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sieg erhielt. Eben an dem tage als die schlacht geschehen, warKayser Carolus V. erwehlet worden, welcher hernach desstretts sich annahm, und an. 1521. auf dem ersten Reichs-tagezu Worms BischoffIohannem in die Reichs-acht erklärte. Esmeynte aber Johannes , es hätte dieses nichts zu bedeuten, undfragte spotts-weist, was die Reichs-acht vor ein ding wäre?allein nachdem hierauf der Hertzog von Luneburg sein bundes-genoß von ihm abstünde/ und der Kayser die execulion den Her-tzogen von Braunschweig auftruge, so wurde Bischoff Johan-nes genöthigt, sich nach Westphalen zu retiriren, und ob ergleich daselbst einiges volck zusammen brachte, so wollte es dochnicht mehr mit ihm fort.. Die Braünschweiger machten auchim Hildesheimischen so glückliche progressen , daß sie innerhalbdrey jähren von dem gantzen lande, ausgenommen Hildesheim,Steuerwald, Marienburg und Peine, meister wurden, undalso sieben städte, achtzehen schlösser und etliche hundertdörfer eingenommen hatten, welches alles sie in dem an. 152;.durch Vermittelung Chur-Mayntz, Sachsen und Brandenburgzu Quedlinburg erfolgte» frieden behielten. Nach diesem re-gierte Bischoff Johannes noch fünf jähr, hernach resignirte er,und begab sich "zu feinem bruder nach Sachsen-Lauenburg, all-wo er auch an. 1547- in einem armseligen zustande, wie Chy-träus meldet, verstorben. 8sxou. /«M». äo
keUo Hiläeskeim. inter Lricum Ouc. Lruuluic. L sodann.Lpilo. gesto spuä com. II.
Johannes, Bischoff zu Lüttich, war ein söhn Hertzogs Al-berti >l. in Bayern zu Straubingen, undan. i;9o. im sieben-zchenden jähre seines alters erwehlet worden. Als er dreyzehenjähr regieret hatte, entstund eine grosse conspirativn wider ihn,davon die Urheber zwölf bürger aus Luttich waren, die sich Hay-droten, das ist, feinde der gerechtigkeit nennten. Sie hetzten diestadt wider den Bischoff auf, unter dem vorwande, weil er sichnicht wollte lassen zum Priester weyhen. Die Dom-Herren ver-sperrten sie des abends beysammen, und wollten sie auf den mor-gen alle niedermachen; sie wurden aber durch andere bürgererrettet; gleichwie auch bald darauf zu Tongern ein vergleichzwischen dem Bisthoffe und dem Stifte aufgerichtet worden.Nach zweyen jähren, nemlich an. 1406. fiengen die Haydroleneinen neuen tumult an, rüsten Dietrichen von Parwys zum Bi-schoff aus,und wie die Lsnonici in solche wähl nicht willigen woll-ten, wurden ihre Häuser geschleift, ihre einkünfte eingezogen, undandern, die keinen gefallen daran hatten, der köpf vor die füsse ge-legt. Es wurde auch der neue Bischoff von dem Gegen-PapsteBenedicto XIII. zu Avignon constrmiret. Bey dieser unruhehielt sich Bischoff Johannes anfangs zu Mastricht auf, an.1407. aber zog er durch Franckreich, Engelland und Deutsch-land , und erlangte endlich bey seinem bruder Wilhelms,Grafenrn Holland, und bey Johanne, Hertzog in Burgundien nach-drückliche hülffe. Mastricht ward zwar von den Lüttichern mitmacht , aber vergebens belagert. An. 1408. kam es zwischenden Missten des Bischoffs, deren armee z zooo. mann starckwar, und zwischen den Lüttichern , die 100000. ins feld gestel-let hatten, vhnweit Lüttich zu einer schlacht, in welcher die letz-tern 2;ooo. mann eingebüßet. Die vornehmsten rebellen warenauch darunter, andere zweyund fiebenzig von denselben wurdenins Wasser geworffen, und noch andere zwey und siedenzig wur-den geköpft und gerädert, und hiermit muste sich Lüttich schlech-terdings dem Bisthoffe unterwerffen , welcher darauf an. 1413.das Bißthum aufgegeben , und sich mit der LützelburgischenPrmtzeßm Elisabeth vermählet, mit welcher er aber bis an seinenan. 1428. erfolgten tod eine unfruchtbare ehe geführet.
, lcript. rer. seocl. KauffnZ. in lib. II. rsr. I.eoä.chr bist. Lpisa. Leoci.
Johannes Liclaiiensts oder 6erunäensi8, gebürtig vonSantaren aus Portugall, der gebart nach ein Gvthe, lebte indem VI. IssLulo. Er studirre zu Constantinopel, allwo er sichauch in der Lateinischen und Griechischen spräche sehr veste gese-tzet. Nach seiner rückkehr in Spanien wurde er Bischoff zu Gi-rona, weil er sich aber den irrthümmern der Arianer heftigwidersetzte, verjagte ihn der Köniq Leuvigildus, welcher die-sen ketzern zugethan war, von bannen. Er begab sich in Cata-lonien, und stiftete an dem fuße des Pyrenäischen gebürges einkloster Biclare genannt. Er hat des Victoris von Tbunischronick von dem jähre 5 66. bis 590. continuiret.
äs vir. illustr. c. ;r. litz. III. c. 77.
, lik. V. c. 1;. hihi. Ulsx. LMr-
Johannes von Ochsford, Bischoff zu Norwich, war vonseinem valterlande benennet, und lebte in dem XII. iDsulo. Ernahm in den studiert dergestalt zu, daß er endlich veLLnus zuSalisbury wurde. Er hielt es mit dem Könige Henrico II.wider den Thvmam von Canterbury, und bekam darvor dasBißthum Chichester, nach diesem das von Norwich. Er schriebauch wider bemeldten Thomam, und wurde von dem Könige inSicilien geschjcket. Er hat eine reise-beschreibung und Historievon Engelland hinterlassen, 6s lcript. stn§I.
xrssf. lull. 8cot. äeHik. hm. Iil>. II. c. ;6.
Johannes von Salisbury, Bischoff von Chartres, waraus einem guten geschlechte, und wurde von seinem vatterlandealso benennet. Anfänglich wurde er bey dem Abt Petro vonCelles erzogen, meng aber von dar nach Paris, woselbst erVoätor wurde. Werter gieng er nach Rom zu dem Papst Ha-
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driano IV. welcher kin lanbs-mami war. Er begab ^ ^bald wiederum zurück nach Paris, und lehrte dasil >laug, hatte auch den berühmten Petrum von Bw>o ^s,ch^,,rer. Nach diesem that er eine reise in Engelland, M
Thibaido, Ertz-Bischoff von Canterbury auf, und «
tobe bey feinem Nachfolger Thomas Decket. Er ssj,
gen so sehr zugethan, vag er un. no;. >«>»und war auch von ihm keinesweges abzubringen /
Petrus öleseuüs des Thomä Hand und äuge nE .xges''er bey dem allen dessen gar zu grosse hartnäckig«! ^ 0.nen König mehrmals scharf genug tadelte. NE^belN^gestalt sieden jähr herum gezogen war, und Mnige ausgesöhnet hatte, kam er zurück in EE Mssssez.de aber bald darauf an. 1172. zum Bischoff "7Franckreich beruffen. Er wohnte an. ** 79 - M^jgke'tersnLnst bey, starb aber an. 1182. Seme fto ^eifer werden von allen, die ihn gekannt, sissMan hat von ihm koliermisum s. äs Xugis Lu ^ ^
. isloxi'Lus, darin» von der Dialectic und go"^o>uj? fl,.phie gehandelt wird; Vitsm IkvmT Lammt > ^iit. 'rios 1» Lpist. k-luli; Lxiüolss <Ls.er«, L/e/e^/ri, exilt. 7
äs Hist. I.at. Ist». II. c. 5 2. 26-ilI. Llirist. *,
* Johannes I. der zwey und dreißigste Bischoff^soll iciner geburt nach , wie einige meynen, ^r»
scher Edelmann von Dierpheim gewesen seyn. /^Mi^x. 190. aber giebt ihn nicht nur vor einengar vor einen unehlich-gebohrnen aus. Wre den M.hFmannus nach Whimpheling. spuä Lreckrumweiß, was er aus ihm machen soll. Er war ^/schick? .KCantzler und Probst zu Zürich, ward aber wem' pje> Lürenheit in den Rechten , und weil er bey dem ccs>Man. vom Eichstädtischen Capitul zumBffw^^i^»r>. r>. ^.82. doch ivarv . .
zecket.
np. p. 482. doch 0
ncr nicht froh. Denn als an. i;o6. zu Straft,,schösse auf einmal gewehlet wurden, und man^^ a
lichen Cantzler deswegen an den Papst Clemenlemzog ihn der Papst wegen seines ungemeinen o« ^ Fandern vor, und setzte ihn den Straßbucgern.», E Nfe. Während seiyer regierung umgab er zw.^hEx i-mauren, und verbesserte sonderlich die staor ^ altessW^starb an. 1^27. Von Falckenstein , usd
c. zy. x. 167. segg. Von Bönigshofen / ^bürg. chross. IV. §. 2; 6. sey.
* Johannes II. aus der Freyherrlichen ww .
deck, Dom - Probst zu Bamberq, ward an> p §und vierzigsten Bisthoffe in Eichstäbt erwehlet/ - ^neII. Ertz-BischoffezuMayntz, weil damals r ^7.^^eingeweyhet. Slin-ll. ÜLmberg. '' s str>K,j
cstsl. Lpistop. Lvstett. p. ;o2. ^ beinol'g.
8um.wm.II. x.7;°.n.9. Er warsondeE
dem rechte seines Hoch-Stifts zu hallen. z;. Äl
templ. virt. Lc konor. L. ^
tean. 142;. dem Reichs-tage zu Nürnbergvey^in das bundnis gegen die Hußiten. NawHertzog Heinrichen von Landshut im bunoe, ^viel ausstehen inusie. ?. II. p- fss., I.
sä 3UN. 1420. pgA. 684- ^
An. 1420. erhielt er von Kayser Sigismunbo
bnef wegen des Land-Gerichts zu Hirschberg-
stein , cuä. äiplom. gnt. XoräMV. n. 1*2- H. ^ jhß?,
er das fest der Empfängnis Mariä, wie auch h betrat
da in Lkow und Loro z» feyern. Sem .
1429. den ;. junit. e>-er/^«k, 1. c. Von Hut b«,
alterth. k. I. c. 49. p. i§8- ^
* Johannes III. aus der familie von ^
Rechten DoÄor, Kaystrs Alberti II. undErtz-Hertzogs Alberti VI. von Oesterreich '
ward,er durch einhellige wähl zum fm AAisiL ^esWktrElchstadt ernennet.
Aeneas Sylvius, nachmaliger Papst , Exve / Ä (jas ,-r-einen gluckwunsch wegen der erlangten w" ^ ^ se ,ihm noch zuvor, ehe er Bisthoffward, ""fsstiq-^raviÄWMlsriis. Von Falckenstein, cuä. ckiplow. DoM-MD r-^p. zi?. Zwischen ihm undstund ein streit über die iurisdiction über 0risey, welcher aber an. 14; i. beygelegt wach^ usitM f ^Er vermehrte und zierte sein Bißthum ^stücken. k/E/e» temnl. virt. üon- ' pst N'
Sonst wird er als ein sehr frommer N/schrstbM' --->schössen zu einem beyspiele dienen konnte , v ^ Skriege zn '
n zu einem beyspiele dienen Amtezu^ 1,^' Fzwischen Alberto Achills, mit A?
-r stadt Nürnberg, und nachgehano
, und dem Hertzoge Ludewig von Bayern^ ^ ^ fessStift vieles ausstehen. . J^dem^eA^^
vertrieb er allenach diesem
Juden aus seinem Sm«- ^ep-.-
spiele und verschwenderische
mm- die ordens-pe«^^
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reformirte einige klöster, darinnen die oroe ^i» ^, ^ordentlich leben führeten. Sein ende, E M 0.,^,,
jan. erfolgte, war vor andern sehr erbau" h
ihm ein buch äe Lompsrscions VitL seit