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1448. erwiese diese familie in der Macht von Sark bey Gal.loway dem Reiche gute dienste. Unter Jacobs II. lebte Ada-mus Iohnstone, welcher die anfrnhr des Grafen von Duglasdämpfte : Sein söhn Johannes zeugte Jacobum und Johan-nem, und Jacobus hinwiederum Johannen», einen mann vongrossem verstand und muthe, dessen söhn Johannes, so bey Ja,cobo VI. in gutem ansehen stund, starb an. i;8i. Und hinter-ließ von Margaretha, einer tochter Wilhelm Scot von Buce-leigh, Jacobum, welcher in einem streit mit dem Lord Max-well das leben einbüffele. Jacobus, sein söhn, ward von Ca«rolo I. zum Lord Johnstone und Grafen von Hartfeil gemacht,verlohr aber, weil er seinem Herrn beständig treu blieb, seinefreyheit und gülher, und starb an. ,6;6. und hinterließ vonMargaretha » einer tochter Wilhelm Duglas, Grafen vonQueensberry, Jacobum, welcher nach Caroli II. Wiedereinse-tzung den Gräflichen titul von Hartfeil gegen den von Anan-dale vertauschte, und geheimer Rath ward. Von seinen töch-tern ward Maria an Wilhelmum Lindsay , Grafen von Craw-fort, Margaretha an Jacobum Montgomery, und Henriettaan Johannen, Carmichael vermahlet. Der söhn Wilhelmnswar unter König Wilhelms III. geheimer Rath, einer vonden Schatz - Lommill-rrüs und-Marquis von Anandale; fernerunter der Königin Anna regierung Scaats-8scretarius, Präsi-dent vom Schottischen geheimen Rath, Ritter vom Distel-or-den, einer von den Lommistgri» zu abhandlung der union, wel-cher er sich eiferig widersetzte, an. ,707. aber einer von den,6. Schottischen Pairs im Groß-Britannischen Parlemente.An. 1714. ward er unter König Georgio I. geheimer Rath,Groß-Siegel-Bewahrer von Schottland, Lord - Lieutenant derGrasfchafften Dnmfries, Pebles und Kirckenbrighl, und bliebals Schottischer Pair im Parlement sitzen. Er starb an. 1721.und hinterließ ,.) Jacobum, Marquis und Grafen von Anan-dale , Grafen von Hartfiel, Vicomte Anan, Lord Johnston vonLochwood, welcher an. ,7;--. in Neapolis gestorben ; 2.) Wil-helmnm, der an. 1722. starb; ;.) Henriettam, eine gemahlinCaroli Hope, Grafen von Hopton; 4.) Georgium , gebohrenan. 1720. S-Ästz, r-o^r/1. tvm. II. Lrit. p. 907.
Aus diesem geschlechte will das noch jetzo in Schlesien flori-rende adeliche geschlecht Jonston sich herleiten. Johann Jon-ston zu Kroegbnrn zeugte mit Mariana, JohanniS Mori aufAnestan, aus dem berühmten Manschen geschlechte, einen söhn,nahmens Simon Jonston, der starb an. ,6,8. nachdem er mitAnna Beckerin in der ehe gelebet, und vor ihrem an. iSiF.im julio erfolgten ableben gezeuget hatte : Johannen, JonstonaufZiebendorff im Liegnitzifchen Fürstenthum, Lucä Schief,denckw. p. ,247. von welchem ein besonderer artickul folget.An. ,6;?. vermählte er sich mit Samuel Hortensii aus Frau-stadt, und an. ,6;8. mit Matthäi Vechners tochter, von wel-cher letzter» vier kinder gebohren worden : ,.) Matthäus ;2.) Anna Maria; ;.) Johannes , welche alle vor dem vat-ter gestorben; 4>) Anna Regina, so an Samuel von Schaff,kstrieium zu Breßlau, vermählet wurde. An. ,728. lebte einJonston auf Mediän und Seiffersdorff. Ä»a/>/r Schles. cur.k. II. x. 707. feg.
* Iohnstone, (Johann von) ein Schlesischer von Adel aufZiebendorff, und berühmter kohbistor, wurde an. ,6o;. densept. zur weit gebohren, und zwar zu Sambtor in Groß-Polen, studirte anfangs an. 1614. zu Beuchen an der Oderauf dasigem 6>nir>Ll'ic>, von da gieng er nach Thorn an. 1619.und hielt da eine oration , äe krrmäibu8 comrs lliplium.Hierauf wendete er sich an. ,622. über Dantzig nach Däne-marck, Engeüand und Schottland, wo er zu St. Andrews bisan. ,625. im monat mertz seine studien fortsetzte, auch unterdie 12. Königliche stlumnc>8 aufgenommen wurde, gieng abereben desselben jahrs über Dantzig nach Hause, und war bisan. ,628. zu Lissa Hofmeister bey zwey Freyherren , woselbster anfieng sich auf das 8rucllum stleclicum zu legen , undschrieb ein Lncbiriäion Historie nsturslis, unter dem titul:IbgumswArspliis. Nach diesem begab er sich an. ,629. nachGroningen und Franccker, an. ,6;o. aber im januario nachLeiden, und stm dec. nach Engelland, von da ihn der Woy-wode zu Beltz zu einem Evhorat deruffcn , so er auch bis an.,6,2. verwaltete, in welchem jähre er wiederum in beglei-tung etlicher vornehmer Polen eine reise nach den Nieder-landen, Franckreich und Italien antrat, und an. ,6;6. dennov. zurück kehrete. So bald der Polnische krieg angieng, be-gab er sich nach Ziebendorff, lebte vor sich allein, und schlugviele ansehnliche bedienungcn aus, correspondirte starck fast in alleEuropäische länder, undjedirte viele schritten, als: Lpkorum Xo-
bilsm A Ortbcicloxum; cle XsturX Lonstamia; Lncbirnlion
Lckicum; 'sÜLumstogrgpkiam, welches auch Französisch über-setzt worden; äe IkeriLcA stnäwmaLki L ejus prsscipuis in-xrecUenribus; 8pecimon venäroloZiLi; 8celeton
llistorise univerüllis ; stvl^bistcrrem ; X0M8 in krXnmiouesOosLas IlippoLrLti8 ; Xoritism Xegni subtsrrariei L llsAni; lilesm lVleäiciriL ?ra<stlLLe; llistoriam llsrura-Ism Lifcium exlsriguium msrinorum, llvium, (^usclrupeclum,Inlectorum A Lrborum ; kol^matbiam ktiilologicam ; Opu-sLulum cle kestis dlsbr^orum L ÖrLcorum; ste Lommunio-ns vetLN8 LcclsliT ; dazu kommen noch die manuscripten,so nach seinem tobe gefunden worden, als : Historik nacura-lls äs ösrbis L klauti8; Historik äs Lubterrsneis ; Inventz.
-r--- Notse LKIIoloxicT mckIlsto"c ^
; Historik kkistorlis , Üiortw <L ^exulttN^t ,, DEr verstund übrigens , 2 . sprachen, und nachdemgelebet hatte, starb, er,an. , 676 . den 8 . junil, »A
lium ^oologicum
Lissa begraben , woselbst sein e'xstspkium zuSchles. cur. L. II. x. 707. leg.
Ioja, (Elisabeth) oder von Noseres, wa^^r^sche Dame aus dem XVI. Leula, welche nach ^
in der Haupt-kirche zn Barcellona mit jedermann ^predigte. Auch wird angeführt, daß sie zu s«,
li III. zeiten eine grosse menge Jüden zum teSA,
den gebracht, und daß sie in gegenwart der ^
hannis Scott bücher erklärt habe. - ..
De c-n/lk.
Iotada, ein Jüdischer Hoherpriester,auch Joad genennet wird. Er war em sehr st0"'förchtiger mann, und sahe mit grossem verdrwo^jgM^,lia, des Königs Jorams in Juda wittwe, »
der umbringen ließ, bis auf den Joas, tv^,«ea»a^'rams tochter, und Jojada gemahlin heimlich ^jada ließ ihn heimlich in dem Hause des HE"'»machte ihn zum Könige, vorhero aber ließ er er
umbringen, und den tempel Baals zerstören
einen sonderbaren eifer vor den wahren E, perl-M,,-''grosse treue an seinem Könige , und trug emr » ^iveii jWgegen sein varterland. Er starb endlich im, NA ^c>> ^r tim 1,0. jähre seines alters. Er ist von einem Met F;da, so Hoherpriester unter der regierung ve Hwohl zu unterscheiden. Man meynt, daß ergeheiffen , und eben der sey , von dessen ssM ^Makth. XXIII. geredet wird. Doch wird diesesGelehrten angenommen. (Siehe Ioas.) 2-,^s- ^XXII. XXIII. XXIV. XXIII. 8«^' ^
, in annslib. * ^,1
Ichakim, zuvorhero Eliaktm genannt ,flas, und ein bruder Joachas, welchen lE^nd'^^der König in Egypten, von dem throne MUne stelle darauf setzte. Er wurde in dem 2;--u 3König über Juda und Jerusalem, und reglev^phe , <n. jähr. Unter seiner regierung stunden vie^,nichts destoweniger that er, was dem HErr" I, ^n ^verübte grosse greuel; dahero GOkt z«rnezar über ihn schickte, welcher ihn uder va^^c >>^ «machte; als er aber von ihm wieder abfiel/Esbei geführet, und starb daselbst. Unter ihAAeck^eM',,,viel erlitten , welcher ihm sein Unglück vorher2. «es. xxiii. xxiv. 2. c?^s«. xxxvüXXXVI. lib. X. -lnt. lucl. ^7
snnol. V. P. , LNLÜir. hlbl. k'
Ioice, siehe Ioßius. a^t an d^N/
Ioignv , lat. Zuiniacum , eine kleine sind (, )>> .
ne, in der Französischen landschaffl ChamM^ KcaM ^ Avon Sens gelegen. Sie führet den titul en licßl
Ioinville, eine kleine stadt in ChamvA' «WlgMarne zwischen Chaumont und St..D>r>^/ EII. machte es an. 1 ?; 2. zu einem FürstenMse„e" ,.jüngst-gebohrnen aus dem Hause Gmse w»
Zeillers befchr. Franckreichs. jy E, > 5 .,
Ioinville, eine vornehme adeliche §halNp^oi»M
ine, 'SmMall vo^Sein söhn war G«
Gottfried von Ioinvilleum das jähr nzo. Sein ivynSeneschall von Champagne, welcher m d^n AhIohne kinder starb; Wilhelm, Ertz-B^E^^^l
' i^iininn. nn» io fort, ^e>.(>ii >".^1
Herr von Sailli. Simon von Jo"AA>-, ze>WChampagne, vermählte sich mit ErmengarfJ, ^ ^
el eugte
von dem,-
er
die
selbiger keine kinder. Aus anderervon dem so fort, und Simonen,,, v?" I'üde»
Marnai nnd Gex abstammen; undVaucouleur. Johannes von Ioinville, ^ lehn «.
pagne, von dem in einem eigenen arricruLudovici IX. zeiten ums jähr 1260 . ,ü>.
selmuS , und dessen söhn Henricus,
zige tochter hinterließ , Margarctham vv,
Hertzog Friedrichen von Lothringen verm , M ^diese erbschafft zribrachte. (Siehe GUln'
. -
i»«L-
..i.
Ioinville, (Wilhelmus) Ertz-B'N w->rA, j" Nwar Gottfrieds von Ioinville loh» / A-xecbiciiaconu 8 zn Rheims, oder wielon, Bischoff zu Langres, und nach d-e.^^ ^
Bifchoff zu Rheims. Er wohnte des^ö^^ko ^sti leich-begängnis an. , 22 z. bev / letztstAcum VIII. nebst seiner gemahlin des '
Languedoc wider die Albigenstr, staI1226 . zu St. Flonr in Auvcrgne. ^
, 6a!I. Lbrist.
" Ioinville, (Joh.) Sire ^L"",, des/-in Champagne, lebte um das jähr ,26 « ^ m
Ludovici IX. mit dem zunahmen 8ancr «^,gs/
vornehmsten Herren an dem Host dien