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krokellionem ssksologike xrimsrism auf stlbiger Universität an»zunehmen, welche er denn auch acceptirte. Endlich, nachdemer diese stelle i-^ jähr verwaltet, starb er nebst seiner stau Jo-hanna , Simonis Lremit« tochter, an. l6c-2. an der Pest. Sei-ner töchter eine wurde an den berühmten Gerhardum Johan-nen, Voßium verehlichet. Unter seinen söhnen war FranciscusJunius berühmt, von dem hernach. Seine schriften sind: krse-Iscliones imtrisprims cspits 6eNolso8 ; Lxpositio ftsms1i8;ssnsl^lis Üpocsl^plso8 ; äs Vkeologis vers; äs kolitis lVloÜ8 ;äs keccsw primo Läsmi; Lnmisävsrliones sä Leilsrminum;leider äs Lcslesis, <Lc. welche man in 2. folianten zusammengebracht hat, allwo sein leben, welches er selbst geschrieben ,vorgesetzet ist. vic. TUsoI. , prsik. äs
Hill. fst., sI»M8.
Junius, (Franciscus) des obigen Francisci söhn, war zuHeidelberg an. r^yi. gebohren. In seiner lügend wurde er zuLeiden in Mscsisli und in den Militär - wissenfchafften unterrich-tet ; doch als der krieg an. ,609. in einen stillstand ausschlug ,crwehlte er das 8cuäiüm Msoiogi«, und brachte seines vattersschriften in gute ordnung. Darauf begab er sich nach Fränck-reich, und von dar an. 1620. nach Engelland, allwo er bey demGrafen von Arondel sich ;o. jähr aufhielte, und das schöne buchäs kleines Vstsrum verfertigte. Hier correspondirte er auchmit den vornehmsten leuthen feiner zeit, Grotio, SalMasio ,Gerhards Johanne Voßio, Usserio und andern mehr. Nach-dem er ,auch viel Angel - Sächsische coäices und msuuscriprsunter Handen bekam, wurde er hierdurch angereihet, dieselbi-ge spräche ex prokesio zu excoiiren. Darauf kehrete er wiederzurück nach Holland, allwo er in Llostsrüs und 8crixeorlbu8Leptemrionslibus nichts nachließ, und sein erstes lpecimen dieOl)lsrvstions8 über 8ViIIsrsmi kskspbrssili kksnclcsm LsnciciOsmicorum zu Amsterdam an. i6z z. publicirte. Damit er auchdie Frießlandische spräche, welche mit der Angel - Sächsischensehr nahe verwandt, erlernen möchte, begab er sich 2. gantze'jähr in West - Frießland, von bannen er auf feiner rückreise zugutem glücke über den coäicem geriethe, darinn die Evangelia,in Gothischer spräche mit silbernen buchstaben geschrieben waren,dieselbigen fieng er an mit seinem Oloilsrio und einer Angel-Sächsischen Version heraus zu geben. An. 167z. kurtz vor sei-nem tode, machte er sich, nicht ohne grosse beschwernis, wie-derum nach Engelland, damit er die in vielen biöliothecken an-noch vorhandene Angel - Sächsische coäicen mit rechtem fleißdurchgehen könnte. Hier starb er endlich bey seiner schwestersöhn, Jsaaco Voßio, damals Lsnomco zu Windsor, im 86 .jähre seines alters, welches er mit grosser diät und unverdrosse-nem sieisse geführet hatte, an. ,677. Seine hinterlassene schrif-ten , von welchen der berühmte Bischoss, Johannes Fell, zu Ox-ford , das Olollsrium guingue längusrum in 14. volumimbusgar schön abschreiben ließ, hat er insgesamt der OxfordischenUniversität vermacht, woselbst auch sein bildnis, ingleichen einehren - gedächtnis mit einer schönen inscription verfertigt wurde.Die schriften, so von ihm heraus gekommen , sind OlollsriumLoriiicum; äs kicluis Vstsrum; ssrspstrslis Lsntici Lsmico-rum; Willersmi?srspkrsst8 Oorbics LvsnZeliorum. Gräviushat sein leben beschrieben, welches seinem buche, äs kicturs Ve-terum, vorgesetztist. opuss. p. ir 6 . Tentzelö Unter-
redung, menls VÄ sn. 169;.
Junius, (Petrus) war in Schottland den iz. aug. an. 1844.gebohren. Die sorgfältige auferziehung seiner jugend machteihn schon in dem 19. jähre seines alters geschickt, seine reisen infremde lande vorzunehmen., In denselben kam er nach Genf,da ihn denn Theodort Beza gelehrsamkeit, und seines vetternHenrici Scrimgers auserlesene bibliotheck aufhielten, daß er sei-ne studier, daselbst fortzusetzen sich gefallen ließ. Nach etlichenjähren that er eine reise in Schottland, doch mit dem gewissenVorsätze, bald in Frankreich sich wieder einzufinden. Allein derrühm, den ihm Bezä in Schottland gesendete briefe gemachthatten, bewog die Regenten, die damals dem Schottischen Rei-che vorstunden, daß die information des Königlichen Printzen,der unter dem nahmen Jacobi VI. sich hernach unter den Schot-tischen Königen bekannt gemacht, diesem Petro Junio in dem28. jähre seines alters anvertrauet wurde. Georgius Buchana-nus , der gleiche Verrichtung nebst Junio hatte, konnte theilswegen seines hohen alters , theils wegen seiner sauertöppischenconduite bey Hofe nicht so wohl fortkommen, dannenhero Ju-nio die gantze sorge auf den hals siel, seinen Printzen wohl an-zuführen, Buchanano aber die ehre blieb, mit conWis und derauthorität wegen seines alters dem wercke behülflich zu seyn. Indiesem steten Umgänge nun sioßte Junius nicht allein seinemPrintzen eine gute wisscnschafft in läuscis ein, sondern er zogdurch seine angenehme art das Königliche gcmüth also an sich,daß da Jacobüs sich der Reichs - sorgen nunmehro mit annahm,er seinen lehrmeister zu seinem vertrautesten Rathe aussähe fundihn zu der würde eines Groß - Almoseniers erhöbe. Die Ver-richtungen , welche ihm anvertrauet wurden , waren meistensAmbassaden, weil er wegen seiner anständigen und freundlichenanffuhrnng sich treflich an den fremden Höfen zu insinuirenwußte; darrnn er auch glücklich gewesen, wie die durch ihn mei-sientheils gestiftete Vermählung des Jacobi mit der DänischenPrintzeßinAnna, unddie bevestigte succeßion auf dem throneEngellands bestätigen können. Bey seinem heran nahenden al-ter überhob ihn zwat der König vieler reisen und Verrichtungen,
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bediente sich doch aber unaufhörlich seines Raths -1623. den 7. januarii das zeitliche gesegnete. ^Tb. smiriio.
Junius , (Patricius) unter des Petri Jun»wusle, war in Schottland gebohren an. " 84 . -
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Sein vatter und andere Gelehrte wendeten allen »an, daß er sowol zu St. Andrews als auch ^ jy dss
geschicktesten leuthen in der Theologie und sonbrr A,^,wsnioribu8 unterwiesen wurde. Er ward hier« zs -D1609. Jacobo Montacutio, dem berühmten Bwuund Welles, bekannt, und weil dieser bey dem e-Mcheviel galt, erlangte Patricius nicht allein eine M. demfondern auch befehl, die neu - gestiftete dibllothz" ^laste St. James in ordnung zu bringen. -ch^Ir b'„MSksäumte er nichts, was zu der Vermehrung bess»dienlich feyn konnte. Wie er dann an. 1614-lassen, als bis des in Engelland verstorbenen Mir ^ ^,1bliotheck nebst den msnuscrssns, (ausser was vw ^war ausgemacht worden) der Königlichen biblww gecwurde. Nachdem nun die bibliotheck völlig m ^war, trug er sehr vieles zusammen, was zur ^ ^ E Arie dienlich war. Dieses werck führte ihn E.„s ze
weiter zurück in die ältern zeiten, so daß er wwgrosses werck von Griechischen und Lateimschr'' styckssammeln und heraus zu geben. Sein vorjatz "8 ,challerhand Hindernisse unterbrochen, und ob " s'^reise nach Franckfurt, Holland und Franckrelw ,Verleger zu bekommen, so hatte er doch nur das»gelehrtesten leuthen in Franckreich , Petro uv?pHottomanno, Th. Gottofredo, Frontone DUuV Mo 'PSirmondo bekannt zu werden. Er wendetenach Londen, und durchsuchte fleißig seineanvertrauet worden. Unter den vielen ankörnn" ^fanden sich auch damals sehr viel Griechen rw' sons, Enicht allein mit einer sehr grossen civilität ani>EssAM(Oso viel wohlthaten obligirtvon sich ließ,nur der Griechen ihren Patriarchen zu nennentrophanes nach erlangtem Alexandrinlschen P^^pck^ ^Wohlthäter, dem Junio, sehr oft schriftlichen ^ r1 e. Dieser ruhm,Machte Junio nichf aüein^nn^^
hm Machte Junio nicht allein.»'ansehen, sondern Jacobus
nen mann ern.. ..
in Übersetzung der Englischen schriften, so ^ T.Met,che seinem wercke, welches dieser König "E Min zier,,,,,leiben gedachte. Nachdem auch solches zummen, muste Junius den beyden Enallsch^L^yenN- ^ ä»Aüberbringen. Nach diesem bediente sich Usrossff. 0 « wfe des Junri, in Durchsuchung der bekannten M hcäellisnorum , welche Thomas , Graf von ^ V
Wilhelmum Pettacum aus Orient hatte nawMßgen lassen, und hierauf böte sich die längstgenheit mit eigenen schriften sich hervoran. Thomas Rowaus hatte von seiner Cf>uwreise den sogenannten coäicem ülexsnärim"? ^Als UBibel mitgebracht, welchen Carolusä-.
König in Engelrand, der Königlichen d>d.
liche raritat zuwendete. Junius lag tag »nocoäics, an dessen ende er die erste epistel^' pachf,ft Ä vrinther antraf, die er denn fleißig durchsuE^ Nw.fBois, LsnoMco ber kirchen zu Eli, ^ 2 , WckLßi6zz. heraus gab. Dieses reihte Ium^^cnwar, noch mehr dergleichen denckmahle d»" .
richten, darzu denn Wilhelm Land, der AM LsVj.
viel geld vorschoß, die schriften darzu gvlss» AoiEpj
men dann ssbeopk^Iscli Lommsntsrms
6rs:Lorum kstrum in fobum ; ftilkerti V» hckS tz,
nenlis Lxpositio in Lsnticnm LanticoruM .
Lsnticum comnenäio , in einiger zeit ».
Dieser fleiß aber wurde unterbrochen durch ^ ^ ,p,wende flamme der innerlichen kriegs - uw ^ ^ ft
die schlüffel zur bibliotheck abgefordert, u'w^j,gci
setzet wurde. Er arbeitete zwar
W BibeHach ^edächtä'r coäws
die collseionss so gar weitläuftig, er uuch „^jret,tem coäics nach feinem gutdunckenIwaber in Engelland die Bibel also wolltenAd ^ §or» ^ gt'manuscript sich befände, so wurde der verleg ^,ntckanders sinnes, sonderlich da Seldenus ^lan^ uer-M'fagte: wo er Junio folgte, so hoffte er, MNer ihn (den Beeum) mit seinem buche A^ch sEsehen wurde. Junii gemuthe wurde alw rvcliche suiten und das herannahende ane - janb^'M- »sschlagen , dannenhero er sich zu erholen^^nem eydam, I. Atwodo, in der provmtz Uvlange hernach aber wurde er von eurer» zihn zwang, sein leben den 7. september a >rn vit. kütricii
" Junius , (Melchior) gebohren ZUAtractirte in seiner jugend die ftumsmora ' ^,,yecenachgehends aufdie Oratorie, wE er r^hje,^
Zu Straßburg studirte er völlig, b'e WA„ er
daselbst Nsgilier ward. Hierauf hadU .^fM p '
und ließ sich etliche mal im perorwen M»