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Aanjorv, eine kleine aber bevestigte stadt in der Woywod.schafft Kiow in Volhynien, an dem flusse Nieper. Czircassi lie-get davon 7. Teutsche Meilen gegen norden zu. < 7 eL,rÄ ko-
LONIL.
Ranne, eine alte adeliche familie in Westphalen, so sichin dem XVl. Loulo auch in Müssen niedergelassen. IhrenUrsprung führen einige aus Italien von den Lrmiis her, derenCicero und Livius erwehnen, wovon man aber die geringstegewißheit nicht hat, Massen die wenige gleichheit des nahmensaus der Ursache nicht kan angeführet werden , weil die Rö-mer selbst in dem dritten, vierten und folgenden Lculis ihregeschlechls - nahmen fast durchgehends geändert, oder sonstnach belieben gantz andere nahmen, als die ihre vätter getra-gen , angenommen haben. Bernhard von Kanne, ward an.-40;. nebst andern vom Adel der Grafen von Lippe bürge, ineiner den Grafen von Schaumburg gegebenen verschreibung.Heinrich befaß an. iz6o. Clöden bey Wtttenberg, und ist dererste gewesen, so sich aus Westphalen in Müssen begeben.An. i6ro. war Bernhard Chur-SächsistherCammer-Iuncker;dessen söhn, Christian Ernst, Freyherr, Chur-Sächsischer Ober-Hof-Marschall , geheimer Rath, Ober-Cammerer, Oberster zuPferde und Amts-Hauptmann, (von welchem der folgende ar-kickul handelt,) starb an. 1677. Nachgehcnds hat diese familiein Müssen an güthern abgenommen. Friedrich Mordian waran. 1700. Dom-Herr zu Paderborn. rkascr. 8»x.
proärom. Wln. *
* Ranne, (Christian Ernst) war an. 1617. gebohren. An.r«24. kam er zu dem jungen Fürsten Bsgislao Radzivil nachLichtenburg in Francken. Als dieser an. 1626. nach Polen zu-rück gieng, kam er als Page zu der verwittibten Churfürstin zuLichtenburg in Sachsen, welche ihn hernach bey Hertzog Ul-richen von Danemarck, damaligen Chur-Sachsifchen Generalbey der reuterey, recommendirte, nach dessen an. 16)4. vorSchweinitz erfolgten ableben er in des Dänischen Cron-Prin«tzens Christians V. dienste getreten, welcher ihn an. 16; 8. mitguter abfertigung wieder nach Sachsen gehen ließ. Er nahmhierauf in Holland unter dem Spanischen Obersten Coubre-ville kriegs-dienste, und wohnte der Diedenhofer schlacht bey.Nach diesem trat er eine reise durch Engclland und Franckreichan, nahm aber unter den Französischen vöickern unter des Gra-fen von Suze regiment wieder als Fähndrich dienste, kehrteaber an. 1641. aufverlangen feines Herrn vattcrs „ach erhalte-ner erlassung wieder zurück, und reisete nach Italien. Hiertrat er Nach einiger zeit wieder als Lieutenant in Florentimschedienste. Als aber nach erfolgten: frieden diese völcker abgc-danckt wurden, und er nach seiner zurückkunft das helle kriegs-feuer in seinem vatterlande gleichfalls aufgegangen sahe,nahm er unter dem Schwedischen kriegs-heer aufs neue dienste,und ward an. 164?. unter dem Wellingischen regimente Ca.pitain-Lieutenant, bald darauf aber Rittmeister. Als aber imfolgenden jähre unterschiedliche regimenter untergesteckt wurden,und er unter dem Poleyischen regimente wieder ankommen kön-nen, verließ er die Schwedischen dienste, und begab sich in Kay-serliche, wo er unter des Grafen von Salms regimente alsältester Rittmeister vorgestellt ward, auch in dem treffen beyGräfenbrock als Oberst - Wachtmeister zugegen war. Nachwieder hergestelltem frieden ward er an. 1652. Chur-SächsischerCammer-Juncker, an. i6<;6. Trabanten-Hauptmann, wie auchAmts-Hauvtmann zu Schweinitz und Lichtenburg, im folgen,den jähre Oberst-Lieutenant der Teutschen lüb-garde zu Pferde.An. i6;8. gieng er nebst andern im nahmen des Churfürstli-chen Lolle^ii an den König Carl Gustav in Schweden, wardnach diesem an. 1661. Unter-Marschall, Cammer-Herr undAmts-Hauptmann zu Schrieben, Seyda, Annaburg und Grä-fenhänichen, gieng an. 166;. als Gesandter nach Danemarck,und ward an. 1666. der Churfürstlichen leib-escadron als Ober-ster vorgestellet, erhielt auch endlich das gantze leib-regiment.An. 1668. gieng er als Gesandter nach Franckreich. An. 1670.ward er Ober-Steur-Einnehmer, an. 1671. Ober-Cammerer,und endlich im folgenden jähre Oder-Hof-Marschall. An. 167;.commandirte er noch im treffen bey Maudach, und erhielt an.
1676. auch vom Kayser die Freyherrliche würde, starb aber an.
1677. den l. aug. Lä Vitr. ss k. I. 5. §. II. p. 77;.
iün. 6erm. conün. I. p. 68. Horns Hand - bibl.tom. V. p. 2.
Rannenberg, eine ansehnliche adeliche und theils Freyherr-liche familie im Fürstenthum Halberstadt, allwo sie ihr stamm-schloß Kannenberg hat, und das Erb-Marschall-amt besitzet. Indem Fürstenthum Minden hat sie das Ritter-guth Himmelreich,und in der alten Marck Krumke an sich gebracht. Caspar waran. 1571. Probst zu Waldeck; ein anderer dreses nahmens aberan. i;y;. Dom-Dechant zu Halberstadt. Christoph war umdas jähr 1670. Chur - Brandenburgischer General-Lieutenant,und Friedrich Wilhelm an. l 686. Lkmonicus und Probst desStifts St. Mauritii und St. Bonifacii zu Halberstadt. Einanderer des letzt - gedachten nahmens hatte an. 1709. die ehreKöniglich - Polnischer und Chur - Sächsischer Cammer - Herrzu seyn. )ickl>cr.
Rannewurff, eine alte adeliche familie in Thüringen ,woselbst auch ihr stamm-haus gleiches nahmens in der Graf-schafft Beichlingen gelegen ist. Sie hat sich in den letztemzeitm auch in Müssen, insonderheit auf dem Ritter - guttz
Pretzfchendorff zwischen Dreßden und Frevberg sAAxorbEbrütet. Von Heinrich von Kannewurss ist ein or ^den, daraus zu sehen, daß er an. izip. das GeE Bvon Landgraf Friedrichen zu lehn gehabt. W. ^,
an. 1614. Chur, Sächsischer Cammer-Juncker. Mii '
lebte Hans auf Pretzschendorff, Chur-SächMtt AUch ^welcher das geschlecht mit etlichen söhnen soclgep^'«
3nnvl. 8sxon.
* Ranold, (Johannes) ein Neäicus, war zur;. decemb, an. 1679.gebohren, nachdem er den »studirens auf dem dasigen Oymnätio Llifsbetd»"zog er an. 1701. die Universität Halle, und,-E1704. in der Medicin die würde eines voüon.e - Moss ^begab er sich wieder in seine geburts-stadk zuru«,krsxin trieb, und an. 1719. zu einem mitgstedv^dlitwr-e Luriolorum erwehlet wurde , an.
nov. mil tode abgieng. Ausser den brieftn piiv .rum von der pest in Preussen, Polen und SEMsdern dergleichen schriften, hat er auch ünanM^essiMunter dem titul: Natur-und Kunst-Geschichte,den an. 1717. heraus zu geben angefangen, ^leiAeb ^viertel jähr, so lang er gelcbet, fortgesetzet, Ms
verschiedene Obfervacione8 in die Lpkemeriaeb ^ ^elevlorum mit einrücken lassen. Neue Zeitung.^fachen, 17;«. cssa^ B
* Ranon, ein Japanischer götze, so in der E s-nisi Aüehret wird, und vor 2000. jähren gelebt, auch s
dem mond erschaffen haben soll. Sein bild kowAgMjM^e,gesperrten rächen eines in die höhe gerichtetengleichsam hervor gekrochen. Aufseinem köpftum den hals, gürte! - stätte und arme trägt er ^ §r y»
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Von den schultern fliegen zweyfache binden her»k^arm?. von denen sich der eine lincke in die Nerste? lm weiten ring um das äusserste des M ^ M
arme,mit einem
versehen ist, der andere aber niedersincket,der Hand hält, der eine rechte hingegen in dieund die Hand zuhält, in der andern Hand aber,.dersencker, einen scepter zeiget. Vor ihm liegrr ^pversee-horn aus stein gehauen, daraus ein gantzdMi»'teter jüngling, so nur eine binde um das n»> §hat, davon die zwey enden hinten über dasmit halben leibe heraus flehet, und den abE.„esbanden anbätet. Zur rechten feite ist ein eryst^jch,fchau-gerüste, den opftr-tischen nicht garvier erhabene gleichsam bälende bilder mitaus den wasser-strahlen schiessen, so vor jede° ka"runde kühlen herab fallen, zu sehen sind. venLEder des fte-horns noch der bilderbcheutung^ E'^erfahren. Des abgolts tempel aber hat^rch^E-yWdächer über einander, so über seine sechsecklgt rlw hat Aschiessen. Jedes fach zwischen gemeldtenfenster, nur zwischen dem untersten bachfg-^nisi As» ^28. säulen herum. Von innen sind die rnE .jscWsee-geschöpfen übermahlt. , Gü-
Kayser von Japan, x. 67. feg. E vs
* Ranusi , oder Negi Ranusi, Sian^ven lAckAund verheurathete Personen m Japan, sovergötterten seelen ihre bediemmg haben-^ „weder von den Vermächtnissen der ersteneinkommen, welches ihnen der Dairi zugelegtden gaaben derjenigen, so des götzen-dlenstes E hiE„men, unterhalten. Diese weltliche PeMü . pieisiVhcksi, ^gen gemeiniglich, wenn sie össentlich au.sgü yü ÄirE,len auch gefärbte rocke, welche den rocken M ^,
deS Dairi nahe kommen, darunter sie ab ,
düng haben. Die haare lassen sie wachftn^ schA,
scheeren sie. Sie tragen lange steift lachen „oknem kleinem boote gleichen, derer sv>U,!s' ^jten st'.aseaLl/heraus stehet. Diese werden mit müssen ^ „pddern vest gemacht, an welchen etlicheaen, die nach der würde und ansehen d^ ^ner 2länger oder kürtzec seyn. Unter ihnen w- hjs ^ hj, 0^,vor vornehmen ieuthen tiefer zu bücken, " tE^ckABstr qnasten die erde berühren. Ihre Odern ^ siechen ^auf eine besondere art geflochten nntrr
Die ohren bedecken
sie mit einem besondern ^ vcen. ^hes zwey bis drey dauw . schr ^
langen läpgen, welches zwey bis drey o-A'ssst' ' ' ' S-e sind' <,is a. zz ^
kinnbacken herunter hänget. ",
und trotzig, und bilden sich ein, noch edlezu seyn. Wenn sie weltlich gekleidet nievAckÄ Nleuthe, und tragen zwey schwerdter. ,^chen "Ät»rem ansehen zuwider, mit gemeinen leu^v ,,gkü Ksie halten so viel auf ihre rernigkeit »n ^ Ew ^c
um sich nicht zu verunreinigen, auch^ EiinS^E, A
von einer ander» stete umgehen wollenlassen M angeftge^ Ihre^g
digen, und ihre kinder zu unterrichten-^ pas .
durchaus erklärungen über das gM q?achtetrs sstt>> ^ °,wminotorrai, welches ein vor hemg e„ von sie r' ^aus ertichteten und lächerliche mehluns^äreaund geistern bestehet. Ihre TheE