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Vierdter Theil. He - Mc.
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wohnheit selbiger zeit erfahren. Er begleitete den König Richar-den, I. auf feinem znge in das gelobte land, und schrieb davonihm zum rühm ein geticht, Lmiosüei 8 genannt, machte sich auchbey diesem Herrn so beliebt, daß er ihm das Bißthum Bour,deaux gab. Man hat auch von ihm sonderlich ein geticht 6 sLeüo Imjsno , welches unter dem titul : Lornelius Xez,08,sowvl besonders als mit Daretis kür^gü Historie gedruckt wor-den. äs illuilr. Devonüs- 1702. p. 289.

, bibl. 1.3t. I. 6. c?a»»eie»r Lrit. p. z i. 6;. 20;. 519.

* Iscanus, (Bartholom.) ein gelehrter Engellander, vonseiner geburts-stadt Jfta, die hernach den nahmen Exeterbekommen, zugenannt, war ein guter ?KiIolopKu8 und Tbeo-logus, wurde an. 1161. Bischöff zu Exeter, und starb umdas jähr n8;. Er ist mir Balduino, Ertz-Bischoffe von Can-terbury, gut freund gewesen, und hat geschrieben : vislogumcontrs ; 8ermoncs ; äs krLäelünstions; äs üikero

/irbicrio ; äs ?«ni'temiL; LpiÜnIa« sä cüvsrlos Lc. . ,

äs ssript. üngl. ssnt. III. x. 224. äs Lxikc. Lngl.

k. I. p. 4^8.

Ischa, eine stadt in der Bulgarey, nicht weit von Nico-pouö, wo der fluß Jftha in die Donau fällt. Sie wird sonstBlida genannt.

Ischel, ein feiner Landes-Fürstlicher marckt-flecken in Ober-Oesterreich, bey dem Ursprünge des flusses Traun und dem Kar-städter-see gelegen, ist wegen des saltzes, so allda gesotten wird,gar bekannt.

Ischer, ein fluß in Elfaß, welcher in dem sogenannten Riet-!ande entspringet, und sich bey Rheinau in den Rhein ergeußt.

Ischia, lat. Lustig, Lne-e Inkuls, eine kleine tnsul aufdem Toscanifchen meere, zu dem Königreiche Neapolis gehö-rig , nicht weit von der stadt dieses nahmens. Sie ist reichan Mineralien, wein und schwefel, und hat auch eine gute ve-"stung, welche an. 1707. an die Kayferlichen übergegangen. ZuKönigs Caroli II. von Sicilien zeiten entzündete sich an. izsi.der unterirrdische schwefel, und verbrannte einen grossen theilder inful, dadurch viel menschen und vieh verdürben. Manstehet noch jetzo die Wahrzeichen davon , indem bey Cremataauf 2. meil Weges kein gras noch bäume wachsen. Es gehöretdiese inful den Marggrafen von Pescara. üb. III. c. 6.

äslis. Xeap. p. 88- not. vrb. ant. üb. I. c. ic>.

Jschia, eine bcvestigte stadt und citadelle, auf einem erb-leich , welches ein dämm an die inful Jschia hänget. Sie hateinen Bifchoff, der unter das Ertz-Bischoffthum zu Neapolisgehöret; wie auch guten weinwachs, warme bäder, gold-undalaun-bergwercke.

Isdegerdes oder Jsdigerdes, ein König in Persien, Va-rams IV. söhn, welchem er an. 400. folgere. Er war wegenseiner tugcnd dermaßen beliebt, daß, ungeachtet ereinHeydewar, ihn dennoch der Kayser Arcadius,bey seinem absterbenan. 408. zu seines sohnes Theodosii des lungern Vormund be-stellele. Weil er nun sein Königreich nicht verlassen, und alsonicht in eigener persvn diesen jungen Printzen erziehen helffenkonnte, sandte er einen hierzu geschickten mann, nahmens An-liochus, dahin. Dieser Isdegerdes schloß mit den Römern einhundertjähriges bündnis, welches zu ausbreitung des Christli-lichen glaubens in Persien viel beytrug. Denn nachdem derBifchoff von Mesopotamien, Maruthas , in Gesandtschafft zudiesem Könige geschickt worden, befreyete er ihn von einer be-schwerlichen kranckhcit, und seinen söhn von einer teufelischenbesitzung. Weil es nun einige von den Persianischen Priesternheftig verdroß, daß sich der König so gnädig gegen die Christenerzeigete, verbargen sie eine gewisse Person in dem lempel, wor-inn der König die sonne auzudäten pflegte, welche unter wäh-rendem opfer schreyen muste, daß er wegen seiner gunst gegendie Christen sollte abgesetzt werden. Dieses perunruhigte denJsdegerdem heftig; allein nachdem Maruthas den betrug ent-decket hatte, ließ der König unterschiedliche von den Priesternumbringen. Nichts dcstoweniger sieng er an, die Christen zuverfolgen, weil sie einen tempel, worinn die Persianer das feuerangebätet, niedergerissen hatten. Er starb an. 421. VocEe,.stb. VII. V0L0M. üb. VIII. 2 Vrcc 7 >do 7«5 , üb. XIV.

Isdegerdes, ein Kbnig der Perser und des Cosrois enckel,wurde den 16. jun. an. 6;2. durch Ottmann, der Sarace-nen Fürsten, umgebracht. Dahero fangen die Perser von sel-biger ihre jahrzahl an,, welche sie bis an. 1079. brauchten,da Albu Arsalan, Konig der Perser, eine andere anfieng.

äs emenä. temp. Är-M-chr, ckronol.

, äs äoctr. tsmp. Lec/kr»- , in epliemeriäibus ksrtarum.

Ist, ein fluß im Hertzogthum Lünedurg, welcher beyScyweimbke im kirch-spiel Hanckheusbuttel entspringt, undnimmt so bald unweit Wollersdorff das aus dem Stöckmer-teiche bey der Stockemer - Mühle und Stockum Herrinnendewasser ein, gehet ferner auf Alt-Jsenhagen - wird daraus un-weit Wunderdüttel durch die Joqgenbeck vermehret, fleußthernach auf Warenholtz und Giffhorn vorbey, nach Weser-holtz, durchkrümmet die kahle Brockes-Heyde, durchläuft et-liche Wälder und die unfruchtbare ebene Appelberg, streckt sichferner in die schönen Käßdorffer - wiesen, rinnt auf Käßdvrff,Gamsen, und nachdem sie unter der Hohelicks-brücke fortge-gangen , vertheilet sie sich m verschiedene kleine arme, wel-che sich mit eben dergleichen aus der Aller herkommenden

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wassern vermischen. Der Haupt - ström aber En,r vä'

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bis er endlich sein crystall-helles Wasser auch m 0* » .

Iselin. Es sind zwey geschlechter dieses n^Aynggewesen, die aber nicht scheinen einen gemeinen 'ü,,

zu haben, wie dann auch ihre wapen gantz uMJiDas sogenannte ältere geschlecht hat hervorgebrauvder schön an. 1294 . Pfleger im spital gewesen- ^ HEV,,Raths, an. i;;7- Chuno, des Gerichts, an.

des Raths, an. 1414- Peter, des Augustiner-orden*

vatter der Kloster-Frauen im Klingenthal, an. .

den andern feines klosters in dem streite widersen eifer bezeigt hat. Heinrich ward Oderst-Zv ^ pe> ^

1471. und als er von der stadt Basel zu dem w'chen Proceß, welcher in Breysach wider PclttHertzogs Caroli von Burgund gewesenen Lanvo*- ^angestellt ward, und der hernach Hertzog Cnrm " ^ ^

vornehmsten vorwänden seines kriegs wider OemSchweitzer hat dienen müssen , verschickt wordendem Oesterreichischen Landvogt, der sich da ai* an-.!, Frete, zum fürsprech erbaten. Jacob Jstlns^jß M

Landvoat r« Karninnra. Vnrk nacb diesem >N . W

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und noch bis auf d°M,echt' „a-be

in Basel aüsgestorden;

Lrsncke-Lomre gesetzet, ..... .

stand erhalten hat; wie auch das Jftlische 8s ,,„^-- .xCanton Glarus, welches ebenfalls seit elylgen herv.^ci'sich in den meisten ehren-ämtern dasigen Sk«than , auch viel ansehnliche Officirer-ftellenkriegs-diensten erlanget hat, seinen Ursprung ständigtet, und deswegen das alte Jselische wapen o^ni'M,Das andere oder jüngere geschlecht hat M"''„s dä^Heinrich Iselin, der an. 1,64. von Rostnfeldtembergischen gen Basel gezogen. Dessen evm ^ Mlin, des Raths, starb an. 1497. und wirdrares angemerckt, daß er mit seiner ehe-frauen^

.... -

in die 59 . jähr im ehestande gelebt.'

Landvogt aus Homberg, an. 1472. und aus M,,

1482 . Matthias, des Raths, an. 1491 -^

. ' ' v. und kroM»^

Raths, starb an. 1560. Ulrich, , . ,

Rynäicu» der stadt; Johann Lucas, des A^jch NiLucas, Hauptmann in Franckreich, und ssn^zo.

Hertzog von Alengon in den Niederlanden, am ^d ^ F'folgenden jähren. Ludwig, v. ,

Johann Ludwig, Landvogt auf Homberg, ?,mals an. 1605. Reichsvogt; Johann ^ zc>. is^.Dreyerherr und Deputat, starb is; 2 .' ,

alters ; ein anderer gleiches nahmens, des 's ^

Emanuel, Pfarrherr zu Liechstal und deE»csnu8, an. i6n. Hans Lucas, desmanus Iselin, Schultheiß , an. 1651. M''w Fzeit Vrossilor ücbicss, Christoph des Raths, sssOkDreyerherr, starb an. 1719. Hans Lux, de*den an. 1707. Dessen söhn, Jacob ChrlstoN^,er»aw flfluüj,.Lrokeü'or Uilt. L Llog. zu Marpurg , uno chven^ej''lüeol. in Basel, wird in einem unken 1 ow ^schrieben. Baßler - chronick. M

xlüs ösül. * rv-rvA» 5 i

Iselin, (Ulrich) krofeüor ssuris zustadt gebohren an. 1524. Sein vatter war U^,vest^k.dMRaths, die Mutter Elisabetha BährinBährs oder Beri, kwk. Me«I. Prodsts lM ^.^auch Dom-Herrn in der Hohen-Stift Basel, Dgt>

freund, und auf dem religions - gMaM DbstAri"^»^Schweitz Präsident gewesen. Ulrichsten gründ seiner studien zu Basel unter ^

Simone Grynäo ; folgte sonderlich den va>

Simone Grynao; folgte sonderlich den A.e»

welche den Römischen Rechten aus emer uncks'lehre und Philosophie, sowol, als aus gen ^ a»i^alten Historien und gewohnheiten ein mv e yn^, xiKsten. Diese studien setzte er zu Paris, Va's^,,f E

Französischen Universitäten fort, gieng m Htzen verweilung in seinem vatterlanbe, ,1 g^ihn sonderlich Alciatus wegen seinesuer wissenschafft sehr werth hielte, auch. , voll IM 'san. 1547. den OcEor-krantz selbsten ttthe'lKf-we^/hAjin genauer frenndschafft und beständigem 0 ^7,

gestanden. Als er hierauf gen Basel Ä^Meii

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eine Juridische krokelüon, bey derener ^ obSÄ a'' zser, als in der Methode und geschi.ckttchke'^^ der^pch ^1^

.....

nett und klar beyzubringen, in die MU.r rustLwrum Zasii, Alciati und Amechach ^che ^ .

Die grosse von ihm geschöpfte hE !?schon a' -^l!ckfrühzeitigen tod unterbrochen; Massen ejähre seines alters an der pcst verstorvcn- ^^ » r>es».0 ^ lind 2.' .,ia,I»

ne, Ludwigen, von dem hernach, ""^« Alencs"- ,, gäLä s.Franckreich, und unter dem Hertzvge von F.

landen, samt mrhrern töchtern, welchs'«oSder stadt verhenrathet, seine nachkommen'csehr zahlreich gemacht haben. ^