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Vierdter Theil. He - Mc.
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40 O jol jott

* Joly, (Georg) Freyherr zu Blaify, Präsident bey demParlemcnt in Burgund; ward den 24. may an. i6;i. zumMtt-Rath desselben, hernach den 29. bec. an. 1644. zum Prä-sidenten Ä lVIorüer crwehlet. Er ließ ein so löbliches angeden-cken sowol seiner gerechligkeit als anderer grossen rügenden we-gen nach sich , daß sein gedächtniS ewig daselbst blühen, wird.Er war daneben einer von den Rechtsverstandlgsten mannernseinerzeit, und einer der aufrichtigsten Richter, der sich nichtscheuete einem jeden seine Rechts - gedancken in den vor ihmschwebenden Processen »»geheuchelt zu sagen, und seine unver-drossenheit, einem jeden zu seinem rechte zu verhelften, ist un-beschreiblich gewesen. Wegen diesen grossen qualitäten ist erbald zu der höchsten ehren-stelle gelanget, worzu man ihn dochfast nöthigen muste. Er starb im martio an. 1679. und fuhrbis zu seinem tobe in unermüdetem fleiß fort, sein amt mit allge-meinem dey/all zu versehen. Während den vacantzen warsein Haus täglich wie ein gericht-hans anzusehen, denn die Par-teyen zogen seine gütliche und schieds - richterliche spräche denrichterlichen vor, und hatte die gantze provintz solches vertrauenzu ihm, daß fast alle und jede streitende parteyen durch ihn alleinwollten aus einander gesetzet ftvn. Es ist noch ein anderer Jo-ly, nahmens Regnault, ein Lsuver und Rath Phiiippi Loni,^wie es aus einigen provisions-briefen zu ersehen, datirt Troyesden 22. apr. 1420. welche in den regjstern der Lsssmkrs äe8Lomptss zu Dston befindlich. Von diesem sind etliche Neben-linien entstanden, deren abkömmlinge bey den Parlementeuin Burgund, und in der Clurmbre äss Oompros verschiedenePräsidenten - und andere stellen versehen haben. Andere aberdavon haben sich zu Paris gesetzet, und daselbst ebenfalls beymParlement und in dem grossen Rath die vornehmsten bedie-nunaen gehabt, bitt. äu karlem. äs LourZvgns.

Ion , Tuthi, des Königs in Thessalien, söhn. Sein vattergab ihm die landfchafft Atricam, die er hieraus nach seinem nah-men Joniam nennte, worinnen er eine stadt erdauete, die aus4. andern städten, nemiich Marathon, Oenoe, Probalinthosund Tricorythos bestund, und daher» Tetrapolis genennet wur-de. Das volck zu Athen theilte er in 4. classen, nemlich in sol-daten, Priester, künstler und tag-löhner, und erdauete 2. städtedarinnen, eine zum andencken seiner gemahlin Helice, die an,dere aber zum gedächtnis seiner tochter Bura oder Buris, wel-che hernach beyderseits durch ein erdbeben verschlungen wur-den. Dieser König ließ 5. söhne hinter sich, deren nahmen fol-gende waren: Pitirens, Pythyon, Aegicoros, Argadeus,Hoptes und eine tochter, mit nahmen Bura. ^ollaäsrr«.

Ionadab, der söhn Rechab, führte ein sehr heiliges undstrenges leben, tranck keinen wein, wohnte in keinem Hause,bauete weder äcker noch Weinberge, und lebte also fast wie diealten Mönche. Diese art zu leben befahl er auch seinen Nach-kömmlingen , den Rechabtten, welche selbige genau beobachte-ten , seinem befehle in allem gehorsam waren, und dahero vonGOtt gelobet und gesegnet wurden. Dieser Ionadab war es,welchen der König von Israel. Jehu mit auf seinen wagennahm, als er auszog, an des Ahabs Hause raache auszuüben.2. Leg. X. i;. 16. XXXV. snc. ^uä. llb. IX.

L. 6. Tornret/«,. , äs ttsLbsbms.

Ionas, ein söhn Amithai, ist einer von den 12. kleinenPropheten, unter selbigen aber der erste und älteste. Einige un-ter den Jüden geben vor, er wäre der söhn der wittwe zu Sa-repta, der durch den Propheten Eliam wiederum von dem to-be erweckt worden. Sie fügen noch hinzu, er wäre deS Pro-pheten Elisäi discjpul gewesen, daher hätte er unter der regie-rung des Ioas und Amastä < der Könige in Iuda, busse zu pre-digen angefangen. Sicherer aber ist zu sagen, daß er gelebt ha-be unter dem Könige Jerobeam aus den nachkommen Jehu,welcher 41. jähr zu Samaria regierte. Als Ionas an KönigIerobeams Hofe viel gutes hatte stiften helffen, .wurde er vonGOtt nach Ninive in Assyrien gesendet, wo damals des Sar-danapali vatter Ascrazapes, oder wie er im 2.- buch der KönigeXV. 19. genennet wird, Phul, Hof hielt, welchem er vorseinem Untergänge auch busse predigen muste. Denn daß durchdiesen König, welchen Jonas wegen seiner bnßfertigkeit lobet,nicht Sardanapalus könne verstanden werden, erhellet daraus,weil er nicht zu einer zeit mit Ioas oder Jerobeam, sondernnach ihnen erst gelebet hat. Ob nun gleich damals die Ninivi-ter busse thaten, sind sie doch darinn nicht beständig verblie-ben , sondern noch arger worden, als sie vorhin geweftn. Jo-nas wollte dem ersten beruf GOttes nach Ninive sich entzie-hen , daher flöhe er auf ein Miss; GOtt ließ aber ein grossesungewitter auf dem meere entstehen, und als die leuthe imschiffe das lvos unter sich wurffen, um zu sehen, wer an die-sem ungestüm ursach wäre, fiel es auf ihn. Daher wurde eraus dem schiff ins meer gemorsten , und von einem Wallfischeverschlungen. Als er aber darin» ?. tage und nächte verhar-ret , und GOtt um hülste angeruffen, ließ ihn GOtt wiederumunverletzt durch den walisisch aus land speyen; worauf er sichdenn nach Ninive begeben. Wo er wieder an das land geworf-fen worden, ist so genau nicht zu sagen , doch scheint es, daßes ohnsern Joppen geschehen, aüwo er zu schiffe gesessen. Ervermeynte, GOtt würde die stadt untergehen lassen, daher be-gab er sich aus der stadt; weil aber die einwohner an GOttglaubten, und daher verschont wurden, verdroß es ihn, undwendete sich gegen morgen der stadt an einen erhabenen vrt.

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Daselbst ließ GOtt einen kürbis über sein Haupt waw'^ihm schatten gab; als aber solcher durch einen ^derbt wurde, war Jonas sehr unwillig darüber, Mnicht daran gearbeitet und ihn aufgezogen »alle. ^ ^ esse',te aber dadurch seine gütigkeit gegen die bußfertig".He, Unen geben , und zeigen, wie sehr es ihm zu We , - ^einsie verderben sollten. Vielleicht daß auch die Ravo» ^ vibcln jemand belustigen, wenigstens muß man vao / ^ >>«fall des Jüdischen vvlcks, in ansehen der geWi» yeEgesunden Vernunft bewundern. Salomon JaM?derJonä sey männlichen geschlechtes gewesen, weil aos.phet sich da im geraumen befunden, habe er noaise gedacht, und GOtt nicht angeruffen ; daram v" „von GOtt befehl empfangen, Jvnam aus selUsden magen eines andern fisches auszuspeyen , /geschlechksund gleich trächtig gewesen; in diesersey er erst in sich gegangen, und habe den '>

fertiget, den wir noch Heut zu tage lesen. Mck A

zu, daß der fisch, der Jvnam verschlucket,habt habe, die dem Propheten zu fensterner älles, was im meer gewesen, gesehen, u>w 'weg der Jsraeliten durchs Rothe meer, genaugenommen habe. Die Heyden haben von demdergleichen vorgegeben. Auch sollen ihw d^schöne mosquee gebauet haben. 2. lr^.

Jlit.äuä. lib. I. c. I I. ^

, ensttir. bibl. p. 212. feg.

Ionas, Bischoffvon Orleans, lebte unter der/vici Itti und Carsli L.ttvi regierung. Er warsehr grossem ansehen, wurde von den Pralattnsig um rath gefragt, wohnte verschiedenen Co>'/ließ sich die ketzer zu widerlegen sehr angelegen ' jadenn auf Kaysers Ludovici des frommen beM'^^r r ^dium von Turin, der sich den bildern, welche l-'^e,Occident mehr und mehr aufkamen, sehr wldm^E^cher schrieb, welche nachmals von ihm dem M g«rolo L:üvo, zugeschrieben worden. Doch finden/^ diesen des Jonä schriften verschiedene dinge,betrift, welche der Römischen kirche garsen er zwar die bilder zur zierde und erinnerm »

haben; jedoch also, daß solchen im gerE^jyus' c»rung erzeiget werde; aus welcher ursach , ede"

^""de" Römische scrideuten, vor ^als vor Clandw TaurinsnH warnen. Srnst,,,auch crn buch zur Unterweisung des jungen KMtamen, Piplm, eines fohnes Ludoviciick Acherr edlret. Insonderheit ist seine Chr-KEMf 6-'merckwurdlg, welche der k. Dom. JosephEk starb an. 84^»

, äs lsript. eccles. '.ss H>jc

r-r«r«, in apparst. /.»-?. , low- l ' E

L , O-lll. Lkritt. * „

^ Jonas, oder Ionah aben Gannacb, e« ^ eKM^br und Artzl von Cordova aus Spanien, le» ^ttecvli. Er ist nebst dem Rabbi Jehudah eins/. ,I»Äunter allen Jüdischen e^mmarisis, und vgrammatic nebst einem wörter°buch gestycE ^ yyttms Rabbinische übersetzet worden. Er

die Hebräische spräche einigen theils verlohrM, ^nN E^

fe der benachbarten land-sprachen wiederumsey. Der Rabbi Krmchr widerlegt öftersgleichwie auch des Jehudah Hiug sewes' -j,-chen ^ftiLiRabbi beweiset auch , daß diese alten dock?nicht sonderlich viel auf die mslors, oder / dt>nicht vor unfehlbar gehalten, weil sie A^socK si. ha-schen , und nicht die allgemeine regril derpliciren, ohne an den orten , wo sie hjbl- ^ju^sm. äes8svsii8. '

xnL tom. III. p. 786. , .

Ionas Arngrimus, siehe Arngrutt" zil L,

Ionas, (Justus) wurde densen gedohren, allwo sein vatter Vurg//^rnack/"/il!!!?^!sich anfänglich auf die Rechte, bald aber Vv.logie, ward an. 1521. Probst des Lol » sscWiktenberg, und darauf Ilocttor Tttsoloßl« ^llieomals verschiedenen der religion halber ,'"^0 zu Hria'gi'li,bey, befand sich an. 1429. beydem ^ MgspM- ^und an. i;;c>. auf dem Neichs-tage EUssokssbeaA,,,/,,ge hernach wurde er Prediger und k^n relE^iick^»'tenberg. Ais Hertzog Heinrich an. (/ pack V

landen änderte, brauchte er ihn auch kirck^he>u,,.Bnoch in demftlbigen jähre zur '"U tz?ro nackberuffen. An. i;46. qieng er mit LE " ^war bey dessen tobe. Nach diesem^ PrepiflÄöÄ!^an den Sächsischen Höfen auf, wur»e g, zu ^ .und darauf der Fräncklschen kirchen In ttselbst er auch den 9. oct. an. 15^- ^

Deksntto pro Lonjugio Lnceräomll; ^

Üolorum; TMät. äs Helikons lureAl ,