Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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all". ftimn frjeqü, zögen. Weil er sich derchksi?^ dies-s ^ degens zu bedienen wußte , so schrieb er^,/Ukchgei,xb/«nes Herrn, des Königs Ludovici 8rmcU, wel->ek»!?'^nen^»owohl ist aufgenommen worden,, daß mandfrs^n ja Won heraus gegeben hat. Die beste aber un-

t welche von dem Herr» au Cange»ie Muna-n ' darum dieser gelehrte mann an. 1668.>sei-i in ^ diest" ^vgefuget hat. Der König Ludovicus be-

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"ch dieU ^gesuget hat. Der Kbmg rmood>!>i KbnjL^n von Joinville, um in seiner Äimckam-lchte>si,8eganaen nahmen verhör zu halten, wovon und wieJomville in seiner obgemeldten iedens- der

Ä ^sprickd" ? redt , wie folget : Er war ge---b?>ssony^ /, mir nebst den Herren äe Nele und^tse» ttst^^NUtragen,. die parteyen in seiner sari.lteL'' unh , hernach ließ er uns wieder hineinAtiA' dari^^'dr unsere relation , die umstände be-!>eß Ödsten..Ur an, und so es parteyen waren, die'Me a"e auf, n konnten, war es recht, wo nicht,."irk^einn,! uuser anbringen herein kommen, und

^vergütlich, oder durch einen spruch aus

. ' ...

zu Efest des Herculis zu Theben, welches manAle <ixi.Au so genennet. Man hat an selbigeml^disil-^usans'uen, derer überwinder einen Myrten-krantzLeMaü/-wercket auch an , daß noch zu seiner zeit-H'lMdei, ? Sardinien verehret worden, und einiged,M?on ihm hm nahmen hätten. Siehe

.siudovirj LilnLli redk

,^-Uealogie' dieses Johannis von Joinville ist/./ p huben. L« Htt c?/>e»k. Oor«

- , §Lc.

von ihm den.hiclcss^ rerigrg.

in,' ASchier des Königs in Franckreich Caroli

, Naa?'». ^cmähler an Amadeum IX. HertzogMis^Neit M.dessen tode an. 1472. sie unter währenderVers ältesten sohns Philiberti die Vormund-steh sowol wider ihren bruder, denw Franckreich, als wider den Hertzoglia. ' erst^»dvn Burgund in acht nehmen, weil ihrG Ms/'U lrkt-n 'uehr gefahr obschwedtc, hielte sie es mei-!'"d erbi!,'c^^ ^ auch mit der Hoffnung, seine ein-pMe kirrte», '". Mariam an ihren Printzen zu vermahlen,zö^h'elte. Sie hatte auch noch eine andereivel^i-"" ub zerfiel wegen einer streitigkeit mit denhüd ^eix» dre guther des Savoyischen Grafen von? dj, ^ Hxxtz "Ub noch mehr conqueten zu niachen such-ö>e^ welcher ohnedem eine Ursache zum kriege«»NE vv^drauchte, bediente sich dieser dazu , daß.Herk^s'N'U" beystehen wollte. Nachdem aber^°'i ^Mchen^ ^glücklich liefen , hieng sich JolantaEr gxss " Hof, und war eben im begriff an. 1476.-lu kau-., "dmit ihrem bruder Ludovico XI. eine

^^hren^"' Der Hertzog von Burgund aber, daü>chl^lvsMr cj- i^Ewd dergestalt unwillig auf sie, daß er»e l^Eliva'^uvre b-» ^rche vor» Genf entführen, und aufEr» Ah bk^U-ahrx.d Dnon setzen ließ. Weil man sie aber, fand sie Mittel zu entwischen, welche" i,,^ wachte. Weil aber dieser inzwischen ih-an^bu Hertzog, mit guten Worten in seine

!» -E hk>.d'E Herka?i Chamdery und Montmelmn be.

-M -ll^.vv^E ^sorgte, es möchte sowol derKonig,.^v> ^en' .l'eß sie Wuud sich von Savoyen Meister zu ma-v' r»>v°^ er g^uor ihrer befreyung von dem König ersthj° widxx sw nebst ihren kindern nach Savoyen gehenaufvon Burgund beschützen woll-Hü^s durch den Herrn von Chaumont,

.^k^vsMcht, ,,«^ue, befreyet, nach dem Französi.vö» § sie hernach wieder nach Savoyen ge-^Ur^A dem gleich darauf gefolgten tode desI-l M ruhig lebte bis an. 1478. da sie mit

's E-tog bist. kie 8uvove. Nemolres ä'OIi-

biii. cla sranLL tom. II. coli. i z 86.

^ svh,i, ^ half dem Herculi die »y-

^ E/Uhr ^Uter NA' er, sobald Hercules der-s^cNse,, ' Um tzam.^wu, mit einem glüenden eisen überi ' ^ bey Achten A ru verhindern , baß sie nicht wie-^deren^öttin /S' belvhnung dieses diensis erhielt. > lX. ^ElS a„f >.H^e, daß sie ihn wieder jung mach-grübe gieng. Ovlär«/,

ea^Uag, Mar Antipatri, eines von Alexan-

vb e^VmviÜA- von Macedonien söhn,

dteser Antipater durch anstif-M?"„^'«.wutter, seines Gouverne-a wgx, -, ' und Craterus wurcklich von Ale-'.>hn^Argmoh^"°".?hw zu übernehmen, auch

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'^'»sSSsÄL«'.

dieser letztere dürste be-er, sich an des Königs

Theil alsofört den tod brach-

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te, diesem seinem söhne, um es dem Könige zu knicken zugeben, dessen Mund-Schencke er war. Nach der meisten scri-benten zeugnis soll Jvllas dieses gift-Wasser unter den schonnach der gewohnheil von ihm gekosteten wem gemischet» undalso den König ohne seine eigene gefahr dadurch vergiftet ha-ben. So bald Alexander einen schluck davon gethan, empfander alsobald eine solche durchdringende pein in seinem magen,als wenn er mit einem pfeile durchschossen worden, welchedergestalt zunahm , daß er endlich sein schwerdt gar auszog,und, um der marter los zu kommen, sich selbst entleiben woll-te , jedoch muste er noch daran sterben. Im übrigen mußdoch Jollas kurtz nach Alexandro gestorben seyn, weil Olym-pias noch vor ihrem tode dessen cörper soll haben ausgraben,und ins meer werffen lassen. Woraus vielleicht die einbildungeiniger neuen scridenten entstanden, welche melden, Jollaswäre durch kostuna oder credenzung des obigen gift-trancks eben-falls an seiner gesundheit dergestalt geschwachet worden, daßer davon todes verblichen, Ilb. I. c. 5. /«/I. Ilb. Xll.

c. 14. in älex. <L Hyperlä. Ilb. VIII. c.

Oro/. üb. III. c. ;c>. vro orat. 64. Üb. X.

c. 10. Oro-t. 5 rc-. lib. XIX. Doch wollen Vater. Marimusund Snidas, das gift wäre durch Cassandrum dem Königebeygebracht worden, so aber nicht gelten kan. *

^olcos, jekt Jaco genannt, ist eine alte see-stadt in Magne-sia , einer provintz in Thessalien. Sie ist nahe bey der stadtDemetrias gelegen, nicht weit von dem 8mu?sgssLv, jetztGolf» äi Armiro und Golfo cü Vollo genannt, unten an demberge Pelivn, welcher anjetzo Petras genennet wird , und vonder stadt Pagasä, jetzv Vollo genannt, 20. stadien, auch ebenso weil von Ärmemo entfernet ist. Diese stadt war vor zettenwegen des Jasonis geburt und der Argonauten Versammlungberühmt, als sie nach dem goldenen vliesse reisen wollten;wie Jason sechsten von der benachbarten stadt Pagasa, beyden Poeten oft kag-ckseus Hslon genennet wird. Ovrür^»,MevLM. üb. VII. , üb. III. *

Jole, Euryti, des Königs in Oecalien , von dessen erstergemahlt« tochter, in welche sich Hercules verliebte, und da,her mit ihrem vatter diesen vertrag machte, daß, im fall erihn überwinden würde, er seine tochter haben sollte. Nach,dem ihn nun Hercules erlegt hatte, forderte er selbige, undda ihm Eurykus sein Wort nicht halten wollte , tödtete ihnHercules, führte seine tochter hinweg , und gab sie hernach sei-nem söhne Hyllo. Allein Dejanira, Herculis gemahlin, warso eifersüchtig auf ihres mannes neue liebe, daß sie ihm, umihn davon abzuziehen, Neßi vergiftetes Hemde zuschickte, woraner starb. Ovr/i. inetam. IX.

JollVbet, (Evert) ein Advocat des Parlements zu Paris,wurde den 20. jiil. an. lüoi. zu Orleans gebühren. Gleichwieer alsofort in seiner iugend einen frühzeitigen verstand an sichspüren ließ, also setzte er sich in seinem männlichen alter durchseine qelehrsamkeit bey jederman in grosse Verwunderung, sin-temal er nicht allein ein erfahrner Jurist, sondern auch einguter Pvete, grosser kbilologus, kkilofopkun und TbeoloZuzwar Er war von natur eines lustigen Humors , welches erbey jeglicher bequemer gelegenheit sehen ließ. Sein carmen inLquilüm, ein Lateinisch heroisch getichte, worinn er des Kö-nigs Gustavi Adolphi in Schweden thaten beschreibet, wird sehrgelobet. In Französischer spräche schrieb er eine weitlauftige hi.storie von Schweden , die er aus den glaubwürdigsten archi-ven , so ihm von bannen zugeschickt worden, genommen, undin manuscript noch bis dato in der Königlichen bibliotheck zuUpsal verwahret wird. Arrhenius, welcher in Lateinischerspräche des Grafen Ponti 6 e 1 a Gnrdie leben beschrieben, ci-tirt bemeldtes buch an vielen orten. Ausser diesen 2. schriften,deren eine in ungebundener, und die andere in gebundener re-de beschrieben worden, hat er noch viel manuscripte» von ver-schiedenen Materien hinterlassen, die in seines sohns Evert Jok-jybet, so sich in Englische dienste begeben , und vormals deSHertzogs von Richmond Informator war, Handen sind, undvielleicht mit der zeit auch an daS licht kommen dörften. Erstarb den 20. jul. an. 1662. welches gleich sein geburts-tag war.

^olV, (Claudius) war an. 1607. zu Paris gebohren. An.iü 7 l bekam er ein Canonicat, und begleitete hierauf denFierboq von Longueville „ach Münster, begab sich sodann wäh-render unruhen zu Paris nach Rom, und kehrte nach derenendiqung wieder zu seinen Verrichtungen nach Paris zunicke,wo er in einem hohen alter, und nachdem er fast bis an seinende eine sehr gute gesundheil genossen, an. 'Ao-sem lebenbeschlossen, und von jederman das lob eines geschickten, from,meu und aufrichtigen mannes darvon ^tragen. Der Abt IsGendre hat an. 170«, zu Paris sein eloZium Lateinisch dru-cken lassen. —^ .

* ^olv, (Bcnignus) war zu Dnon den 22. sept. an. 1644.aedovren, und erhielt bereits im 14. jähre em Canonicat beyder kirche St. Stephani in seinem vatterlande. Nachdem erzu Bemme unter der aufsicht der Atrum Omtorii studiret,kam er an. 1662. nach Par,s, woselbst er io. jähr daraufDoktor lüeoloeis- und Priester ward, endlich aber wieder nachDiion zurück kehrete. Hier that er sich durch einen guten le-bens'wandel und Mildthätigkeit gegen die armen, auch ver-sckiedene heilsame anstalten hervor, und starb den y. sept. an.lüo« Dom Beaugendre hat sein lehrn beschrieben,

Ll » * Joly,