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Vierdter Theil. He - Mc.
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störung Jerusalem überredete er eine grosse menge der überge-bliebenen Jüden, daß sie ihn zu ihrem Haupt erwehleten. Er führ-te sie in eine wüste, versprach ihnen wunder und zeichen zu thun,und beredte also einen manchen einfältigen seines göttlichen ve-rufs. Die Häupter der Jüden, welche zu Cyrene wohneten,und sich beförchtelen, dieser aufstand mochte ihnen zur Verant-wortung kommen, schickten deswegen zuCatulodem Statthal-ter in läbva penwvolitgnL, und berichteten thn des gantzenVerlaufs der fache, nebst beygefügter entfchuldigung, daß es wi-der ihren willen geschehen. Dieser General schickte sofort et-liche hundert Römische reuter wider diese schwärmer aus, wel-che sie sogleich aus einander trieben , und Ionalhan gefangennahmen ; Jonathan aber, entweder sein leben zu fristen, oderseine verdiente strafe gantz oder zum theil abzulehnen, klagteeine grosse anzahl der vornehmsten Jüden, sonderlich die reich-sten zu Alexandria und zu Rom an , (worunter^er auch Fla-mmn Josephum zehlete) daß sie mit theil an dieser ausruhe ge-habt hätten, und daß sonderlich dieser letzte der rüthgeber undvornehmste anstifter gewesen ; es wurde deswegen Jonathan,die fache weiter zu untersuchen, nach Rom für den Kayser ge.bracht; Vespasianus aber, welcher damals regierte, entdecktesofort die falsche aussage Jonathans, und verdammte ihn zumfeuer. cie bell. ^uä. Ich. VII. c. ;7.

Ionathas, des Judä Maccabäi bruder, war ein vorneh,mes Haupt unter den Jüden, welche von den Syrischen Koni-gen verfolget wurden. Nach des Judä Maccabäi tobe erwehl-ten ihn die Jüden zu ihrem Regenten. Er verknüpfte das geist-liche und weltliche regiment, weil er ein Fürst und Hoherprie-ster zugleich war. Bacchides, ein General der Syrischen ar-mer , trachtete ihn zu überfallen, Jonathas aber entgieng sol-chem unternehmen glücklich, und widersetzte sich den Syrern sotapfer, daß sie friede mit ihm eingehen müßen. Als sich derruf von seinen grossen thaten allenthalben ausbreitete, such-ten die benachbarten Könige, sonderlich aber Alexander und De-metrius 8oter, ihn auf ihre feite zu bringen. Er schlug sichzum Alexandro, welcher ihn in der Hohenpriesterlichen würdebestätigte, und trug eine herrliche victorie wider den Deme-trium davon. Des Demetrii söhn schickte seinen General denApolloninm wider den Jonathan ; dieser aber zerstreuete diefeindliche armee, und erhielt hierauf innerhalb einiger jähreviel siege wider sie. Er erneuerte auch mit den Spartanern undRömern den bund, schlug des Demetrii völcker aufs neue, zer-strenete die Araber, und ließ die mauren zu Jerusalem wiederaufbauen. Als er aber von Tryphone, der sich des SyrischenReichs mit gemalt bemächtigt, nach Ptolemais gelockt wurde,ließ selbiger ihn gefangen nehmen. Ob nun gleich Trypho ei-ne ansehnliche summe gelbes zur ranzion vor den Jonathamvon seinem bruder Simone erhalten, ließ er ihn doch nebst al-len denen , die bey ihm waren, umbringen, r.

IX - XIII. , antlg. ^ucl. lib. XIII.

enckir. bibl.

Jonathas, des Abjathars söhn, war Hohepriester. Er istunterschieden von einem andern Hohenpriester, der ein söhn Jo-jadä II. war, und unter der regierung der Perser lebte. Jad-dus, unter welchen, Alexander U. in Orient grosse progressenmachte, war sein Nachfolger. ^z>. XII. n.

Ionen, ist ein kleiner guß im Zürich-gebieth, der aber zuregens - zeiten sehr groß wird. Er entspringt im Vischenthalzwischen den dörfern Wald und Fischenthal, im gebürgeScheibeck genannt, führet seinen lauf etwan eine meile lang,und sencket sich zwischen Wurmspach und Rapperschweil inden Züricher-see. lib. VI. xsZ. i zg. *

* Iones, (William) ward wegen seiner grossen Verdienste

und ungemeiner wissenschaffl in der Rechtsgelehrsamkeit vondem Könige von Groß-Britannien, Carolo II. zum General-krocurstor gemacht, und verwaltete sein amt auf eine geschick-te und redliche weise, bezeigte auch niemals gegen die schlim-me absichten des Hofs einige gefälligkeit. Wie man mit Unter-suchung der sogenannten Papistischen conspiration beschäfftigetwar, legte er an. 1679. sein amt freywillig nieder, wollte auchdie darauf angebotene würde eines Siegels-Bewahrers nicht an-nehmen , und starb an. 1682. Er war ein aufrichtiger undverständiger, dabey aber sehr mißträuifcher mann, und hatte inseinem bezeigen viel widerwärtiges. , Kill. der äerniere«revol. 2 -be comF/ear t>rss. 0/, töm. III. Xouvssuxmem. äs p. 99 -

* Iong, (Ludolph) ein Mahler, ward gebohren zu Over-schie, einem dorfe zwischen Rotterdam und Delft, an. 1616.Sein vatter, welcher ein gerber war, wollte ihn sein hand-werck lehren. Weil er aber grosse lust zur Mahlerey hatte,schickte er ihn anfänglich zu Cornelio Zachtleven , undnachgehends zu Anton Palamedes, einem geschickten por-trcnts-mahler. Hierauf kam er nach Utrecht zu Joh. Bylart,Üb bekam sodenn lust , eine reise in Frankreich zu thun. Erbmb aber nicht lange darin,,, sondern eine kranckheit seinerMutter nöthigte ihn nach Hause zu kehren. Von dieser zeit anarbetttte er fleißig z» Rotterdam. Er heurathete die tochterPetr, Montagne, welche mit verschiedenen Personen des Obrig-keitlichen standes verwandt war. Dieses gab ihm gelegenheitMazor zu Schonhoven zu werden, welche stelle er mit der Land-vogtey Hillegersberg nachgehends verwechselte. Er starb an.r«r-7. weyermann.

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. ' , -l»- »-wisse arl °m ga»-k>-A

m Franckreich in dem II. sseculo hervor gethan,vermuthlich auS dem Lateinischen Wort Zoculator em>nindem ihr gantzes Wesen darinnen bestund, daßAll!'einen zeit-vertreib, und lächerliche possen machen..auf verschiedenen instrnmenten spielten, nahmen ^äours in ihre qesellschasst auf, und brachten 1,,

an die Höfe, wo sie zuweilen reichlich beschenket w« e >>lein zu ende des XIV. sseculi sonderten sie sich L

ander, da denn der eine theil den nahmen der l" >vbehielt, und sich damit begnügte, daß sie, wie vor^verse absungen, und über biß dazu auf instruiMM^

Die andern aber nenneten sich 5 oueurs , V'"^"süyr^>'gesticulationen, seltsame sprünge, und dergleichen, > ^ Mgemeiniglich noch assen bey sich, die auf gleich* A sehrrichtet waren,, und spielten endlich einige,schmackte und übel ausgesonnene comodien. H', Mriethen sie gar bald in Verachtung, welche endlich" ^ sM.,ste kam , als sie Philippus Aügusius nicht allem, sondern auch so gar aus seinem gantzen ANichts destoweniger erhielt sich annocv^^,

Hofeneu ließ

neu ires!. kttlcyrs oeiroweniger eryieir ,,cy "'"HeN/ 'die den nahmen der ^onxgeurs wieder angenom ^

in Parjs zusammen in eine straffe retiriret,her die gaste der Zongleurs genennet worden ; k»aber auch durch eine besondere Verordnung vonMdeutet, daß sie bey harter strafe sich nicht gemm 1-ten, an öffentlichen orten etwas abzusingen / "

so zum ärgernis gereichen könnte. Oe '

kolice. , ioM- ^ -Ajt

Ionia, eine provintz in Klein-Asien , st> ^Mich.Äoder Sarchion heißt, liegt zwischen Aeolien besiÄ-MGriechen halten dahin ihre colonien geführet, «V z a>n'Mbige aus 12. städlen, worunter Samos und.^^lagen; unter den übrigen waren die ansehnuM AM §>jlletus, Ephesus, Smyrna, Colophon, Hera^MeClazomene, rc. Herodolus versichert, daß dieic 'D dr* Veinander sehr lustig und vortheilhafftig gelegen/schafft überaus fruchtbar gewesen. Die Jon'er ^

ge, tantzen und mustc ergeben, und hattenprächtige tempel; desgleichen hatten sie auchlonien, allwo sie ihre tapferkeit sehen liessen- » ,ches daheime wider ihre nächste nachbarn tlM te - Bler des Thaletis Mlsssi wurden die IoniM ' ss,Das sogenannte Ionische meer ist nicht rmAeN'MpMJonien stösset, sondern das stück von der E^n EttB Lwelches zwischen Griechenland und Sicillen ge^ t

Epirus, Achaja und Peloponnesus zufließt, ^ .

vor, daß es seinen nahmen von der Jo bes-i' Aen /

komrnen

Jonicr

. Hingegen stehen andere in den E ^ihren nahmen von Javan, ^ l!I-

- not. orv-

Ionichus, oder Ionithus, des Noah sl^^hr ,0^'wie einige ftribenten davor halten, um "g-s wi^also nach der sündfluth gebohren seyn ldll. ^!

der in der H. Schrift noch in eine'" "«dern .. ^mnsondern allein in des Märtyrers

/tn-ockoe. lib. I. 5 /r-aöo, lib. XIV.

r. bist. lib. VIII. 0. 5.c. ;. OrsZe»»

Man sagt von ihm, daß er die Stern

in einem andern ^.xssten 'tyrers Methodn A^^, ^

die Stern-kunst B

besondere dinge bon stiftung und verändern ,geweissaget, auch solche geheimnisse dem -d - a.

seinen schillern ,'offenbart Habe^ ' Anderenachdem ihn Noah nebst einigen von des

land Ethan geschickt,

. , chickt, daseld'st'eine stadt En^es ist

seinem nahmen Jonica genennet habe. ,liesse'. ^

gewiß, und weil die H. Schrift nichts dav^ol, c. I' M"terdingen zu verwerffen. , um-

guM. ;. super Oenos. X.

I?z6. n. r. p. l9?6. n. 1. * SMÄ/ilM

. ^ XIOI. ist der nähme einer stctederchenlandUrsprungder aus Jonienschafft, gewesen

rde also genenn^,^

/ einer rn Asten gelegenen Gf" ^ dein

K v-! ^eweien. Der Vorsteher dieser schule mar'^g mA,-»ke6 der Anaximander, von welchem einige den ^211. ,weil er zuerst auch mit schritten ist bekannt U"U?

^cn folgeren Anaximenes, Anaraaoras, DivgeM r pjeund Archelaus. Alle haben ^ sich fast allem. Ä, giiMMAEafft gelegt, bis Socrates / Archela- Z'sso^ pe^Sittcn-lehre vor allen andern zu treiben, paß ^^hren waren unter/ u"d wieder

ssn, daß nur eine wett, und zwar von Mrn^Ekommei, schön sey ; alles stchcbare ftv

^ nur ein GOtt, der vor alM- stv' ^ ^

"ud weder ansang noch ende habe; d>e > ^ /,

lu-b - vie we» durch die Nothwendigkeit ees^.h. ^

lich ; die weit werde durch die nothwenow""H, ,io.''.^

, in kiü. crit. kbilosopni '^g,jt,

- . - .. Äscher r-V,

Ionin, (Gilbertus) ein Fca-izöstlcher ^^erqnc an. 1596. trat an. 161;. m

Anvergnc an. i;?6. trat an. i6rz. I"'".X Theou^ärcdarinn die HumLniora, Philosophie mr ^ tTounwn in Vivareks den 9. mertz an.