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vin. k-e««ackr'r,i, o. l/z. ö-rrs»i»i, sn. 6. ;82. ; 90. 402. Va>»-stn-«,, kserss. 87- Koste«», IM. eLelss. liv. 6 VI.
Iovinus, ein berühmter und erfahrner Capital« aus einemder edelsten stämme unter den alten Galliern entsprossen. Erwurde an. 412. zu Mayntz zum Kayser erkläret/ da der tyraimConstantinus zu Arles belagert wurde. Goar, Konrg der Ala-ne»/ und Gundicarius, der Burgundier Capitaine / thaten dasvornehmste zu seiner erhöhung. Er nahm seinen bruder Se-bastianum zum Collegen an. Allem sie genossen solcher würdenicht lange; denn als in dem folgenden jähre Athaulphus/ derGothische König/ welcher es sonsten mit Jovini partey gehalten,eben durch diese «Hebung Sebastiani, welche ohne sein vermis-sen geschehen war / entrüstet/ und durch Dardanum einen hef-tigen fcind Jovini noch mehr erbittert / mit Kayser Honoriofriede und bündnis schlosse/und solchem zu folge ein starckes volckaus Italien anführte, ward Sedastianus bald zu Narbonne er-schlagen, Iovinus hingegen lebendig zu Valentin gefangen, undals er Dardano überliefert worden, von solchem als ein re-bell getödlct an. 41z. <7o,». 1. L /«lao,«,, m
cliron. 0> o/. üb. Vll. 11b. XII. *
Iovius, (Paulus) ein berühmter Historien - schreib«, waran. 148;. zu Como in Italien gebohren, und wurde nach desvatters tobe von dem ältesten bruder Benedicto Jovio wohl er-zogen. Von dar kam er auf die Academie zu Pavia, studirtedaselbst die Medicin, gieug aber nach Rom, that daselbst einigeeuren, und wurde von Leone X. in den Päpstlichen pallast auf-genommen. Adrianus VI. machte ihn zum 6'snonico zu Co-mo, und Clemens VII. um welchen er stets seyn muste, zumBifchoffe von Nucerieu. In der eroberung Rom,durch die Kay-serlichen, hatte er viel auszustehen, und verlohr dabey verschie-dene bücher seiner Historie, wovon er hernach nur die kurtzenlummnrls ausgegeben, die andern muste er durch eine ziemlichesumme gelds, welche ihm doch aus mitleiden dazu verehretwurde, von einem Spanischen Officier, der sie erbeutet, wiederlos kanffen. Kayftr Carl der V. als er ihm sein buch vondem Ursprünge der Türcken dediciret, machte ihn zum Ritterund Lomits kMtino, und eben wegen dieses buchs soll er auchvon dem Türckischen Kayser grosse geschencke bekommen ha-ben. Seine manier zu erzehlen ist klar und angenehm genug;aber sein stzstus gar nicht rein und correct. Endlich da er dasBißthum Como, so er suchte, nicht erlangen konnte, gieng eraus verdrnßnachFlorentz, woselbst« den n. ocl. an.,i?;r.verstarb. Er führte sich eben nicht zum besten auf, lebte üppig,und machte wenig werck von der frömmigkeit. Cardanus willihn gar vor einen Hermaphroditen halten. In seinen schriftenwar er parteyisch, nachdem es ihm bezahlet wurde. Dennman sagt von ihm, er habe eine stählerne und eine goldene febcrgehabt, wie er denn von Francisco I. eine grosse pension bekom-me»; nachdem ihm hingegen solche von dem Conuetadle Mont-mvrency unter Henri« II. regierung eingezogen worden, ließer gegen selbigen seine affecten ziemlich spüren. Er war son-derlich für seine landes-Ieuthe sehr paßionirt; und suchet^wasnur immer Italien angehöret, über alles zu erheben. Seineschriften sind : Hiüoria Im kemporis; Lommeuk-irii cle Xebu8Purcicis; VitL Impemcoruni Vurc ic. Vikre XII. Vics-LomitvmNsäiol. Llogin Virorum illustr. klozin Virorum cloälorum;Vslcriptio Lritsnrüse; 8cc»tise; tiibsm!«; Osläriptlo NolLmM;«je Xoman. kilLibux. lib. XI. /r-rxoiv«/,, Nusseum.
, tksatr. mstboll. HIN. spol. Xsro-
nix. Icon. Lra»kö»re, eloss äe Vrsn-
c^ois I. exist. xlül. tÜLLtr. , elogex.
*
* Iovius, (Benedictus) ein Jtaliäner von Como, lebte umdas ende des XV. Lculi, stand bey dem Papste Adrians ingrossem ansehen, übersetzte einige auckorc« aus dem Griechi-schen , und schrieb briefe, wie auch Hiltoriee XovoLomenüsilkros II. welche in dem Pkeläuro vnkiguitLkum <L kill. Icnl.stehen. Er hatte die Griechische spräche von sich selbst erlernt,und das 7;. jähr ohne einige kranckheit erreichet.
* Iovius , ein vornehmer bedienter Kaysers Honorii, riethdemselben, als er mit den Gothen in krieg verwickelt war, daßer nur derselben König, Manch, zum Feldherrn über alle sei-ne völcker machen sollte, und meynte, daß hiedurch die grossenforderungen Alarichs, der jährlich etwas an geld und lebens-mitteln verlangte , auch Pannonien , Noricum und Dal-matien eingeräumt haben wollte, am besten gehoben werdenkönnten. Er begieng aber den unverantwortlichen fehler, daßer den befehl, darin« der Kayser seinen Unwillen darüber zuverstehen gab , in beyseyn Alarichs öffentlich ablas; worüberdieser dermassen in Harnisch gebracht ward, daß er sogleich dieHandlungen abzubrechen , und Rom enger einzuschliessen besehtertheilte. Weil nun Iovius meynte, daß er deswegen beymKayser in Übeln verdacht gerathen möchte, so häuffete er feh-ler mit fehler», und ließ nunmehr dem Kayser und allen Hof-bedienten einen eyd ablegen, daß sie niemals mit den Gothenfrieden machen, und dazu rathen wollten, brachte es aber da-hin, daß die Gothen, welche nochmals friedens - handlunaenvorschlagen liessen, nunmehro sich der stadt Rom bemächtig-ten , und so gar Attalum zum Gegcn-Kays« machten , dessenregierung aber nicht lange dauerte. Von Sünaus Teutsche
Kayser-und Reichs-Hlstorie, k.i.M. II.; 16. (egg.
Ioura, so vor alters Gyarus auch Gyaros hieß, ist eine
kleine insul in dem Lrclüstslgg«,, wohin die Römer w ^ ^1sten übelthäter,so etwas begangen, zu verweisen s«
es ein wüster und unangenehmer ort war, u"v
wohl zu einem gefängnis gebraucht werden kon.lM' Mist das sprichwort entstanden: Krevltzux 673ns ms" -scher»insul wird anjetzo von niemand als etlichen armen n A,--/"'wohnet. in IIsLL. klnnsl. ns L.
lib. X. littvr. I. ?Z>r7o//^. vit. Hxoll. Im- ^
suit, lehrte in dem eollegio Ludovici N. Mdie Nhewric, gieng aber darauf um das jähr rsptz- . M»und starb daselbst an. 1720. Er war ei» gescE se>»,und schrieb sehr nett Lateinisch, wie man sonderM .^yreden, siehet, die anfangs besonders, nachmals aberdez-bänden in Paris zusammen aufgelegt worden. ^man auch von ihm eine aussage von Horatii gemv x,nen anmerckungen; ingleichen von des k- Pom,,sthres LpHlieroric-e, welches buch er sehr verbessert und ven . jiist»ner einen tractat äs Lrke äiscencii L cioLsnäi, u ^. Ivlheil eine continuation von der flittoria
Iouvenci , (Josephus) ein berühmter FraM^ ^r.
Mi»r
er zu Rom an. 1710. in fol. aus licht gesteüet, Ndem jähr 16,6. endiget. Es machte aber dieich ^ xB»lich in Franckreich ein sehr grosses aufsehen, mn M»-allda durch zwey Parlements-schlüsse supprimmel pil
* Iouvenet, (Johann) ein berühmter FraM»> ^se»ler,war zu Rouen an. 1644. von Laur. Jouven"' tz,»ieltern von geraumer zeit her einen nahmen in v»^worden, gebohren. Nachdem ihm sein van«gründe derselben beygebracht, schickte er ihn nE ^leldst er in kurtzer zeit dergestalt zunahm
HerrnlsBrunrecommendation einmitglied b«
demie, wie auch zuletzt in derselben einer von
psrpetuix wurde. Gegen das ende seines leben»'
schlagfluß die rechte feite, daher er eine
liegen lassen muste, bis er einstens es mit der lma
birte, und als er ihm gut von statten gieng, ''^chsserL E
verfertigte. Er war sonderlich in Verfertigung ^
de geschickt, davon noch verschiedene zu Paris/.
anderswo aufbehalten werden; aber in
wollte es ihm selten glücken. Er starb endlich l"
april an. 1717. im 7;. jähre seines alters. ...i»
Joyce, siehe Ioßius
* Joyce , (X.) war a
dem kriege zwischen Carolo I. Könige in E»g^")e »Parlement seine tapferkeit solcher gestalt, t
letztern Officier wurde, ^ ^
er-
tvl».
trouppen dieses letztern Officier wurde,auch desselben, um den König aus seinemwegzunehmen. Ka/M-rv-svE, HU.liv. XXI.
Ioyeuse, lat. Osustiolä, ein stecken ingrentzen von Languedoc und Givauda» »m-ue i» ,tilui eines Hertzogthums, und eine edle fam> ^
hat daher ihren tirul.
Ioyeuse, ein altes adeliches geschleckt in ^ches von Guidone, Herrn zu Ioyeuse, WN»»
herstanrmet. Die vorfahren desselben solle" ZtO»'« §sen, und diesen nahmen von Aelii, Grass' v»"sohnGaudentio bekommen haben. BernharX^z. bck .se, hint«ließ Randonem I. von dem a». V
kriege sonderlich hervor that. Er vermahlte >' >
Tiburge, Frau von St. Didier, und brach^^hpHerrschafft an sein Haus. Ihm folgte le'^we L Lwelcher bey demDauphin Carolo Rath nno r j»
nach diesem Gouverneur in Dauphins wmv ^ ^
sein söhn Ludwig II. welcher an. 142;- Aer^,,.
in der schlackt bey Crevant gefangen wachteM»A<ihm hieraus eine jährliche pension, und ma ^
' - äse,zu einer Vicomte. ^,jeß ElM
Herrschafft ^oyeuse zu ««e«. "„ ««in»folgte ihm. Dieser starb an. 1486. nissLcl/
von dem so fort; Carolum, Abt von EY"
148;. zum Bischoff von St. Flour 5»eEpjac, Hwlg von Ioyeuse, Herrn von Botheon, 7^ 1-iib'W ^Grafen von Grandprä, rc. Er warCammer-Herr, und Caroli VIII. Genera'^^livaaGouvernement von Paris, Isis äs kr-mao,pagne, Brie, Gatinois und Vermanbo« r^p4-Mouzon und Beaumont in Argonne,'vc^ch die1498. verstorben, und von ihm sta^^s EpieAEGrandprä her. Wilhelm I- aber E und LEr war des Hertzvgs von Bourbon Ra'^xglltt »und starb an. -49s. Seine söhne war ' 6fort; Ludwig, B-schoff von St. F'^Lchb, ZÄ-O »jvon Aleth und Abt von Chambon; -a^hovss^
Antoine in Viennois; Thibaldus, vc>" !>ck V'arb än.^s/E ^lort^Cawlus^^fg kam
St.
Johannes, von oem wiorl; pk.>-
starb an. i;;2. Sein ältester sshss^Mte sÄ SAbey Pavia um, der andere Jaeobu^fM^te ^
starb aber an. 1940. ausser ebe^vA/HM ^Ni^mke von Jvycun,
obiger Johannes, Vicomte von^veur und Arques, Gouverneur von
dem Königl. orden. Er starb an-Paul, der ohne erben verstarb, und ^