Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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bräntigam nur 12. jähr alt waren, noch nicht vollzogen. In-dessen warb Jsabella noch in eben bemselbigen jähre zu St. De-nys gecrönt. Der Cardinal und Ertz-Bischoff von Rheims,Wilhelmus von Champagne, ein vetter Philippi Augustl, warmit dieser Heurath um so viel weniger zufrieden, well nachLudovici VII. tobe die vormundschafft nicht ihm, sondernder jungen Königin vetter, Philippo, Grafen von Flan,dern, anvertrauet ward. Indem nun zwischen diesem letz-ter» , und dem gedachten Wilhelmo grosse streitigkeiten ent-standen , und Jsabella sich ihres vettern, hingegen die König-liche Frau mutier sich des von Champagne annahm, so kam esendlich dahin, daß jene von ihrem gemahl sehr hart und ver-ächtlich tractirt, auch endlich gar genöthigt ward, an. n8z.sich von Hofe hinweg und nach Senlis zu begeben. In wäh.rendem diesem exilio ließ sie, ungeachtet ihrer jngend, eine garungemeine klugheit und dabey eine so grosse frömmigkeit spü-ren, daß auch einige sie deswegen unter die Heilige gezehlt haben.Dannenhero, obschon ihre fernde es so weit zu bringen such-ten < baß der König sich gäntzlich von ihr schiede, so richtete den-noch ihres vakters und anderer vorbitte, wie auch chre eigenesubmißion, so viel aus, daß sie an. n84- oder n8z. völligwieder zu gnaden angenommen ward. Sie änderte hierauf ih-re vorige marimen, ließ das interesse des Grafen von Flandernfahren , half die von Coucy und von Montmorency verfolgen,und vereinigte sich hingegen mit denen von Champagne, wo-durch sie ihres gemahls vollkommene liebe und Hochachtungsich erwarb. An. 1187. gebahr sie demselben Ludovicum VIII.und an. nyc>. brachte sie Zwillinge auf die weit, mufte aberdarüber ihr leben lassen, nachdem sie ungefehr 22. jähr alt wor-den. , still, cie strance wm. II. p. 20;. 206.

Jsabella, Königin von Portugal!, war eine tochter des Kö-nigs von Castilien und Aragonien, Ferdinand! Lstkolici, undward von dessen gemahlin Jsabella , den 21. oct. an. 1470. zuDuennas, nicht weit von Valladolid, gebohren. Den 18. apr.an. 1490. ward sie an Alphonsum , des Königs von Portugall,Johannis II. Cron-Printzen versprochen, und den 26. nov. des-selben jahrs zu Estremoz mit ihm vermählt. Ungefehr ein halbjähr hernach, da dieser ihr gemahl in der gegend von Santarenmit einem gewissen Cavalier, nahmens Juan äs Meneses, umdie wette reuten wollte, stürtzte er von dem pferde, und mustebald darauf daran sterben. Jsabella ließ sich hieraufwieder zuihren eitern in Castilien bringen. Nachdem aber Johannes II.ohne erben an.' 149?. gestorben, und seines vatters bruder söhn,Emanuel, ihm in dem Königreiche Portugall succediret, ver-mählte dieser sich mit ihr den letzten sept. an. 1497. zu Valencialls Alcantara. Wenig tage nach dem beylager starb ihr einzigerbruder Johannes, wodurch sie, weil dessen hinterlassene schwän-gere gemahlin eine unglückliche Niederkunft hatte, die nächsteanwartnng zu den vielen Königreichen ihrer eltern bekam. Aufdieser letztem verlangen reisete sie auch an. 1498. mit ihrem ge-mahl in Castilien und in Aragonien. In dem ersten von diesenbeyden Königreichen ward sie den 29. apr. mit grossen solennitä-ten, als künftige Erb-Königin, gehuldigt. Von den Ständendes andern Reichs verlangte ihr vatter, Ferdinandus Lnrkoli-cu8. den 14. >un. zu Saragossa, eine gleichmäßige erklärung.Allem sie machten grosse schwierigkeiten dargegen, und unterdes-sen gebahr daselbst Jsabella den 2z. aug. einen Printzen, welcherMichael geneunct ward. Eine stunde nach solcher entbindungstarb sie, und ward zu Toledo, in dem Nonnen-kloster von St.Jsabella begraben. Ihrem hinterlassenen jungen Printzen lei-steten hierauf den 22. sept. die Aragonier den eventual - huldi-gungs-eyd, dergleichen bald hernach auch von den Castilianernzu Ocanna geschahe. Doch nachdem dieser Michael nur 2.jähr alt worden, gieng er gleichfalls mit tobe ab. WelcherPrintz sonst, wo er länger gelebt hätte, das Spanische undPortugiesische Reich zuerst in einer Person wurde vereiniget ha-ben. Jsabeüä wittwer, Emanuel, vermählte sich nachgehcndsan.rzoo. mit ihrer schwester Maria, und, da auch diese nach vie-len jähren gestorben, mit der dritten schwester, Johannä undPhilippi I von Oesterreich tochter, Eleonora. , still,

cie stspsnnn. , still. gen. cl'stlxsgne.

, epit. äe ins still, kortuguelsts.

Jsabella oder Elisabeth von Franckreich, Königin vonSpanien. Sie war Königs Henrici II. tochter, von Catha-rina von Medices , gebohren den 2. apr. an. 154;. zu Fontai-nebleau. Sie war anfänglich dem Könige Eduardv VI. vonEngelland versprochen. Nach dessen tvde ließ des Königs Phi-lippi II. von Spanien Printz, Carolus, um sie werben. Weilaber sein vatter eben wittwer wurde, nahm er sie vor sich selbst.Dieses war eine der vornehmsten Ursachen mit, daß Carolusmit seinem vatter zerfiel. Sie wurde also durch den Cambre-sischen frieden an den König Philippum versprochen, und mitselbigem den 22. jun. an. 1559. vermahlet. Esllvoüen aber ei-nige vorgeben, daß sie den söhn mehr geliebet als den vatter,und sey das heimliche Verständnis durch einen aufgefangenenbrief entdeckt, auch Carolus deshalben hingerichtet worden.An. i;6;. kam sie an die Französischen grentzen, und besprachsich daselbst mit ihrer mutter und mit ihrem bruder, dem Köni-ge Carolo IX. (sie starb endlich den oct. an. i;68. zu Ma-drid im kmd-bethe, nicht ohne Vermuthung empfangenen gifts,und wurde von den Unterthanen sehr beklagt. Sie hinter-

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Albrechts gemahlin, von welcher hernach;

Hertzog Carl Emanuelis von Savoyen geinayuw , jA kL-'M/Ee, V1L8 ÜLS Lames illuür. ^

Jsabella , Königin von Castilien, war JoW"Prir>Enigs von Castilien und Leon tochter, vonaus Portugall, gebohren den 2z. apr. an.von den Spanischen «ständen den 19. oct. an. niit ' ^dinandum V. König von Aragonien, vermag MC«"bedinge, daß nach ihres bruders tobe die Ca!«"" Mtvan sie fallen sollte. Ob nun gleich Henricus A

ne verhindert hätte, weil er seine eingeschoo«'. ^ es ^hannam auf dem thron haben wollte, so^.„n todc?,Bgeschehen lassen. Nach dessen an. 1474. dck N-stüte zwar der König Aiphonsus V. in Porliiga»' prE,-obbemeldter Printzeßin Johanna verlobet IM . hey »^auf die Crone, allein nachdem selbiger an. sE. ^

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en war, wurde er genöthiget, an-, und Castilien an Jsabellam zu ^Ä.Mlich

geschlagen warmachen, und I

gierte demnach mit ihrem gemahl ^.

auch in allen acten mit benennet seyn. Snheroische Dame, saß öfters zu pferde, hatte Feifer vor die Catholifche religion, und beforve^ Hdie Inquisition. Sie trug nicht wenig bey ^von den Mauren erobert, und Americaentdeckt wurde, zu welchem ende sie, weil die ^ peinden Granadischen krieg gantz erschöpfet war, vtsno St. Angelo 17000. ducaten gegen eine M ,älssalehnet; aus welcher Ursache die neu-erfundenes ^von ihr , als ihrem eidam Philippo, gegen AieFerdinandum, als eigen, behauptet wurden. M F!26. nov. an. iz°4. und hinterließ ihrer lochte^so mit dem Ertz-Hertzoge Philippo von OestGwar, ein reiches erbe. Dann von andern " ^ Msie gebohren hatte, war Johannes bereinige1497. zu Salamanca verstorben, als ihm '2'«<,elegt",Kaysers Maximiliani tochter Margaretha VM px,. s BDie älteste tochter Jsabella, eben wie an») M

mens Maria, welche beyde nach einander <»' MKönig von Portugall verheurathet gewesen, Pvrn,,„!> 7.

todt, sowol als der von der ersten gebohrn .

Printz Michael. Johanna war die anderejb rechtmäßige erbin. Die letzte endlich Mi«zuerst an den Englischen Printzen Arthnrnw/^,fen tobe an seinen bruder Henricum vm-^genug, vermählet worden. - ssn-näo ^ ,

XXIV. ^»1. kill. rer. ä kerw-- F

1s xeü. *

Jsabella Clara Eugenia , Jnfantin a« M CGubernantin der Niederlande. Sie waraus Spanien tochter, gebohren den 12. avA ^ ^wurde an. 1597. an Ertz-Hertzog Albrrtnn^,^ „e ,

vermählet, und bekam die gesamten NiE^^r /gundien zum henraths - guthe, bedungcabsterben ihrer posterität die landschafften Wnie« fallen sollten. Jedoch wird vorgegM.^gewisse medicamenten zuvor unfruchtbar

ließ 2. tochter, Jsabellam Claram Eugeniam, Ertz-Hertzog der andern ehe

Nachdem ihr gemahl an. 1622. verstorbengierung an, ließ unter Don Jnnigo äs vecll>>Flandern belagern, muste aber mitabziehen, und hatte ein gleiches »ngluck vor ss,t a ^Als sie nach diesem den Niederlanden etliche M, ^fer vorgestanden , fiel sie in ein hitzigesverM^i. dec. an. 16z;. im 68. jähre ihres auer .

nnnsl. vom Niederlandljw ^

simsles. Lrroi. bist. inetsll. ssudclpho lJsabella , Königin von Hungarn, sitv jA

gismunduo, Fürst in Siebenbürgen. ^»0111»Jsabella , von einigen auch Melisa"W Mein / ^

ste tochter Valduini IV. Königs vonerstlich Anfredum, Herrn der vestung ^, cE zv 0^»tobe aber ihrer ältesten schwester F

Guidonis von Lusignan, der durch ^^en Ev E'Mrusalem worden, ließ sie sich an. sich "0 xck Li,

Montferrat, Conradum bereden, daß L^rakd^ch /mahl scheidete, und diesen Conradum A aiispMck Fauf an das Königreich Jerusalem "^,sigvanaber einen vergleich mit Guidone von vu'sssite.^heM.vste, daß er erst nach demselben ^eke ^spci>A,>l

noch vor Guidone an. 1192. starb, den , ddAricum, Grafen von Champagne 1 Mder Guidonem erneuerte, auch endlich, ^gen Amit Cypern sich begnügen muste , dav'»oJerusalem wurde. Er starb aber an. ^

Lhil-«» Mb-«- ,«m r

signan, König in Cypern, des oflge ^.^lg Ider und Nachfolger , wodurch beyo siehe vo.^ »^und Jerusalem vereiniget wurden. ^ . A» v0^K Asem mehrere umstände in den <wtt.signan; Conradus von MontferrA') Siepagne; Emericns von Lusignan-eine tochter,