hm^vdren^^Man) ward den is. oct. an. 1668. zu Dreß-drr darin» ?? vonsemen eitern zeitig zum studiren ange-^e„,^ so weit brachte, daß er zu Leipzig^ als ^ und bekanntschafft erwarb. An. 1695.d»r das nach Schieuflngen, und von dar an.»! g"? er gixj^^sknachische Lvmnslium als iieÄor brruffen,?r», d^e ch ivwol vor dieser zeit , als nachdem unterschiede-, und weitere beförderungen ausgeschla-171;. das Directorat des Lymnalii zuüber N ollwo er den 19. jun. an. 1714. meistens auskr v-A»ltNann ^ srauen tode verstorben. Er war ein sehr*Al,r"aand ^ "'.der alles vedantitcbe weien'ru meiden wnkte.
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linie/machte ihn Ü>m ge'meinsch'afftl'i-'Und an. 1711. ward er auch ein mitglied^ /"Äschen Societät der wissenschafften. Un-
7«lip.Mlci8 ffand ausser vielen Übersetzungen und anchori-rr scl moäum Mnellü heraus gegeben,erj ^Uercken, 8 ckeäi»sms (ie Oiaeii« kruclitorum;
> d^oiitt,' olummjz; Vita I.uäolphi; Anleitung zur Geo-^"g pjd Lad»,,,gelten; Reihert Lexicon; und der dritte w-^chk^HcniS Schaubühne. Er hat auf hohe verord-" 'Ak>>^eqe, .^rgischx hjstorie verfertiget, die aber gewisser' p ff'wch nW gedruckt worden. Hällische bi-
. t.vi. ^28. sag.
«?^dn"des wDoronitischer grosser Herr und sehr naher an-sei, ^ über sein volck, hat sich in seinem vatter-
^ bedienungen, die er gehabt, sonderlich
. Dj(s»!,digkeit wegen in dem Christenthum bekanntAffka " schön- ?aun, welcher unter dem tirul eines Fürsten»wg^d g,Abschafften um Tripolis und Gebail herumange,!/"^ gewisse zeit von den Bachas zu Tripolid>? get>v,Ak>enhetten gebraucht; da aber seine mtßgon-7°kben e nq^h "An hatten, daß er zu seinem ererbten gutheli^d ein und anders ansehnliches stück land er-.'and '
also erweitert hat, nahmen sie dabey
^ähij^hl a 6 antzen famrlie Nlcht; es wurde rhm her-dIeben, entweder einen für sich und die seinigeÄ v l»aubpn^"^hen, oder diesem zu entgehen, den
I^tl ^eu ru ..^.4.—
^un^^Eugnen, und den MahometanisthenÄ "^brachAs war gleich anfangs beständig im glauben,^ thn die liebe zu weid und Andern, die er in
Untere ihm verwickelt, und den nemlichenTrwniis^» sahe, ein mittet zu sinne, welcheseine °'Z,annahm. Er gab sich dem äußerlichentzdeiig;^ Musulmann aus, aber mit der unumqang,d„,^d bÄ'Sivn - daß er allein würde genöthigt
er qr,/" andern, hingegen sollten seine frau, kin-» 2 ch?jDrwtz^A auf freyen fuß gestellet senn. DieserdyA» be?,«.Nnete leinen fehler nicht ehender, alsV^»ASes r°,Ewigen, doch so bald er deswegen in seinemÄ^^udten'n'Mud, so brachte er zuerst seine obge»w sicherheit, verfugte sich zu dem Patriar-warf sich ihm zu süßen, und nahm' Unh ^sch , die ihm seines abfalls wegen aufge-
d».
. ^Hen?°ben Üch also mit seiner kirche und seinen^«'»wAbech^wteder versöhnet hatte, appellirte er vonE,' als^dgtte , s dw der Tripoiitanische Bacha mit ihm. V»tin^er ihw die wider ihn geführte klagden be-weqen ^Agten strafe und an ihm ausgeübten
? dein W Cvnstantlnopel. Dleses hertzhafftewohl, seine fache wurde in demkÄ'de't, und da man gefunden, daß alleersonnen, und in dem gründ nichtswen a-M3°eilen waren, wurde er von der poli-ss, ''! DlFx ^wn, die glaubens-sache aber für den^ linkte des nach reifer Untersuchung, declarirteX^Kra/Abens^cha für null und nichtig, zernichtetedaß^Eaugnunq des Junes, und verbot^/^vn^sden. -äunes über diese fache nicht mehr sollteÄik.ve» k. Miien fej^w Awtz Junes, der sich solcher Massen
'»di^^lstlicbs "ä, öffentlich und mn eryaoener
^ Mubens-bekänntnis, und begab sich
?> offevm^bgte das nemliche zeugnis feines ge-N,,'An straffen mit grosser hertzhafftigkeit^ ^ >eg Ne kurtze zeit hernach wurde die regierung
vhMrlichx'.Dex neue Bacha ließ von Constanti-scvArldter"m?^ ausschreiben, darinn von neuemde - übu Santzes » dekräfftigt wurde; also bekamusstz^ aeschlechf die öffentliche freyhelt ihrerK'M'S iz^TripolKk-N wurde er zum Befehlshaber? tv^Äe c>U"d ihm " sAn dezirck erwehlet,,welcher sehrL^d^stch ^wes j U wAUge und viele geschaffte machte.. ^ fünf jakvl^ ansehen, und versähe er dieses
Da aber im ansang des 169z.-^desApolls wieder abgeändert worden, gabMnden wiederum gehör, ließ ihn an
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eisen und ketten schlagen, und wendete bey zwey jähr lang allemögliche Verheißungen und drohungen an , ihn in seinemglauben wanckelmüthig zu machen. Endlich machten sie denfrommen Maroniten durch ihr ungestümes anhalten so über«drüßig , daß er einst im eifer sich heraus ließ: Er wollte dieköstliche perle des Christlichen cflaubms nicht gegendem ftinckenden Unflat der Mahömetanischen lehre ver-wechseln. Diese harte ausdrücknng machte, daß er auf derstelle zum pfähl condemnirt wurde, welches auch den 12. oderi;. may an. 1697. an ihm vollzogen worden. Doch hat sichzuvor der Bacha noch alle ersinuliche mühe gegeben, ihn zurerhaltung seines lebens auf Mahometanifche glaubens-beken-nung zu bringen. Man versichert, daß GOtt durch einige auf-serordentltche begebenheiten bey feiner pfählung bewiesen, wieangenehm ihm dieses opfer gewesen. L>iehe hievon cke /«voiggs cke 8^iie 6: äu lVIont Libsn.
* Jung , (Ambrosius) ein geschickter Artzt, von Ulm ge-bürtig , ward an. 1494. Leib-Artzt des Capitals zu Augfpurg,wurde auch daselbst an. i?ic>. unter die Stadt-Aertzte aufge-nommen. Er hat sich durch ein Teutsch büchlein, wie mansich in der pestiientz Haltensolle, bekannt gemacht, und einensöhn gleiches nahmens hinterlassen, welcher an. i?4i- zu Sie»na in Italien den OoNor.grad in der Artzney - kunst angenom-men , und darauf zu Augfpurg practicirt hat, auch noch beylebzeiten seines vatters von dem Räch jährlich mit achtzig gül-den ist besoldet worden. Doch ist er nachgehends nach Lands«berg gegangen, und endlich zu Augfpurg an. 1559. gestorben.
proluüo cls lVleclic. llugust. lssc. XVI. xreemilA vitseOccomim.
Jungen, (zum) ein Freyherrliches geschlecht an dem Mei-ne , welches aus Ungarn entsprossen. Heinrich , der dem Kap-ier Friderico I. in Italien gute dienste gethan, ward an. 117;.zu Verona in den Adel - stand erhoben. Sein söhn, Waltherzum Jungen , führte den beynahmen von Duisberg von sei,ner in Mayntz habenden wohnung, darinn ihm auch seinenachkommen , die sich anfangs meistens in Mayntz aufgehalten,nachgefolget sind, wie sich denn einige zum Frosch, zum Beer»wolf, und eine eigene linie zum Gellhans von dem Jun-gen Abend beygenannt, welche aber in dem XVI. üeculo ab,gegangen. In dem XIV. stxculo haben sich unterschiedliche ausMayntz nach Oppenheim begeben , von denen Heintz zum Jun,gen, Ritter, an. i;;2. des Reichs Schultheiß und an dem letztbe-sagten orte Amtmann gewesen. Er hinterließ drey söhne: derjüngste, nahmens Heintz, überkam die vätterliche charge, undward zugleich an. i;7?. der Rheinischen Reichs-städte Oberster.Der älteste, Petermann, erhielt an. i;;6. von dem Kayftr dieconfirmation des Adels vor sein gantzes geschlechte. Der mittel-ste, nahmens Götz auf neuen Wolfstein, welches er an. ^77. anChur-Pfaltz verkaufte, wurde ein groß-vatter Iohaunis ,. welchersich von seiner wohnung zu Mayntz Gnttenberg zum Jungengeneunet, und die buchdruckerey erfunden haben soll. An. 14^0.erhielt Peter eine nochmalige confirmation seines Adels. Ottozum Jungen ließ sich mit andern adelichen familien zu Franck-furt am Mayn nieder, und starb daselbst an.148?. Hans Hector,beygenannt der grosse , war ein berühmter Kriegs-Held , undgieng an. 1^94. mit tode ab; dessen druders söhn, Hierony-mus Augustus, Kayserlicher und Spanischer Rath, wieauch Oberst - Statthalter zu Brisach, gesegnete an. i6;o. daszeitliche. Johann Gottfried, Kayserlicher Oberster, Ertz-Her,tzogs Leopoldi Ober-Jägermeister und Commendant zu Passau,ward in den Freyherr»-stand erhoben, und lebte noch an. 16; 7.Sein bruder aber, Wolf Friedrich, Schwedischer Oberst-Wachtmeister , ist an. 16; 5. verstorben. Johann Maximilian,ein sehr gelehrter Cavalier, der mit den gelehrtesten leuthen inEuropa correspondirt , starb an. 1649. Dessen enckel, Johan-nes Hieronymus, gebohren an. 1660. hat sich als Kayserli»cher General - Feld - Marschall in Italien , bey währendemSpanischen succcßions-kriege, auch hernach an. 1719. bey derbelagerung von Melazzo durch seine Helden - thaten vor anderndisttnguiret, wovon im folgenden art. mit mehrern. Humbr»vom Rheinischen Adel, wb. 46. feg.
* Jungen, (Johannes Hieronymus, Freyherr von undzum ) Kayserlicher General - Feld - Marschall , war ein söhnDanielis znm Jungen, und Anna Martä Weißin von Limburg,die ihn an. 1660. den 17. octobr. gebohren. Er folgte von ju,gend auf dem kriege, und wurde an. 170;. Kayserlicher Gene,ral-Feld-Wachtmeister. An. 17°?. legte er vor Susa in Pie,mvnt grosse ehre ein, indem er die citadclle dieser stadt »m äuge-st cht der Französischen armee den f. octobr. auf dlscretron erober-te. An. i7c>8. ward er General-FelP-Marschall-Lleutenant, fehlemit acht tausend mann bey Vercellt uber^ den ssss Seßia, undrückte in das bey Buzolino abgestochene Savoyische lager; wor-auf er bey dem einfall in Dauphins em corpv von sieben batal-lionen führte, und mit demselben allemal emcn marsch zurückbleiben muste. An. 17°?- bekam er defehl, mtt den ItaliänischenFürsten wegen der contribliNon Unterhandlung zu pstegcii, wes-wegen er sich den feldzug übn m Mayland aufhielt, und da-selbst auch an. 171°- öle aufstcht über den Proviant und die con»tribution hatte. An. 17H- zu ausgange des jahrs nahm ermit einem starcken Kayserlichen corpo im Florentinischen diewinter-quarliere. An. r?^. lm mertz belagerte er Portv-Erco-le, und machte sich im may davon Meister; gieng sodenn wie-
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