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Vierdter Theil. He - Mc.
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Er starb L. M. 24; 7. feines aüers i;jähr. Lvsci. VI. r?.

v-rr» 7 e//.

* Rah!, (Wenceslaus) war zu Arusdorffbey Hirschberg in

Schlesien an. 164;. den 14- tun. gebohren , studirte zu Mitten-derg , wurde kbilok'pki-e Magister, Prediger zu Liegnitz , undhernach ksstor zu Neu-Dreßden. Er starb den 4. may an. 1704.und schrieb Dich. äe Loloribu 8 ; cIel.acr)M !8 ; äe Dimitibua ,Originibus L OiMÜs Venrorurn ; die Kunst aller Künste, nein-sich ewig selig und zeitlich glückselig zu sterben; Wahrhaffte Ur-sachen der den 9. april an. 168?. plötzlich erfolgten sperrungund reduction der Fürstlichen Stifts-kirche St. Johannis zuLiegnitz in Schlesien; Leichen-Predigten. Lervimom.

Äoct.

Kahle, ein feines städtlein in Thüringen, zwischen Orla-münd und Jena an der Saale gelegen , es gehöret unter dasAmt Leuchtenburg, und stehet dem Hertzoge zu Sachfen-Gotha

* Kahler, (Johann) ein Lutherischer Theologie, war zuWolmar , einem Hessen-Casselischen dorfe, den 20. jan. an.1649. gebohren. Er ward auf anleitung eines benachbartenPfarrers, nahmens Conrad Bret, der einen guten verstand,auch noch bey gar jungen jähren an ihm vermerckte, von fei-nem vattcr zum studirm angehalten. Dieses trieb er unter an-führung Abr. Bootii, Cyriaci Lentuli, Magiri und anderermit gutem fortgange eine weile zu Marpurg , worauf er an.,669. nach Gießen gieng, und daselbst eine Dill! äs lmelligen-rüs hielt, bey welcher der bekannte Thom. Crenius, so damalsnoch feinen eigentlichen nahmen Thomas Thevdorus Crusiusführte, als Rüster präsidirte. Als er nicht lange hernachselbst promoviret hatte, habilitirte er sich an. 167;. mit einerDich. cle psraäoxa klriloloplria Lsrtesti, welche großen ler-men auf dasiger Universität erregte. Denn da er hierum offen-barlich der Cartesianifchen Philosophie einen unstreitigen vorzugvor der Aristotelisch-scholastischen zugeschrieben, und insonder-heit die forms8 lubstamiales sehr herunter gemacht ; wurdedadurch nicht allein die philosophische, sondern zumal die theo-logische Facultät, und unter derselben vornemlich Haberkor,nius, dermaßen wider ihn in den Harnisch gebracht, daß ihmmit confiscation, relegation rc. zugesetzet worden wäre, wo erdiese Männer nicht durch sein bescheidenes bezeigen noch ziemli-cher mästen wiederum besänftiget hätte. Unterdessen kriegte ermit seiner Cartesianifchen Philosophie, welche er zu allererst zuGiessen eingeführt, ungemeinen axxlaustim, und lehrte die-selbe als Magister legeri8 gantze nenn jähr, bis er an. 1677. zumkrokellore Mstapkxüee8 extraorämario nach Rinteln bernssenward. Diese stelle verwechselte er nicht lange darauf mit derkrokellione oräinaria Msrapst^ÜLSS und Mathelec>8, welchenan. 168;. auch die ?ro 5 estio TkeologiiL oräinaria beygefügetward, um welcher willen er noch in selbigem jähre die DoÄor-würde annahm ; zuletzt aber an. 1697. das Primariat in dertheologischen Facultät erhielt. Er starb endlich den 17. may an.1729. auf seinem land-guthe zu Pyrmont, wohin er eine kurtzezeit zuvor, die gesundheit zu erholen, sich begeben hatte, als ereben das sechste mal stecstor Msgmsicus der Academie Rintelnwar. Mit seiner fronen hat er zehen kinder gezeuget, vonwelchen er zwey söhne und vier töchter hinterlassen. SeineDilxutstivnes, die er zu Giessen gehalten, sind an. 1710. und1711. zu Rinteln unter dem titul: Üilxmariones ^uvenilss zu-sammen gedruckt worden. Die disputalionen aber, so er auf derRintelischen Academie gehalten hat , sind folgende: äe LaluMoral!, 1679. cle lntelligentiia , eoci; cle Oceano ejulhue kro-xrietatibus A vario Mocu , 1680. l)u-estione8 miscellanere, eoä.äe Lometis eorumgne Oenerstione, kigura, Motu, stumine Lkrngnosticis, eoci. Und 172z. Varixe ex Marbel! sliistgue kbilo-lopkis: pattibus clepromtT (^ulostiones , 1681. cle Deo , eoä.und 1712. äe I-ikerrate Dei, eoä. cle Terra, 1682. äe Kelle-xione Lriminir ejuigue Kstecstu , eorl. sie lllsipbemla in 8piri-tom 8anctum, 1684. cle Iminmsbilstats Llekkionis, 168;. äsLtatu Dsmnatorum , 1686. cle 8igni8 eonstimmationem steeuliprseeeclentibus , 1687. kentas Oillerd. Tkeoi. cle ImputationsLeccati alieni, 1688. cle Injurn8 nvn retslianclis , 1689.1712.äs ()usestionihn8 miseellaner8 , 169;. <le Impuratione keceatlslieni L speelarim ^clamiriei Distert. V. 1696. cle Lraäibuaxrobidiri8 , 1700. äs kol>gsmia, eoä. äe kiLcilearione Kvan-xelü universal!, eoä. äe Dserest Lnrkustastaruin abominabili,170z. äs kerfeälione Kenstorum, 1704. äs Moralitate 8al>-bstlü Lliristiani, eoä. Lbristianse steligionia vogmata XV.Oisterrationilm8 propostta, eoä. äe Xeczuilitiz MinistrorumLceleliT, 1710. Lrticuli äug. Lonksll! äe muracix Lbuäbua VII.Dillertat. expostri, 1711. äe Oraria Lonseüroni8 ninnibub lro-rniniku8 oblata, 17,2. äs Iran^kguratione 8stanL in Lnge-

!uml.uci, , 171z. äeLonseguentÜ8Theologie^, 1714. LuZu-üana Lonkellio XX. Disterr. ablolura, 171;. äe Ttieologo äo-cenre , eoä. äe länguis L 8cienrii8 Tbeolo^ia- sneillantibus,1720. äe OKIiMtione Oräinationum keclestasticarum, 1721.äe 8ixnis ver« L kallL koenitenriL, eoä. äe ^ure vei pu-nienäi xolkeroa ob clellöta msjorum, 1728. Er hat auch einLompenäium kscr-e DeograpkiD generali8 ZU schreiben ange-fangen , und davon folgende stücke in drey Dispurarionibu8 äsDsstnitione Leo^raxbire ejulssue Divistone L 6Iobo terragueo,z-71;. äe Te!1uri8 8rruüura, Nagnituäine L krTLvxnitia gui-duläam Oeoinecrieis in Oeoxrapbia neeellarüs; äs LireuÜ8 in

k a i k a l .

. vgk,iE

Zpbrera Ar Käppis Leograpläcis, wem äs 2oM8 , gieevLlimaribua Lnriguorum, nee non äe liabiratori ^

rum 2onarum, eorumgue appetlarionidur, r7^9'geben / es ist aber das werck nicht zu stände kommen- h.ytraß tt'orar. kunebr. Unschuldige Nachrichten, 172?- M'x. 689. feg. Theol. Biblioth. tom. Xläll. u- 7- k-Gelehrte Zeit. r?;». x. 549- Lgg. achürE I

* Rai, oder Ray, (Wilhelm) ein maM, »Lbsck ;Breda, erlernte diese kunft unter dem Lamberto ^Lüttich, und wandte sich hernach nach AntwE«' gk»^endlich in fernem vatterlande an. 1568. wohin ^ ''((halle,samkeit des Hertzogs von Alba zu entgehen, geweno

Tr/cr, vies äe8 l'eincres.

Kaimachiten, ein gewisses volck in der Eland, welches Kaimach oder Naiman genennet w>dem grossen flusse Ghammas. Die vornehmsten > AB'um sind Chacankaimach, Monastach, BuraM^M'pActur, Bengiar, rc. Die sie, welche auf der EMe ste"Tartarey lieget, wird von diesem volcke die KaM»«^nennet.

Rainach, siehe Raynach. ,

Rairwan, war vor zelten die Sanpt-stadt m oe> ^ten eigentlichen Africa, von Carthago bey «-Hine^h»nreer bey i2. xaralsnM entfernet; sie soll v"s,abe»-den Caravanen oder trouppen der reisenden VU t,

Ben Nafai hat sie erbauet, oder wieder aufgerPJ^n P.M

^ ^ reichlhum, macht,

dieser zeit an hat sie an

sEhjligelA

nahm ihr glantz

den Obeiditischen Fürsten wieder in ausgo»»'

Obeidalla , welcher um L. L. 912. seine resident-so bald aber diese Fürsten abgiengen, verloyr ^alle ihre Herrlichkeit , sonderlich nachdem sif jawalt der Könige von Tunis verfallen. M

LIfsrA. * ^

* Rakares, tat. Lasbarum sseZnum, ein mcnigreich in dem Reiche des grossen Mogols, ',gegen'-5,17fluß Ganges seinen Ursprung nimmt. Es ssiven

mit dem Tarrarischen Königreiche Tibet, gege»KBden Königreichen Pitan, Siba, Nangrakm «

Dappers beschreibung Indiens, p. 276. ^

* Kakerlaken, eineartleuthe in Malacca'm Ehi»'^

bey tage mit offenen äugen sehr wenig, bey »am x

sehen, auch geld kennen und zehlcn, liehen'^ ves 'A <thierung treiben können. Deswegen legen ^ ^ii'pJrneiniglrch schlafen, und kommen bey der dew"'

der zum Vorschein. Von statur, proportron »n ^ pckwie die Europäer, haben ivider die gewohnv ^Morgenländer graue äugen und gelbe haare ( Posierfüssen einwärts. Nach Malacca sollen sie E § s)r>e .gelegenen insul hinkommen seyn. Anderereise-bcschreibung, c°m.II.6i.p.8o. ^thiop'ÄDW

ich in Nieder-Aew ^ nii 'g, M

>ZReichMcKet''^Rache vch''.,d-fllk l

U

Kakongo, ein Königreich in Nieder-gegen mittag und abend an das Reich ^an den sinß Lovango. In diesem Nciclvgleiches nahmens, so über 18. weilen >veges>' ^ siL, H -

sich unter dem fünften grade süder-brei eDas land ist volckreich. Dre emwohner stuo 'gpel »gpd Mi

eydig, zanckhafftig und unruhig, >M

Vor andern legen sie sich auf den land-bmi, aB§sie

rey, treiben auch grossen Handei, mss ,x der "x,je ^

waaren. Von GÄtt wissen sie nicht vlel /

me GOtt ist ihnen bekannt. Hingegen ArE^

und feld-teufel an, deren bilde« sie E naEM'))^

machen pflegen, auch jedem seinen

ckung zueignen. Sie glauben auch» d«v.^ ^ .,A

man es beleidigt, macht habe einen zu ro Gort" V

fchreibung von Africa, x>. 540. leg- „,,,chei! dn 7 0^ ,"^

* Kalbarien, ein fluß in Guinea 'tve^öE^

auch Rio Reval nennen. Dieser ist der nSambreiro nach Westen zu , gehet ""lAegenF Än örtern nicht allzu tief/ veow »

ist an einigen örtern nicht allzu »-

gehenden jachten nicht kan befahren werd Sey B

kauf durch Kalbarien,, Krikel und M vielen «

kel, welches die Holländer wegen des w ^vc>)^

liK'sS

dorf zu nennen Pflegen, theilet er sich ch/r imchzB ^der eine ost-der andere westwärts, dock)den fortfliesset. Ungefehr 14- melle» A^,jche d,ost-nord-ostlich hin, an welchem untUKs, "ÄB ^

Die ernwohner aufder ost-seite bresch E^ ichhoher gegen norden wohnen, fresse w D'e ^,dckAn.Z

feinde; die gefangenen aber verkauffen sie

auf cme sonderliche weist beschnitten, M

an einen stock, und stecken sie inauch wol mit neuen ameistn , und br« pie ^,,,drey monate damit zu. Wenn Ar

ben befraget, wissen sie keine anher.e a ' ^ '

es ein alter gebrauch sey. Dre schütt"' "

gebrauchen, werben aus einem gantz » , je

und aushauen verfertiget, und sti^'