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Ä'^er Man schreibt ihm auch das sogenannte.
Vin^r Ette^^kn, oder das Sepber Ilsliciim, zu , welchesK'lHre handelt, und davon die Jüden viel werckssn>"'e 3 edr„sssd ^ Bonomen an. i;;8. und zu Basel an.
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. ,^^öen. Einige aber halten dafür, dieses werck. ^ von Judä odgemeldlem vatter, dem
h. >iUd^tz ' geschrieben worden, l^sch'r bikl. HsKrLR.skiko^ein en,.^" Essäer von qeburt, warf »ich unter den Iü-auf, und sollen nach Iosephi bericht alleo» ^füllet worden seyn. Da er Antigonum,
welchem sein brudcr Aristobulus mit theilliW^saleni ^udaa gegeben hat, gesehen in den tcmpel8k», ^dea fg/ven, sprach er zu seinen discipeln und zu den»»^>dey > eunb^, welche gewöhnet waren ihm nachzufol.Ich-Mro >j"Mng seiner Wahrsagungen abzuwarten, daß er)e, ^Mte. finden, als zu seiner schände längersrh^e eitel das leben Antigoni beweisen wür-Akt. ^Sewesx^^d nichtig seine wahrsagerische wissen-de»dieäla, Dann er hatte wenig zeit vorher geweissa-^»,At» den nemlichen tag in dem Stratoni-
kkild„Mch, da würde; dieses aber schiene nunmehro
^»>a> thus„ ^ Antigvnus zu Jerusalem befunden, und der'k ch.Jber dia die 6oo. ttaäia von Jerusalem ablag ,^ sl^lsv reku,- wg schon fast vorbey war. Alldieweil^»»? j , brachte man ihm die botschafft, Antigo-. lkt,' g^aekna? einem unter-irdischen ort, Straton ge-^kge,?^ijch°„^bn, von welchem er nicht gewußt hat, baßStra," Wwen führe, welcher dem an dem meerM gijLkNen,,^wsthen thurn gegeben, und der nach der Hand>»>-2 worden. antig. lib. XIII. c. iy. Es
^le k^Iuniden brief geschrieben, welcher in Egyvten' <v °li !h^ "Nd juglejchan alle Jüden ist abgelassen worden,/Ahnung gehabt haben. r.li/^aö.x. L XI. 14.
ä!'' ende ^wchjscher Ikeologus und Historicus, lebteVerses, zweyten und zu ansang des dritten lse-Ahx o^eyp^ugte ein werck von den siebenzig jahr-wochen? bjg ip^Danielis, und dabey eine Lkrono^mpliiam,^ 'st . ' so d^-^hende jähr der regierung Severt fortge-^ 6, ign" fallt in das jähr Christi 20;. ,
, lib. IV. a. ; 4. üie.
u>u??>^ eine Asiatische landschaffc in Syrien,°Ke de^ ^hmen Palästina bekannt ist. Vor
oe ßx naymen Paia,m,a verannr r,r. LwrjejAtz ah^rnannt das land Canaan, und das gelobteirrward? sie insgemein das heilige land. Zu^^»ssweg , ""ter Judea entweder das gantze gelobteÄw^r Judea begriff es alle 12. stämme Israel un-
lki?'Kw und besondere, da es nur den stamm Ju->r.,. giAweon nebst den stadten Jerusalem, Beth-
Uwtljch/„^ 3 vppe, rc. in sich hielt, als welche un-T^'E?''serä"-,' 0 llenannten Königreich Juda begriffen.^^landes zeiten wurde dieses land in 6.^Sl>»te ^u, nch,,fv^Lrn disscit des Jordans, gegen dasr^°l>m^dea.! H Galrlaa, Samaria und das eigentlich^AM.Aura?^ jenseit dieses Auffes, nemlichA/Luiig «n?der Peraa und Jdumäa. Nach Jose-Borcen^w grentzen gegen Mitternacht das dorfAe dvrs ^genannt, gegen mittag gehet es bis an^»dErdgr, räz oan, und in der breite erstreckt es sichV b»r, ey. die stadt Joppe. Jerusalem liegt
° d Ü. tcia.Wai herrliche land ist über alle Massen
iv^ bey v),i^ b, ol, balsam und palmen, wiewvl eslli. Nche nicht mehr in dem vorigen stände;
wk»,?iea^bt wi.nnterschiedxii - wovon Jerusalem als diej>e,X»»dÄwn iy ,^rem bezirck das erste und vornehmste1'°» , wter werden in eben so viel Gouverne-
^ «Anbellet, als da sind Gophna, Aerabate-
W^chl>N°; JamÄ^^eräa, Jdumäa, Engadi, Hero-und Jobba, deren gebiethe bis an^c» 8tUch r reichen, werden in dieser eintheilungs»d Jstnoi ^Naw0, dieses land anfänglich von den^ weu^? ^festen, aber zu Josuä zeiten ka-
kwx ngP ew^ d'e Cananiter vertrieben, und dasdi ."I, ?,»Welck?^ilatw"Anwn. Nach des Josuä tode wur-''.Nn'Z2 aLRiclster regieret! bis auf den
und
KiZ "' ^us chr verlangen aus GOttes !
^ «°n fvla/?"'Koieig gab, welchem David,
M .^wegep ^e. Dessen söhn Roboam hielte das volck
!>?»>2^Könj^^amme wider ihn revolmten,^und
8'w
^ WÄ ^^ 5 " ' die 2.'stämme aber Juda
J^eg r/s^ 'tkr semem gehorsam. Darauf ent-Ä'w«' Du Zr«che, eines von Israel, das an-s Sa w^ouige von Israel regierten bis auf
»^Ä u'wsch wanasser von Assyrien überwand , und
^ KdbA'L' LS."
mustcn also die Juden unter dieser gefangenschaffi 70. jährdauren, bis ihnen Cyrus vergönnete, in ihr land wieder zurückzu kehren. Anfänglich zwar war Zorobabel ihr Regent, nachdiesem aber kam die regierung an die Hohenpriester. Antio«chus Lpixl>3iis8 verfolgte die Jüden auf das äusserste, weichesaber gelegenheit gab, daß sie sich wider ihn empörten, und dieHasmonäer zu ihren Fürsten annahmen , welche sie von dergemalt der Syrer befreyeten. Selbige regierten in Judea biSäuf Julii Cäsaris zeiten, welcher Antipatrum in Judea ein-setzte, gleichwie Augustus Herodem. Nach dessen tobe wurdeArchelaus Herr von Judea, welcher aber wegen verübter grau-samkeit auf anklage seiner Unterthanen im 9. jähre seiner re-gterung nach Vienne in Franckreich relegiret, und Judäa zueiner Römischen provintz gemacht wurde. Agrippa Istlljurerhielt zwar von dem Kayser Caligula Judeam wieder, undbehielte es unter Claudio, bis er starb, worauf das land nachdieses Kaysers Verordnung wiederum zu einer Röm. provintzwurde. Es suchten sich aber die Jüden gegen ende der regierungNeronis von dem Römischen joche los zu machen, wurdenaber unter Vespasiano nach eroberung Jerusalems vollendsunterdrücket, und will Josephus behaupten, daß in demselbigenkriege n 00000. Jüden umgekommen, unb 97000. als sclavenverkauft worden.. Zu Kaysers Adriani zeiten revoltirten sieunter ihrem anführer Barcochba abermals, und meynten sichwiederum Herren von Jerusalem zu machen, wurden aber ge-schlagen , und darauf m alle lande zerstreuet. Nach der zeitist Judea unter der, Römer dotmaßigkeit blieben, bis es beyder theilung der Rrmisthen Monarchie unter das GriechischeReich gekommen. Die Saracenen bemeisterten sich diestSlandes in dem VII. Lculo, und ob gleich durch die angestelltencreutz-fahrten selbiges von den Christen mehrenlheils wieder warerobert worden, so vertrieben doch die Saracmer die Christenin dem XIII. liLouIo völlig daraus, und besitzen es noch. o-
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»E. 6s Itexubl. HebiLorum. KeralmE.
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ssegio liebe. kalsesting. c?eLa,-,r not. orb. ant.
c^. äs IIsp. HebrseoruM. *
'Juden oder Jüden, ein eigenes volck, so ehemals GOttesvolck genennet wurde. Sie stammen von des Jacobs söh-ne, Juda, her, und lebten nebst den andern stämmen Israeliserstlich in dem lande Canaan, zogen aber nachgehends mitihrem vatter Jacob in Egypten, und wohnten in dem landeGosen. Als sie aber daselbst mit schwerer dienstbarkeit geplagtwurden, führte sie GOtt, nachdem sie auf dessen befehl daspassah gehalten, durch Mosen mit starcker Hand aus Egyptendurch das Rothe meer, und brachte sie in das land, welches erihnen verheißen hatte. Allein weil sie sich an GOtt versün-digten, gab er sie in ihrer feinde Hände, bis sie endlich durchdie gantze welt zerstreuet wurden. Was nun die heutige» Jü-den anlanget, so theilen sie ihre gesttze und ceremonien ingattungen ein: die erste gattung begreift in sich alle gebötedes geschriebenen gefetzes, so in den z. büchern Mosis enthal-ten ; die andere hält in sich die geböte des mündlichen geft-tzcs, welche die von ihren Rabbinen zusammen getragene sa-tzungen sind, die sie die geböte der weisen leulhe nennen, undim Talmud zu finden sind; die dritte gattung fasset ihre ge-bräuche in sich. Unter dieftn werden die 2. ersten gattungenvon allen Jüden durchgehends angenommen , sie seyen auchan welchem orte der welt sie wollen, ausser denen , welchevon der Caraitischen stete sind; was aber die gewohnheitcnbetrift,fo sind sie darinnen nach den örtern, da sie wohnen ,von einander unterschieden. Ihr gantzer gotteödienst bestehetheut zu tage allein in gewissen gebären, die sie in ihre» schu-len verrichten, gestalt fle nach der Zerstörung ihres tempels zuJerusalem nicht mehr opfern dörfen. Sie erkennen 7. grund-artickul ihres glaubens, welche folgende sind: -.) daß GOtt ei-nig und ewig sey. 2.) Daß dieser GOtt allein anzubäte» sey.z.) Daß nicht nur allein Propheten gewesen seyn, sondern auchderer noch seyn können. 4.) Daß Moses der gröfte unter allenvon GOtt unmittelbar erleuchteten und getriebenen Prophetengewesen, und daß sein gesetz nach allen geboten von GOtt ge-geben worden. ;.) Daß ermeldtes gesetz unwandelbar sey, unddaß man weder etwas darzu setzen noch davon thun solle, auchnicht könne. 6.) Daß ihr Meßias als noch zukünftig zu erwar-ten stv, welcher der mächtigste unter allen Königen auf erdenseyn werde. 7.) Daß GOtt am ende der zeit die todten erwe-cken, und darauf sein allgemeines gepicht erfolgen werde. Eswaren vor zeiten unterschiedliche steten unter den Juden,worun-ter die vornehmsten die Samariter, Essaer, Sadducaer undPharisäer waren. Heut zu tage sind, die ansehnlichsten dieRabbaniten und Caraiten. In der Türckey giebt es zweyerleyJüden, nemlich solche, die in dem lande gebohren sind, oder ein-heimische und fremde, welche letztere also genennet werden,weil ihre vorfahren aus Spanien oder Porlugall gekommensind. Die ersten unter diesen tragen turbans oder bände vonunterschiedenen färben, wie die Orientalischen Christen, undsind von selbigen an nichts anders unterschieden, als an ihrenschuhen, welche schwach oder vlM-braun sind ; da hingegendie Christen rothe oder gelbe schuh tragen. Die ausländischenJüden tragen auf dem köpfe eine gewisse mütze, die wie einSpanischer Hut ausstehet, aber keinen rund hat. Sie sind
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