Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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411
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»°^ün->^Es publictrte er unter dem nahmen du 8,eur derwvrwidcr hernach der Abt äs Morgues oder äs Vt.^ äe ^ ^tyre schrieb, unter dem titul:

Vmis 6c Kons. llvercillsmsnr äs Lieonvills auxsder der jetztgedachte Abt sein üvsrcistkment

Arider der

!w -- cE„0^onviIIe heraus gab) Ooup ä'Lrsr, und an«traclat, welcheran. 16)7. zuerst herausMit dem titu! l'Lmbsstääeur Lkimsrchus^ UL8 I^lLlielrLU ,

Am heftigsten aber

I> '^k o-'r^ur äss äuves äu Oscäinsl WI.K

^Aa^M)s nicht zum besten gedacht. >

V2L.«u.-ü;6! m dem sege-'annt n LarNouo

ß-A D°gen, welches hernach an./S4^ °er ^-

nebst ..

.°Äl ?leder auflegen lassen, und dem Könige Lu-- «bst dediciret. ^ u« ?«>- Ll-

4.>- N«. ^

nebst

andern satyrischen schriften in zwey volu-

^//»ror^e, äs /'^lvs^aS

^ ^Äll ^aAse, Kilt.

Meph^'

^ ?5H'-Hebr!t/^n Spanischer Jude, schrieb ein buch in^»dk>s die >,m>« cher spräche, 8epker ikkarim genannt, wor«

^ id«5 Er bol,^msten glaubens-artickul der Iüden abge-.„V^der Zs^uptct, daß die bücher der heiligen Schrifts^kr ^ssälsch-, Mischen qefangenschafft unmöglich habenAh/F geM^Merden , weil daselbst allezeit Priester undNth-Nniaril^weien; hierzu setzt er auch dieses argument,?>! i» "taiüj. "aner, welche doch der Iüden feinde gewesen,Bücken ^ von den fünf düchern Mosts gehabt,

disq^e>.

^ t<^^ir^"Me,, mit ihren exemplarien überein gestimmet.

K1KI. Labbin. maZnn tam. III.

k^eij-^^rz^^ä söhn, und einer der schwestern Oniä II. desz>i al >veqen sich bey seinem volck sehr,bekannt

^'>!^e>,, n der klugen arr den zorn Ptolemm Lvsr-er stachen Onias sein ohme sehr aufgebrachttkd !^'Ue -«^gerte, kvergsri den gewöhnlichen tribut^ höb^ dezahlen. Der König Ptolemäus nahmßk«' M°^e , als Onias geglaubet, und schickte in

s^lz^d^" ckthenlon in Iudäam , und ließ ihnen dro-land wollte ausplündern lassen, woferne« ^iiin sie,,. U wurden, dieses zeichen ihrer nnterwerf-Ä vhna-a^vsiph sahe, daß sein Vetter, aller dieserM>»eK ' ^ dennoch abschlagen, und sein geitz

ÄQ >» öi«Llassen wurde , erbot er sich bey demb/'Nan nT" ?»thun, und Ptolemäum zu besänf-Svnte Vm diesen antrag Josephs mit freuden an.bkv ^D^cke,, .k » unternommenes werck mit schönen undDies-s^Lu Äthenionem den Abgesandten Pto-^ückkunf?mchte den Athenionem so gut, baß er^ dieder dem Hofe Ptolemäi nichts als liebes«utra, lschen nation zurück brachte. Ehe dann°V> lH,„/un„Nk! '/'"lehnte er zu Samaria L°o°o. drach-dert der ausrechnung des Prideaux sie-

"»s^kdeu a?"d Pfund sterling ausmachet. AlSdann^.^en.urde,^eg »nachdem er diese summe eincaßiret!>»d ^ >Na>,^der„ ^,/"cht zu glauben, nicht nur sehr höflichdie lr-,k>.?ugke alles, was er begehrte. Auf densi'rN t^ii verpaß ."on Cölesyrien, Phönicien, Judäaboten ' und die Pachter nur auf achtMky?ürde'dann.^versprach Joseph das doppelte da-t »ew. Da der Dvar versichert, daß es noch mehr ad-s'vlte ^. -chvmg deswegen eine burgschafft von ihmQ^b'hV), ku Hiei^bVe.Najeftäten der Rönig und diez,/ he^nd ge^W burgschafft seyn ; darüber lachte??litz^»sv^ Nvch^te thm diese Verpachtung ohne caution.Vvtt?°n ejn-i.^hr in allem Wohlseyn, und hinter-,ü,der? der,,5"^ Mutter, und den achten, Hyrcanus' s^wemen gemahlin, einer tochter Solimi,

r^,khsiphtz^l>L. ^vcanuo , Josephs söhn.)

Cngelland, siorirte im XIII. steculo,le^' ^ T sprach? fden dem, daß er in der Lateinischen^ zu a.m?r erfahren war, wurde er noch fürÄ^s^th^ 'sroj^siuur zeu gehalten. Er dedicirte sein^^t ?d^^ Baldch^lcheS e^in/echs büchen, verfasset,

L«.^S . L UNS-- Eu»L

von Canterbury.

^ iLrk L'vzu, ^yoe seiner Meldung, und dieser letz-

diesem Joseph nacb der

^ aȟ'>"yum oie>em Jotepy naev oer

k " Zz?.derss'A>echrx '.„uche geschrieben. Er war aus einemssd V>Ev,me troffen, gestalt sein vatter Mattha-V V?tmvgchlü)^ Hohenpriester, und seine mntcer von

- ^nni^s vvcr uuaeeaoacr war.

,,^och uA^s Castgula regierung an.geboh-ii-K die ZUcht??v Dom,tlano. Er wurde von lugend

' des

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von Jerüsalem selbst 'über die^ befragten. Er gesellet« sich

jos 4 ii

hierauf zu dem Bans von der Essäer stete, bey dem erjährblieb. Nachgehends trat er zu der stete der Pharisäer, weiche rvmit den Lcowls unter den Griechen vergleichet. In dem 26.jähre seines alters nahm er eine reise nach Rom vor, und zwarwegen einiger Priester, welche der Landpfleger Felix gefangennach Rom geschickt hatte. Daselbst machte ihn ein gewisserJude, so ein coinödiante war, und bey Mrone grosse gunsthalte, bey der Kayserin Poppäa bekannt, durch welche er beydem Kayser recommcndiret wurde, auch dessen gnade erlangte.Nach seiner zurückkunft in Judäa wurde er bey angehenderallgemeinen empörung des Jüdischen volcks zum Genera! derGaliläer gemacht, welche charge er nach seiner eigenen crzeh»lung zwar ungern angenommen, aber hernach beydes vorsichtigund klug bey so vielen entstandenen Hindernissen von freundenund feinden geführt, bis Jotapata erobert wurde, da er nebst40. mann von seinen leuthen in einem drunnen oder in einerhole sich zu verbergen genöthiget wurde, worinn er auf einefast ungläubliche weise soll erhalten worden sey». Dann alSseine mitgestllen, ungeachtet der von Vespasicmo verheißenenlebens-fristung und des darauf gefolgt«» eifrigen aumahnensJosephi sich keineswegs ergeben, auch insonderheit diesen nichtaus ihrer hole hinweg zu den Römern lassen wollten, fander sich zul.tzt gezwungen den vorschiag zu thun, daß mandas loos würfe, und weil ihnen kurtzum beliebte, sich da zuermorden, je einen nach dem andern in der ordnüng , welchedas loos zeigen wurde, hinrichtete. Hier soll nun ibm dasloos immer verschonet haben , bis von der gantzen zahl erallein neben einem andern überbliebe. Diesen sagt er endlichnoch beredt zu haben, daß er sich mit ihm den Römern er-gäbe. Hierauf will er dann Vespasicmo geweissaget haben,daß er noch Kayser werden würde, und erhielt dcshalben seinefrcyheit. Er war mit Tito bey der belagerung der stadt Jeru-salem , und schrieb hernach 7. bücher von den Jüdischen krie-gen , welche Titus so werth hielte, daß er sie nebst einer eigen-händigen approdcMon und lobschrift in die öffentliche bibliotheckzu setzen befahl. Nachgehends blieb er zu Rom, genoß daseibstdes Kaystrlichen schutzes, und wurde mit einer jährlichen Pen-sion, wie auch mit dem Römischen bürger-rechte und einerehren-säule begnadiget, welches ihm dann zeit und gelegenhettgab, seine 20. bücher von den Jüdischen antiquitäten zu vol-lenden ; welcher zweck darinn sehr rühmlich war, weil er sichvorsetzte, durch genaue Vorstellung der Jüdischen geschichte undalterthümmer diesem seinem dazumal durch die gantze well zer«kreueten, und in gröstem elend lebenden volcke, einige gunstund achtung unter den völckern in allen landen, als deren sieeben hoch vonnöthen hatten, zu erwerben. Er schrieb auch r.bücher wider AppioNem von Alexandria , einen Jüden-feind,ingleichen einen discurs von der herrschafft der Vernunft, odervon dem Märtyrer-tode der Maccabäer, welches das zierlichsteunter allen seinen schriften ist. Über dieses hat er auch eineNachricht von seinem eigenen leben geschrieben. Es ist noch einanderer also genannter Josephus, Gortonides zugenannt, wel-cher gleichfalls eine Historie von dem Jüdischen kriege geschrie-ben , oder vielmehr verfälschet hat. , äs vics ftis, <L

üb. I. II. III. äs expugn. Ilieros §«eroE/, Vess>rck. c. 7>>".tÄKa««!, spol. c. 17. ä 21. , äs obü. lik. IV. 7/?e-

eist. c. iz.Ac. , in ckron. L Kilt.

Ilk. IV. sp. 22e. c7a/ü,LloE , äiv. inst. lik. I. c. 17.

, coä. 47. 7s. A 2f 8- 8o2o,»c»«5.

Karo»?«,. Lel/arnrr»«,. 8ca/lze/. La ATokke /e

^»7^ jugem. äes Histor. Caoe. Lä. So/» epistol-x.

IrrlZ. in xesekat. ^osepki. *

* Josephus, Abt zu St. Gallen, des H. Römischen ReichsFürst rc. ward gebohren zu Laydach in Crain den 16. mertzan. 1666. Sein vatter war Johann Christoph von Rudolphi,die mutter aber Maria Salome von Bernegg. Den 2;.april an. 1685. that er profeß in dem Stift zu St. Gallen,allwo er den 2;. sept. an. 1690. Priester, an. 1712. 8>,K-Prior,und den 16. dec. an. 1717. Abt wurde. Die wähl geschahe zuNeu-Ravenspurg, weil das Stift und die dazu gehörige landedamals noch in der gewalt der Cantons Zürich und Bernstunden, äus welcher sie in dem an. 1718. geschlossenen friedenwieder unter des Abts dvtmaßigkeit gekommen. Er hat über22. jähr ein löbliches regiment geführet, und ist endlich den7. mertz an. 1740. in dem 74. jähre seines alters mit tode abge-gangen. ^-7aMö/r'ca.

* Josephus liberienstz, ein zum Christenthum bekehrter Ju-de von Tiderias, im IV. Leu!«, welcher unter seinem volcke vor-her in grossem ansehen gelebt, und das aml emes Apostels un-ter ihnen geführet. Er war bey dem Jüdischen PatriarchenHillel wohl gelitten , so gar, daß ihn derselbe auf dem tod-bethezum Vormund seines sohnS bestellet. Er bekam aber damalsden ersten anlas, zu seiner bekehrung, indem er heimlich zusähe,wie sich demeldter Patriarch von emem Chnstlrchen Bischofs»den er als einen Artzt zu sich beruffen, taufen ließ. Nachqerhends fand er die schriften der Evangelisten, die zu Tiberiasin einem verschlossenen und versiegelten zimmer verwahret wur-den, darunter das Hebräische original von dem Evangelio Mac-thäi gewesen seyn soll. Er ward auch durch wiederholte er-scheinungen des HErru JEsu, und durch einige wunder-pro-ben oft zu ergreiffung der Christlichen religion erwecket, konntesich aber niemals dazu enlsthltessen, bis er dereinst in ftinei»

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