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sem jähre wurde er in den Ritter-orden des H. Geistes aufge-nommen, wozu ihn der König schon an. 1688. ernennet hatte.An. 1692. commandiere er, bey währender belagerung von Na-mur, einen theil von der armce in dem Trierischen, Jülichi-schen und Cölnischen gebiethe, worauf ihn der Konig an. 169;.im mertz mit dem Marschalls-stabe und im april mit dem or-den St. Lndovici beehrte. Hierauf diente er in Flandern, undwurde in der schlacht bey Neerwinden , da er den lincken flügelcommandirte, durch einen flinten-schuß gefährlich verwundet,setzte aber dem ohngeachtet feine dienste bis auf den zu Rvß-wick an. 1697. geschlossenen frieden beständig fort. Endlichstarb er an. 1710. den i.jul. zu Paris in dem 79. jähre feinesalters, und wurde in der Arche zu St. Paul beerdiget. Erhinterließ von seiner gemahlin, Margaretha, einer rechter Mi-chaelis von Joyeufe, Herrn von Verpest, keine Ander.
/-/E, bist. gsnesl. tom. III. x. 84; - rom. VII. x. 624. tom.IX. p. r;4.
* Joveux, (Petrus) sonst auf Lateinisch I-sekus genannt, einberühmter Nesticu8 von Londen, im XVI. s-sLuIo, practicirteeine Zeitlang in seiner vatter-stadt in ruhe, und wendete seineübrige zeit auf die Humaniora, bis ihn Henrtcus von Bour-bon, Hertzog von Montpensier, an. 1592. indem damaligenSpanischen kriege als seinen Leib-lHesticum mit in das lagernahm. Er starb nach feiner zurückkunft zu Paris im jähreseines alters. Er hat verschiedenes fowol in xrols als in verfcngeschrieben, unter welchen letztem besonders sein geticht vonder gedult Hiobs ; ingleichen eine Französische Übersetzung desLateinischen getichts Fracastorii äs iviorko ßsliico bekannt ist;man weiß aber nicht, ob was davon gedruckt worden. §«»--elog. IV. 2;.
Iperle, ein fluß in Flandern, welcher bey der stadt Ipernentspringt, und, nachdem er bey Dixmuyden vorbeygclauffen,sich endlich bey Nieupvrt in die Nord-see ergießt.
Ivern, oder Wern, tat. Iprs, Ipr-s, Ixretum, eine wohl-bevestigte stadt in Flandern, an dem kleinen flnsse Iperle, nebsteiner citadellc und einem unter, den Ertz - Bischoff zu Me,cheln gehörigen Bißthum. Anfänglich war es nur ein schloß ,welches die Normänner zerstörten, GrafBalduinus ll. aberließ es an. 880. wieder repariren. Der Graf Arnolphus legtedaselbst an. 901. einige vcstungs-wercke an, welche GrafBal-duin III. etliche jähre hernach vermehret hat, bis an. i;88. zuPhilippi des kühnen Zeiten die steinernen mauren herum ge-zogen worden. Sie ist anjetzo eine sehr reiche stadt, und hatviel Archen, wovon die zu St. Martini die Haupt-kirche ist.Das allhier von Paulo IV. an. i;^ 9 . aufgerichtete Bißthumgehöret unter den Ertz-Bischoff von Mecheln. Sie ist diedritte in Flandern, und hat verschiedene dörfer unter sich. Dasland umher ist über alle Massen fruchtbar. Sie ist sehr wohlgebauet, und hat viel prächtige gebäude und palläste. Dersogenannte Herrcu-pallast ist sehr groß und schön, wie auchdie tuchmacher-halle. Im übrigen ist diese stadt wegen ihrermanufacturen berühmt, und hat unterschiedliche messen, un-ter welchen die in der fasten die vornehmste ist. Die vonGent lagen an. i;?;. nebst den Engelländern 9. Wochen da-vor. An. 1648. eroberten dieselbe die Franzosen, verrohrensie aber das folgende jähr wieder. An. 1693. bekamen sieden ort wieder ein, gaben aber selbigen durch den Pyrenäifchenfriedens-schlnß wieder. An. 1673. eroberten sie selbigen vonneuen, und traten ihn erst im Utrechtischen frieden, als einstück der Holländischen Barriere, an das Haus Oesterreich ab.Sonst ist auch dieser ort wegen des Jansenii bekannt, der hier-selbsten Bisthoff war. , tbestr. orbi8 wm. II. Lrr?.
klsnstr. illustr. steter. LsIZü. to-
xogr. Zeigst. bist. eccles. ste8 Lsi8-ös8. wxo-
xrspk. circ. Zurguncl. Aazkte.
Iphianassa, war Pröti, des Königs der Argiver in Pelo-ponneso tochter. Als sie einstens mit ihrer schwester Lvsippe ineinem tempel der Juno war, ließ sie einige Verachtung gegendiese göttin von sich spüren, indem sie ihres vatters pallastund reichthum diesem tempel und dessen zierrathen, oder wieandere wollen, ihre schönheit der besagten göttin ihrer vor-zog , welches Verbrechens auch ihre schwester sich theilhafftigmachte. Hierauf soll Juno, wie die Poeten berichten, ih-ren verstand dermassen verwirret haben, daß sie nicht andersgedacht, als daß sie in kühe verwandelt wären. Weil es nundem vatter sehr wehe that, seine tochter in solchem elendenzustande zu sehen, ließ er alsobald einen Artzt mit nahmenMelampus holen, welchem er euren therl von seinem König-reiche, und diejenige von seinen tochtern, welche ihm am be-sten gefiel, versprach , wofern er sie wieder curiren würde.Als nun selbiger den zorn der Juno, durch opfer gestillet hat-te, verrichtete er die cur, und vermahlte sich mit Jphianassa.
Iphiclus oder Jphicles , war Phylaci söhn von der Cli-mene, und ein Fürst in Thessalien. Als er mit seiner gemah-lin lange zeit in einer unfruchtbaren ehe gelebet hatte, wurdeihm von Melampo gerathen, daß er den rost von einem meßser, welches eme zeitlang in einer eiche gesteckt, in wein schüt-ten , und davon 10. tage lang trincken sollte. Nachdem erDieses gethan, bekam er von seiner gcmahjin z. söhne nacheinander, nemlich Protesilaum, Podarcen und Philoctetem.Dieser Iphiclus war einer von den Lrgonsuvs, welche mit
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Jasone nach dem göldenen vliesse reifsten. .. ^
lib. IV. M
Iphiclus oder Iphrcles, war ein söhnche ihn von ihrem gemahl, Amphitryon, zu.E^ Als 0 ^,dem von dem Jupiter gezeugten Hercules gevE ^
aus eifersucht und haß diesen letztern durch r.zubringen suchte , erschrack der kleine Iphicluser aus der wiege fiel, und mit seinem weinen I»' '
weckte; welche "dadurch gelegenheit bekamen, l"
hän-
der junge Hercules die gedachte 2 . schlangenden erdrückte. Tbeac,'. in Hsrselileo.Iphicrates, war der Alhenienser General
ErchekEzo.
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commando ihrer armee an. z?9. der stadt Ao^ ?, soiid^pjähr alt war, und machte sich nicht sowol dmw pi ^thaten als durch seine strenge kriegs-zucht berEchem stücke er alles so scharf hielt, daß er es V chadallein den vortrefiichsten Generalen feiner zestg" FLern auch deswegen eben so hoch gehalten wm ^, pvon seinen vorfahren. Auch hat er in den .^,§0men, spiessen und degen eine ziemliche vcrE.^,,führt; das Griechische fuß-volck in gewissen E Mdere stellung machen gelehret, und tnsoiideryen ^hen, daß solches viel leichter und fertigerdem feinde zu schaden, nicht minder bequemzuvor gewesen; zu welchem ende er auchehernen pantzer abgeschafft, und an solcher !>«" ^ W.x,»den, die aus dicht in einander geflochtenen Estütz wohl eingebeitzten und gehärteten fade" ^waren. Er stritte wider die Thracier, und brawwelcher mit den Atheniensern im bunde st"" / ^zu seinem Königreich. Den Lacedämoniern w» Mllg ^ 0schiedenen gelegenheiten sehr grossen abbruw '
General Anaxidium zu lande, Anaxippum '
samt zehen galeeren weg. Ihre sogenannte "w , goein auserlesenes dataillon von ;oc>. oderüberfiel er unversehens im marsch auf dein vm bsMW'biethe, und hieb sie meist darnieder. Nach tss. F
schlacht, als die Athenienser sich geim'ißiM >>'^ D
dämonier partey zu ergreiffen, damit die E,^,„kzu mächtig würden, rettete er durch seineSparta, welche die anwesende bürger zwar M
ersten anlauf der Thebaner beschützet hatte"s ^in die länge bey weitem nicht gewachst»sich, da in Griechenland kein krieg war, von A yM MKönig in Persien auf dessen Egyptischen stlvAort>^ch Atrug auch da den rühm davon, daß er dAn s ,pjrv U Rvolck unvergleichlich wohl eingerichtet. So>m die/Aia"ihm seine grosse und ansehnliche leibes-geflan ^eM
wohl zu stinem stände und dem commando dc^j.,^ ro> ^
gerühmet. Plutarchus erzehlet unterstlM ' solwJ^.scharfsinnigen reden. Als er einstens an em ^ ^ er
da nicht die geringste gefahr zu seyn WÄrte"'cirte, und sich ihrer viel darüber verwund^es ist, eine garstige entschuldigung ze
»ch hatte es nicht gedacht ! Zu emcr M ^sichs, daß ein gewisser spöttischer Edelmann^;ges herkoinmen vorwarf, da gab er zur aM"ider erste meines geschlechts, und du rvm 0deinem sevn. in apopkr. I" .^eev^
üb. VI. kill. 6rLL. iib. V. segg',,
Iphldamas, oder Iphidamus, war Ägalyervund ward in dem Trojanischen kriege von»'»gerichtet, Hisst. XI. (p
^Iphigenia, war Agamemnonis und CwDie Poeten erzehlen, daß sie der Dianalen, und zu solchem ende schon auf. den 'legt worden; allein die göttin habe sie auv flFHimmel aufgenommen, und ein rehe A"und
' ... , ^„s r» >:k. - I
Nach der zeit war Jphigema eine Prn'siAAl M>sbriider Okellt'n. bg . Vaö diese ta^..^,o>
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bruder Oresten. Es scheinet, daß diesetochter-morb ihren Ursprung habe. om- ^ to^.^.
Ivbis, war nach den Poetischen fabes!^.und Thletusä, aus der stadt Phestos in ^ e>"v d>-vatter befohlen hatte, daß feine frau, / so ^bahren würde, dieselbiqe umbringen wm ,,.gegen jederman vor, Jphis wäre ein M ew .Miz. jähr erreicht, versprach sie ihr vmle^he. hF U Zsehr fchonen frauenzimmer, nahmens I »uv , (E ssdiefe feine braut hertzlich, und bejam>n^^^ siedie gleichheit ihres geschlechts. Hw^"/,peicVG' ,durch ihr und ihrer Mutter gebät ^ g, ei" ,F
Jphis den tag vor der angesetzten HE E ^
verwandelte. Siehe Ianthe. ^ ^ mocten' /«B Le ss'Jphis,war,nach dem vorgebendesder Printzeßin Anararete, fand sich "vc .
schmähet, daß er aus Verzweifelung siA^„steil ^10 Fhenckle. Zur strafe der erwiestnen gr""' ,pd- E.in einen stein verwandelt. 0^. aesE„ st/E, 5Aphitus, Praxonidis sohn, aus Och^^,chc>
König zu Elis in Morea, welcher dw O ^derum in schwang brachte, nachdem A
dem Hercule zu erst waren gestiftet nw