dreymal nach einander geschlagen. Endlich warddurch Vermittelung des Churfürsten zu Coln friede. Kurtz vorseinem tobe nahm er Bifchoff Magnum von Cammin zumLoaäjuwr an, und starb an. 1424. Lbron. 8. Mckael. ap.

I. c. wm. II. x. 8°i. Lstsl. k.pilc. Uiläesk. p. 24.cbron. Uiläech. p. ioz. Nseck. Üiläesk. 8. X. x. 20.Lauensteins Hildesheim, kirchen - und Reform, hist. k. I.c. 6. p. 110. segg.

Johannes IV. Bifchoff zu Hildesheim, war ein söhnHertzogs Johannis zu Sachsen - Lanenburg. Nachdem seinbruder Ericus an. 1504. das Bißthum Hildesheim aufgab, ge-langte dieser Johannes dazu, und fand dasselbe im schönstenaufnehmen, indem sieben Graffchafften dazu gehörten. Erward aber dabey übermüthig , und als er mir Burckardo vonSaldern wegen des fchlosses Lauen stein in ungelegenheit gerieft),selbiger aber nebst andern von Adel, deren guther der Histhoffzu sich reisten wollen, sich zu den Hertzogen von Braunschweiäund dem Bifchoffe zu Minden wendete, und m schütz genom-men wurde, so fiel Bifchoff Johannes an. 1919. in der Mar-ter-Woche mit seinem krieges - volcke unvermuthet ins StiftMinden, und nachdem er Minden und Petershagen erobert hat«te, wendete er sich ins Braunsthwelgifche. Unterdessen Hausir»ten auch die Braunschweiger nn Hlldeshe,mischen überall übel,und wurden auf beyden feiten unzehuch viel arme leuthe ge-macht. Es kam auch hierauf noch un selbigen jähre auf derheyde bey Soltau zu einer fchlacht , in welcher zwey Hertzögezu Braunschweig nebst etlichen Grafen und 120. Edelleukhen ge-fangen wurden, und Bifchoff Johannes einen vollkommenen

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