Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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431
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. -Iikll ^°vabrvvrstche, wo wan Fronckmrh alsow^

sich griffen, und «neu uachban wider

MnchA^Sm. Er svüsich auch rn mehrern ^^he-

'»siv» signalistret haben ; wuw e oy^mel-

?Er ^r geläugnet; nur daß er sich zu vem ^ ^^ den ^ ^ verstünde. Hierdurch nun gelegen-^l he^^sizosen sehr verhaßt, und suchten s ^rchzuzie-

^ ihren Driften auf das he trg,re vu^^ ^

aber hat wol am artiMen und am

artVerjus, so nachgehends Mtw ^

tA ^Emachlialen ben dnn wnSm.ck.6-s">' "teve"N. - ^

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d>en Ryßwickischen friedens

ter^gus d 27 . befunden, wider ihn geschrieben, haupt-1 : e Obr ihr, ^„^che, weil er den L. Isola für den amkorem^.üchesu vorgegangenen schrift hielte, die den titul hat-bi,,,d»>eS Bann«-' Wegen seiner Verdienste wurde ihm dieh>» ^irighen Meben, und würde er wol wegen seiner

> " habe- n den ...

man von ihm vor, daß ereine, kriegs - flamme zuHierzu trug nicht wenig, allerhand verdächtige brie-welche er aufgefangen haben wollte.

»>i°kb-'^en,' Äiemägischen friedens - tractaten beyge-Höfe'a^/lniger bericht

^j^sgg^geschlckt, welche_..«...

z/?- dvlen war, suchte er daselbst, gleichwie

i? Wer ex I^^ichische interesse auf alle weife zu deför-sowol bey dem Könige als hauptsächlichU.^chMen ^ die einem Französischen Printzen auf densollte, in grosse Ungnade verfiel. Man will»vn ^.Nehmsten urheber angeben, daß der Printz"> b " >4. fL"rstenberg in Cöln währender friedens - tra-> Ke.* "marii an. 1674. in verhafft genommen wor-

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^lkin^nsana^us) ein Cardinal gebürtig von Vono-S"»e/Au berühmter Rechtsgelehrter, nachdem er, nahm er den geistlichen stand an.k Mhau^?^te ihn an. 141;. zum Cardinal, ließ ihnzu Rom, woselbst er durch des Königsvolcker gefangen genommen wurde ; je-d-^ek^, Ägrjg ^es^acobi Sfortia Vermittelung wieder los.vVvvg m' Hertzog von Mayland, machte ihn zumch^ld^l gebiv» ^ ' und er wurde m verschiedenen andern^><LMc,rb^t, bis er den 19. ftbruarii an. 14)1. zu

V cle clsr. lögum imerp.

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^er^^fÄMn Ludwig, Graf) General der Croaten,to ihren Ursprung aus der stadt Nicosia^ gefthlechte Lusignan, so lange das

ltudir???rschet haben soll. Einer aus dieser fa-cv ren nach Bononien, heurathete auch daselbst,

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häuslich

j„g,n>ch nieder, dessen Ander den nahmen

?^t^biv^Mern angenommen Habensollen, wie

"d. 1 aeb^.i^t. Den Grafen-titul erlangte

v°NdÄ?!!,^^kschafft Minerbio, welche ihm« dem n-" -- —..

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Papst Elemente VIII. entzogen wor-war GrafIohann Marcus Isola-§Ludv,Ä (?er sich in den Ungarischen krieg zumII- wider die Turcken begeben, in Croa-K'dLj^l gebracht, und an. i;?8- im Türcki-1!^ÄL»dk"stanchw^bey eroberung Stuhlweissenburg ge-^ '°dst°iig IsvN/t gestorben, dessen söhn die,er GrafsM^db/f^urchwUl gewesen, der die Herrfchafften Eych^^^ieqzstsiey. ßKaysers Ferdinandi II. gnade an sich ge-1^' Neusten ^ar in feiner jugend in Kayfers Rudol-- ^ gefa^W'der die Türcken , und ward von den-cte sich j" 'Lhtkam aber durch hülffe eines Wel-er nnk Siebenbürgen , continuirte hernachII a.-'w" Nachfolgern Kayser Matthia undN basier wych'/iue dienste, bis er über ein regimentStiKk^?legz. ^sen. Nachdem er den Böhmischen und

er unterselbiger

>6° -"eci,»,/ "»gar» ^ Niederlage bey Dessau ver-

djx ^ .^trieben worden, da er nebst demx,.^>e„ ^.w^enburg bey Ungarisch Neustadt, die^"°eftn, erobert. An.tz? » k/lniq? 5 der sck,)>^m Hertzog Savelli in Pommern,i.> °>ten werbuLcht bey Leipzig, nach welcher er in^ine/u^"Wstcllen gesendet, und den sämt-ejgfg a>i seine«, Hern authorität vorgesetzt worden,bey durch Hertzog Bernhards

ge-

l er eine glückst-

, ,--s Mj^vne a^^'^"imc regimenter unterm Oder-

tr ^ÄTi°rurN?/>,' doch durch den Chur-Sachsi-!s ^ worden. An. iö;4. er-

III^!,.^ ^ Croaten , und zog un-

V 2 "e dstörd,' «ahm Hochstädt ein, wohn-iy ^^tAngen belagerung Regenspurg

'<-L:

V?"areim" lad Meinungen, that an. i6;6. den^^enbgch, und war unter des Generals Graf

m Burgund, an. lü;?. aber inHessm/

an. 16; 8. in Pommern , und continuirte seine dünste bis aufseinen an. 1640. im martio zu Wien erfolgten tod.

IsoUe, ein kleiner fluß im Hertzogthum Bretagne in Frank-reich , der bey der stadt Cuimperlat vorbey in das meer geht. *

Isonzo, tat. Ilonnus, ein fluß, welcher auf den Kärndti-fchen Alpen in Teutfchland entspringet, sodann durch Friaulnach Italien zugehet, unterschiedliche städte benetzet, und 5.weilen süd - ostwärts von Aquileja in den meer - bustn von Trie-fte fällt. Er ist sonderlich zu mercken, weil daselbst an. 489. derKönig in Italien, Odoaccr, von dem Gothischen Könige Lheo-dorico geschlagen wurde; sodann auch wegen des sieges, welchendie Türcken daselbst an. H77. unter Azabeuck, Mahomets desgrossen Generale, wider Ieremino Novello, Grafen von Ve-rona, einen berühmten Kriegs-Helden in damaliger zeit,erhielten,als welcher nebst seinem söhne, den meisten Officierern und zooo.Venetianern in verschlackst blieb; woraufdie Türcken 100. dör-fer in brand steckten. ckslcr. ImÜX. cislcr. Italise.

Ispahan oder Hispahan, auch Spahan»Stahan, bes-ser Isfahan nach Persischer aussprache , lat. Spska, auchstlpÄksmum, die Haupt - stadt in gantz Persten, nnd Königli-che residentz, liegt in der provintzErack oder Zerack auf einerebene, an dem fluffe Senderut. «sie soll ehemals Lstpahan seynbenennet worden, nach Tamerlane aber den nahmen Ispahanerhalten haben. Einige halten dafür, daß sie auf den platz derstadt Hecatomposts erbauet sey. Niger halt sie vor das alte Ec-batana, andere vor die stadt Aspa, welche Ptolemäus, Pli-nius und Strabo in das Parther - gebieth setzen. Chardin abermeynet, daß es wahrscheinlich die berühmte stadt Aspadana sey.Sie hat nebst den Vorstädten auf 8. Teutsche Meilen tm umfang,ist aber mit schlechten mauren und graben versehen. Sie wirdin 2. quartiere eingetheilet, die als 2. widrige parteyen immeran einander kommen. Der fluß Senderut verstehet die stadt mitWasser, und wird er durch canäle in die Königliche garten undandere vornehme Häuser geleitet. Die Häuser sind meisteistyeilävon gebrannten steinen viereckig! gebauet, und 2. auch 4.stocke hoch. Ihre fenster sind mehrentheils eben so groß als diethuren, und gehen mit denselben herunter auf die straften , ha-ben aber keine gläser, sondern nur höltzerne gitler mit öl ge-träncktem papier verkleibet. Die straffen sind sehr eng, krummund nicht gepflastert. Der Meidan aber ist der schönste in gantzPersten. Er ist 700. schritt lang und 250. breit. An der West-seite, da des Königs pallast dran stößt, sind zierliche gewölber,vor denselben aber finden sich schöne bäume < deren äste allemalverhauen und wohl zugeschnitten werden , welches denn einenschönen prospect und schatten giebet. Es ist auch daselbst einbächlein von spring - wassr, welches neben den bäumen in ei-nen canal von gehauenen steinen läuft, dessen Wasser sich zubeyden enden der bäume sammelt, und von bannen durch un-ter - irdische Wege hinweg geleitet wird. Um den Meidan her-um hat ein jeglich handwerck nnd kunst ihre besondere gaffen,welches überaus lustig zu sehen ist. Über diesen gallerien ist eingebäu , auf welchem die heerpaucker und schallmeyer täglichbey Untergang der sonnen, ingleichen beym aus« und einzugdes Königs mustciren müssen. Diese music wird von einem Kanregiert, ist in allen Persischen städten üblich , und soll von Ta-merlane eingeführet seyn. Des Königs pallast gehet auf denMeidan heraus , und ist mit einer hohen mauer umgeben.Über dem thor stehen no. grosse und kleine canonen auf ihrenlaveten, und sind sie von Ormus dahin gebracht worden , alsdie Persianer diese stadt von den Portugiesen eroberten. Destages wachen an der äussersten Pforte über;. oder 4. mann nicht,des nachts aberund vor dem Königlichen gemach, welches sieDeka nennen, ;o. Die andern fürnehmsten gebäude im König-lichen Hofe sind lab ekane, der grosse jaal, in welchem der Königmit seinen Kanen panquete hält, ferner Oivar, ok-ms, in welchemer den Gesandten audientz giebt, und Uaram oksne, der frauen-zimmer-saal, in welchem seine kebs-weiber zusammen kommen,und für ihm tantzen müssen. Es sind auch etliche grosse gärtennebst schönen lust-häusern in diesem Hof zu sehen, in deren einemdas grosse ahlum üllacapi, das ist, Gottes-Pfort genannt,wohin dre fchuldner, todtschläger, rc. fliehen , die diebe aberwollen sie nicht lange darinn leiden. Auf der andern feite desMeidans ist auch noch ein freyheits - platz, wohin sich viele ein-wohner retiriret hatten, als Tamerlanes die stadt wegen ihrerrcbellion züchtigte. Hinter des Königs Hof ist das schätz - HausLabertet kalt, so mit mauren und vielen hoch zugespitzten run-deten, auch mit einer starcken wache versehen ist. Am süder-theil des Meidans ist die prächtige Arche des Schach Abas, dieSchach Sefi noch weiter ausgezieret hat. Sie ist dem Mehedi,dem letzten ihrer zwölf Imans, gewiedmet, der bey Kusa ineine grübe gegangen seyn, und dermaleins auf Ali Pferde reu-tend wiederkommen , und die gantze Welt zum Alcoran bekeh-ren M. Mitten aufdem Meidan stehet ane hohe stanze, aufwelche man Melonen und äpfel, mich wol zuweilen einen silber-nen teller mit geld leget, nach welchen der König mit seinen Ka-nen in vollem courier zu schießen, und dabey grosse wetten, weram besten treffen würde, zu setzen pfleget. Auf diesem platz fin-den sich auch Wahrsager, welche dem volck um ein geringes ihrkünftiges glück oder ungluck vorher mgen. Bey dem Königli-chen marstall ist ein artiger thurm, der von unten bis oben ausmit lauter köpfen von wilden gaffen oder andern wilden thieren,welche der König Thamas m einer einzigen jagd soll gefangen

Haben,