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Vierdter Theil. He - Mc.
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diese reformatkon an, und gefetteten sich zu dieser Congregativti.

, Ist). IV. L V. bist. Losnob.

Iuftina , des tyrannen Magnentii ehe-weib, welche sichhernach mit Valentiniano dem ältern vermahlte, und Valen-tiniani des lungern , wie auch Gallä, so an Theodosium »er-heurathet wurde, mutier war. Nachdem die Armner selbigemit ihren irrthümmern eingenommen hatten, verfolgte sie dierechtgläubigen gar heftig. Auf ihr anrcitzen wollte ihr GeneralValentinianus den Martinum von Tours durchaus nicht vorsich kommen lassen, und Valentinianus der jüngere war demheiligen Ambrosio nicht allzu günstig. Als selbiger den Aria-nern in Mayland keine kirche einräumen wollte, erbitterte sichdie Kayserin hierüber dermassen, daß sie beste beschloß, seinenUntergang zu befördern. Nichts destoweniger aber wurde siegenöthiget, sich seiner hülste in befriedigung des tyrannen Ma-ximi zu bedienen. Eine zeitlang hernach begab sie sich mit ihremsöhne nach Thessalonich, und starb daselbst an. ;86. §.epist. sä Alarcell. Xg/r»». lil). IV. Ä20M. 11 b. VII.

Ka»-o»r«,.

Iuftmgen, ein schloß und Herrschafft nahe bey Neu-Steuß-Singen und nicht weit von Schelcklingen gelegen. In alten Zei-ten hat es seine eigene Herren die Baronen von Iustingen ge-habt, davon einer Anshelm an. 1219. in dem briefKayser Frie-drichs II. darinn er dem kloster Lorch alle freyheiten bestätiget,sich Marschall von Justingen unterschrieben hat. So triftman auch im XIV. und XV. steculo die Freyherren von Justin-gen in der Gesellschafft St. Georgen-schild in Schwaben an.Nach diesem ist es im XVI. Leule, unter Lutzen von Freyberg andie Freyherren von Freyberg Oepfingischer lmie gekommen, wel-che sowol aufReichs-als Kreis-tagen dieser freyen Reichs-Herr-schafft halber sitz und stimme bis auf die zeiten des dreißigjähri-gen kriegs geführt. Denn da hat der Oberste Adam HeinrichKeller wegen seiner stauen Rosimunde, einer gebohrnen Gräsinvon Ortenburg und wittib Joh. Billwords von Freyberg , an-spruch darauf gemacht, und sich in den besitz gedrungen. Ob nunwol die von Freyberg in dem zu Nürnberg bey den friedens-exe-cutions-tractaten an. 1649. ubergebenen Verzeichnis um wiedererstattung ihrer Herrschafft wider Kellern angesucht ,.auch in derspecification restimenäornm in tribus meniUnis solches wiederbesonders getrieben; so haben sie doch nicht eher dazu gelangenkönnen, bis Johann Christoph, Bischofs zu Augspurg , aus demgeschlecht derer von Freyberg,Jsenbergischer link, die Herrschafftdurch geld an sich gelöset, und solche seinem bruder Albrecht Ern-sten übergeben, weshalber auch derselbe den Reichs-abschied ässn. 1654- unter den Schwäbischen Grafen unterschrieben, des-sen söhn Joseph Albert solchen sitz und stimme ungehindert be-hauptet. (siehe Freyberg.) /»st,«/. x. k. Üb. vii. c. 2. §.9. 6.Europ. Herold, x. 688- »ocum. reäiv. mensst. XVürtemberss.x>. 729. äe oräine eguestr. p. 970. La/r. äs xscs

xubl. L /l/E». wx>. 8usv.

Iustimani, oder Jjustiniani, eine Italiänische familie,welche zu Venedig, Genua, in dem Königreiche Neavolis, in derinsul Corßca und in Chio berühmt ist. Wie denn die von dieserfamilie zu Genua ehemals über diese letztere insul geherrscht ha-ben , welche sie von dem Griechischen Kayser, Andronico Paläo-logo, geschenckt bekommen , bis sie an. 1966. von den Türckenvertrieben wurden. Es hat sich diese familie in sehr viel ästeausgebreitet, und sind aus selbiger viel Dogen, Bifchöffe, Prä-laten, Generale, Rathsherren von Venedig und Genua, auchviel gelehrte leuthe entsprossen. Wie denn ausser denen, so her-nach weitläuftiger zu berühren, bekannt gewesen, AndreasJustiniani, ein Dominicaner, und nachmals Bischofs von Jsolain Calabrien , welcher an. 1617. verstorben. Ansaldus vonChio, ein Dominicaner, und nachmals Bischofs von Lipari,starb an. 1571. Augustinus war Doge zu Genua, wurde abernachmals ein Jesuit, und starb an. 1590. zu Neapoli. Bar-tholomäus war Bischofs zu Avcllino in dem Königreiche Nea-poli, und starb an. 169;. Benedictus von Genua, ein Jesuit,hat verschiedene fachen geschrieben, und ist an. 1622. gestorben.Bernhardus, Bischofs von Angloni, starb an. 1616. Decius,Bischoff zu Äleria in Corsica, starb an. 1642. Franciscus, warBischofs zu Trivento. Hieronymus von Chio , hat zu Parisverschiedene fachen geschrieben. Horatius, war anfangs Päpst-licher Libllvrkecsrius, wurde Bischoff von Montalto, nach die-sem Bischoff zu Nocera, letztlich Cardinal und Ober-Liblimste-csrius, starb aber den 79. jul. an. ,649. und hinterließ verschie-dene schriflen. Humphredus brachte die zeitung von der Tür-cken Niederlage bey Lepanto an. 1571. nach Venebig, und wurdedeshalben mit grosser ehr-bezeigung empfangen. Laurentiuswar ein berühmter Redner. Noch ein anderer, zugenannt vonChio, war Ertz-Bischoff von Milylene, lebte um das jähr 149;.und schrieb an den Papst Nicolaum V. eine epistel von eroberungder stadt Constantinopel. Marcus, war Bischoff zu Verona,und starb den 1;. ang. an. »649. Petrus lebte zu ende des XVI.steculi, und hat sich durch seine Venetianische Historie, die in16. buchern beschrieben, bekannt gemacht. Vincentius von Ge-nua, war ein Dominicaner, und wurde von Pio V. welcher ihnsonderlich werth hielt , zum Cardinal gemacht. Ein andererdieses nahmens war Bischoff zu Brescia in Italien. Ursus warAdmiral zu Venedig. Er war ein tapferer mann, und vor dieaufnähme der Republick sehr besorget. AIs er um das jähr,460. die Aadt Metellmo belagerte, aber mit vertust zurück ge-

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schlagen wurde, grämte er sich darüber zu tobe. >E.ZaLLara, äellaXobst. ä'Itsl. äe r-iw- ^

<L , seritt. äests I.igur. a

Iwl. bist. Ven. ^ zs

Iustimani, (Angelus) Bischoff zu Geneve. Er ,an. 1520. gebohren , nahm den geistlichen stano mein Franciscaner. Er lehrte hierauf in der ^

Genua und an andern orten, brachte auchdkyec ^chischen manuscripten mit sich in Italien. Nacv ^r n>oh>^Alc-er dm Cardinal Don Ferrara in Franckreich, »n vec -1961. dem Lolloguio zu Poissy bey. Hieraufm^^o» ^,,78-tzog Emanuel Philidert von Savoyen zumEr wohnte dem Lonestio zu Trident bey,begav M 7 ^.nach Genua, woselbst er den 22. sebr. an. r ^

hat von ihm einen Lommentarium inguseäarn

8ermones ; Versus, /'«ster«, äe clar. ^ ^

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Xob.ä'ItsI.Ä»»,»«^/,

Iustimani, (Augustinus) Bisch off von Ekreii, B

sul Corsica. Er war an. 1470. zu Genua gebE^i,sich den 2?. apr. an. 1487. in den Dominicaner^auch durch seine stubien dergestalt hervor, daß w z>>

dem er einige jähr prvfitiret , den 19. nov. «n-.^ jiio^y

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schoff zu Nebbio machte. Der König Franciss"^reich machte ihn zu seinem Almosenirer, bey,w"er auch die wissenschafft der Orientalischenbessern stand brachte. Er that hierauf eineund wurde daselbst von dem Könige Henrico ,halten. Er kam aber an. 19 ? 6 . auf dem mE ,cv-Genua nach Corsica segeln wollte, und hlnkrmv

bibliothcck, darinn sich sonderlich viele rare man»'

den, welches er zwar alles der Republick Gen"" zeE'

aber mehrcntheils in andere privat-bibliothe«en,.^re 0

den. Er hat Eneam klatonicnm äe lwrno 2

VlÄoriam?orLÜetisäversusHebrTos und aNO'^. -"> >

aus gegeben, arbeitete auch an einer Historie von

erst nach seinem tobe heraus kam, darinn avc

wurde. Er ließ den Psalter in 8. sprachen dru^ große^ Fi

selbigen an alle Potentaten herum, in hoffw"'^»^ ,,,?.

den meisten Orientalischen sprachen hätte sbgoö^

damit zu machen, so ihm aber fehl schlug. ..

die Bibel, die er auf eben solche art zu ediren v L

che in der that eine sehr schone art von buchen EI, ^den meisten Orientalischen sprachen hätte *

konnte drucken lassen. JoE,eIog.stell» lägur. äs Hist. I.»t. lib. IU- 'g;ort 0 '.,ML

Iustimani, (Benedictus) Bischoffan. 1994. zu Chio gebohren, begab stch aber /selbige insul erobert, von dar weg, und ft»d Um,«'rc»Lnua und anderwärts. Von.dar kam er nach -^ EEMan. 1986. von Skto V. zum Cardinal gcmE nnirM!^genden Päpsten bekleidete er allerhand stellen/, , ftrne^MAnconitanischen Marck, nachmals zu Bologn ciof vzu Sabina, Palestrina und Porto, auch ^ner geistlicher orden. Er starb endlich oen " .

, itsl. Her. scrirc. äoll

Iustimani, (Bernhardus) vo.'Vened^p.B,^Agelehrtermann, und wurde an. 147c-dig an den Papst Sixtum IV. geschickt., dm, 'Ijßotß Fschrieb er des Laurentii Justiniani, Ä

tractat von dem Ursprünge der stadt Vened s D ,50den Gothen; und das Leben des EvangeU! ^andern schriften. stescrixt. ecLic.

voci. ste »ist. »st. . ystV^

Iustimani, (Laurentius) ein Vencu^-f Ii,^^triarch zu Venedig. Er war des Bernha^und ließ von fugend auf eine inclinatto"» äß.F

von sich spüren. Als er nun erwachsen cv^chrtz vocv x, pl 0 ^!St. Georg» in an, und weil deA^Ak in/Acc,H^gekommen war, bemühete er sich, stlbigcn c ersten <gen. Wannenhero er insgemein untA.AjHkeitwird. Er machte sich durch seine MAffkannt, baß ihn Eugenius IV. zum WWdig Lr ckf pijnachmals von Grado und letztlich von ^,,pdo^riF

an. 1491 . den titul eines Patriarchen erhlcl^stad Mist F

so diese wurde besessen, nachdemstlbige w nno^stä , lferirt worden. Er starb den 8 - ian- ^"'s"jgen ,

Elemente VII. an. 1924 . in die zahl dcrVIII. aber an. 1690 . in die zahl der Host § beEjstco^sst^ter, Bernhardus Justiniani, hat ^ A

schriften sind: 8 iMum Virce ,'äe Väcrp L /

Äione; äe cssto Lonnubio; kascisw

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gebohren. Sem vatter hieß veo»., -, an y§rlv ^wollte sich auf keine weise bewegen 'Amen rVerschwörung der gieschi theil zu , j,che "der Giustinianischen familie eme so-cv^ch guck

ihm den nahmen Justiniani beylegtk(