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Vierdter Theil. He - Mc.
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erreichet hat, so hat er doch eine grosse anzah! guter stücken ver-fertiget , welche von den kennen» hochgeschätzet, und in den cabi-ueten in Niederland zu sehen sind. Übrigens war Kalf von e»-riem sehr angenehmen und liebreichen Umgänge, lind starb voneinem fall, den er gethan hatte, an. 169;. ,

rom. II. p. 26;.

Aalinovski, eineadelichefamilie, welche vor uralten rei-ten in Schlesien gewöhnet, und in dem XIV. Lcnlo sich rn Po-len begeben. Martinus hat das schloß Kalmov erbauet, undan. 141;. die charge eines Castellans von Siradien bekleidet,welcher würde auch Laurentius an. 1442. genossen. Christo-phorus war an. 1557- Xorbamsgister, und hatte fünfsöhne,die zwar meistens in.dem kriege ihr leben verlohren, ihr gefchlechtaber fortgepflantzet haben. Sein bruder, Martinus, brachtein Podvlien unterschiedene schlösse»' an sich, und schlug die inHusiatin einfallende Tartarn zurück, wobey er auch in hohemalter geblieben. Seine nachkommen haben den beynah-men von Husiatm erhalten. Valentin Alexander, ein söhn desjetzt-erwehnten Martini, war General in Podvlien, und zer-schlug zu ansang des XVII. l-eculi die Rokoscz mit i;oo. mann,die er auf eigene kosten unterhielt. Er blieb an. 1621. in einerbey Cecora in der Moldau gehaltenen Wacht, und hinterließdrey söhne, davon der älteste, Adam, an. r6;g. indem ;6. jäh-re feines alters gestorben, nachdem er wider die Türcken, Tar-rarn, Russen, Cofackcn und Schweden unterschiedene siege er-halten ; der jüngste aber, Martin , war Unter-Cämmerer inPodvlien, Castellan zu Kiow, Woywode von Czernichow, undletztens Feldherr. An. 1652. ließ ihn der Cosacken Feldherr er-morden, weil er meynte, daß er ihm nach dem leben stünde. Erhat mit seiner gemahlin, einer Hertzogin von Korezec, sein ge-schlecht fortgepflantzet. Von seinen enckeln war einer an. 1714.Oberster über die Quartianer, und schlug den ;o. jan. des be-sagten jahrs die Cosacken nicht nur aus dem felde, sondern ver-folgte sie gar bis in die Tartarey. An. 1719. war Johann Hein-rich Kalinowsky von Kalinow auf Laqiewnig und HeyduckLand-Recht-Beysitzerin der freyen Standes-Herrschaffc Ben-then. Schlesifche curiof. , orb. kol. rom. II.

bist. kol.

Aalire, eine stadt in Natolien, hat ein rauhes und bergich,les lager. Sie wird vor das alte Erythräa gehalten, welchesbey den Griechen der Sidllya Lr>tbrsM den nahmen gege-ben. /. stelln, krov. Hung. L Orient. I'. I.

x. 70. *

Aalitzsch, eine adeliche familie in dem Fürstenthum Anhalt,welche von langen zeiten her die in dem Kochnischen gelegenegücher Görtziq, Oster - Nienburg, Biendorff, Bießdorff,Gnetfch, Rießdorff, Wülckenitz u. a. m. besessen. Andreas,Georg und Hans, haben um das jähr 1 §42. gelcbct. Hans Ru-dolph war an. 167c,. Fürstlich - Anhältischer Witthums-undCammer-Rath. Dessen bruder, Ernst, starb an. 1686. alsKöthnifcher Kriegs-Lommistärius. Des letztern söhn, LudwigHeinrich, war Land-Cammer-Rath zu Zerbst ,, und hinterließbey seinem an. 170g. erfolgten tode drey männliche erben.Beckmanns Anhältische Historie,9.7.

Aallundburg, ein in der Dänischen insul Seeland west-wärts an der see gelegener ort.

Aalmern, eine von den ältesten eingebohrnen adelichcn fa-milien in Preussen, von welcher Friedrich an. 1440. Land-Rich-ter daselbst gewesen. Albrecht auf Loschen und Melsenen,starb an. i68;. als Ober-Regimcnts-Rath und oberster Burg-graf in Preussen. Seine söhne waren 1.) Hans Albrecht,Chur-Brandenburgischer Land-und Ober - Appellations-Ge-richts-Rath; 2. ) WolfHeinrich, Dänischer Oberster; )

Georg Friedrich, Chur-Brandenburgischer Hof-Gerichts-Rath; 4. ) Friedrich Wilhelm, Ober - Forstmeister in demHalberstädtischen. Hartknochs Alt,und Neu-Preussen.

Aalmucken, find eine art Tartarn, welche unter Moscowi-tischer botmäßigkeit stehen. Sie haben ihren sitz in der Tarta-rey an der Caspischen see und dem flusse Wolga, wohnen nichtin städten, sondern in zerstreueten Hütten auf dem felde, undziehen mit ihrem Vieh der frischen weyde nach. Sie sind insge-mein heßlicher gestalt, gehe» in langen leinen - oder tuch-röcken,lassen die köpfe kahl abscheeren, ausser daß die ledigen und un,verheuratheten aufdem Wirbel einen langen zopfwachsen lassen,und selbigen entweder in einen knoten einbinden , oder in einenzopfflechten. Ihre nahrung haben sie von der vieh-zucht, in-gleichen von dem fisch-und vogel-fange , befleißigen sichaber dabey des stehlens und raubens. Ihre speise bestehet inhartem fleisch , darunter sie zumal das pferde-fleifch und milchvor eine delicatesse halten. Ihr reichthum bestehet in Pfer-den , cameelen, rindern, schaafen, gerssen und gefangenenmenschen, welche sie stehlen, und auf den Persiamschen gren-tzen verkauffen. Ihre Waffen sind bogen, Pfeile und schildeuebst einer höltzernen keule, und ihre Pferde find die besten inAsien. (ls Lkatsja. Tavermers beschreibung

Mvscau j x. ry2.

, ist der nähme unterschiedlicher berühmte«Rabbiner, welcher in Griechischer spräche eben so viel heisset,als 8c!wm lok in der Hebräischen, d. i. ein guter nähme.So florirte in dem XII. tiveulo st. Xslonxmus ^ kilius ^ud°e,

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welcher Raschi Mutter bruder gewesen; indemxu^stalonymug von Lucca; st. Llliunvmus, "N <ch" yecfos-M,ten Maimonidis, welcher auch denselben m/chuchnamentlich in seinem Äelckarst NosLke, d. l. s h,eE:^,Sonderlich ist bekannt, kil. ^hjeE^c

buch unter dem nahmen stken stocken, d. u stheraus gegeben , darin« gciehret wird , wie ma jjt1 ^zeit erkennen, und sich davor hüten könne; dE,etlichemal, auch elwan mit einer Teutschendruckt worden; ferner hat man von ihmoderLpiliol. bmmslium, darum die thiere nrwdend eingeführet werden, und ein jedes Am nff -Aschafften und lugenden vorträgt ,, so daß aus «hellst OMmehr die fürtreflichkeit der menschlichen natm ^dieses werck aus dem Arabischen übersetzt, »noreimen gebracht worden. Es soll dieser hDche'schiedlich« wercke aus dem Arabischen in das vsetzt haben, und deswegen halten ihn einige tu^^xoiS^i.Lslon^mum kil. David, kil. Theodor, welcherstverlio sthilosoxhorum genannt, in einem r eifelhonis betitelt , widerlegt ; gestalt er ohne s- hE,l!>schiedliche Lommeowrios Averrois über ArG,i' z,erer,sdem Arabischen in das Hebräische vertirt.lonxmris, stilius k. David, lebte zu ansang besuchehat auf ersuchen Daniclis Bombergii die 4 >e«^I«,»t,tic des Adrahami da Balmes, Nistne Lst-.w gen»'ende gebracht. bibt-

L kibl. Hedr. gzilepnls^ ei»

Xäl^OOI, sind gewisse kleine Herren von-v

Aalteisen , (Henricus ) gebürtig von Co^'und BfAtDominicaner und voüor Theologie zu C»>n / MN. Bhierauf von dem Papst beseht wider die HliW» l^cerer denn an. 14;;. auf dem Loncilio zu Bai" ^ vV-ETKeoIoZi 8 einer geweftn, welche von ebentickuln, »vorüber man mit den Böhmen stremSvertrag und beweisthnmmer antivorlen soll^"'-., dck A.wtEi,fiel ihm die dritte streit-frage zu, von der pr^U,, ^ ^.... ' 1 zu »>''.. E

vertrag und beweisthnmmer antivorlen Men-. Afiel ihm die dritte streit-frage zu, von der p^,

»vortes, welche die Böhme» jederman ftey tzecin deren nahmen auch Nsgister Ulrich,

Böhmen sogenannten Waysen , dafürtey beweisthümkner vor der Versammlung Vfv Mret hatte. Bey diesem anlas dann setzte <

de krsediLLtions Verbi vei auf, welcher ^

rom und sonsten gedruckt zu finden »st. A„^, des ^an der»» fest Pelri und Pauli vor den Vatle"

Lateinische predigt, auf das fest selbst nach ^aiiUSrichtet, so annoch aufder bibliotheck zu ^ „rss" st

Handen ist. An. 1440. ward er Magister fai Z'

Blschoffzu Druntheim, auch bald daraufvoa ^ »nlao V. zum Ertz-Bischoff eingeweyhet. w ..x,14s;. bibl. kreed.

i 7 «vk. * -,,rrsich >,

Aaltenbrunn, ein schloß, nebst einer vCrain , eine stunde von Laybach, gelegen,zu Triest gehörig. Von diesem orteGrafen Rhisel den beynahmen von K' 'lnunmehro abgestorben. Oawasors eyr^

^Aaltenbrunn, Raldenborn,

Schlesien, »velche ihren Ursprung aus Mew h stndenn Johann von Kastenbrot»»» an.Iz^- ^pocntenborn , Laoonieos zu Wurtzen , tl» ge^.^-nbo^,zeugen angeführet »verden. Wentzel vonchaü auf Roßnochau und Roßwadza, .

Proviantmeister in Schlesien, und der » ^

peln und Ratibor Steur-Einnehmer, wm ^ ^

Georg Matthäus von Kaltenbrunn war an ^ ül'^xjävon Würben und Zerotin Hofmeister, »machte Zerotinische bibliotheck der kirche V ,lenä in Breßla»,. Gustav W-lhelm

Stachau»var an. »691. Hertzogs Chrlstlu ^gchcv „g

berg-Oels und Bernstadt Hofmelster , ^,^ftls , pverwlttweten Hertzogin zu Sachsen-Wem ^Essen x, V ^sabetha, gebohrner Hertzogin von K)^,horn VHofmeister. Georg Albrecht von KaW Aylvi ^x M jckKauf Astrovien , war an. 169?. H^hjnterlEFcss^/ssWürtemberg und Oels Rath ; wessen ^stav Maximin an. 1719. bey dem H^M " ^

Oels, die stelle eines Cammer - Iuua gy 4»»

Schlesifche chronick. .«y Awk8,

Aalten-Nordheim, ein dorftenGrafschafftHenneberg an dmAgrentzen, dem Hertzogc zu Sactstew^ . ^helmi IV. zu Henneberg bruder, Äw^-chlE isÄ

und Würtzburg, bekam an. ^4t« ^^Fdew^F^Mders kindern zu adsiiiduiig, uiw vle^^ten-Nordheim Hof, weil er aber gar »^^rve^ ^te er daraus seinen vettern und anve ^ ^

ihm das schloß einmal weggenom.uen^EÜf,.ffr'

an. 1476. gestorben. Als an. i sso.. lang gemeinschafftlich besesseneHause Sachsen gelheilel wurden,

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