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Vierdter Theil. He - Mc.
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völckern zu Ebersdorffangegriffen wurde, daß es sich nach Wienretiriren müssen. Er erlangte auch hernach zugleich e«n regnnentzu fuß, und waren bey solchen seinen zwey regimentern seine bey-de brüder, Hertzog Rudolph Maximilian und Hertzog FrantzAlbrecht zu Sachsen , zu einer zeit Oberst-Lieiitenants. Er tratan. 1619. in den von Hertzog Carolo zu Revers und GrafAdolphe zu Altheim neu aufgerichteten Ritter-orden LbrillwnNMilieu, und an. 1620. sendete ihn der Kayser Ferdmandus II.dessen Cammer-Herr er gewesen , nebst Hieronymo von Elvern,als Gesandten an den König Christianum IV. in Danemarck,utid den Ober-und Nieder-Sächsischen kreis. An. 1622. warder, als er etliche rebellirende kriegs-knechte wieder auf Kayserli-che feite zu bringen sich bemühete, von des Pfältzischen OberstenObentrauts vettern gefangen, und in Haqenau gebracht. Nachseiner crledigung befand er sich in des Kaysers comital auf demCollegial-tage zu Regenfpurg an. 1627. Mit Hertzog Albrech-ten zu Friedland kam er an. 262;. in den Nieder - Sächsischenkreis, und als gedachter Hertzog Graf Ernsten zu Mannsfeldnach der Niederlage bey Dessau an. 1626. jn Schlesien und Un-garn verfolgte, ward er mit 7000. mann dem General Tilly wi-der den König von Dänemarck zu hülste gesendet, da er unter-schiedenen kri'egs - LÄionibu8 beygewohnet, an. 2629, aber inPolen die Kayserlichen völcker zu commandiren geschicket, anstattdes General-Wachtmeisters, Ioh. George von Arnim, den manzurück gefordert; wiewol man ihn sechsten auch bald avocirte,und an seine stelle den Graf Philipp von Mannsfeld dahin sen-dete. An. i6;o. befand er sich auf dem abermaligen Churfürst-lichen Collegial-tage zu Regenfpurg, und an. 26x2. ward er vondem Kayser an Churfürst Ioh. Georgen I. zu Sachsen, unrei-ne reconciliation zu treffen , abgefertiget. Weil er mit abge-dachtem Hertzoge zu Friedland in sonderbarer freundschafft gele-bet, ward ihm beygemessen, daß er sich dessen Wider den Kay-ser geführten anschlüge theilhafftig gemacht, daher als solcherHertzog im febr. an. 26,4. zu Eger entleibet ward, er auf Kay-scrltchen bcfehl arrestiret, und nach Wien gebracht worden; erwollte sich aber nicht mit der deswegen abgeordneten Kayserli-chen Commißion einlassen, sondern berief sich auf feinen Reichs-Fürsten-stand , erlangte auch an. 26z;. völlig Kayserlichen par-don, und ward, nachdem selbigen jahres der friede zwischen be-sagtem Kayser Ferdinands II. und obgenannten Churfürsten zuSachsen zu Prag geschlossen worden, von seinem arrest relaxi-ret, und. hielt sich hernach mehxentheils in seiner HerrschafftSchlackenwerda auf, woselbst er den berühmten garten angele-get. Er besuchte vielmals den Kayserlichen Hof, und verrichte-te einige lust-reisen in Italien, und befand sich eine zeitlang zuNürnberg bey den an. 2649. und 2650. gepflogenen fricdens-executions-tractaten, wie auch an. 26^2. bey der zusammen-kunft Kaysers Ferdinandi III. und einiger Churfürsten zu Prag,welches Kaysers Gesandter er selbigen iahrs bey Hertzog Frie-drich Wilhelms zu Sachsen-Altenburg beylager zu Dreßden ge-wesen, auch allda an. 2657. bey Churfürst Ioh. Georgen I. zuSachsen begräbnis gleichmäßige Ambassade übernommen hat.An. 2654. war er auf dem Reichs-tage zu Regenfpurg, und zu-gleich seines ältern bruders , Hertzogs Augusti, Gesandter beysolchem Convent, auf dessen an. 2656. erfolgten todes-fall eran. 2ü?7. zu der siicceßion seines erledigten Fürstenthums oderder Sachfen-Lauenburgischen lande gelanget, zu welchem endeer sich auch eine Zeitlang nach Lanenburg begeben, und an. 2660.mit den städten Lübeck und Hamburg wegen der schwein - Mä-stung im Sachsen-walde, in einen streit gerathen. Er verließdie Lutherische religion, in welcher er erzogen gewesen, undtrat zu der Catholischen. Er beschloß sein leben zu Prag an ei-nem fieber den 6. novembr. an. 2665. nachdem er an kräfftensich zuletzt sehr geschwächt befunden, seines alters neun und sie-benzig iahr und sieben monat. Seine erste gemahlin war Anna,Graf Ezards II. zu Ost-Frießland tochter, die vorhero allbe-reit zweymal, und zwar 2.) mit Churfürst Pfaltzgraf Ludwi-gen , und 2.) mit Ernst Friedrichen, Marggrafen zu Baden,vermählet gewesen, aus allen drey ehen aber reine kinder gebüh-ren , und an. 2621. mit tobe abgegangen. Worauf er sich den27. febr. an. 2623. mit Elisabeth Sophia, Churfürst JohannGeorgen zu Brandenburg tochter, und Janusii Radziwils,Hertzogs zu Bierze und Dubincki wittwe, vermählet, die ihmden 25. febr. an. 2629. seinen luLcellorem, Hertzog Frantz Erd-mannen , gebohren , und solches jahres den 4. dec. abgelebet.Die dritte ehe war mit Anna Magdalena Popplin, Freyfrauenvon Lobkowitz, Sdenconis, Herrn zu Colowrat wittwe, einerreichen Dame, die ihm auch unter andern obgedachte HerrschafftSchlackenwerda zugebracht. Mit dieser zeugte er den ro.jun.an. 16;;. Iulium Henricum, so an. 26)4. verschieden; den 29.jul. an. 26z;. Mariam Penignam Franciscam, die er an. 26;2.an Octavium Piccolomini, Hertzog zu Amalphi, KayserlichenGeneral-Lieutenant, vermählet. An. 26^6. Franciscam, dieselbigen jahres wieder gestorben, und an. 2639. Iulium Fran-ciscum, nachmals regierenden Hertzog zu Sachsen, Engernund Westphalen, der an. 2689. als der letzte dieses männlichenstammes gestorben.

* Julius Canus, ein vornehmer Römer, hat durch seinestandhafftigkcit sich berühmt gemacht, und einen nahmen gestiftet.DerKaystr Caligula,welcher einen grossen haß wider ihn gefastet,vbfchon Julius Canus denselben in nichts beleidigt hatte, sprachaufeinen tag zu ihm: er sollte sich zum tode gefaßt ma-chen , und glauben, daß er Ursache des todes wider ihn

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ses berichts, und war oder schien wenigstens über

für ihn gantz böse,zeituug im geringsten nicht beweg ^ward er gefangen gesetzt. Jn dem qefangnis wurv ^oergeschlagener, als er sich von ansang bezeiget y"" EHman schickte ihn durch die Häscher abzuholen, >iE.Mwiedmeten lodes-strafe führen zulassen, fand ma">MIx-spielend ; sein spiel war eben damals besser ,alö 1« ^

chers, der mit ihm spielete. Dieses war Julw van plegen als sein leben, und wollte nicht, das dieses ^ ^

tode rühmen könnte, ihn im schach-spiel uberwunr p,xlc, ^daher bat er den Officier, welcher die Häscher cow- . M -sollte dessen zeuge seyn, daß sein spiel das beste gew" «Mfolgte er diesem führer unerschrocken und mitte zu dem orte seines todes. 6s rmagu"

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* Julius Ernestus, Hertzogs Henrici in Äk

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söhn, erblickte an. 2;72. den 22. mertz das

und folgte an. 2593. feinem vatter in der W' >p, e ^

auch noch in selbigem jähre die Grafschafft ^ ,go>

letzte Graf in der delagerung Braunschweig gev'ss

opull Braunschweigische historie, ^1).

seg. op. Asneok x. 222. sl'VOd'. A»'

äe bsroicis Luc. Lrunttiio. §. ;<?- „ HflEx M

vermählte er sich mit Maria, Graf Simonis von ^tochter, die aber an. 2626. den 20. julii starban. 2617. den 2z. decembr. wiederum nnt .7^

Wilhelms in Zell Printzeßin , verband. ^

memorsb. lÄLull XVII. sä snn. ck f2626. L. ;. z. I. p. 562. 6c>z. An. 2620. vergMrstL>seinem Herrn bruder Hertzog Augusten über oa-Grubenhagen. oxansx. y. zl'.F, ^

, lle suLLels. in vomo Ouelpk. II. 2-

kinder von der ersten gemahlin waren SigM"" , »»dbohren an. 262 z. so aber bald wieder gestarf,

Catharina, gebohren an. 2626. eine gemahn" 5.Friedrichs von Mecklenburg-Schwerin. TW" v ^ ss,.Äs ^na Maria, so frühzeitig wieder verschiedenqleicvl^rBder. Er selbst gieng an. i6;6. den 26. oct „ - ^er, ^ ^weg aller weit. Seine lander fielen an M

AugustvM. , sxntsgm. lib- I"' p. >

sxll. p. 52;. sä inkrum. PfkN .

, clells rmticliitä Menü Mb. VI.

^. ____ _ _tS-Ls;

Iuliusburg, N ein in dem Schleiche»

Braunschw.Lüneb. hist.IV. 2;.x.

gelegener

r ort, nebst einem neuen schloß, wf' 0linie der Hertzoge von Würtemberg-Oels, gesto^ ,dem Hertzoge Juliv Sigismundo, so an« «

apanage und residentz gedienet. ..«d

^ " Iultus-Hof, ist ein altes gebäude,vMhoch und dreyzehen breit, in dem südlichen themSchottland, in der Grafschafft SterlingCarron, auf der spitze eines berges von «nM ^pe! v

ne kalck ausgeführet. Einige nennen es de" s, dew s. esTermini, andere, welche alle kostbare gebauv^. aschreiben , geben ihm den nahmen Arthur - ^

Julius-Hofnennen, thun solches darumdaneben stehen, als sey es von Julio F k> s,

Aber Ninius bezeuget, daß solches von >' ^

und triumph-bogen, zum andencken emes »v . ^

aufgerichtet worden. Lrir. p-

Iumala , ist ein götzen - bild in V"j!,e>nhat die gestalt emes mannes, der auf emf' besitzt^ausseinem Haupte eine mit zwölfedelgestcm" ^auch eine grosse goldene kette um den hals"glaubten, daß dieser abgott über alle aude"^ ^ ^ gkA»

gebieten, und die herrschafft über die clem ' ^ e,i« ^tod und leben hätte. Auf seinen knim Mt"'goldenen becher, so mit goldener muntze ^

tempel war in einem walde. . stakt"

*Iumieges, tat. 6emet>'cum, rws l ,viMN^ l^r ^mandie an der Seine, im landgen EE °^hley ^Caudebec, hat eine berühmte Benedictinc - ^t-,0,/

gregation St. Mauri. ^ ^

* Iuinillac, (Petrus

cke Ligoure in der viosces von ^te gebohren, und begab sich an. Maw'-

gii zu Rheims in die Congregatton Sü ^ ^

eine zeitlang Aßistent des k. Oenersbs de ^ ^ sich " „M Kverschiedener klöster Lupenor gewesen, deg"^ denzu St. Germain äes kres, woselbst er "^ters ÄpoNA/2682. im ein undstebenzigstenjährestmeEeN'^iskli/'war vornemlich in der Music ungemelN M

in einer eigenen hinterlassenen schuft' b>w- EAst

än plwn Lbsm eine probe gegeben. ewe >"

. * Iuncaire, lat. .juncsri» oder Pm M, ü ^in Franckreich m der vicrces von Mv>daselbst an. 984. gehaltenen Loncilu

* Juncakaon, oderIunsalaM' ^L

itTick« lladt nebll moeböriaer pro» «L,., ai'te"

Asiatische stadt nebst zugehöriger pro"' g l't

Malacca am westlichen ufer. Sre hatgehöret dem Könige von Siam.hundert messen gegen luden.

Vo" der!