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^ vitD ZL. 6erm. ss^/?-/?- Bafel, chron/
özlss in orst. fun. äiöts I.uä. ssslio. Lttär»r virse
ein söhn des vorhergehenden, ward ge-tr Ailiq, gV?- den 2. jul. Er verlohr zwar seinen vatter garvi!>^ durw^k noch njchx gar das fünfte jähr erreichet, hat-E' vorschunq das glück, sowol von seiner
il>^chxa"'«"a Amerbachin , als deren bruder Basilio»irMnaen '^d'>e kinder war, eine fürtrefliche auferziehungs° ^ M"ud wird ihm von denen, so gleiches alters ge-M^lnen N'b ertheilet, daß sich die bey der lügend sonstenniemals an ihm verspüren lassen. Bey sosk>?'o in de»,''gutem unterricht, und fähigem geilte, nahmAn?Mck°^"schafften sehr;», dergestalt, daß, als ihn^li k^>acin!.-Ä^Basil. Amerbachius, nach dem gen Bour-d» ^ und a^Mlckc, dieser grosse Jurist ihm eine sonderbarh»^rben,^,ung zeigte. Die geschicklichkeit, welche er sichder rühm, den ihm Cujaeius beylegte, wa-s lAe kro^daß man selbigem zu Basel schon damals einenufa -1 ^uftruqe, welche der berühmte Hippolytus^ hatte. Allein sein vetter Amerbach, so-
Mn n.' Nnd wünschte noch mehrere zeit für seine privat-§iük i Ute,,,, o^lich zu einer neuen reise, die er in Italien»^tdis^^^ubrigen, als welche letztere ihm beydes für^bn, und zu Vermehrung der wissenschafft inlolcbk?.M ersprießlich erachtet wurde. Der erfolg? ühr-bukominen, und langte er an. 1589. mit er-^^»se a,, hwtichcn Zeugnissen vieler Italiänischen Gelehr-Sr» ^ttg^h! - Wornach ihm sowol der titul des Doctorats^ als auch die juridische Profession aufgelra-
letztere ihm sein vetter Amerbachius, umans^^dt in selbigen fürs gemeine vatkcrlandv't R^'°lchenden reiten desto besser abwarten zu kön-abtrat. Alle, die selbiger zeit gelebt,dvcir^s^w das zeugnis, daß sein fleiß und geschick-,,, , Mit ungemeiner leuthseligkeit gegen allen
Xs,/ stör, in welchem die Baselische Juristen-
ss vs i»ani-^ S^gen dem ende des XVI. und im ansangei„x gestanden , ein grosses beygetragen habe.e? der d,?«!?^"e scharfsinnigkeit und wissenschafft in er,schxMEeln, schweren, oder sonst wider einanderUHer tgerfchVen orte der Römischen gesttze. Der ge-Ae/.EUgMt war er sehr nützlich im rath geben, undung oder vergkeichung deren streitigkeiten,te^ er ^ stifte nutze ist, so ein wahrer Rechts-
»Ä sek^^-cu!^? 5 "Lesellschafft bringen kan. An. 1598.a^^Ifäbrii^ 6adt, und leistete auch in diesem am-cd^n jlstine läuften gar grosse dienste. Neben dem^'a l p^' 3 keit, und grosse frcygebigkeit gegen denL' -in N?ul'ch. Durch den tob Basil.i Amerba-als der berühmten Amerbachischen biblio»Vs,!''a>'iiqw,s,^"reflicheii gemahlden, alten müntzen,V >vNunq 'welche er sowol durch eigenen fleiß»e! VAste -,,-^ten kostens ansehnlich vermehrete , alSI>cn,,d>!tz-ndarin» Ahnung der raresten bücher, und vorwei->o?t,r rundlichen Merckwürdigkeiten , dem aemei-Se ^nach wiedmete. Alles zusammen ist eineV^rV^ulew w m d°de von der Obrigkeit erkauft, undl>id>>,, ^s-l. zugeeignet worden , aüwo diestlbi-, j,„s^usehnlichsten theil der gemeinen bibiio-»»d^Wey 'd nicht minder von dem fleiß dieses Ist,äs». ^ Mn
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sü sch- dadurch
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Vl'll
lvk,., ^st>. besitzer und vermehret derselben
,"'ci?es -xwe qx^r Amerbachen, als von der guten fä-l>c, ASM äbl^' dw besten bucher wohl zu kennen,!'S^^Igsten Ludwig Jselin starb an. 1612. imm,! deraAwerü,« ftmes alters an einer heftigen co-^ er eine sonderbare gedult, standhaff-^ nlicb°?spuren ,^^"ichen dinge, und sehnung nach, welch/^" ^ niemand ihn in solchem zu-
erdauet wor-
s,ucl. Isslio;<L acl bans
^ ^ ^csics in ejuss. morcem
^n^dst^den^oph) ein berühmter ssbealoZus vonLucasan. 1681. gebohren. Sein? -r Z^eiÄhs. und war ein Mitglied des Gerichts1-, dl?^ierde r.n«Ue schon in seiner zarten kindheitÄei 5 Sn MLudiren. Daher geschehen, daßba i derr 2l>, ,M)e» durchlauffen , er schon
/ss. als w von den bessern zeiten gele--hl , , ei« j,xo 58 ranzostn über den Rhein gien-e-b von P Lateinisches osrmen auf diese^.lkMchx? kennern ist bewundert worden.
^l^Ä^dc?!^utatw^ geschicklichkeit in verschiede-^^?^t,s^ !ahre „und vertheidigte auch in sti-ernLarch>
üumamors leistete, vor,dtsto^ ^erej^b in Genf zu,
lheil Franckreichs,
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um die Überbleibsel des alterthumS darmn zu besehen. Nachseiner Wiederkunft legte er sich mit allem fleiß auf die Gottsge,lehrtheit, womit er aber allezeit die schonen studien , insonderheitdie wissenschafft der Römischen antiqmtaten und der Historienvereinigte. An. 1701. verfertigte er eine schrift wider die mey-NUNg Boffuets äe kabylone, Lestüsgus ch Mererrlce Apoosl.nach deren öffentlichen Vertheidigung er unter die Diener desGöttlichen Worts aufgenommen worden. In dieser zeit hatteer, neben der Italiänischen und Spanischen, auch die Orten,tauschen sprachen zu erlernen angefangen. Der rühm seiner gc-schicklichkeit hakte sich schon so weit ausgebreitet, daß er an. ,704.im jun. da er eben drey und zwanzig jähr alt war, nach Mar«purg zum?rok. Llog. L Issüor. beruffen wurde. Diesen berufnahm er zwar an; gckb aber zuvor in seinem vatterlande aus an-las der durch den rod Joh. Jac. Buxtorsii erledigten profsssio.NIL finA. liebr. eine schöne probe seiner wissenschafft in Hedr.Chald. und Syrischer spräche heraus. An. 1706. in dem oct.wurde er von Marpurg nach Basel als Professor lssstormrumzurück beruffen , dahin er auch im hornung des folgenden jahrsverreiset ist, und dieses amt mit gröstem fleiß bis an. 1711. ver-sehen hat. In diesem jähre wurde er an des verstorbenen Joh.Rud. Wetsteins stelle zum Professor IbeoloZise erwehlet. Zudiesem ende hat er alsobald den vo<stor-grad angenommen. An.1716. hat er eine reist nach Paris gethan. Er harte zuvor mdem sinn, von dannen in Holland und Engelland zu gehen.Allein er fand in Paris so viel gelegenheit , die zeit nützlich anzu-wenden , baß er sich ziemlich lange daselbst aufhielte, und in-dessen ward er von der Universität zu Basel zum Lsssors üliigni-Koo erwehlt. .Er begab sich zu dem ende nach Hause , um denRectorat zu führen. Indem dieser noch währete, ward er andes berühmten Gisbert Cupers stelle von der Königlichen Aca-demie ÜL8 IisscriprionL L lies Lelles P,cttre8 zu Paris zu einemmitgliede ernennet. Erstarb endlich deni;. april an. 17^7.unverheurathet. Neben einem starcken brieftwechsti, den er so-wol mit gelehrten leuthcn als vornehmen Staats - Ministern ge-führt , und fleißigen lectionen , die er ungeachtet seiner seit an.1718. sehr schwachen gesundheit immer fortgeführet, hat erauch verschiedene gelehrte und nützliche schritten ausgearbeitet.Ausser obgedachten, wie auch verschiedenen dissertationen, dievon seinen lehrjüngern verfertiget, und unter seinem vorsitz ver-theidiget wprden,sind zu mercken: kane^riouL Csrolo ssnilgrsv.Hrrssi-e äicKus; vissert. äe ülsgor. in kerüs vominstione; Oiftfert. äs Leernicate lVlunäi kars I. Orütionss kunebres P311I0ssekolecio L ^ok. koä. ^erltenio äiiKse; veelürütio l.8pi-äi8 ssergestini; äs Lsnons X. ss. so aber nicht ausgemacht, wieauch äs Lontroverliis HngliLsnis circa Lpsscnpstum; OepuliioLitlumnisrum in viario Osllico, cui tic. Likliochegue lkssso,,-nee, voi. XI, k. I. srtic. 8. übi impsätarum; die Vorredenund ein ziemlich starcker beytrag zu dem historischen Lexrco,üls es an. 1726. in Basel heraus gegeben wurde; eine Vorredeund Annotationen zu Eastellionis visloZis; sechs Predigten;und andere mehr. Neben diesem hat er auch vielen lenchm ge-dienet durch die unter seiner ansticht gemachte abschritten undauszüge verschiedener auf der Baselischen Universitäts-bibliolheck(deren er auch seit an. 1726. als ein geschickter und fleißiger 6i-bliochsLgrius vorgestanden ) sich befindlichen manuscripten, dar-unter insonderheit die Lcta Lonsilii SasilienliL anfänglich fürM. 1'Enfant, und wiederum für die Königliche bibiiotheck zuParis, merckwürdig. Dem erstem hat er auch vieles zu stuierüistoire äu Loricile äe Lonüaoce, dem Herrn Breitinger zuseiner ausgäbe der siebenzig Doümetscher, Bengclio zu seinemNeue» Testament, Cortio zu seinem Sallustio , und ander» zuanberm, mitgetheilet, auch in verschiedene tage - bücher undsammlungen einige seiner schritten einsetzen lassen. c. kscil»
epiüols sä Lltinsnnum , sssmp. plelv. tom. III. fest. I. /.i/c/ir orstio kunebris <Lc. bi/f ec-?/. tom. II.
Isenbard, soll ein Herr zu Aktors in Schwaben vhnweitder Reichsstadt Ravensberg, wo nun das kloster Weingarten,gewesen seyn, Warini söhn, der bey Carolomanno , KönigSPipinl bruder, lVlsjor vnmus gewesen. Er und sein bruderWarinus II. hatten den heiligen Ottmarum, Abt zu St. Gallen,im gefängnis sterben lassen, darüber sie in Caroli M. ungnadegerathen. Es trug sich aber zu , daß Carolus auf der jag- we-gen eines auer-ochstn in gefahr kam, wovon ihn unser Jstnbardbefreyet, und znr belohmmg nicht allein pardon, sondern auchder Kaystrin schwester Jrmentrud zur gemahlin erlanget. Die-ser Jrmentrud ward von einer armen stauen, der sie schuld ge-geben , sie könnte von einem manne nicht drey kinder auf einmalbekommen haben, angewünschet, daß .sie so viel kinder bekom»men möchte, als monate im jähre waren. Dieses geschahe,und Jrmentrud ließ aus scharn eilf von den lindern an den flußSchertz tragen , daß sie sollten ersauft werden. Jstnbard be-gegnete der bedientin, welche auf befragen, was sie trüge, zurantwort gab , es wären wolpe oder mnge Hunde. Jstnbardwar curiös, und kam darüber hinter d,e gantze fache, machteanstatt, daß die eilf kinder heimlich erzogen, und da sie in et-was erwachsen, bey seinem gedurts-tage der Mutter unverse-hens vorgestellet wurden; wovon sie damals so viel schrecken,als nach erlangter Verzeihung freude gehabt. Die nahmen die-ser linder , davon der zu erst zurück behaltene Weip oderwelsch zum andenckcn genennet worden, sind folgende : i.)Welp vberWelfus, stamm-vatter der folgenbenGraftn zuAttvrff.
Nn ; 2.) Cu-