Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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^ berE^.' der „ahme eines Römischen gefchlechts, dareluSentsprossen. Sie soll ihren UrsprungTov! v» Snnil?" gefahrten Aeneä, haben, wurde auch schon^ Rom berühmt. Denn M. Junius hatteL. ^ Achter zur ehe/ und wurde aus befehl Tar-

tdvMiiis I-^,""^ebrachc. Dessen söhn war der bekanntety.^- (' welcher der erste Bürgermeister zu Rom^ ^/-einen eigenen artickül von ihm unter Bru-»rn ° ei»er Weil aber die zwey söhne, die er gehabt,ittli^ige, d, "wU'alion am leben gestraft worden; so mey-V Ms "^chfolgenden sunü haben einen andern ur-U.'A'kchts. Allein Plurarchus versichert uns, daßnoch einen dritte» söhn gehabt, von welchemLer p " U-^„'^tgepffmitzet worden. Von diesen ist berühmt»i>is Brutus Scäva, welcher st. II. 41;. stil-rgi-

ubuichs 0.42y. Bürgermeister gewesen. C. Ju->>iiai -^Mutus war Bürgermeister st. v. 457. zum>»G'>>»d in dem folgenden jähre stlsgistes ssgui-

, ä. n in dem folgenden zum dritten mal Bürger-et ward er zum zweyten malNsZisterLgui-

st. II. 4; 2. viätsror, in welchem^d^iveyns^^^wungen hat. Sein söhn gleiches nahmensder 0.Bürgermeister gewesen , und hat wegen über-d»^ar und Bruttier triumphiret. L. Junius

e^Iartbassi^^"ster ä. II. 50;. und in dem feldzuge wi-e?- ltette unglücklich, indem er durch ungewftteriluspi^ ^'vhren. Da nun dieses seiner gegen die soge-!?>»i>iN! darüb,» ^ieigten Verachtung zugeschrieben wurde,?r>^"3e» tg^-verurtheilt, wollte aber der schwach durch^e?/' ^kommen. D. Junius Pera war Bürger-^^lvr r«,""d hat zweymal triumphiret. st. II. zor.? la». fünf Junius Pera war st. 11.524. Bürgermei-^sr^iigen Lr hernach Lenlor. st. II. 5; 8- ward er inkr„x,,"^h »ach Verlust der schleicht bey Cannä zum»tchlid^'cx, Aus diesem geschlechte war M. JuniusKx ^sarew,,'junius Brutus, welche nebst andern C. Ju-^--,1 ^chtus „ "'^bracht haben, davon ihre eigene artickul

' ^ ^ k^ii Wiesen. ^«e.

.^i^diliua

8»libx^ kvring bw Afrikanischer Biftboff in dem VI. Leula;Welcl,»- ^orum zwey bucher von dem göttlichenjy Drimasio zugeeignet hat, welcher entweder>, ^to oder nach anderer meynung Bischoff zu

^r/^druADieses werck ist in der Kibliorbecs?s»Einiq/ch""d auch zu Basel insbesondere aufgelegt^ V^rl.^chrte haben auch diesem Junilio einen klei-avd°^ über die drey ersten capitul der Lenssts;u-verfeäj^or wollen für gewiß behaupten , daß erWorden. , in bikliotli.

sscr ' cle lcripr. eccles

^kij^ den^'.^Ä^n in den mittlern zelten alle die Llerici,1 , 1 »- '^ 00 NI 8 folgen, als sedlores, Lxorsillse,

^tiv,^ eines V'O^tus ist so viel als eine Vicarie, oder das

Ner-^o, aln -°"^' soll, wie einige vorgeben , von demUl, ayf^ er die Tarquinier aus Rom vertrieben, und

Ä"^ ,n>iah,nA Cälio der göttin Carna ein opftr ge-i^hey "n dxx ^ e>, bekommen haben. Andere hingegen fuh-D>> «oder auch"^""o, und noch andere von denchniori-tbi. er lkMniql.ch der göttin der jugend Hebe, welche die>??E 5 ehen Jachem Herculi zum weibe geben; oder auchDey 0 und dem Sabiner Tito Tatio gemach-

hy, Äeca,?dius bevch^encio , wie dann die drey letztere mey-N«en,'us wjKreben hat. (Siehe Matus.) Joh Goro-von dem Worte czunnen oder gönnenr?°>Ne, ^nn^, Natur um diese zeit allerhand ergötzlich-hg^war beyden Römern dem Mercurioge-Müak,om^."e anfangs von dem Numa Pompilio nurK» ch' Bey welchen aber Julius Cäsar den z o. hin-^ Griechen hieß er <r--A->ch°?<«>', bey den

Swan, war ihr dritter mvnat.sch'w'te.h,, den Lrachmonat, weil um diese^byjn<> , auf das neue gebrächet, oder gebro-

'^ii"",?.choin berühmter Neäicus, gebühren

-xy,..»».^act, ' "Uwv er „ocror m vcr Aryney-

« ruckkehr aienq er in Engelland, und

,? 5 or bey dem Hcrtzoge von Norfolk, undee q?"d unt/?Ä"' Dame. Er schrieb daselbst eini-er den^orn ein Griechisch DiÄionarium,l<>el yerLr seld.ch^ '"ngen Könige Eduards VI. dedicir-sch^eheÄ tituliret, hatte er deshal-

, nny^les buch"- ^ Päpstlichen Hofs, als der aus

MiK^atk^i Mstr - inciicem librorum probibiro-

!K,Ae>, ^Wch war ' weil er damals unstreitig

^iaä ^bhieu^eu ent/rf,^,Elogen bey verschiedenen Nieder-^«e, daß chbuld'gen , bey welchen er denn auchwan selbiges buch aus dem obgemeid-" mochte. An. 15 54. gab er ei» Poetisch

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getichte unter dem titul kkilippls heraus, sb auf die zwischendem Könige in Spanien, Philivpo, und der EngelländischenKönigin Maria getroffene Vermählung gemacht war. Nachge«hends kam er wieder zurück in Holland, und ließ sich zu Hornnieder. Allein der Konig von Dänemarck berief ihn bald dar-auf zu seinem Leib-öleciico. Weil er aber die luft daselbst nichtvertragen konnte, ihm es auch sonst nicht gefallen wollte, gienger um das jähr 1564. mit grossem ungestüm von bannen weg,also daß er nicht einmal von dem Könige abschied nahm. Ersetztesich hiermit zu Harlem7 und practicirte daselbst, eswurdeihm auch von den Staaten von Holland ihre Historie zu schreibenaufgetragen, woraus sein Lswvia entstanden. Ais die Spa.nier die stadt Harlem belagerten , entkam er noch daraus, undbegab sich zu dem Printzen von Oranien, welcher sich unter seinecur begeben wollte. Nachdem die stadt an. 157;. erobert wurde,plünderten die Spanier auch seine btbliotheck, worüber er ver-schiedene manuscripken, die er verfertiget, vcrlohr. Hierauf be-gab er sich nach Middcldurg und von dar nach Armuiden, allwoerden »6. jul. an. 1575. dieses zeitliche gesegnete. Seine schrif-ten sind : <Ie änno <L ösienlibus; gnimaäverlorum üb. VI. Lom.menwrius c>s Ooma; Lst-ivia; koemsta; öiomenolscor, Lc.

Er hat auch einige tractate der Alten heraus gegeben, als: tte-f^ckium 6e iis, gui eruciitianis Kims clsruerunt, und Lunspiumcle Vitis 8opbiltsrum. Oor^a, in insnib. lun. in vit.

6i7rm. lVlelliL. ütbenre Lsksv-e. La«Ho7»r»

rhesc. Ilollsnäl-e, xsg. Z7I- elog,

*

* Junius, ( Petrus) sonst äs Jonghe genannt, ward zuHorn in Nord - Holland gebohren. Er war anfänglich 8ecrs-tsrius dieser stadt, darnach zum fünften mal Bürgermeister,auch als Gesandter in Dänemarck, und ein ander mal inSchweden geschickt. Velins erzehlet, daß er eine Lateinischechronick von Hoorn gesehen, die dieser Junius verfertiget habe.Sie ist aber nicht mehr vorhanden. Er war ein gelehrtermann, und stund in grossem ansehen. Der berühmte AdrianJuiuus ist sein söhn gewesen. Hall. Lexicon.

Jumus , (Franciscus) wurde zu Bourges in Franckreichden i. may an. 1545. gebohren. Sein vatter warDionysius,Königlicher Rath , aus einem alten adelichen geschlechte, diemutier aber Jacoba Hugalda. Von kindheit an war er stetskranck, so, daß er gar spät den ansang zum stndiren legen konn-te. Er gieng hierauf nach Lyon , um daselbst mit den Franzö.fischen Gesandten nach Constantinopel zu reisen; weil aber sel-bige schon abgefahren waren, besuchte er indessen die besten bi-bltothecken. Mittlerweile zeigte ihm der damalige Llreüor desLxmnslü daselbst, Bartholomäus Annulus, eine Methode, wieer seine studien in guter ordnung tractiren könnte. Nun stenger zwar an, derselbigen nachzuleben; allein er hatte sehr vielHinderungen in seinen iiuäiiz, denn es suchten ihn nicht nur vie-le unzüchtige weids-bildcr zu verführen, sondern er verfiel auchgar in den ärlieilmum. Als er einst des Ciceronis buch 6sturs veorum las , kam einer zu ihm, der durch sophistischeprincipis die Worte des Epicuri: veum nibil cursre nec lui NSLslieni, ihm so probabel vorzustellen wußte, daß er demselbenvölligen glauben beymaß. Weil nun sein vatter von seinem le-ben Nachricht erhalten , bcriefer ihn nach Hause, und hielt ihnzu lesung des Neuen Testaments fleißig an, da ihm denn ein-stens der ansang des Evangelii Johannis ein rechter donner-schlag im hertzen war, so daß er selbigen gantzen lag erftaunete,und die kraffl des Göttlichen worts verspürete. Von solcherzeit anlegte er sich mehr auf die Theologie und sprachen, undgieng nach Genf, da er wegen aussenbleibenden geldes sich schlechtbehelffen muste. Von dar berief ihn sein vatter nach Hause, weiler nichtigern sahe, daß er das ärullium Ibeologicum ergriffenhatte. Doch ehe er noch sein vatterland erreichte, erhielt er diepost, daß sein vatter durch Meuchelmörder ermordet wäre. Da-her» er sich wiederum nach Genf zurück begab, und anfieng da-selbst öffentlich die sprachen zu dociren. Hier wollte man ihnauch bey dem Hospital ins Prcdig-amt vociren, er schlug es aberaus, und wandte sich nach Antwerpen, woselbst er bey der Wa,konischen kirche einen Prediger abgab , und viele schritten ohnenahmen edirte. Jedoch als ihn ein mahler bey der Hertzogi»Margaretha von Parma verrathen, auch ihr sein bildnis ossesritt hatte, entflöhe er noch bey zeiten. Hierauf begab er sichnach Teutschland, und kam bey Churfürst Friedrichen dem III.in der Pfaltz in grosses ansehen, so, daß er ihn auch zum ks.störe bey der kirche zu Schönau beruffen ließ, bey welcher ersich zwar eine kurtze zeit aufhielte, indem er bey dem Printzenvon Oranien in seinem iager einen Hof -Prediger abgeben mu,ste, doch aber wieder einen tour nach Teutschiand that, undseinem amte mit grossem fleisse vorstund. Nach diesem muste ernebst Jmmanuele Tremellio auf des Churfürsten eigenen befehldie Bibel in die Lateinische spräche übersetzen. Er lehrte nach-mals zu Neustadt an der Hardt, bediente auch etwas zeit dasPredig-amt zu Otterburg. In wahrender administrativst desPfaltzgrafen Casimiri I. war er zu Heidelberg kEssch, wurdeaber von dem Hertzoge von Bouillon nach Franckreich beruffen,die Reformirte kirche. daselbst m eine ordnung zu bringen.Er kam daselbst zu Komg Heinrich dem IV. welcher ihn umeiniger affairen willen Muck nach Teutschland schickte. AISer wieder durch dte Niederlande nach Franckreich reifere,wurde er indessen von der Akademie zu Leiden geböten,

Lrokss.