Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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413
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»Asche,, hch bey selbigen Verwirrungen des Otto-' ini/,!. E üttch von einem kleinen ländgen Meister ge-der stadt Castamvna residirte. Jedoch warder^stsgang nicht besser, als zuvor; wiewol> -ä°tendlar dem Mahomet an der zahl weit über-

,,^>a meynte gleich darauf seinen"bruder in derm 66) nach jeweiligem glücklichem streich fürhxn E in h„Neben pflegte, unversehens zu überfallen, oberw n Allein ü!! «eueroverten lande gute progressen zu ma-«L »^cks, ^ vol seine vorige Niederlagen als die kleine an-E-üe>Nacl>» ^ ^ mitbrachte, hatten ihn dergestalt ver-tat luchtn n,,,'daß man ihn nirgendwo aufnehmen wollte,ßch gd"-i"ahomet nach erhaltenem bericht alsvbald auf,geW?' der meer - feite retten muste, und ins Smyr»»ab^Httren ^ Z^ug. Da bewegte er nun wiederum einigeMass-« ß sie sich aus mitleiden seiner noch zuletzt an-M >? diest^ ^ ihnen mit weinen zu verstehen gab, wann er>bm r-i seinem jüngern bruder, und der gleich-en ? d/cht zur Cron hätte, untenliegen sollte, wärelr-L der g,n "N irgendwo zu verbergen, und seinen kum-ktix.Ach daü. dls an den tod zu tragen. Es kam auchS-LeUhe Mahomets alte und schon so oft sieghafftce okn dem neu zusammen gerafften volck des?5"Sds gefechl über den leib, und erhieltenH>ihk» .ar „k«">"Een eine vollkommene victorie

victorie. Jsa, wel-

^rM^?dem wenig Hoffnung mehr überblieb,' seinesolchem das vorhaben aus,?VMeir ^ gesprochen hatte, und als er seine flucht inM/Vli m.men, soll man von der zeit an nichtsRi/kg nre>d gehöret haben. Dann was die Griechischeülehl!,Ü"d er wäre lebendig in seines bruders Hände gc-?ehr der beseht erwürget worden, mag gegen dieM ^ dci de»--mrckischen den stich nicht halten; um soN^eh^ Mitze krieg in Asien gar fern von dengren-^l«l?g>d ist geführet worden. Diese geschicht trugansang des XV. Lculi. IM.

tük.. - lurs. *

Ionitera, war vor zeitcn die vesteste stadtstamme Sebulon. Sie lag gantz auf ei-voch, daß man unten in den thälern kaum" konnte, und war ringsherum mit bergenallein auf der nord-seite darzu kommen>te Jüdische gefchicht-schreiber Josephuswestigen lassen. Jedoch eroberte sie Ve-deschwerlichen belagerung, und bekam

W!«" in^^mlera, war vor zenen die vejtejre habtwgxMSebulon. Sie lag gantz auf ei-hoch, daß man unten in den thälern kaumk^le 1 dq« ' konnte, und war ringsherum mit bergens^r^Der Ä*" allein auf der nord-seite darzu kommenweb, Jüdische gefchicht-schreiber Josephusbevestigen lassen. Jedoch eroberte sie Ve-lic^ttn defchwerlichen belagerung, und bekam

Indessen ist sich etwas zu ver-sowol diese stadt sechsten überaus wich-deren belagerung nach dieses mannsh» s,g, schwersten und merckwurdigsten muß gewesenli m dem Jüdischen kriege zugetragen, dennoch

ej,,?'. chkder des orts selbst, vielweniger der be-worr gedacht habe. /<-/-M,,Ich. III. äsIII L terrvs ÜNÄL p. 140. not.

welches so viel als lovisftm bedeutensr s./in /. an diejenr ort ein tempel des Jupiters ge-

Ske^eri^ch Ilchsjj-f"ches Jungfrauen-kloster, Benedictiner-dÄm, l>!^" bem Römischen stuhl unmittelbarer wei-Französischen landfchafft Brie, an den^ a»,, nahe bey Meaux gelegen.

OdAll,^^>sc»est.^chde Großmeister des ordens St. Johan-^urde an. nsy. nach Gasto oder Castio

Syrien Christen wider die Saracenen. AlsA? ^ rerlohren, und der König von Je-

Mes Barbar» einen stillstand machen muste,

einen munattv mnevcn inunc,

sie ^ivger .^Massen zu hertzen, daß er darüber starbVstö^.' ?alinö suceedirte ihm. La/ra, Kill. äs

tki>jStys,

ln MTAath uUMms) Königlich - Französischer und^ Ä»ce, le "d Lech-NeälLus, auch Cantzler und Rlch-D«üv?/,^llier. Er war den 6. dec. an. i zry.E^aris, ^.^ebohren, und anfänglich des Syl-Hof Mjech berget,?uch des Argenterii zu Turin, bey wel-setzte, daß er hernach krofeüor zu^ sein^'ß Heinrich III. berief ihn an seinenr« ^chez j^artzneyen, und meynte dadurch kinder>K Mn'°tt. gn 'v'n aber fehl schlug. Es starb Jou-7/ ^Men, i" Lombes. Er hat verschiedeneseine Lrrore8 ?opulares die vor-!> s <L sk«

^ . eloA äoÄ. IIK. III. tts,re>^, bitt./ NlAtet "der bibi. Meä.

A?->'Na,^"Ne o^"'r^"deligion, welcher er allezeit^iku^r die^sammen sind zu Lyon und Franck-qb^N ln zwey folianten aufgelegt wor-niÄ ^ auch Guidonis äs ei^ulia-V q a""ie°ck?rrn auck ^«"» Französisch übersetzet her-^'.gen NL Lateinischen text verbessert,im,. 'd,e hera,,Wret, wovon er aber, weil er> a??ehe?e!Ne x^abe ftmem söhne, Jsaaco, über-dx/r ^opulsires au fair äs I-t Ns-

dd. L, eche theil ^.Abschrieben , und wovon nichts*"0» ^"^Lateinisch übersetzt worden, brach-

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ten ihm einigen Verdruß zuwege, weil er in denselben mitallzu freyen ausdrückungen von erzeugung der kinder redete,und sich dabey nicht scheuere, solches buch der Königin Mar,garetha von Navarra zu dediciren. Seine übrige schriftensind: Haies äc» Hrguebulsäeb; Te. äss Lsux kLL.vic. illuttr. bleäicor. nism. tvm. XXXV.

Iovianus, so von einigen auch Jovinianus genennet wird,Römischer Kayser in dem IV. ttrsulo. Er war des Varronia-ni söhn, gebohren zu Singidon, einer stadt in Pannonien,stund unter der Kayferl. leib-garde, als der Officier, so den ti-tul Lomes ävmetticorum primus oder krimieerius äomettico-rum führte, und wurde nach des Kayfers Juliani des abtrün-nigen tobe an. ;6z. zum Kayser erwehlet, welche würde eeerstlich nicht annehmen wollte , mit vorgeben, daß er ab-göttische soldaten zu regieren nicht verlangte. Jedoch da siesich alle mit einander zur Christlichen religion bekannten, nahmer endlich den Kayserlichen purpur an. Es stund damalsmit dem Römischen Reiche sehr schlimm , welches er wiederin einen guten stand zu bringen suchte. Er machte aber mitden Persern einen sowol schimpflichen als schädlichen frieden ,indem er ihnen z. provintzen disseils des flusscs Tigris nebsteinigen grentz-vestungm, worunter Singara und Nisibis dievornehmsten waren, abtrat, so von den Römern noch nie ge-schehen. Der elende zustand der armee nach dem tode Juliantmochte wol die fache in etwas entschuldigen ; allein es ist dochdabey sehr glaublich, die forcht, daß, wo man länger mAsien bliebe, jemand anders sich in Occident zum Kayser auf-werffen möchte, habe wol-das meiste dabey gethan; wie dennsonderlich die Heydnischcn seribenten dieser zetten deswegen feheungehalten auf Jovianum sich erzeigen. Im übrigen sorgtedieser Kavser sehr für das aufnehmen der Christlichen religion,ließ die götzen-tempel zuschließen, und verbot, daß man den-selben nichts mehr opfern sollte. Vor allen dingen rief er dieins elend verjagte Bischöffe wieder zurück, und versicherte dieketzer, daß er niemand leiden wollte, welcher in der kircheunruhe und Zwietracht stiften würbe. Er besaß aber den Kay-serlichen thron eine gar kurtze zeit, indem er den 17. febr. an.,64. zu Dadastunum zwischen Galatien und Bithynicn die-fes zeitliche gesegnete, nachdem er 7. monate und 22. tage re-gieret hatte. Man fand ihn todt in seinem bethe, nachdemer durch den rauch der kohlen ersticket worden, welche man inseinem zimmer angezündet hatte, um selbiges zu erwärmen;wiewol andere sagen, daß er in einem neu-getünchten zim-mer gelegen, oder sich im essen überladen gehabt. Von seinergemahlin Charitas, des Lucilliani tochter, hatte er einen söhn,welchen er zum Collegen in dem Bürgermeister-amte machte»Ammianus Marcellinus will, daß er dem wein und der Un-zucht sehr ergeben gewesen, Ild. XXV»

LutxopM, lib.X. §ac/ae,r, lib.III. 1 "z>eoäo 7 e,«,, üb. IV. Ä-SEb-üb. VI. lib. VIII. üb. III. La.?-'e. *

* Iouini, ein Arabischer scribent; sein gantzer nähme ist,Aladoin Atalmule, Bin Assahhib Bahaddin Mehemed AijouinkAnnahhouy. Er starb in dem jähr der Hegira 6g;. und Chri-sti 1284. Man nennte ihn sonsten den ttkeloricum, sonderzweifel darum, weil er in den freyen künsten und sprachen wohlerfahren war. Sein buch ist an. 1260. unter der regierungMangou Caan des sohns Tulican, des sohns Genghizcan, ge,schrieben worden. Der titul ist Tario Lehsnguscka, das ist, diegeschichte von eroberung der weit. Er zeiget darin«, daß daswahre land Genghizcans sich gegen osten und norden, sehr weitin die wüste Tartarey erstrecket habe; das rechte land der Mo-golen aber habe man der länge nach sowol, als dessen breitenicht anders als in 8. Monaten durchreisen können; daß die ver-miedenen landschassten und völcker, in die es getheilet gewesen,jn stämme oder Indus abgetheilet seyen, welche sie ihrer sprächenach Mogolen genennet haben, und daß doch unter allen diesenInbubv/ nur eine einzige wohl und recht gesittet gewesen; dieß:heisse Niton Cajat, und sey Genghizcan, der söhn Pisouca, nachseines vatters tode darinn der oberste Herr worden. Er be-schreibet eigentlich nichts als die geschichte Genghizcans, undseines sohns Houla-cou Can, und was zu dieser zeit mit denMogolischen Königen und Fürsten sich zugetragen hat. Onas,saf ziehet ihn in dem anfange feiner hittoriL cbronoloZicX an.Dssi. <7e»§b,2ca«r, p. ^42. ä §4;.

Jovinianus, ein gewisser Mönch unter des Ambrosii insspection in der Vorstadt von Mayland. Er sieng, wie man be-richtet, an. ;82. an zu lehren, daß fasten und andere gute wer-kte der busse nichts nütze wären ; daß der jungfräuliche standnichts besser wäre, als der eheliche; daß nur eine belohnuug derseligen im Himmel wäre; daß Christus kein wahrhafftiges fleischan sich genommen; daß die getauften von dem teufel nichtkönnten versucht werden, und was dergleichen mehr. Zu Romberedete er viele Nonnen, den geistlichen stand zu verlassen, undsich zu verehlichen, vorgebend, daß sie nicht besser seyn könn-ten, als Sara, Susann« , Anna. Darauf wurde er von demPapst Sirtcio, wie auch durch em von Ambrosio zu Maylandgehaltenes Loncilwm verdammet. Als er aber hierdurch sichnicht auf andere gedancken brmgen lassen wollte, wurde er vondem Kayser Theodosio aus Rom verwiesen. Weil er aber dessenungeachtet noch immerfort ferne Versammlungen ausserhalb derstadt hielte, so wurde er an. 412. von dem Kayser Honorio Meine insul verwiesen, auwv er starb» sp. 42.

äs stier. esx. HS. Ich. I. K Ü. santrs .so.

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