Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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463
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sollet.

1 u s

^ Kitsch soll gleichsam durch eine göttliche strafe dieseihrer rückkehr durch ungcwitter auf demgründe gegangen, und über 70000. mannvMso undn,Ä* Nach diesem war er gegen die Bul-g.Mar, daß er wider sie krieg führte, wurde aber»wi I^usn« Jedoch weil er nicht aufhörte, aller-

d>k!^.)»ezu verüben; wurde er an. 7n.nebst sei-»»n Philippico Bardane umgebracht, oder

«>,>. '«>cn, a^Manes schon zum Kayser aufgeworffen war,skh; Dtxj-^ivlisen Hixiia , dem er zuvor seine frau mit ge-, um solche an einen koch, einen Indianer undM überliefern, die ktnder aber gar todt-^^^ufalls gelobtet. Ora-o-

Äst* ' Le/a/^5, Kilt. Lonüanü-

Mlls, Kaysers Justini des jünger« vetter. So-^ gemäht hatte Tiberium auf den thron erho-

ÜV ^ äu,; 'Hu zu heurathen. Als sie aber sahe, daß erN>i>« ?'uer gemahlin zugelegt hatte, wurde sie dar-sie wider Tiberium eine evnspiration an-zum Kayser zu machen suchte. Mein^ kvM» «"' an ihm sich zu rächen, gab ihm allein einenwid/vAtts, pardonirte ihn, und bediente sich seiner^Mnia». "u Perser.

oder Giustiniani, (Marcus Antonius) Her-^wi?IvntaA " welcher würde man ihn an. 1684. nachAitz'M, namk "°Jkhub. Unter seiner regierung war dieKckkM mit dem Kayser und mit dem Könige

Denn - Eantz getreten, überaus glücklich wider die

iMK^ry zc>orlnth, Lacedämon, Athen, Castel-nuovoEr starb an. 1688. und bekam zum nach-h" UMorosinl, unter dessen commando die meisten^ n wider die Ottomannische Pforte waren

48 s. "^k/or «le /« Kitt. äu Louvern. äs

äella Uobilitä ä'Iralia. SaErr»

1 b, die Haupt-stadt in Histrien ; siehe Aegida.-Ü'Sft Morgenländiicher Kaufte. "

Er war von

y. jul. an. 518. von der Kayscrl. leib-

s^gq?'" '°de'h^

k^ttib^^Er erwehlet; obschon er für sich weder le-h«?Hs-Äe gnsi.k«?U"'e, und im gegentheil aus Anafrasii gerdulichr Personen vorhanden waren, weiche°A°u gerne bestiegen hätten. So bald alsHhk >v,J^den worden, rief er die ins elend vertrie-i, zurücke, vertrieb .die ketzer , welche jenerha,, befahl, daß man über das Chalcedonensi-/chr ließ einige unruhige köpfe hinrich-

Kö»?^Jbicle wider die Arianer heraus, wel-s°daim ^^hen, Theodoricum, um hülffe,v ex zi, q". ben Papst Iohannem 11 . an. 52;. nachcL Heu nöthigte, um diese fache zu vergleichen,Vier^ aber«''"» mir grosser freude empfangen wurde.

daß die stadt Antiochia und vie-! ivr«Jische ftadle durch em starckes erdbcben

L"- ei,,c«'^Se er den Kayftrl. purpur und die

Jv» ein an, und brachte viel tage zu, ehem ^ lehr gieng es ihm zu her-" deren wredererbauung grosse geld-5 Everd'j.,Er « d,e nahmen Anazarba und Edessa int?V"t,, ^«"ng,,« HM der Perser Könige Cadade bekrie-damals einer der Lazijchen Königed> e>, ddenN religion angenommen, und sichW tz^^tl d^bunden hatte. Doch trug Justinus?.>A?'sL^u.ldL^und that dem feinde durch feine«r^l>v?'bess^e». ^'lacium, mit Verwüstung seiner lan-?'UnV>stinm^^" er alt und gantz abgemattets. j.^rh seiner schwester söhn, zu seinem

Ä «>'r^'«hrr sZngcfthr4. monate darnach den i. aug.

"ifb,.Seglernng und im 77. jähre seines

c,--'"" aufsi«-^^'^ung und im 77- layre jemesr di"et tvo«>echen einer alten wunde, die nichtlvivvi d^ Seine regierung wird billig ge-! >wr gemeinen weftn als der religionSeqe^«se"e allzu grosse scharfe oder viel-nr^ ketzer nicht wohl kan gebilliget^unal. LE^. üb. IV.

ihx. ßlne>ySts Justw?^ere, war Dulcißimi und Vigi-Ü^hn^ bett!«^^ »der"')??' schwester, söhn. Er war an-der r?^?^st-Hvfmeister, folgte aber an.''^«S.^ar^'der xj»^'^ung. Er hatte einen vetter glei-er Mall -» .^"ee an der Donau commandirt,Mildem

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WttdleseMV

kKavr°^^ser erklärt wurde, verglichen,

M"tey ^rden würde, den andern zu

^spreche» Deichs machen sollte. Allein ^Wehr, svni"-- - ^ '

daß der-zum vor-

, svnM'n Mte., Allein Justinus«dern lreß,hu vielmehr, nachdem

iuf 46z

er ihn nach Constantinopel holen lassen, und von dar nachAlexandria gehen heissen, daselbst an. 567. in seinem bethe er-würgen. Gleichwie er auch die beyden Rathsherren, Ethe-rium und Addäum, hinrichten ließ. Weil sich die armen stetsbey ihm beklagten, daß sie von den Grossen heftig gedrückt wür-den, so bestellte er einen Richter, mit gegebener macht, einenjeden, er sey wer er wolle, auch so gar an seiner tafel, wo er esverdiente, anzufallen, und in arrest zu nehmen. Bald daraufwurde das Reich durch die Avarer, Longobarden und Persergeplaget, welches er dermaßen zu hertzen nahm, daß er darü-ber im Haupte gantz verrückt wurde. Von den Longobardenzwar kan man hier den artickul Narses nachsehen. Die Per-ser thaten anfänglich nicht minder schaden, mit welchen derKayser in krieg verfallen war, weil er die sogenannten Per-sarmenier gegen sie in schütz genommen, so daß die KayserinSophia mit ihnen friede zu machen genöthiget, und Tiberiuszum Kayser erwehlet ward, um in währender kranckheit desJustini das Reich zu beschützen. Von dem fernern erfolg desPersischen krieges, so zuletzt noch ziemlich wohl auöschlug, sieheTiberius. Justinus II. starb endlich an. 577. ober 78. nach-dem er i2. oder 1;. jähr regieret hatte. in snrml.

LvnZn'»,. Oraco»»,. *

Justinus, ein Christlicher klnlolopllus und Märtyrer, lebtein dem 1 l. sieculc», und war zu Sichern, nachmals Neapolis,jetzt Napoulouse genennet, gebohren. Sein vatter hieß Prisscus, und der groß-vatter Bacchius. Nachdem er eine zeitlangein Platonischer klnlcssopkns gewesen« würde er endlich wunder-barer weise, durch den discurs und dgs zureden eines ventra-lsten alten manns, den er für etwas göttliches hielte,zum Christ-lichen glauben bekehret, welches er selbst in seinen schriften er-zehlet. Von derselben zeit an war er sehr eifrig in der Christ-lichen religion, auch wegen seiner gelehrsamkeit bekannt, wie-wol er in der Hebräischen spräche nicht viel gethan hatte, auches ihm an historischer und critischer wissenschafft ziemlichmangelte. Nachdem der Kayser Äntoninus eine verfolgungerreget, verfertigte er eine schutz-schrift vor die Christen widerdie falschen auflagen der Heyden. Nachgehends gab er nocheine andere schutz-schrift heraus, vertheidigte auch die Christ-liche religion wider den Cynischen Lbiloloxlwm, Crescenlem,und einige andere mit grosser tapferkeit, brauchte aber dabey zuseinem unglück perfonal-invectiven, und warf Crefcenti fernunkeusches, unmäßiges Und durchaus lasterhafftes leben sehrderbe vor. Dann dieser ward hiedurch dergestalt erbit.lert, daß er Justinum beym Kayser verklagte, welcher dadurchzur Märtvr-cron gelangte, indem er um das jähr 164. mitden» fchwerdte, oder, wie andere wollen, mit gift hingerichtetworden. Ausser den gedachten apologien haben wir auch vonihm seinen Dialogum mit Tryphone, einem gekehrten Juden,welchen einige Gelehrte nicht ohne gründ für den unter denJüden so berühmten Rabbi Tarpon hatten. Wiewol von an-,bern, jedoch ohne gründ, gezweifelt werden will, ob er von ihmherrühre; ferner hat man von ihm ksreenessn; Orsricmem sä6rreco8; Istbrum äs ssloruirLstis Lei, Ke. klarst«,.

KeFa»'»»«»,. O« IV». bitt. lit-

te r. Icript. eeLleliatt. 1 t. in LNtiguitstibus ecLlelialk. Kc. *

Justinus, ein Heydnifcher gefchicht-fchreiber. Er lebte, wiees am wahrscheinlichsten ist, zur zeit des Antonini ?ü im II.sseenlo, und verfaßte des Trogt Pompeji Historie in einem knr-tzen begriffe, welches denn die Ursache seyn soll, daß des Trogidücher verlohren gegangen. Er wird von einigen zur unge-bühr vor des Trogi söhn gehalten. Seine fchreid-art ist nochziemlich rein und nett, wiewol er ohne Zweifel die meisten undbesten redens-arten von Trogo Pompeio entlehnet hat, sonstwerden auch Justini wercke insgemein kurtze begriffe oder l'um-mLriü der bücher Trogi beygefügt, welche aber gar nicht deserstem auffatz zu seyn scheinen. ^, äs List. Lsc. lik. I.c. zr. in bibl. Lsr. p. 141. fegg. *

war zu Rom, wenn man bey absterben ei-nes vornehmen und hochverdienten Mannes öffentlich die traueranlegte, so daß alle geeichte, und so gar alle gewölber um denmarckt herum geschlossen waren. Ein gleiches geschahe bey an-dern grossen Unfällen, so dem gemeinen weftn begegnet wa-rm, auch nicht minder bey glücklichen kgebenheiten und son-derbaren freuden-bezeugungen, an fest-tagen, rc. Lr><^»E»r,,,

äs tun. stom. 4. n. äs jure MAI. ;. 2Y. kV«

lib. ÄIIII.

Justus von Ttberias. Er war ein Jüde, des Pisti söhn,wurde von seinem vatterlande also benennet, und lebte im er-sten üxculo. Er war bey den Jüden in sehr grossem ansehen,aber dem Josephs sehr zuwider, worüber dieser letztere in seinenschriften sechsten klaget. Er hat eine chromck von den Königenin Juda geschrieben, und LommemsriM von dem Jüdischenkriege, von welchen aber Joftphus nicht zum besten urtheilet,bist. Ist). II. c. 9. Lrexo«FMrtt, cmnl.

< 7 «ve.

Justus, Ertz-Bifthoff von Lyon, war aus einer alten fami-lie m Franckreich, aus dem lande Vivarais. Seine eltern,welche sich zu Tournon aufhielten, thaten ihn unter des Pa-schas«, Ertz-Bischoffs von Vienne m Dauphins anführung, beywelchem er auch dergestalt zunahm, daß Claudius, dessen Nach-folger, ihn LUM ärelüäiseono feiner kirche machte. Endlich

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