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oberten ihn die Franzosen, und nahmen den darinn commandi-renden Grafen von Mannsfeld, Petrum Ernestum, Gouver-neur des Hertzogthums Luxemburg, gefangen. Durch den frie-den, welcher an. zu Chateau - en-Cambresis geschloffenward, kam Jvois wieder in der Spanier botmaßlgkett; jedochrnusten die mauren und vestungs - wercke geschleift werden. Ze-hen jähr hernach thaten die Franzofen aufs neue grossen schadendarinn. Die Spanier aber fortificrrten es nach der zelt wieder.An. i6;y. eroberten es die Franzosen unter dem Marschall äsChatillon, nach einer achttägigen belagerung. In eben dem-selben jähre machten sich die Spanier, durch einen unverfehe-rien Überfall, wieder meister davon. An. i6;8. thaten die Fran-zosen einen neuen, aber vergeblichen, versuch darauf. Alleindas folgende iahr den 2. aügusti muste es sich abermal an denMarfchall cie Chatillon ergeben, welcher die fortificationen ra-stren ließ. An. 1662. schenckte der König von Franckreich demGrafen von Soissons, Eugenio Mauritio, und dessen erben ,die stadt und krevore nebst allen dependentzien von Jvois, undzwar so, daß hinführo dieses stück landes den titul des Hertzog-thums von Carignan führen sollte; wie denn solche schenckungden 21. martii des gedachten jahrs in dem Parlement zu Metzeingeschrieben worden. bitt. Üb. VIII. X. XXI. ^-1/-
lull. c!e Louis XIII. tom. IX. r»/.
lichkeit beraubet; wie denn auch Saturnus
dem Lcxch eben dergleichen soll gethan haben,
Corcyra, die daher Drepane oder eine sichck M ,aeicbeben. Worauf er das NeiM der welk Mit sii'
geschehen. Worauf er das Reich der welk m>t 1» ^ über ^in der insul Clarus getheilet, so daß Jupiter r "mel und erden, Neptunus über das meer, unv es ^Hölle worden sey. Wiewol anderweitig grmelvcl' n^heiisich Jupiter die Orientalischen , Pluto die Ocao
- Plätze zugeeignet ^
sich Jupiter
cke, und Neptunus die meer
erc , unv ^cepninuv v,r uu-ee - piuyc , ha^»
Ausser diesen soll er in mancherley lästern ^'..„erhaB Awird ihm wenigst von den Heydnifchen Poeten " ^ er«eyds und betrügerey schuld gegeben. Darneben^ M ^lauter blut - schände: denn Juno war seine Wn^eher er auf Zulassung der Vestä, sich vermähl», ^ ^
nen guguck verwandelt hatte. Der Cerert M a.xyscrp>»»-stall eines stiers beygewohnet, und mit ihr die ^ eiE .^zeuget haben. Der Semele soll er unter der gct, > Achens erschienen, und mit ihr den Bacchumselbigen nachgehends aus seiner Hüfte hervor g "s. ,„jt d" ^gesellete sich auch zu seinen baasen , und zeug' ajekmis die Hora8 oder ?arca8, mit der Diana. ^ ^mit der Mnemosyne die 9. Musen. Ja-er jnw ^
Mutter im schlafe zu überfallen, um ihrer LN .g^^f,»e
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Jupiter, ist von den Heyden vor den grössesten aller götter,ja gar vor einen vatter der götter und menschen gehalten wor-den. Er wird Saturni und Cybeles oder Rhea söhn genennet,welcher sich gegen seinen ältern bruder, den Titan, verbunden,lind versprochen, er wollte seine kinder auffressen, auch sol-ches , so bald sie gedohren, würcklich gethan, zumal aber, alser von dem Oraculo vernommen, er würde einsten durch seinensöhn des Reichs beraubet werden. Deswegen habe die Rheanachgehends an statt des Jovis und anderer kinder ihm einenstein hingelegt, welchen er verschlucket hat. Nach etlicher Mey-nung soll der nähme Jupiter so viel seyn, als juvaus parer, einhelfender vatter; aber es ist wahrscheinlicher, daß das alteWort lovis zu dem Wort Mer gesetzt, und daraus .jovis xarsrworden sey, welches denn hernach in das Wort Jupiter ver-wandelt ist. Wahrscheinlich ist es auch, daß das wort Jupiterhergenommen sey von dem bekannte» Hebräischen Wort .jekov».Und einige Gelehrte, die hier ebenfalls auf die Hebräische alter-thümmer sehen wollen, vermeynen ferner, daß durch den Jupiterangezeiget werde, der Hebräer Japhet, ältester söhn Noachi.Scheinet also insgemein durch den Jupiter die höchste gottheitangedeutet zu werden, wie sonst im Orient durch den Bel oderBaal. Bald nach seiner gebnrt soll er in der insul Creta beyDem berge Dicte oder Jda (oder wie andere wollen, auf demberge Lyceo inArcadien)auferzogen worden seyn,und zwar unterdem tumulte der Lor^bamum oder Cureten,gleich als wenn manopferte, damit Saturnus sein geschrey nicht hören möchte. Zuseiner Nahrung muste die milch einer ziege, Amalthea genannt,dienen, welche»als sie in der stadt Olenus in Aetolia erzogenworden, hernach auch mit unter die sterne gesetzt, und dasOlenische gestirn genennet wurde. Auch wird vorgegeben , daßdie tauben zugeflogen kommen, und ihm amkrolia, ein adleraber uecksr zugebracht hätten. Die dienen sollen ihm auch Ho-nig zu essen gegeben, er aber vor solche wohlthat sie nachmalsmit einer gold - färbe begabt haben, da sie vorher» nur eisenfär-big mögen gewesen seyn. Zu säugammen soll er die Jthomeund Neda , ja auch die Thifoa und Hagno gehabt haben: aberder brunn Clepsydra in Meffenien, und der fluß Lusius in Ar-kadien hatten zu seiner reinigung und waschen dienen müssen.Die Alten haben ihm sehr viel nahinen gegeben, worunter dergemeineste mit ist Satumius, von seinem vatter Saturns. Ci-cero sagt, daß drey dieses nahmens wären: allein andere, wor-unter auch Varro, gehen noch viel weiter, und benahmen ihrerzoo. deren thaten nachgehends dem sogenannten Jovi Lretenstsind zugeeignet worden. Diese alle nun gehören mit unter diezoooo. götter der Heyden, welche einige den Alten zuschreibenwollen, wiewol bey dieser erzehlung ohne zweifel viel Unrichtig-keit mit unterläuft, und noch viel andere fehler sind begangenworden, als nur daß man aus den mehrern benennungen ei-ner Person, deren man göttliche ehre und eigenschafft zuschreibenwollte, verschiedene götter gemachet hat. Indessen verstehendie Heydnifchen Tkeologi durch den Jupiter dasjenige wesen, sodie Welt erschaffen , und ihn deswegen , oder den
leiter und führer der stm-aarum oder schicksaje nennen. Daheroauch die Griechen dem Jovi eine stswam mit ;. äugen gesetzt,um damit anzuzeigen, daß er alles im Himmel, auf erden undin der Hölle, oder auch die vergangene, gegenwärtige und zu-künftige dinge wisse. Die Römer aber stelleten ihn auf einenhelfenbeinern thron, in der rechten einen dreyfachen blitz, inder lincken einen scepter haltend, nebst einem adler an der feite.Sonst wird ihm auch eine güldene peitsche, die er soll geführethaben, beygelegt, desgleichen auch ein fchild, welches von demfelle der ziegen Amalthea soll zubereitet gewesen seyn. Phidiasjoll dessen büdnis geschnitzet haben, welches hernach zu Elis inAchaten aufgerichtet, und mit unter die 7. wunderwercke derWelt gerechnet worden ist. Dasselbiqe wurde auch nachgehendsmit berg-zmnober destrichen. Die Poeten berichten, daß Jupi-ter , nachdem er sem männlich alter erreichet, seinen vatter Sa-tnrmim vom throne gestoßen, und ihn mit einer sichel der mann.
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erste gemahlin hieß Metts , welche dem Saun . ^, ysoll zubereitet haben, wodurch er erstlich .eA" McsHlMseine söhne, die er gefressen gehabt , wieder a ^ vm" O>Diese Metis aber, als sie schwanger worden /und sey aus deren gehirn die Pallas hervorseiner tochter Venus hat er gleichfalls ehebruuf» hat M .FLeda, des Tyndari Königs in Laconien gemav"'dem er sich vorhero in einen fchwan verwarwrfall gebracht: welche denn 2. eyer gebohren , '^stor v" ^der Pollux und die Helena , aus dem andern ^ ^
temnestra hervor gebracht sind. So hat er ÄApaiiiA hMpa, des Agenoris tochter, den Minoszeuget, welche er,,als er sich in einen ochseuA, vielss^ Oaus Phönicien entführet hat. Nicht zu ged^ss ^t 'welchen er unter mancherley gestalt beygewzssSonst hat er sich eines schönen jungen knaben-^
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bedienet, welchen er, desto näher um sich aber >^lch.schencken der götter machte. Von dessen ch^L .^,randern berichtet, daß er seinen vatter den A bEMutter Rhea oder Ops, welche von dem Aw'§tter. v'worden, erstlich befrcyet, hernach aber denwöllenen bände gebunden , dem gott Pluw w Miere»wahren übergeben hätte, nur damit er allen" x,sse>'Nachgehends als der riefe Aegäon nebst ss"^reg<^Ät. Äwelchen Typhöus, Briareus rc. ihn von Lss ve«hecLben wollten , hat sie Jupiter mit donner -»« JE , r,den Typhon oder Typhöus, der vor aiw^Ästreste» brckAgefordert, daß er mit ihm wegen des Reich»^ zs ^ ^er donner - keule Wessen lassen, und, nachss^ hEhje ss,angefangen, hat er den berg Aetna überpE xjc "welchem er noch feuer speyen soll. Jedoch va^ ^sen, Briareus, Cottus und Gyges dem
dern götter, die sich gegen ihn verschworen ^eschEj^i^,den, daher sie auch vom Hesiodo Hüter mw ^ Lo»vis genennet werden. Er selbst aber, well »eN Mschiedenen ländern gesetzt und bestätiget, der WM Mdaß ihm vor andern der schütz und beysta" A ^
schrieben worden. Den Cretensern und anzuerst gezeiget, wie die gerichte sollten ve,wund gerechtigkeit, wie auch die belohnungen Mzli Ihat er hier und dar verordnet, daher es ro» ^ chM » ,,berl > ^göttliche ehre zuerkannt hat. Zu dem ende n Y» ^c , »fsren das sogenannte KeLatombs, oder op'^^ches» „es«Vieh einer art, geschlachtet worden ein issf, ,oo> ^
in Peloponnes 100. städte waren, welche v ^„pec ,oo-zuerst gebracht haben. Hierzu aber wE"^,rmd-vieh, desgleichen auch 100.schweine gebraucht, und zu einer »e>t geop> ,„,lle»,Fehren auch sonst Widder und schlangen PN^jssagnns^^, „e/den. Der adler aber wird ihm um der w y
geeignet, daß er einsten würde ein KvE^x veriv»'^ h'anderer Meynung, weil er sich m e>nen „-.Mmelals er den schönen Ganymedem, "' d^E /d^ hAiSwie auch andern gottern und goltinnen V
menschen gewiedmet waren, alfo -st ,'^JupÄ iv'
erkannt und geheiliget worden. ^.Als m« .^gteni zeiten menschen - fleisch zu essen psiE^ au^sWij^^sman sich der eicheln bedienen sollte, ^Ä^voinn^ ll»,^zugeeignet und geheiliget wurde. ver D»ist thm ein gantzer wald , der wÄxvmet^^jspelChaonische wald genennet wird, den Ä'„M^U
den bäumen aber bemercket man soud^E esder ihm zuerkannt worden ist. So 1^'^ b't . -sten , die ihm zu ehren gehalten stst^n,tage vislla (welche auch Vupolm lst ll a^, i»ss,,ülss,nienser mit sonderbarer traurigkett, v ,,oveMvs.
gastmahi des Jupiters zu Rom den veE»><^feyertage den 2;. decemder mtt Ä^steteMp»/^Deswegen auch der beste und vornehnmden Jupiter zu verehren pflegte, i»