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haben , gcvauet ist. Dieser köpfe sind viel tausend, und gantzdick einer über den andern , ordentlich in einer reihe angenagelt,daß sie alle einander berühren, die Hörner aber hervor stehen.Aus dem vorder - theil des Meidans gehet man zum rechten Ba-sar , woselbst eine grosse kaiserie, darin» die köstlichen waarenanzutreffen, wie dann diese stadt der Handlung wegen Nicht al-lein von den Indianern , Tartarn , Turcken, Armemanern,Georgianern und Iüden, sondern auch von den Engellandern,Holländern, Franzosen, Jtalianern und Spaniern besuchetwird. Sie wird vor die gelehrteste stadt in gantz Orient gehal-ten , hat auf ;2ooo. Häuser, 162. mosqueen, 48. schulen, 1800.caravanseras, ,7;- bader, 12. kirchhöfe, und Christen, Ju-den,Mahometaner und Heyden zu Anwohnern, die auf 1100000.geschätzt werden. Es giebt auch in der stadtMönchs - klöster,in deren einem Spanische Augustiner - Mönche, in dem andernItaliänische Carmeliter, und im dritten Französische Capucineeoder Franciscaner sich befinden,, in den Vorstädten halten sichauch Jesuiten auf. Unter den Vorstädten sind vier merckwür-dig , darunterZulfa die fürnehmste. Sie hat zooo. Häuser und12. kirchen, und wird von Armenischen kaufleuthen bewohnet,welche ihren tribut geben. Die andere Vorstadt jenseit des stuf-.ses Scnderul wird Tabris-abath auch Abas-abath genannt, weilSchach - Adas selbige völcker von Tabris oder Tauris dahin ge-bracht. Hassen-abarh ist die dritte Vorstadt der GeorgianischenChristen, und Kebbrabath die vierte des Kebbers oder ungläu-bigen. Sonst hat die stadt Jspahan auch verschiedene schicksalegehabt. Von Tamerlanes ist sie zweymal verwüstet worden ,erstlich als er sie eingenommen, und hernach als sie rebellirethat. Gleiche Verwüstung hat sie von dem Choza wegen rebel-lion empfunden. Unter Schach - Jsmael I. hat sie sich etwaserholet, Schach-Adas aber hat sie ihren grösten Wachsthumund Zierde zu dancken, als welcher den Königlichen sitz von Caß-win dahin verlegt. Oe reise - beschreibung , k. H.
reise - beschreibung , lib. V. , k. I. liv. IV.
, tom. VIII. , vcivllges sie kerke.
Israel, istder nähme, welchen der Engel des HErrn, odervielmehr der «söhn GOttes selbst dem Jacob gab, als er mitihm gerungen hatte. Nach dieser zeit wurden die nachkommendieses Patriarchen Jsraeliten genennet, und in 12. stämme ein-getheilet. XXXII. , gntig. LOMM.
ack Oeuos. gUAst. yl. mcLurs lies Isrseürss.
Issaschar, ein Patriarch und der fünfte söhn Jacobs von-er Lea, wurde ä. ül. 2288. gebohren. Er war das Haupt ei-nes ftammes m Israel, der sich auf den acker - bau legte. 67 .«e/. XstlX. nun. stiitor. kmrisreü. park.
11. exereir. 18-
Issedon, eine stadt in Scythien, welche jenseit des bergesJmaus, so ein stuck von dem gebürge Taurus ist, gelegen war.Einige neue erd - besthreiber halten sie vor den ort, so heut zutage Ciracoram genennet wird, und in der grossen Tartarey lie-get. Die alten scribenten gedencken noch eines andern Issedonrn Scythien, welches vor einerley mit Suchnr oder Synchumgehalten wird, und in der provintz Tanquet oder Taju gegenCathay zu lieget. norir. orb. antig. üb. III. eap. 24.
Iffelstein, eine uralte Niederländische Freyhcrrliche familie,von welcher Alhard an. 1179. dem turnier zu Cöln mit beyge-wohnet. Jacob ist an. 147;. Abt zu St.Pantaleon zu Cölnworden. Florran war an. 1519. Kayserlicher General widerFranckrelch ln der Pwardre, und an. izzö. ward Florian Herrvon Jsselstem über 8°oo. Spanier zum General bestellet wider-ie Franzosen. Schotts Vincentius Herr zu Linnegen, Pfand-Herr von Rurort, befand sich in dem comitat des Churfürstenzu Brandenburg an. i6;8. auf dem Kayserlichen wähl - tagezu Franckfurt am Mayn.
Iselt, (Michael von) von Amersfort aus dem Utrechtischengebürtig, wurde von jugend auf zum ftudiren gehalten, undnach Löven geschickt. Nachdem er sich in der Philosophie wohlumgesehen, legte er sich auf die Theologie, und als er auchdarin» das seinige gethan, predigte er zum öfter« vor die Pfarr-herren. Als Amersfort in der Gueusen gemalt gekommen war,begab er sich nach Cöln, und von dar nach Nimwegen. Als aberdie Gueusen auch selbigen ort erobert, gieng er nach Hamburg,woselbst er der Italiänischen kausieuthe Prediger wurde. Erstarb daselbst den 17. oct. an. 1597. Seine schriften sind: Hilln-
ria ÜLÜi Lolouienüs ; Hilloria lterum meinorablümn in Lsl-ßio ; kA'acüsus Lreeum; cle kregusme Lommunione , öec.bibl. LelZ. ürüen. LelZ.
Issendorff, vor Zeiten Edsielendorpe, auch Etzelendorp,eine adeliche familie, welche vor zecken das Erbschencken - amtin dem Ertz - Stifte Bremen, und die Burgmannschafft zuBörde, nebst vielen freyhecken, besessen. Robertus lebte umdas jähr 1197.; dessen urenckel, nahmens Heinrich , war an.
unter dem Lclministratore Mauritio Oberster und Drostzu Vörbc. Meinrich, ein enckel des letztem, hat an. 1482. dasschloß Poggenmühlen erbauet. Johannes war an. 1610. Land-Rath in dem Ertz - Stifte Bremen, und ein groß - vatter Mel-chioris, Schwedischen Oberst-Lieutenants, dessen ältester söhn,Johann Christoph, eben diese chargr an. 1708. besessen.tbeatr. Xob. Urem.
Issodun, lat. Lxelockunum, eine stadt in Berry, zu dervlcoceL von Bourges gehörig, wovon sie 7. bis 8. Meilen ent.
iss ist
fernet ist. Sie liegt an dem kleinen flusse TM '^rer>
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lanier bevestigter ort, so mit einem camu ,und graben versehen ist. Hugo von Die, '. ^77» ^t war, hielt an. rogi. ein Oonciüum hlerle> >'
«or. exckt. riN>-e^ ,
Issoire, lat.Moäomm, eine stadt in Nieder-an dem flusse Couze , 6. Meilen südwärts »o«
Issus, eine stadt in dem östlichen theile vonKlein - Asien, Lajazzo, Ajazzo oder Jazzo genamw hnem meer - busen gleiches nahmens, und m»)iberge Aman, unter Türckischer botmaßigkeit. m 148°'schlug Alexander Äl. des Darii kriegsheer, nnv w g. „Egyptische Sultan den Türckischen Kayftr,zo ist jetzo ein Bischöfflicher sitz unter dem ^„hlst^,Tarso. Die stadt NicopoliS liegt 5. meist» davon - K,einerley mit diesem Issus, wie einige davor v" .
Hb. X!V. oro. ^
Istacher , war eine von den ältesten städten in PMZeiten eine Königliche residentz war, anjetzo aber»wandelt worden, aus deren ruin die stadt ^
ist. Sie lag eine meile von dem flusse Araxes / a ^mir genannt.
. * I8s/ssV0^L8 , waren vor zeiten TeuE
lagen den Hermionem gegen abend, den VuM« ße« sie-gen suden, auf den zwey andern feiten aber greno . hieRheen, und an das meer. Sie begriffen nnstsrer,-Angrivarier, Chamaver, Dulchtbinier, A" L»sen - Tubanten, Sicambrier, Ubier, Teuc gyK,.„ieten auch einen theil von Schwaben unter sich/ ' - - ^
von Franckenland, und überhaupt was dmzur rechten, nun den Ober - und Nieder - RUM'' ^1machet, nebst dem Westphälischen und den Moauch einen theil von Sachsen.
* Istechia, oder Istlchia, eine kstine stadu^h B ^Morea an dem Golfo cü Corone, zwischen Ch"
, Istein, ist ein Bischöfflich - Baselisch dor/W aelLder rechten feite des Rheins , ?. stunden unter H
die felsen ihren fuß in das wasser hinein ggch aMa
dem selsen St. Bits capelle. Vor altem Fs
gestade ein Frauen - kloster, welches BffchoffVfineii Ä ^>>an. 1200. gestiftet hat, darin» etwan 16.- -stV.yßhaben. Ob der capelle ist ein vestes bE / 2 ^in Ejil/'welches an. i;8z. Immer von Ramstein (Ww ^ ^ E
tiger wahl wider Wernher Schaler ;»m U
wehlt worden) für fl. Pfands - wetze owv^h N^Lvom Bißthum abgestanden. Dieser gab stm 0 ^tzog Lupolden von Oesterreich, und dieser v d
Mönchen von Landskron zu. Als nun die
mit dem Ertz - Hause Oesterreichinnhaber dieses schlössest sich gegen
mMegEMche
innyaocr vieles ,cyw„es ,icy gegen die ..^stei»' ,
giengendiese um Martini mit ;ooo. mannt schlo«sen, bestürmten, eroberten und besetztenauch der stadt m dem an. 1411. zu Ensism'« ^sth,neüberlassen, hernach abgebrochen, dledE^^Fivorgeführt, und am Rtechemer-thor daselbst verv^ xgewesene psands - innhaber, Burckhard Mon §
bekam vom Hause Oesterreich dafür d>^?EHerrschafft Lanser. Lange hernach hat Es
Istein Pfands - weise übergeben an Hernia'U'^hc leMs^Ewollte das schloß wieder aufbauen, allem vre >^ gswider, und verhinderte es. L 6 >o//. >- ^
üb. XII. xsL- 4»c>. b. L 402. * gsse
oder I8TMILL, waren
schau - spiele, welche man alle drey >ahr , s„h h>andere wollen , dem Melicerto zu ehre« s W^t/ >'§ „etere sich, wie die fabeln melden , in d«e ste Mvin einen meer - gott verwandelt worden. uiotE^es/
4. grossen Versammlungen in Griechenlanotesteii llchlerse ihre kunst und fertlgkeck imgen, werffen, auch wol in dem saustx-iNLlsrium genennet worden, serner ili , bistaufeinzelen pserden , als mit zwA-«aa ^^hhnen ^
gen, und in den letztem zecken auch m
music, beredtsamkeit, rc. sehen Uelsom^,ckaEch,cl>^>che den uberwindern gegeben wurde, >' het K^
oder ein krantz von sichten; sodann uck^stpalm - zweig, wurden durch das fteudlgd 'rückkE^^FVersammlung beehret, auch wol bey Abholet- ^
terland mit grossen
. ^ „ . , >env<»"".
fche städte hatten denselben aüch hernam heM s.ernahrung in dem sogenannten strxwne ^broedsschekel, oder auch gewisse gelb - summe», ^schon Solo« dieft jährliche pension f»V M zu hr'st^, PFuberwinder der Jsthmischen kämpf-ge>etzch ,hck - A'men, und der Olympischen zu fünfh""^^che vorher noch mehr genossen, abALrstckanzahl dem.gemeinen Wesen waren ff/',^hfthc '
chphuS, Konig von Corinth, M ' Ine,- V"Chrrsti geburt eingesetzt haben. Ds" «av h gege bvon dem Istluno ober der meer-enge M c.