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Iordanes, (Raimundus) ei» Abt, welcher in dem XIV.ssoulo floriret, und den i6. düchern, so er geschrieben, dennahmen iäiotX vorgesetzt, deswegen man ihm auch nachge-hends solchen zunahmen beygelegt. An. r6;4. sind gedachteseine schriften durch den druck heraus gegeben worden.
* Jordans, (Jacob) ein mahler von Antwerpen , kam aufdie weit an. i <?Y4. Bey Adam von Ort lernte er die anfangs-gründe der kunst , durch welche er nach der Hand ist berühmtworden. Er machte sich aber auch die übrigen Antwerpischenmahler zu nutze, und besichtigte ihre wercke sehr genau. Er leg-te sich auch darauf, die natur selbsten zu studiren; dieses mach-te ihn so geschickt» daß er ein Meister auf seine eigene weise,d. i. ein solcher meister worden , welcher sich eine eigene artzu mahlen erwehlet, die etwas besonders hatte, und wornachman ihren meister erkennen mochte. Also wurde er endlicheiner der berühmtesten mahler in den Niederlanden, dochfehlte ihm , daß er Italien niemals gesehen , welches er auchin der that selbsten bezeugte, und grosse Hochachtung für der-gleichen Mahlerey hatte. Er befliß sich deswegen äusserst,die Italiänischen wercke von den Tttians, Paulo Veronese, Bas-sani , Carvage, und andern aufdaS fleißigste zu copireu. Dochwurde er durch eine allzu frühzeitige Heurath mit der toch-ter Adami von Ort verhindert - Italien selbsten zn besuchen.Seine meiste kunst bestund in Verfertigung grosser gemählde,welche allzumal sehr angenehm, und der natur gleichkommendwaren. Man erzehlet von Rubens, bey welchem Jordansauch profitiret hat, daß er aus forcht, Jordans möchte ihn inder Mischung der färben übertreffen , ihn lange zu andern fa-chen angezogen , welche mit diesen keine gemeinschafft gehabthaben. Jordans machte eine grosse menge tafeln für die stadtAntwerpen, und suchte man feine arbeit überhaupt in gantzFlandern. Er hat auch schöne stücke für den König in Schwe,den und Dänemarck gemachet. Übrigens war er unermüdetin der arbeit, und wann er ausrasten wollte, suchte er die ruhein einem gefprache mit guten freunden. Endlich starb er in ei-nem hohen alter an. 1678. und zwar im 84. jähre. Oerchrsge äs 1a vie äes kemtres.
Iordanus Saxo, der andere General des Dominicaner-ordens. Er war aus der Mayntzischen Ll«Lss gebürtig, undwurde um das jähr rrri. ein Dominicaner. Bald daraufwur-de er dieses ordens Lrovinciaüs in der Lombardey, und letztlich»ach dem Dominico, General. Er hielt an. 12; 6. ein Gene,ral-Capitul seines ordens zu Paris, und trat bald darauf nebsteinigen seines ordens zu schiffe, um das gelobte land zu besu,chen, erlitte aber ohnfern Jaffa schiffdruch. Seine schriftensind : läbsr äs OriZins sui Oräirch ; Lorcma VirZiniz Nsrise ;Leander Alberti hat lein leben beschrieben. luppiem.
chroa. , Ich. XXI. , chss. krseäch.
, dchl. krxeäic. p'oF/r«, äs Hiss. sät.
Jornandes, oder Jordan, ein Gothe von geburt, AlanoWamuthls söhn, war erstlich der Gothen Lssretsrius in Jta,lien, hernach Bischofs zn Ravenna. Er schrieb 2. historischetractate zur zeit des Kaysers Justiniani, ziemlich an. ^2. seinbuch äs liebus Ootkisi« , gestalt er in dem ly. capitul diesesbnchs meldet, daß 9. jähr zuvor, ehe er selbiges geschrieben ,die pest fast das gantze Römische Reich verwüstet habe, welchesan. 54z. unter Basilii Bürgermeisterlicher reqierung geschahe.Und begreift dieses buch eine ziemlich fleißige erzehlung derGothischen geschichte von den ältesten zelten her bis zum un.tergang deren in Italien aufgerichteten Reichs, unter Witige,welcher von dem Römischen Feldherrn Belisario gäntzlich über.wunden worden. Eigentlich ist jedoch dieses buch Jornandts einkurtzer begriff des grösser» wercks Caßiodori, welcher die gleicheHistorie in 12. büchern viel weitläuftiger und genauer beschrie-ben hatte; welche vielleicht eben bey anlas dieser kürtzern er-zehlung sind verlohren gegangen, wie es bekannter Massen nochvielen andern fürtreflichen wercken ergangen ist. Außer diesemhat Jornandes auch noch einen andern tractat: äs KMorumL lemporum 8uccelssone geschrieben, welchen Trithemiusun-recht äs Oellis Xomanorum tituliret , weil Jornandes darinnauch von den Assyrern, Meden und Persianern handelt. N-, in sat-ä. , äs ssript. VoAevr««, , in
oxparat. äs Ulk. sät. p. ^92. *
Jornico, siehe Irma.
Jortan, eine stadt und Königreich in Ost-Indien auf derinsttl Java, auf der nord-küste, hat viel obst und saltz. Diestadt hat einen guten Hafen, welcher sehr oft besuchet wird, undzwischen der meer-enge von Palambuam und Pafaraum liegt,äeicr. Inäi-e.
* Jorunder, König in Schweden, war des Königs Jngo-ms 1. söhn, und lebte im III. Lsulo nach Christi geburt. Erkam zur regierung, nachdem er Hakonem , der seines vattersvruders söhn, den König Hagleikur, überwunden, und dreyisshf über Schweden geherrschet, unter den fuß gebracht hatte.Als er mit dem Könige Gudlög in Halland krieg führte, be-kam er denselben gefangen, und ließ ihn aufhencken ; musteaber nachgehends, da er dem Könige Godgest von Halland indie Hände gefallen, auf gleichmäßige art sterben.
^Jos, eine insul auf dem Aegeischen Meere, so eine von denLxorsäious ist, und gegen die nord-seite von Creta zu liegt
Sie wird auch Nio genannt, von einer stadt diestAwelche der vornehmste ort in der insul ist. 'd«rch bckdaß das grab Homeri daselbst zu sehen sey, wosehr berühmt worden ist. lib. IV. c. i r.
Iosabat, AHM, des Königs In Juda.schE^
mahlin des Hohenpriesters Jojadä. Als sie " §önEr,chen paüast gieng, und sahe, wie Athalia ane»saamen hatte umbringen lassen, und daß nur n^nemlich Joas, welchen seine amme versteckt yanr ^ m .den war, nahm sie diese beyde mir sich, und erna^ °daß es jemand als Jojada wußte , heimlich m ve' »HErrn, bis ins siebende jähr, in welchem JA?"gemacht wurde. 2. XI. 2. e^o».
snr. äuä. lik. IX.
Iosaphat , König in Juda, stvcedirte m deml'Ai,in allen lugenden seinem vatter Assa. Aus ^
man, daß er ein rechter Nachfolger war der tro ^der tapferkeit des Königs Davids, von dem er u' chibMherleitete. AIS er in dem Reiche bestätigt wurde 'die kirche von den Heydnischen greueln, da w-HErr einige seiner feinde zurück hielte, e»'M Mig ^terivürfig machte. Ob er nun wol ein frommer ^ gviso versähe er es doch darinnen sehr, daß er.wuMKönige Ahab einen bund wider die Syrer ausr»^ yje psK,bige bekriegte, in welchem kriege Ahab, wenzeyung Michä verachtet, um sein leben kann Aphat von dem Propheten Ich» war gestraft wordm^xmit Ahab in einen bund eingelaffen, so bereue'kehrte sich mit seinem volcke bußfertig zu bcm -y^jchc^,,l!stätigte in seinem gantzen Reiche geistliche uiw u , ll>'^Da er wider die Moabiter und andere völcker' ,vie,sseine fasten, und rief GOttes hülffe wider sieauch einen herrlichen sieg über sie davon trug-^mit AHM vereinigte, auch mit schiffen aufreu, gefiel es dem HErr» übel, so daß die F
wurden. Unter diesem Iosaphat haben unlerjw ^ gyt>eek F>ten aelebet . als Micba. welches aber ei» fls ^ ^ ^
vor
ten gelebet, als Micha,cha ist, als der, dessen prophezeynng wirJehu, Jehaziel und Weser. Er starb zujähre seines alters, nachdem er 2;. jähr vonregiert hatte. 2. cl-xo». XVII. segg. f V- ^
üb. VIII. IX.
encbir. hibl.
Iosaphat Thal, liegt unten an dem ^'vetstaor Jerusalem, und ist das Lobethal fl^tt -nachdem Iosaphat, der König in Juda, . ...
derbare wider die Syrer ihm erzeigte luE Vss,,! , t"Aus den Worten Joel III. 12. hat man sttzE n>e^D ^das jüngste gericht in diesem thale werde geh«" ^hero es gekommen, daß die unschuldifl Wfihre Widerpart in das thal Iosaphat rwflrw suchendenn unterschiedliche erempel findet , daß ^
cirtc Personen plötzlich mit tode abgegangen- ^ ^tstsatr. vit. bum. cU"^ -
vsll. ^osgpM. ^ .«dere KKk
Iosef, Abu Techisien söhn, war der AMarocco, aus dem geschlechte der AlmoraviAstadt Agmet , so zwischen bergen gelegenbauete er, so bald er den thron bestiegen,
gen , daß sein vatter selbige zn bäum angel^lange hernach führte er mit den emwoym brach.^x l>"^>ilwelche von 2. Fürsten regiert wurden,
mgreich unter sich, von danuen gieng er nachms, und machte selbige Reiche auch zinsbar. ^gi,r-e ^er wieder zurück nach Marocco, und nennfte u"menm, das ist, einen Regenten der glaubn,hernach verstümmelter gettiau/,
dem „un Josef so weit
jläubigch
vrin IIUI, ^v,es,v Ivcit gekommen war -Waffen wider die Araber, welche auf de2..^„lgckAI-„F^wüste von Numidia wohnten, foanietzb^,wird. Eine zeitlang hernach entschloß er Mv, zudes Königs von Granada, hinüber m Ss/Me,cher die andern Maurischen Könige beredet vihr Oberhaupt zu erkennen, und sich " ,,,oniwA.si, chzs
geben. Alß nun Josef solch erbieten angA^ „achvew Mf,
die meer-enge bey Gibraltar, und belügen^trouppen mit jener ihren vereiniget, vw ' ^aber post erhielt, daß der König AlphonM' p thatfen wäre, retirirte er sich nach Granada/ Eversuch anfMurcia , welcher ort sich'l)M L sieih" l, WDyvernahm, daß es die Mohren gereuet 'jAManaA^BAgfen, brachte er die Königreiche M"rc>a,^. M
und Jaen nebst einem theil von Valencia 'auf wieder in Africam, und hinterließ.in seiner anwesenheit die regierung s.ches ein(A.
angelanget, publicirte er eine ' Mnrern ' ^ L
^ ??»beM<M feldzuges unter den^ h
lebo von neuen, mune aver zum«»-" ^ penchen abziehen. Bald darauf schickte «svi