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2 des verstorbene» Paule m. stelle zum
S"n ^urch hü!ffe der Farnesischen partcy,
kiw^drus »a ",/Hapst haben wollte, der dieser familte kei-SiLke», ,'^s Ate, da zugleich die Franzosen in diese wähldishx» ^ sie wohl wußten / wie sehr der Cardinal äsdkl>, httliwstn )?^Een des Kaysers zuwider gewesen , unddurch den Hertzog von Florentz hatten bere-<sh.?^vch„^ werde künftighin aus ihrer feite seyn. Als er»! ' siel gleich die ftyrung des Römischen jubelr
clchAsie vx^oenn den 2;. stbr. die güldene Pforte ösnete. Sei-M dem ^ar , daß er auf des Kaysers inständiges
M^"d eö„n« her gehemmten Oonsilio seinen lauf wiedertz A" a„, ^neuen nach Trident ausschrieb , das er aberbür^egen eben so gerne wieder aus einander gehen sahe,"den '"st dst,E. ^'eges, den der Churfürst Mauritius vonügo"!vc,rh W Kaystr angefangen . auf eine zeitlang aufge-^niÜdpll T^., Mel mit dem Könige in Franckreich wegen^ie ^, se>k ^ ^ der zwar die ftadt Parma von ihm wiederki> zL°rüb°r e^e aber hernach in Französischen schütz gegebentz^ oer Papst gxstllschafft des Kaysers zu den waft?dnon s^^ete aber nicht lange, sintemal der Cardinal^den "ge, Papst, dem ohnedem der Kayser, wegen
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!"§r, " "uf dem Loncilin vorgegangen , verdächtig
"stdexst vergleich brachte, vermöge dessen er die"»ikr ' und schiedsmann zwischen dem Kayser und
>v,ed»v " si'vllte. Er hatte die freude, daß Engellandden dem Römischen stuhle vereinigt ward, da-ß> kn»„'-dlnal Polum schickte. Seinen character be-Me von u' ""ch stlbst die Päpstlichen scribenten nichtihm machen. Dem Papst Paulo lll. gefieldaß er redete, was er dachte, und seineRvL Beobachtung der ihm anbefohlenen fachenAlvssAck ""l das gewissen sahe. Sonst war er ein sehr^lktstN. ox^. und das äusserte sich noch mehr, da erMs «rächte die meiste zeit in seinen gärten unter, und war froh , wenn man nichts ernst-^e. Man giebt ihm gar schuld, daß er^hal,-«^chttntio unterschiedene maitressen gemein-^'!>e ""ch st Ä' Im schertzen vergieng er sich so weit,A»e siandes darüber vergaß , und oft lächerlich
-^rß,'Mh von ihm angcmerckt , daß er zwar
L? E?°"tMen^^den , aber mit grossem Verdruß wie-MvÄIet, «''.Ewige wollten auch gar, wenn ihn der^"^lästerliche reden von ihm gehört haben,«e cr ... welches ihm
einen jungen
, std" häßlich und sonst nicht viel werth war, un-^ viele darüber auf gar üble gedancken
W mstÄnMen ist das gewiß, daß sich Jnnoceri-Vv" kvm sreye ", anders als damit bey ihm ungeliebt,if Äx "»te / u,w ?e hatte, und sehr wohl mit äffen um-LHevv Segiiss.,, wnderlich der einige gewesen , welcher«"ich?/" dorft, Een , den der Papst gar sehr lieb hat-vl>>ve X "Uch v« 'v«e dann diesem so wohl qualificirtenkiKb" deg aff°«/r schon Cardinal war, der schimpflichev ßl>t?'"er erk?? 'mmer geblieben ist. Und dieser menschlsi» V" 8 e>ww« § auch noch von des Papsts bruder an>E"» be?">vlirt!st?ch werden. Da nun viele Cardinale sichM "'w ärgerten, fragte sie der Papst, was>. «>'S crs^a.'v'ges gefunden, daß sie ihn auf den Papst-
am«"'äAqkeü ltard den 2;. mertz an. iz;z.m als vor alter. Einige sagen, er habeliph^er gewissen fache überhoben zu seyn,sey ,hm die zum schein angenom-', . Ln >?,"' so übel bekommen. iib. VI.
v>^"liu-, Lons. Irlä. ip«i!/«vr-
kcr' Kl Zr, Herk ' *
^^"8wk""schwpi^Svannschwerg und Lüneburg aus der^c/"- -?!' und linic, ein söhn Hertzog Heinrichs?"e ""HW- gedok^'a von Würtemberg, war den 29.s^s/"cht vM'st In der ersten kindheit nahm er
A l,b.^Ur,.rt / amme schaden an dem rechten fuß, >vor-o»rasier/"big, können. Die lugend dieses Herrn
V siv<lr / land ist?? an. 1,42. und etliche folgende jähre^/''etk/""ndrrh'b ""ckenansehen muste. DerPrrntz
« de/lbyh-' "achq-b aus der von den feinden eroberten ve-F. letz/?' bauend,w ^er bald nach Gandersheim, bald^lßS"tcstf" ort hat z endlich auch nach Cöln gebracht.N lo Ä-a„^ er sutem succeß den studien obgele-
eineauf seiner Französischen reise wohlsK, «I"'ervN^ehasten "«t grossem nutzen seiner studien
h "ei> U > von und sonderlich der unterrichtungN"»d'"tzeo den er bey sich im hause ge-
.
erlan-postulirt, und zum
° >!>Hen b " Östlich Klaret worden. Doch es gteng gantz^Ä MrUeAvll Kannte sich Hertzog Julius zur Aug-ÄZ'eaen den gewest?""l die Lanomsi gedachter Stifter"isto/",an. 1'vesen , als es sein vatter war: dem er
^rea« /^?Eheft" üieng, und sich an
den Hof seines schwagers, Marggraf Iohannis zu Cüstrinverfügte, von dannen er auch den Churfürstlichen Hof zuBerlin besuchte. So waren auch in der berühmten schlacht beySievcrshausen an. izzz. Hertzogs Iulii beyde brüder geblieben,und der vatter hatte keine Hoffnung, von seiner andern gemah-len erben zu erhalten, weswegen er sich desto leichter bewegenließ, diesen seinen noch einzig vorhandenen Printzen wieder zugnaden anzunehmen, und dessen Vermahlung mit der Chur-fürstlich - Brandenburgischen Printzeßin Hedwig zu befördern.An. i;68. gieng Hertzog Heinrich mit tode ab , und unser Her-tzog Julius ließ nach angetretener regiernng und vergleich mitder ftadt.Braunschweig seine erste sorge seyn , das religions-we-sen nach dem susse der andern Lutherischen kirchen einzurichten,worzu er untersthiedene kolmcos, und unter den IKeologis son-derlich Martin Chemmtzen und Jacob Andreä gebrauchet.An. 1570. hat er dem flecken vor Wolffenbüttel stadt-recht gege-ben, und Heinrichs-stadt seinem vatter zu ehren genennet. An.1^71. den 19. mertz ließ er das von ihm angelegte Cymnsfmmzu Gandersheim introduciren, welches er an. 1574. nach Helm-srädt verlegte, und das folgende jähr vermittelst KayferlicherPrivilegien zu einer Universität erhöhen lassen. Das jähr zuvorwar der Hertzog nebst seiner gemahlin in grosser gefahr wegeneiner bände von alchymisten und giftmischern , die ihnen nachdem leben stunden , doch wurden dieselben zeitlich entdecket undzur strafe gezogen. An. i ;-?s. kam auf des Hertzogs befehl dassogenannte (sorxus voeknnR fulium heraus, welches nebst dendrey Haupt-Sxwbolis der Augspurgifchm Confeßion und derenapvlogie, den Schmalkaldischen artickeln, beyden catechjfmisLulheri, bericht von etlichen vornehmen artickuln der lehre. rc.auch Urbani Rhegii traetat äs kormulis cuure loquenäi in flchbegreift , und der Universität Helmstädt fowol als den übrigenlehrenden in kirchen und schulen zu treiben, und ihre lehre dar-nach einzurichten, anbefohlen worden. In diesem jähre 1576.den i;. octodr. hat der Hertzog in seiner und seiner drey Prin-tzengegenwart die von ihm benannte Julius-Universität mitgrossen folennitäten einweyhen» und fernen Printzen HeinrichJulium zum Ueäkore öiiggmüsentMmo inauguriren lassen.An. i?8i. hatte BischoffHermann zu Minden, gebohrner Grafzu Holstein und Schauenburg, verdriesiichkeit mit seinem Ole-ro und Unterthanen, und war leicht zu bewegen, daß er gegenzoooo. lhaier, die ihm Hertzog Julius zahlte, dessen PrintzenHeinrich Julio das Bißthum überließ. An. 2 ;8». den 26. febr.starb Graf Otto zu Hoia und Bruchhausen, der letzte seinesstammes , und also fiel der gröste theil von dessen landen an dasHaus Braunschweig und Lüneburg, insonderheit kam auf Her-tzog Julium Stoltzenau, Erenburg, Sirck, c^teigerberg, Si-denburg , Diepenau, Barenburg, rc. An. i;8r. erhielt Her-tzog Julius von seinem söhne Heinrich Julio, Bischoff zu Hal-berstadt, die anwartung und belehnung über die GrafschafftReinstem und darzu gehörige stücke, worüber nachgehends zwi-schen den Häusern Brandenburg und Braunschweig streit ent-standen. An. 1584. starb Hertzog Erich II. oder der jüngere,und damit fiel das Fürstenthum Calenberg auch an Hertzog Ju-lium, welcher also allein regierender Herr von dem gantzen lan-de zu Braunschweig ward, und in diesem neu-ererbten landeeben die religions-veränderung vornahm, die er in dem Wolf-fenbülkeüscheu eingeführet hakte; auch wurden die neuen Un-terthanen an die Cantzley und Hof - Gericht zu Wolffenbüttelverwiesen. An. i;8y. den z. may ist Hertzog Julius zu Wolf-fendüttel verstorben, und hat bey den seimgen das lob hinter-lassen , daß er nicht nur in feiner ein und zwanzigiähriqen undruhigen regiernng vor die religion und studien nachdrücklichgeforget, wie denn das gedachte Lorpus julium und die Julius-Universität in diesem stücke seinen nahmen der Vergessenheit ent-reißen ; sondern auch das Justitz-und Cammer - Wesen in sol-chen stand gebracht, daß das land dadurch in merckliche auf-nähme gekommen, und sein s/mbolurn : alüs Mlervisncia son-lumor, bey ihm wohl eingetroffen. Süntings Braunschweigi-sche und Lüneburgische chronick, ex comin. /l. k. I.
x. Z4V. ;;2. Letzners Daffelisch-und Einbeckische chronick,lib. 11 l. c. 8o.yo. Lünigs Reichs-Archiv, pure. Ixec. leck. IV.c. 4. n. 24. x>. zo6. leg.
Julius Fridericus , Hertzog von Würtemberg , ein söhnHertzog Friedrichs zu Würtemberg, an. i;88. gebohren; siehewürtemberg.
Julius Gigismundus, Hertzog zu Würtemberg - Oels,JMus-burg; siehe würtemberg.
'Julius Henricus, ein söhn Hertzogs Francisci II. oder desiünaern zu Sachsen-Lauenburg, und dessen zweyter gemahlinManä , Hertzogs Julii zu Braunschweig-Luneburg tochter, ge-bohren den 9 april an. 1,-36-, Er wurde ,u ,einer mgend vonftinem vatter auf die Universität zu Tübingen gesendet, nnd indas Fürften-LulleZium daselbst gebracht. ^ An. 1612. that er ei-ne reise in Schweden, um sich m Kvmgs GuAavl Adolvhi kriegs-diensten gebrauchen zu lassen. Und ob er zwar des Königs c°n-lilis wider den Czaar an. lSiz.zu dessen Mißfallen lautbar ge-macht hatte, ward er doch selbigen iahres zu dem kriege widerMo/cau gebrauchet, soll aber hernach mißvergnügt die Schwe-dncl e dienste verlassen haben. Bey der angehenden Böhmischenunruhe war er einer der ersten, der an.iüiF. in Kaysers Makthiä„nd ^erdinandi II. knegs-dlenste getreten, und ein regiment znvferde aufgerichtet, welches an. 1619. von Gabriel Bethlens
Pp; volckern